{"id":13118,"date":"2010-06-14T13:37:02","date_gmt":"2010-06-14T13:37:02","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.thesocialmedia.com\/dasautoblog\/2010\/06\/14\/le-mans-2010-audi-macht-es-lena-nach-und-siegt-haushoch\/"},"modified":"2012-06-29T09:40:49","modified_gmt":"2012-06-29T09:40:49","slug":"le-mans-2010-audi-macht-es-lena-nach-und-siegt-haushoch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.thesocialmedia.com\/dasautoblog\/2010\/06\/14\/le-mans-2010-audi-macht-es-lena-nach-und-siegt-haushoch\/","title":{"rendered":"Le Mans 2010: Audi macht es Lena nach und siegt haushoch"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"mt-enclosure mt-enclosure-image\"><a href=\"http:\/\/blogs.thesocialmedia.com\/dasautoblog\/files\/2012\/06\/audi-3fach-sieg-lm2010.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/blogs.thesocialmedia.com\/dasautoblog\/files\/2012\/06\/audi-3fach-sieg-lm2010-thumb-250x166-108654.jpg\" class=\"mt-image-left\" style=\"float: left;margin: 0pt 20px 20px 0pt\" height=\"166\" width=\"250\" \/><\/a><\/span>Neun <a href=\"http:\/\/www.leblogauto.com\/2010\/06\/le-mans-2010-les-deux-oak-pescarolo-mazda-dans-le-top-10.html\">Le Mans<\/a> Siege kann sich <a href=\"http:\/\/www.audi.de\/\">Audi<\/a> nun in die Ringe schreiben. Soviel hat auf der ewigen Bestenliste nur Ferrari und mehr hat nur Porsche! Dazu noch ein Dreifachsieg, den wir seit der Gruppe C Jaguar der 80er Jahre nicht mehr gesehen hatten! Die Audi R15+ liefen wir Uhrwerke und unfallfrei. Eine beinahe Ber\u00c3\u00bchrung gab es mit dem BMW Art Car in den Porsche S, aber Altmeister Tom Kristensen rettete sich ins Kiesbett und knutsche nur leicht die Leitplanke. Danach marschierte der Audi D-Zug wie bei einem Grand-Hand mit vieren bis zur Zielflagge an s\u00c3\u00a4mtlichen <a href=\"http:\/\/www.peugeot.de\/\">Peugeot 908<\/a> vorbei! Diese boten Paroli so gut sie konnten und schossen in ihrer Verzweiflung sogar die GT2-f\u00c3\u00bchrende Corvette sehr unsaubar ab! Dies half alles nichts gegen den Druck den ihnen Audi im Nacken aufbaute! Obwohl die L\u00c3\u00b6wen alles und noch mehr aus den geschlossenen Flundern rauszuholten, war es dann zuviel und einer nach dem anderen strichen sie die Segel!   Bei der 78. Auflage des Rennens waren einmal mehr Effizienz und Zuverl\u00c3\u00a4ssigkeit entscheidend &#8211; beides besondere St\u00c3\u00a4rken der Marke Audi, die f\u00c3\u00bcr die Entwicklung hoch effizienter Automobile bekannt ist. Die drei Audi R15 TDI des Audi Sport Team Joest liefen w\u00c3\u00a4hrend der gesamten Distanz ohne das geringste technische Problem und belegten nach dem schnellsten Le-Mans-Rennen aller Zeiten die ersten drei Pl\u00c3\u00a4tze. Damit gelang Audi nach 2000, 2002 und 2004 in Le Mans zum dritten Mal ein Dreifachtriumph. <\/p>\n<p> &#8220;Jeder bei Audi kann stolz auf diesen historischen Erfolg sein. Zuverl\u00c3\u00a4ssigkeit, Effizienz und Nachhaltigkeit sind f\u00c3\u00bcr Automobilhersteller heute besonders wichtige Themen. Und genau darin haben wir an diesem Wochenende unsere Kompetenz unter Beweis gestellt&#8221;, erkl\u00c3\u00a4rte Audi-Chef Rupert Stadler, der das packende Rennen live vor Ort verfolgte. <\/p>\n<p>&#8220;Es war eines der spannendsten Rennen in der Le-Mans-Geschichte, ein Kampf auf Biegen und Brechen. Dieser Dreifachsieg ist das vierte Triple f\u00c3\u00bcr Audi in Le Mans und zweifellos der wertvollste und am h\u00c3\u00a4rtesten erk\u00c3\u00a4mpfte Sieg in unserer Unternehmensgeschichte. Ich danke der gesamten Mannschaft mit gro\u00c3em Respekt. Sie hat eine unglaubliche und fehlerfreie Energieleistung vollbracht. Peugeot war ein gro\u00c3er Gegner, der uns alles abverlangt hat. Daf\u00c3\u00bcr zollen wir den Franzosen Respekt.&#8221; <\/p>\n<p>&#8220;Nach dem dritten Platz im vergangenen Jahr war unser erkl\u00c3\u00a4rtes Ziel, den Le-Mans-Pokal nach Ingolstadt und Neckarsulm zur\u00c3\u00bcckzuholen, das ist uns auf eindrucksvolle Art und Weise gelungen&#8221;, erkl\u00c3\u00a4rte Audi-Motorsport Dr. Wolfgang Ullrich. &#8220;Ich bin auf diese Mannschaft unendlich stolz und danke dem gesamten Team und allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, sehr herzlich.&#8221; <\/p>\n<p>Der insgesamt neunte Triumph der Marke in Le Mans wurde auch durch eine Technologie m\u00c3\u00b6glich, die in den vergangenen drei Jahren von Audi Sport unter gro\u00c3er Geheimhaltung f\u00c3\u00bcr den Rennsport entwickelt wurde: Der rund 440 kW starke V10-TDI-Motor des Audi R15 TDI verf\u00c3\u00bcgt \u00c3\u00bcber Turbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG). VTG-Lader sind bei Audi-TDI-Motoren in der Serie Standard. Der Einsatz in Le Mans hilft den Ingenieuren von Audi, die Technologie f\u00c3\u00bcr die zuk\u00c3\u00bcnftigen kleineren, hocheffizienten Turbomotoren weiterzuentwickeln. <\/p>\n<p>&#8220;In Le Mans haben wir es mit Temperaturen von \u00c3\u00bcber 1.000 Grad zu tun, wie man sie bei Serienmotoren noch nicht kennt&#8221;, erkl\u00c3\u00a4rt Ulrich Baretzky, Leiter Motorentechnik bei Audi Sport. &#8220;Durch das Downsizing wird auch die Serienentwicklung in vergleichbare Temperaturbereiche vorsto\u00c3en. Deshalb ist VTG ein weiteres gutes Beispiel, wie bei Audi der Technologietransfer zwischen Motorsport und Serie funktioniert.&#8221; 2010 waren die Anforderungen an die Dieselmotoren durch die Beschneidungen durch das Reglement besonders hoch. <\/p>\n<p>&#8220;Mehr Leistung herauszuholen und dennoch zuverl\u00c3\u00a4ssig zu sein, war eine gro\u00c3e Herforderung, die unsere Mannschaft hervorragend gel\u00c3\u00b6st hat&#8221;, sagte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich nach dem Rennen. &#8220;Wir haben das Potenzial des V10-TDI-Motors in diesem Jahr nicht voll ausgesch\u00c3\u00b6pft, um absolut auf der sicheren Seite zu sein. Deshalb war uns schon im Vorfeld des Rennens klar, dass wir nicht das schnellste Auto haben werden &#8211; aber ein sehr zuverl\u00c3\u00a4ssiges und effizientes. Das Entwicklungsziel beim R15 plus war eine um rund 20 Prozent h\u00c3\u00b6here Effizienz. Das ist uns gelungen. Wir haben in den letzten Monaten sehr hart f\u00c3\u00bcr diesen Erfolg gearbeitet. Umso sch\u00c3\u00b6ner ist dieser Erfolg, der auch durch eine perfekte Teamleistung m\u00c3\u00b6glich wurde.&#8221; Der siegreiche Audi R15 TDI mit Timo Bernhard (Deutschland), Romain Dumas (Frankreich) und Mike Rockenfeller (Deutschland) fuhr in den 24 Stunden insgesamt 397 Runden. Mit der zur\u00c3\u00bcckgelegten Distanz von 5.410 Kilometern brach das Trio den aus dem Jahr 1971 stammenden Rekord von Dr. Helmut Marko und Gijs van Lennep im Porsche 917, der als unschlagbar galt, weil damals auf der Hunaudi\u00c3\u00a8res-Gerade noch ohne Schikanen gefahren wurde &#8211; ein weiterer Beweis f\u00c3\u00bcr die Leistungsf\u00c3\u00a4higkeit der Audi-TDI-Technologie. <\/p>\n<p>Timo Bernhard, Romain Dumas und Mike Rockenfeller fuhren auf dem Weg zu ihrem ersten Le-Mans-Sieg und zum neuen historischen Rekord absolut fehlerfrei. Abgesehen von einem schleichenden Plattfu\u00c3 kurz vor Rennende und einem abgerissenen rechten Au\u00c3enspiegel verlief das Rennen f\u00c3\u00bcr die Sieger absolut problemlos. <\/p>\n<p>Den zweiten Platz belegten Marcel F\u00c3\u00a4ssler, Andr\u00c3\u00a9 Lotterer und Beno\u00c3\u00aet Treluyer, an deren R15 TDI nach Ber\u00c3\u00bchrungen mit der Streckenbegrenzung zweimal die Fronthaube gewechselt werden musste. Gro\u00c3es Pech hatten die Sieger von 2008, Dindo Capello, Tom Kristensen und Allan McNish, die in der Anfangsphase das bestplatzierte Audi-Team waren. Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen musste am Samstagabend einem langsam fahrenden GT2-Fahrzeug ausweichen. <\/p>\n<p>Dabei rutschte er r\u00c3\u00bcckw\u00c3\u00a4rts gegen die Streckenbegrenzung der Porsche-Kurven. Mit schnellen Rundenzeiten k\u00c3\u00a4mpften sich Capello, Kristensen und McNish in die Spitzengruppe zur\u00c3\u00bcck und wurden am Ende mit einem Podiumsergebnis belohnt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neun Le Mans Siege kann sich Audi nun in die Ringe schreiben. Soviel hat auf der ewigen Bestenliste nur Ferrari und mehr hat nur Porsche! Dazu noch ein Dreifachsieg, den wir seit der Gruppe C Jaguar der 80er Jahre nicht mehr gesehen hatten! Die Audi R15+ liefen wir Uhrwerke und unfallfrei. 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