{"id":2458,"date":"2009-01-20T16:01:19","date_gmt":"2009-01-20T16:01:19","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.thesocialmedia.com\/dasautoblog\/2009\/01\/20\/dakar-2009-ein-ruckblick-auf-das-hs-rallye-team-und-ihren-harten-kampf\/"},"modified":"2012-06-29T09:21:13","modified_gmt":"2012-06-29T09:21:13","slug":"dakar-2009-ein-ruckblick-auf-das-hs-rallye-team-und-ihren-harten-kampf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.thesocialmedia.com\/dasautoblog\/2009\/01\/20\/dakar-2009-ein-ruckblick-auf-das-hs-rallye-team-und-ihren-harten-kampf\/","title":{"rendered":"Dakar 2009: Ein R\u00c3\u00bcckblick auf das HS Rallye Team und ihren harten Kampf"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/smggermany.typepad.com\/.a\/6a00d8341c083153ef010536e7a22a970c-pi\"><img decoding=\"async\" alt=\"HS_RallyeTeam_Dakar_Tag12_2\" class=\"at-xid-6a00d8341c083153ef010536e7a22a970c \" src=\"http:\/\/smggermany.typepad.com\/.a\/6a00d8341c083153ef010536e7a22a970c-250wi\" style=\"margin: 0px 5px 5px 0px;width: 250px\" \/><\/a> Platz 15 in der Gesamtwertung als bestes Buggy-Team: <a href=\"http:\/\/www.dasautoblog.com\/2009\/01\/dakar-2009-matt.html\">Matthias Kahle<\/a> und Thomas M. Sch\u00c3\u00bcnemann haben bei der Dakar eine \u00c3\u00bcberzeugende Vorstellung gezeigt. Die beiden Deutschen blicken auf 15 ereignisreiche Tage zur\u00c3\u00bcck \u00e2 mit drei Top-Ten-Ergebnissen, <a href=\"http:\/\/www.dasautoblog.com\/2009\/01\/dakar-2009-kahl.html\">18 Kilometern im R\u00c3\u00bcckw\u00c3\u00a4rtsgang<\/a> und einer ungl\u00c3\u00bccklichen Begegnung mit Dieter Depping.<\/p>\n<p>Matthias Kahle und Thomas Sch\u00c3\u00bcnemann gelang ein Einstand nach Ma\u00c3 bei der<a href=\"http:\/\/www.dasautoblog.com\/2009\/01\/rallye-dakar--3.html\"> Dakar 2009<\/a>: Platz 20 nach der 371 Kilometer langen Auftaktpr\u00c3\u00bcfung. Doch bereits am zweiten Tag schien das Ziel der beiden Deutschen \u00e2 Platz 15 in der Gesamtwertung \u00e2 in unerreichbare Ferne zu r\u00c3\u00bccken. Im t\u00c3\u00bcckischen Fesch-Fesch-Sand fuhren sich Kahle und Sch\u00c3\u00bcnemann mehrfach fest, dabei \u00c3\u00bcberhitzte die Kupplung. Am Abschlepphaken ihres MAN-Race-Trucks, gefahren von Mathias Behringer, Hugo Kupper und Siegfried Schadl, erreichte der Fast&amp;Speed-Buggy das Ziel der Pr\u00c3\u00bcfung. <\/p>\n<p>Noch am gleichen Tag musste das HS RallyeTeam seinen einzigen Ausfall hinnehmen. F\u00c3\u00bcr die Motorradfahrerin Christina Meier endete ihre Dakar-Premiere schon auf der zweiten Pr\u00c3\u00bcfung. Die Hamburger Betriebpr\u00c3\u00bcferin musste ihr Motorrad nach gutem Start mit Elektronikschaden in der W\u00c3\u00bcste zur\u00c3\u00bccklassen.<\/p>\n<p>Kahle und Sch\u00c3\u00bcnemann erholten sich jedoch schnell vom fr\u00c3\u00bchen Schock: Auf der dritten Pr\u00c3\u00bcfung verbesserte sich das deutsche Duo sensationell um 40 Pl\u00c3\u00a4tze in der Gesamtwertung \u00e2 von 68 auf 28. Am Tag danach ging es sogar noch drei weitere Positionen nach oben, bevor die Fahrer des HS RallyeTeams einen weiteren R\u00c3\u00bcckschlag hinnehmen mussten. Hinter einem D\u00c3\u00bcnenkamm trafen der Fast&amp;Speed-Buggy einen versteckten Stein, der die komplette Vorderradaufh\u00c3\u00a4ngung des 285-PS-Boliden zerst\u00c3\u00b6rte. Kahle und Sch\u00c3\u00bcnemann verloren auf der Pr\u00c3\u00bcfung rund sechs Stunden, auch weil sie bei einem verletzten Motorradfahrer auf medizinische Hilfe warteten.<\/p>\n<p>Die ganze Nacht reparierten die Mechaniker des HS RallyeTeams den l\u00c3\u00a4dierten Buggy \u00e2 mit Erfolg: Am sechsten Tag zeigten Kahle und Sch\u00c3\u00bcnemann mit Platz 9 in der Tageswertung endg\u00c3\u00bcltig, dass sie zu den Top-Piloten der diesj\u00c3\u00a4hrigen Dakar geh\u00c3\u00b6ren. Durch eine weitere gute Vorstellung auf der siebten Etappe r\u00c3\u00bcckten die beiden Deutschen noch vor dem Ruhetag auf die 20. Position vor.<\/p>\n<p>Kaum war das erkl\u00c3\u00a4rte Ziel wieder in Sichtweite, ereilte Kahle und Sch\u00c3\u00bcnemann der n\u00c3\u00a4chste Schicksalsschlag. Auf Pr\u00c3\u00bcfung eins nach dem Ruhetag streikte pl\u00c3\u00b6tzlich das Getriebe des Fast&amp;Speed-Buggy. Auf den kurvenreichen Bergstra\u00c3en klemmte der R\u00c3\u00bcckw\u00c3\u00a4rtsgang. Kahle und Sch\u00c3\u00bcnemann blieben nur zwei M\u00c3\u00b6glichkeiten: Aufgeben \u00e2 oder r\u00c3\u00bcckw\u00c3\u00a4rts weiterfahren. Sie entschieden sich f\u00c3\u00bcr die letztere Variante und absolvierten 18 Kilometer im R\u00c3\u00bcckw\u00c3\u00a4rtsgang, bevor sich das Getriebe scheinbar erholt hatte und wieder alle G\u00c3\u00a4nge freigab.<\/p>\n<p>Erst jetzt begann die h\u00c3\u00a4rteste Phase der gesamten Rallye. Die Anspr\u00c3\u00bcche an Mensch und Material stiegen Tag f\u00c3\u00bcr Tag. Kahle und Sch\u00c3\u00bcnemann wuchsen mit den Herausforderungen und hatten auf den drei schwierigsten Etappen nur eine Schrecksekunde \u00e2 die hatte es aber mehr als in sich. Als sich die beiden Deutschen in der zehnten Pr\u00c3\u00bcfung hinter einem D\u00c3\u00bcnenkamm kurz festfuhren, rutschte ihnen pl\u00c3\u00b6tzlich mit Dieter Depping (VW) der zweite Deutsche Rallye-Meister, der an der Dakar teilnahm, ins Auto. Ihre Pechstr\u00c3\u00a4hne auf dieser Etappe setzte sich f\u00c3\u00bcr Kahle und Sch\u00c3\u00bcnemann sogar noch fort. Die Piloten des HS RallyeTeams erreichten den letzten Checkpoint 12 Minuten zu sp\u00c3\u00a4t und bekamen daf\u00c3\u00bcr eine vergleichsweise schlechte Zeit zugewiesen. Die Folge war der R\u00c3\u00bcckschritt auf Platz 23.<\/p>\n<p>Am Tag darauf zeigten Kahle und Sch\u00c3\u00bcnemann erneut die richtige Reaktion auf den R\u00c3\u00bcckschlag: Auf der h\u00c3\u00a4rtesten Etappe der Rallye avancierten das HS RallyeTeam mit Platz Neun zur \u00c3berraschung des Tages. Der Fast&amp;Speed-Honda war der mit Abstand beste Buggy auf einer Etappe, die \u00c3\u00bcberhaupt nur 39 der 93 gestarteten Autos beendet haben. Am Ende des Tages lagen die beiden Deutschen auf Platz 15 \u00e2 zwei Tage vor dem Ziel sind Kahle und Sch\u00c3\u00bcnemann also auf dem angestrebten Platz.<\/p>\n<p>Auf den beiden kurzen Schlussetappen gab es keine gr\u00c3\u00b6\u00c3eren Verschiebungen im Gesamtklassement. Auf den schnellen Pr\u00c3\u00bcfungen wurde der Fast&amp;Speed-Buggy seinem Namen aber noch einmal mehr als gerecht. Platz 13 auf der vorletzten Etappe sowie Rang 8 am Schlusstag runden die beeindruckende Leistung der beiden Deutschen bei der Dakar 2009 ab. <\/p>\n<p>Neben dem 15. Rang in der Automobilwertung feiert das HS RallyeTeam auch Platz 15 in der Lkw-Wertung durch Mathias Behringer, Hugo Kupper und Siegfried Schadl. Das deutsch-niederl\u00c3\u00a4ndische Trio nahm seine Rolle als schneller Helfer mehr als w\u00c3\u00b6rtlich und fuhr auf sieben Pr\u00c3\u00bcfungen in die Top-20, am neunten Tag landete der MAN-Truck sogar auf der achten Position.<\/p>\n<p>Quelle: Presse Kahle Motorsport<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Platz 15 in der Gesamtwertung als bestes Buggy-Team: Matthias Kahle und Thomas M. Sch\u00c3\u00bcnemann haben bei der Dakar eine \u00c3\u00bcberzeugende Vorstellung gezeigt. Die beiden Deutschen blicken auf 15 ereignisreiche Tage zur\u00c3\u00bcck \u00e2 mit drei Top-Ten-Ergebnissen, 18 Kilometern im R\u00c3\u00bcckw\u00c3\u00a4rtsgang und einer ungl\u00c3\u00bccklichen Begegnung mit Dieter Depping. 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