Auch die australische Regierung hat den Ernst der Lage auf dem weltweiten Automarkt erkannt und will nun die drei in Australien herstellenden Autobauer unterstützen. Der Premierminister Kevin Rudd sagte laut der “Automobilwoche” gestern in Sydney, dass Toyota, General Motors sowie Ford in den nächsten 13 Jahren rund 6,2 Milliarden australische Dollar als Subventionen erhalten werden. Rund eine Milliarde soll von der Milliardenspritze direkt in die Entwicklung von sparsameren Fahrzeugen und Hybrid-Autos flieÃen.
“Ich finde nicht, dass der Autobau eine Industrie von gestern ist oder besser den Deutschen und Japanern überlassen werden sollte”, betonte Rudd in Sydney. Seiner Meinung sollen die Staatssubventionen der Branche helfen, sich auf die “Herausforderungen der Zukunft” einzustellen. Eine Studie der Universität Melbourne kommt zu dem Schluss, dass für jedes produzierte Fahrzeug in Australien rund 2.150 Euro an Subventionensgelder aufgewendet werden. In Zukunft werden wohl noch mehr Regierungen ihre beheimateten Autobauer mit Milliardenstützen versorgen, um nicht zuletzt auch die vielen Arbeitsplätze in der Branche zu sichern! (Bilder: archiv)


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