{"id":8835,"date":"2007-11-03T16:23:49","date_gmt":"2007-11-03T16:23:49","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.thesocialmedia.com\/dasautoblog\/2007\/11\/03\/wie-sehr-beeinflusst-das-horen-von-musik-das-fahrverhalten\/"},"modified":"2012-06-29T08:59:27","modified_gmt":"2012-06-29T08:59:27","slug":"wie-sehr-beeinflusst-das-horen-von-musik-das-fahrverhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.thesocialmedia.com\/dasautoblog\/2007\/11\/03\/wie-sehr-beeinflusst-das-horen-von-musik-das-fahrverhalten\/","title":{"rendered":"Wie sehr beeinflusst das H\u00c3\u00b6ren von Musik das Fahrverhalten?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/blogs.thesocialmedia.com\/dasautoblog\/files\/2012\/06\/100_4810_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" height=\"187\" alt=\"100_4810_2\" src=\"http:\/\/www.dasautoblog.com\/images\/2007\/11\/03\/100_4810_2.jpg\" width=\"250\"  \/><\/a>Die meisten Autofahrer h\u00c3\u00b6ren Musik. Einige bewusst, andere eher nebenbei. Musikwissenschaftler Prof. Dr. G\u00c3\u00bcnther R\u00c3\u00b6tter von der <a href=\"http:\/\/www.uni-dortmund.de\/uni\/Uni\/index.html\">Uni Dortmund<\/a> kommt allerdins zu dem Schluss, dass Musik in schwierigen Fahrsituationen das Unfallrisiko erh\u00c3\u00b6ht. Es gibt vollkommen unterschiedliche H\u00c3\u00b6rertypen: Der Tuning-Enthusiast, der seinen <a href=\"http:\/\/www.dasautoblog.com\/2007\/01\/golf_vi_schon_2.html\">Golf<\/a> zur Techno-Disko ausbaut und damit alle anderen Verkehrsteilnehmer nervt und der Klassik-Liebhaber, der in seiner <a href=\"http:\/\/www.dasautoblog.com\/2005\/06\/neue_sklasse.html\">S-Klasse<\/a> monumentalen Synphonien lauscht, haben etwas gemeinsam, n\u00c3\u00a4mlich das Gefahrenpotetial. Aber was wirkt wie? Damit befassen sich zur Zeit die Musikwissenschaftler der Uni Dortmund.<\/p>\n<p> <span> <\/span>   <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.dasautoblog.com\/\/images\/smggermany.typepad.com\/photos\/uncategorized\/2007\/11\/03\/\/100_4844.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" height=\"352\" alt=\"100_4844\" src=\"http:\/\/www.dasautoblog.com\/images\/2007\/11\/03\/100_4844.jpg\" width=\"470\"  \/><\/a> <\/p>\n<p>Melodien beiwpielsweise wirken anregend und steigern die Aufmerksamkeit, sofern die Fahrsituation ruhig ist, wie etwa auf einer monotonen Autobahn-Route. Gerade nachts, darf dann auch gern am Regler gedreht werden. Im stressigen Stadtverkehr hingegen, wirkt Musik ablenkend und erh\u00c3\u00b6t das Unfallrisiko. Unter Musikeinfluss, das steht fest, ver\u00c3\u00a4ndern sich K\u00c3\u00b6rperfunktionen: Herz und Hirn arbeiten schneller. Ein leichte bis mittlere Erh\u00c3\u00b6hung der Werte wirkt sich optimal auf das Fahrverhalten aus, w\u00c3\u00a4hrend ein zu starker Anstieg der Pulsfrequenz eine verheerende Wirkung auf die Fahrleistung hat. Aber welches ist die optimale Musik zum Autofahren? &#8220;Das kann man nicht pauschalisieren&#8221;, sagt R\u00c3\u00b6tter. &#8220;Es kommt immer darauf an, was der Einzelne favorisiert. Die Lieblingsmusik eines Fahrers kann seine Leistung steigern. Musik, die ihn nervt, w\u00c3\u00bcrde das Gegenteil bewirken. Wir haben allerdings festgestellt, dass Fahrer, die Popmusik bevorzugen, einen schnelleren Fahrstil haben, als Liebhaber klassischer Musik. Die fahren eher defensiver.&#8221; Interessant ist, dass klassische Musik, so R\u00c3\u00b6tter, aufgrund schneller Lautst\u00c3\u00a4rke- und Dynamikwechsel deutlich ablenkender wirke, als die meist eher gleichf\u00c3\u00b6rmigen Popsongs. Dar\u00c3\u00bcber hinaus weist R\u00c3\u00b6tter darauf hin, dass entgegen der landl\u00c3\u00a4ufigen Meinung, Heavy-Metal-Musik nicht zu einem gesteigert aggressiven Verhalten f\u00c3\u00bchre. Das Unfallrisiko wird besonders durch eine zu hohe Lautst\u00c3\u00a4rke gesteigert, da Warnsignale und Sirenen \u00c3\u00bcberh\u00c3\u00b6rt werden k\u00c3\u00b6nnen. Weiterhin berichtet R\u00c3\u00b6tter, dass sich bei dem lauten H\u00c3\u00b6ren von Musik, der Bremsweg deutlich verl\u00c3\u00a4ngere, was auf eine enorm verz\u00c3\u00b6gerte Reationszeit zur\u00c3\u00bcckzuf\u00c3\u00bchren sei. Klingt, als w\u00c3\u00a4re Classic meets Metal, wie beispielsweise das, was &#8220;Rage&#8221; zusammen mit dem Lingua Mortis Orchestra beim &#8220;<a href=\"http:\/\/wacken.com\/\">Wacken Open Air<\/a>&#8221; dieses Jahr zum Besten gaben, eine optimale Mischung.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.dasautoblog.com\/\/images\/smggermany.typepad.com\/photos\/uncategorized\/2007\/11\/03\/\/100_4975.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" height=\"352\" alt=\"100_4975\" src=\"http:\/\/www.dasautoblog.com\/images\/2007\/11\/03\/100_4975.jpg\" width=\"470\"  \/><\/a> <\/p>\n<p>Na denn: &#8220;Rock On And Stay Tuned&#8230;&#8221;<\/p>\n<p> <span> <\/span> <span> <\/span> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die meisten Autofahrer h\u00c3\u00b6ren Musik. Einige bewusst, andere eher nebenbei. 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