Category: Fiat

  • Fiat FCC – für den Offroad-Samba

    Fiat_2Fiat do Brasil hat anlässlich des Auto Salons in Sao Paolo ein ebenso schickes wie überflüssiges Offroad-Coupé vorgestellt. Wie Auto Motor und Sport berichtet, handelt es sich beim FCC um ein Concept Car, dass auf dem Stilo aufbaut. In Sachen Motor kommt ein 2,5 Liter Fünfzylinder mit 167 PS zum Zug, der einen Vorderradantrieb in Bewegung setzt. Das ganze Mobil ist einen Tick höher gelegt und wurde mit einem Unterfahrschutz an der Front sowie etwas gröberen 265/80er Reifen versehen. Das ÔuÃere ist somit ein wenig bullig aber durchaus elegant. Die leichte Keilförmigkeit sorgt dann für einen ordentlichen Schuss Sportlichkeit.

    Ob dieser Wagen indes je gebaut wird, wage ich zu bezweifeln.

  • Das Comeback des Fiat 500

    Fiat_1 Ist er nicht süüüüÃ? Zugegeben: Ist er! Und war er auch schon immer. Der Fiat 500 war einfach ein Klassiker und gehörte zum kleinsten, was je über Europas StraÃen gefahren ist. Nun soll der Zwerg, der bereits zwischen 1957 und 1977 ganze Generationen von AutofahrerInnen verzückt hat, Ende 2007 sein Comeback erleben. Wie die BILD berichtet, soll der Neue aus dem Hause Fiat so ähnlich aussehen, wie sein legendärer GroÃvater und gerade einmal 7.500 Euro kosten. Das Design steht aber offensichtlich noch nicht genau fest. Warum sonst sollte Fiat unter http://www.fiat500.com/ eigens einen Wettbewerb ausschreiben, bei dem eifrig mitgeholfen werden kann? Wie dem auch sei: Ich bin sicher, dass dieser Wagen, wenn er denn mal auf den Markt kommt, eine ernstzunehmende Konkurrenz für Smart und Mini darstellt.

    In punkto Sympathie hat er bei mir schonmal die Nase vorn.

  • Mirafiori Motor Village

    MirafioriMirafiori Motor Village – dieser Name klingt, als sei er direkt aus einem US-amerikanischen Undergroundfilm entliehen. Doch handelt es sich bei dem italienischen Pendant zur Autostadt Wolfsburg keineswegs um einen fiktiven, sondern um einen überaus realen Ort. Wie der Spiegel  berichtet, soll in dem  neu errichteten Komplex, unmittelbar am Stammwerk des Autokonzerns Fiat, nicht die ruhmreiche Vergangenheit des Konzerns abgefeiert werden, sondern in neuem Ambiente Autos der Marken Fiat, Lancia und Alfa-Romeo ausgestellt und verkauft werden. Dabei beweisen die Italiener, dass in punkto Stil wie immer mit ihnen zu rechnen ist. In Zusammenarbeit mit dem schwedischen Möbelhaus Ikea wurden nicht nur deren Möbel, sondern auch das Konzept der Erlebniswelten übernommen. Neben dem eigentlichen Produkt, den Autos, werden auch Accessoires angeboten. Stehst du noch oder fährst du schon? Nach diesem Motto bietet die “Motor Village” unter anderem auch Fahrsimulatoren für virtuelle Probefahrten sowie die Möglichkeit, auf der ehemaligen Prüfstrecke des Werkes die Autos tatsächlich zu bewegen, um so einen ersten realen Fahreindruck zu erhalten.
    Eine besonders gute Idee ist, nach meiner Einschätzung, die Positionierung der Autos in dem gläsernen Gebäudekomplex. Von auÃen ist jeweils nur das Heck zu sehen. Wer dem Auto ins “Gesicht” sehen will, muss sich schon hineinbequemen.

    Das alles ist auf jeden Fall innovativ. Wie erfolgreich sich der Verkauf gestaltet, wird die Zukunft zeigen…

  • Pimp my Ducato

    Truckster Ideen muss man haben. Obwohl eigentlich viele Automarken den “Relaunch” eines Modells mit viel Tamtam versehen, hat sich Fiat für den Modellwechsel seines Dauerbrenners Ducato etwas Besonderes einfallen lassen. Aus dem eigentlich biederen Kleintransporter wurde im nullkommanix ein wahres Wundwerk an Technik und Design. Wie der Spiegel berichtet, haben die Turiner die Studie Truckster aus dem Ôrmel geschüttelt und will diesen auch noch benutzen. Wer sich nun Hoffnungen macht, dass der Gemüsemann um die Ecke demnächst mit diesem futuristischen Mobil durch die StraÃen kachelt – den muss ich enttäuschen. Um den Truckster in Aktion zu sehen, muss man schon auf eine Modenschau gehen, wo der Italiener den Laufsteg abgegeben soll. Oder vielleicht hat man ja Glück und sieht ihn auf der Autobahn, wenn er gerade Rennfahrzeuge transportiert.

    Eines ist Fiat aber in jedem Fall gelungen: Zu zeigen, was man aus einem langweiligen Wagen alles machen kann.

  • Der Hightech Punto

    Punto_1 Wer hätte das gedacht: Im Januar und Februar war der Fiat Punto der bestverkaufte Wagen im so genannten B-Segment in ganz Westeuropa. Nun ja, in Deutschland landet der Italiener sicherlich nicht auf den vorderen Plätzen, zumindest nicht, was das gefühlte StraÃenbild angeht.
    Doch wer weiÃ, ob sich das nicht bald ändert. Denn mit dem neuen Fiat Grande Punto Sport hat die Turiner Autofabrik einen wahren Kraftbolzen auf den Markt gebracht. Der kompakte Kleinwagen bringt bis zu 125 PS auf die StraÃe und wurde gleich mit drei innovativen weil spritsparenden Neuerungen ausgestattet. Im einzelnen sind dies (laut autosieger.de) Kanalabschaltung (Port Deactivation Slider, PDA) und variable Ventilsteuerung mittels Phasenschieber (Variable Valve Timing, VVT) auf der Einlassseite sowie Abgasrückführung (Exhaust Gas Recirculation, EGR). Klingt sehr technisch, scheint sich aber positiv bemerkbar zu machen, denn mit 6,1 Liter Verbrauch auf 100km liegt der Punto für seine Klasse echt gut im Rennen.

    Und da der Fiat auch noch schick aussieht und durch eine Topausstattung besticht, kann man nur den Hut ziehen. Ein echter Hit made in Italy.

  • Fiats Comeback

    Fiat Bei einer solchen Entwicklung fällt einem tatsächlich der sprichwörtliche Phönix ein, der sich aus der Asche erhebt. Denn nach Jahren in den roten Zahlen hat es der italienische Automobilkonzern Fiat einem Bericht von n-tv zufolge nun endlich geschafft, wieder ein positives Geschäftsergebnis zu erzielen. Sage und schreibe 17 Quartale mussten vergehen, bis am Ende des vierten Quartals 2005 ein operativer Gewinn von 21 Millionen Euro stand. Vermutlich wird sich dieser positive Trend auch in Zukunft fortsetzen, so die Hoffnung eines Firmensprechers. Der Grund für diese Verbesserung liegt offensichtlich darin, dass die Wagen immer hochwertiger würden. Da frage ich mich dann doch, ob denn andere Automobilhersteller nicht ebenso hochwertige Autos verkaufen und das seit Jahren. Eine etwas komische Argumentation, wie ich finde…

    In Deutschland haben die Italiener übrigens noch ehrgeizige Ziele zu verfolgen, schlieÃlich ging der Umsatz an Alfa Romeos, Fiats und Lancias um 10 Prozent zurück. Vielleicht zieht hierzulande dann eher noch das Vorurteil, dass die beste Qualität “made in Germany” ist….

  • Hummer hoch drei

    OltreNun also auch Fiat: Der eigentlich als solider Kleinwagenbauer geltende Konzern aus Italiens Norden hat es sich nicht nehmen lassen, der langen Liste der sinnlosen Protzkarren noch eine Art Sahnehäubchen aufzusetzen. Nur leider ist der neue Fiat Oltre alles andere als allererste Sahne, handelt es sich doch um eine Art Hummer hoch drei. Wie der Spiegel berichtet, haben die Turiner sich vom US-amerikanischen Vorbild inspirieren lassen und eine Art Garage auf Rädern entwickelt. Fünf Meter Länge, zwei Meter Höhe, mehr als zwei Meter Breite und kein Milimeter Gefühl – so lautet das Fazit.

    Ein Glück, dass das 4-Tonnen Monster erst einmal eine Studie bleiben wird … denn ein solches Auto braucht die Welt nun wirklich nicht.

  • Ein Gelände(klein)wagen

    PandaBerichten von n-tv zufolge, plant Fiat, seinen Panda 4×4 nun auch in Geländewagenoptik anzubieten. Der Panda Cross wird im Januar auf den Markt kommen und den üblichen überflüssigen Schnickschnack eines Geländewagens bieten. StoÃfänger für den Stadtverkehr, eine Reling, sowie speziellem Flankenschutz. Angetrieben wird der Gelände(klein)wagen von einem 1,3 Liter Diesel, der es auf 70 PS bringt. Naaa, jaaaa. Eigentlich ist das Ganze ja positiv zu bewerten. Denn zumindest können nun die Geländewagenfreaks auch auf sparsame Weise  ihrer seltsamen Leidenschaft fröhnen und mit einem Verbrauch von gerade mal 5,3 Litern über die AsphaltstraÃen und Teerdecken des Landes fahren.

    Wozu man aber hierzulande einen Geländewagen braucht, wenn man nicht gerade Förster, Landwirt oder Tierarzt auf dem Land ist, ist und bleibt mir schleierhaft…..

  • Fiats GroÃ-Kleinwagen

    Grandepunto Nun hat auch Fiat einen Kleinwagen gewissermaÃen groÃgezogen. Wir hatten ja bereits im Oktober darüber berichtet. Mit dem neuen Punto, dem so genannten Punto Grande haben die Turiner aus einem erfolgreichen Kleinwagen einen Wagen der unteren Mittelklasse gemacht. Wie auf  n-tv nachzulesen ist, wollen die Italiener mit ihrer 19cm gröÃeren Version die Hälfte aller Verkaufserlöse in Deutschland realisieren. Sportliche Ziele kann ich da nur sagen!Denn wenn ich mich recht erinnere stand Fiat letztlich immer eher für Kleinwagen als für eine fast schon VW Golf-Klasse.

    Okay, der Preis liegt mit 10.990 Euro für das Einstiegsmodell recht niedrig. Dafür muss man aber mindestens 65 PS in Kauf nehmen. Natürlich darf da auch die obligatorisch-überflüÃige “Power-Version” mit 130 PS nicht fehlen. Der Verbrauch der Basisversion liegt im Ãbrigen bei 6,1 Liter auf 100km. Ich finde, dass ist viel zu viel und so bleibt als Fazit nur ein klares: Unnötig!

  • Fiat setzt auf groÃen Punto

    PuntoWarum nur? Warum werden trotz steigender Benzinpreise trotzdem gröÃere Autos gebaut … denn wie der Spiegel berichtet, bietet nun auch Fiat, die Mutter aller Kleinwagen, einen vergröÃerten Punto an. Der Grande Punto hat in der Basisversion schon mindestens 65 PS und eine 1,2 Liter Motor. In früheren Zeiten reichte das mal locker, um in der Mittelklasse zu spielen. Das Topmodell soll dann sogar mit einem 1,6 Liter Turbo und 200 PS ausgestattet sein. Man fragt sich wofür?
    In Sachen Komfort werden alle üblichen Ausstattungselemente wie Airbag, elektronische Servolenkung oder auch ein mehrfach verstellbares Lenkrad geboten.  

    Die Vorteile liegen, laut Spiegel, eher im groÃzügigen Raumangebot, im überzeugenden Design (“Ãber Geschmack läÃt sich ja bekanntlich nicht streiten”) sowie in der Bestnote beim Euro-NCAP-Crashtest.
    Ob das ausreicht, um den euphorischen Satz “La Fiat é tornata” (Fiat kehrt zurück) des Konzernpräsidenten de Montezemolo wahr werden zu lassen, bleibt abzuwarten.