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  • Renault erweitert Garantie für seine Oberklasse

    Renault erweitert Garantie für seine Oberklasse

    Renault_espaceDie Ziele, die der französische Autohersteller Renault sich bei der Qualitätsverbesserung selbst gesteckt hat, will er durch eine Garantieverlängerung unterstreichen. Renault-Chef Carlos Ghosn will sein Unternehmen unter den besten drei Herstellern bei der Qualität sehen, so werde der “Vertrag 2009” Schritt für Schritt umgesetzt. Nachdem zuletzt der Laguna mit einer Garantiezeit von drei Jahren ausgestattet wurde, folgen nun der Espace und Vel Satis.

    Vel_satis

    In den ersten beiden Jahren gewähren die Franzosen eine Garantie ohne Kilometerbeschränkung und im dritten Jahr bis zu einer Laufleistung von 150.000 Kilometern. Voraussetzung der Garantie für den Espace und Vel Satis ist die Erstzulassung ab dem 2. Januar 2008. Derzeit locken immer mehr Autohersteller ihre potenziellen Kunden in dem heià umkämpften Gewerbe mit Sonderangeboten, Sparvorteilen, Garantieverlängerungen oder Kraftstoffgeschenken.

  • Formel 1: Stepney weist alle Verantwortung von sich

    Formel 1: Stepney weist alle Verantwortung von sich

    StepneyDie Schlüsselfigur und Auslöser der Spionageaffäre Nigel Stepney hat sich nun endlich zu Wort gemeldet, um seine Sicht der Dinge zu schildern. Dem britischen TV-Sender “Sky Sports” berichtete er, dass er zwar Kontakt zu McLaren-Chefdesigner Mike Coughlan gehabt hätte, seine Absicht aber nicht gewesen sei, dem Team irgendwelche Vorteile zu verschaffen. Er habe sich lediglich nach einer leitenden Stellung in einem anderem Team umgesehen und so den Kontakt mit Coughlan hergestellt.

    Ferrari_f2008

    Dass die Situation am Ende so eskalierte ist Stepney´s Ansicht nach eine Verkettung unglücklicher Umstände, die politischen Situation bei McLaren und eine falsche Interpretation der Dinge. Nachdem 2006 der Platz von Technikchef Ross Brawn frei wurde, hoffte Stepney auf eine Beförderung bei Ferrari, die jedoch wegen einer anderen Neubesetzung nicht zustande kam. “Ich fühle mich in keinster Weise verantwortlich für das, was bei McLaren passiert ist”, verteidigte sich Stepney abermals. Wegen den 780 Seiten technischer Informationen, die er von Ferrari an McLaren-Mercedes weitergeleitet haben soll, ermittelt nun die italienische Justiz gegen ihn.

  • Continental will mit VDO hoch hinaus

    ContinentalFür viele ist Manfred Wennemer der Wendelin Wiedeking der Autozulieferer. Seit 2001 hat er bei Continental den Chefsessel übernommen und einen sehr erfolgreichen Sanierungskurs eingeschlagen. Der Aktienkurs stieg seitdem von zehn auf über 80 Euro, der Jahresgewinn von 33 Millionen auf 1,6 Milliarden Euro. Zuletzt hörte man von dem Zulieferer als Siemens VDO vergangenes Jahr für 11,4 Milliarden Euro übernommen wurde und Continantal/VDO so zum fünftgröÃten Autozulieferer der Welt aufstieg. Wennemers Ziel für die Zukunft ist in jeder Sparte eine Umsatzrendite von 10 Prozent, andernfalls müsse verkauft oder geschlossen werden.

    Vdo

    Wachsen will der Zulieferer um fünf Prozent pro Jahr und trotz der milliardenschweren Ãbernahme von VDO seien drei bis vier Milliarden Euro für Akquisitionen vorgesehen – eine Fremdfinanzierung sei laut Unternehmensangaben kein Problem. Ob der Zulieferer weiter auf Erfolgskurs bleibt und sich dem Branchenprimus Bosch nähert, hängt entscheidend von der Integration von VDO und den nächsten Ãbernahmen ab.

  • Neuer Ford Ka für Brasilien

    Ford_ka Ford baut ab sofort in eigenen Werk in Brasilien einen neuen Ka für den südamerikanischen Markt. Obwohl der Konzern schon seit 2001 im Werk in Camacari unter anderem den Fiesta baut, fehlte für den dort heimischen Markt ein Volumenmodell mit Platz für eine ganze Familie zu einem konkurrenzfähigen Preis. Diese Lücke füllt Ford nun mit einem neuen, aus bekannten Teilen gefertigten Ka.

    Damit der Preis niedrig bleibt, bedient Ford sich aus dem Konzernregal, verbaut die Türen des alten Ka und die Spiegel des aktuellen Fiesta, von dem auch die Bodengruppe entliehen wurde. So wächst der Ka auf 3,84 Meter und bietet fünf Menschen Platz, kann dabei immerhin noch mit 263 Liter Kofferaumvolumen punkten. MotorenmäÃig bleibt man beim bewährten. Vierzylinder bis maximal 110 PS halten den kleinen Ford genügend auf Trab, vertragen als Flexifuel sowohl Ethanol als auch Benzin, egal in welchem Mischverhältnis. Sollte dem Ka Erfolg beschienen sein, wird er auch auf anderen Wachstumsmärkten wie Indien oder CHina angeboten werden.

  • Autoclubs gegen Fahrverbote für jugendliche Straftäter

    Autoclubs gegen Fahrverbote für jugendliche Straftäter

    StrafgesetzbuchDie Länderinnenminister der CSU/CDU sind ausdrücklich für Fahrverbote von jungen Straftätern, selbst dann wenn ein Fahrzeug bei der Straftat keine Rolle gespielt hat. Bei einem aktuellen Eckpunktepapier gegen Jugendgewalt verlangen die Politiker generelle Fahrverbote für jugendliche Kriminelle, was bei Automobilclubs und Anwälten auf Widerstand stöÃt. “Schon der Verkehrsgerichtstag 2001 hat das Fahrverbot als Allgemeinstrafe abgelehnt”, so Rainer Hillgärtner vom Auto Club Europa.

    Seiner Ansicht nach hätten Fahrverbote im Jugendstrafrecht eine systematische Ungleichbehandlung zur Folge und Kriminelle lieÃen sich dadurch überhaupt nicht einschüchtern. Auch der ADAC sieht in dem Fahrverbot keine wirksame Drohung, zudem würden die Straftäter ungleich härter bestraft, falls sie auf das Auto angewiesen sind um zur Ausbildung oder Arbeit zu kommen. Der Automobilclub von Deutschland fürchtet enorme Rechtsprobleme und ist ebenfalls dagegen, da Strafrecht nichts mit dem Verkehrsrecht zu tun hat.

  • Toyota: Kommt das Hybridauto bei den 24 h von Le Mans?

    Toyota: Kommt das Hybridauto bei den 24 h von Le Mans?

    Gtone_ts020Der japanische Autobauer Toyota denkt angeblich darüber nach, bei den 24 h von Le Mans ein Auto mit Hybridtechnologie an den Start zu schicken. Ein Konzerninsider sagte der japanischen Presse: “Audi hat die Ãberlegenheit der Dieselmotoren der nächsten Generation unter Beweis gestellt. Toyota möchte das Gleiche mit dem Hybridantrieb erreichen.” Der Zeitpunkt wäre geschickt gewählt, da derzeit sowieso ein Umdenken der breiten Masse in Richtung umweltfreundlicher Technologien stattfindet.

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    Zudem steht ein möglicher Ausstieg der Japaner bei der Formel 1 immer noch im Raum. Bei anhaltender Erfolgslosigkeit könnte 2009 das Team aufgelöst werden, die Fabrik in Köln dann für einen möglichen DTM-Einstaz für Lexus und das Le-Mans-Projekt genutzt werden. Bereits 1998 und 1999 war Toyota bei den 24 h von Le Mans dabei, mehr als ein zweiter Platz war aber nicht drin. Man darf gespannt sein, was die Japaner dieses Jahr in der Königsklasse erreichen….

  • Maschinen die gehen anstatt fahren!

    Viele Autofans machen sich Gedanken über Allradantrieb und sonstige Features. Dieses Gefährt braucht keinen Allradantrieb, da es lieber geht anstatt fährt. Der wohl gröÃte “Grashüpfer” der Welt kommt zum Einsatz, wenn das Gelände für Autos unbezwingbar ist. Faszinierenden wie sich die Maschine mit 6 Beinen langsam, aber zielstrebig durch unwegsames Gelände bewegt.

  • CEO und UFO erhalten EU-Zulassung

    CEO und UFO erhalten EU-Zulassung

    CeoDer Autoimporteuer China Automobile Deutschland will Anfang Februar mit dem Verkauf der beiden Modelle CEO und UFO, die dem BMW X5 und dem Toyota RAV 4 stark ähneln, starten. Eine Sprecherin des Importeurs sagte “Automotive News Europa”, dass die entsprechenden Zulassungen von der EU genehmigt worden seien. Bereits Ende Januar werden dann massenweise SUV-Klone aus dem Reich der Mitte mit Containerschiffen hierzulande eintreffen.

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    Der UFO wird ab 15.900 Euro zu haben sein, für den CEO muss man mit 25.900 Euro noch tiefer in die Tasche greifen. Wegen der grossen Ôhnlichkeit zum BMW X5 haben die Münchner bereits vor einem Jahr juristische Schritte eingeleitet. Man darf gespannt sein, wie der Absatz der “Fälschungen” sich hierzulande entwickelt….
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  • GM: Händlernetz verkleinern & Mega-Stores bilden

    GM: Händlernetz verkleinern & Mega-Stores bilden

    GmGM will das Händlernetz in den USA schneller verkleinern als bisher angenommen. AuÃerdem sind sogenannte Mega-Verkaufsstores geplant, in denen alle amerikanischen GM-Marken unter einem Dach angeboten werden. Insbesondere der Vertrieb der kleineren GM-Marken wie z.B. Pontiac, Buick und GMC sollen vereint werden. Vorstandschef Wagoner treibt die Pläne voran:”Es ist höchste Zeit und es zahlt sich deutlich aus.” Zudem plant der verlustreiche Autohersteller GM die Errichtung von Mega-Stores für alle acht GM-Marken an einem Standort im Einzugsgebiet groÃer Metropolen.

    Die Zeitschrift “Automotive News” berichtet, dass GM entsprechende Pläne bereits im Februar präsentieren möchte.

  • Häkkinen versucht sein Glück im Rallyesport

    Häkkinen versucht sein Glück im Rallyesport

    Mika_hkkinenDie Vanajanlinna Rallye wird von vielen Piloten zur Vorbereitung für die kommende Saison genutzt. Den vorzeitigen Sieg holte sich Juha Salo im Mitsubishi Lancer Evo IX, nachdem Jouko Puhakki seinen Ford Focus WRC mit einem Defekt abstellen musste. Mika Häkkinen lieà sich das Spektakel nicht entgehen und konnte in der Gruppe N-Lancer den fünfzehnten Platz verbuchen. Kommendes Wochenenede findet dann der finnische Saisonauftakt statt, an dem auch Andreas Mansfeld in seinem Ford Escort teilnehmen wird.

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    Unterdessen musste die für vergangenes Wochenenede vorgesehene Bergslagsrallye wegen Schnee- und Eismangel abgesagt werden. Da deshalb die schwedischen Wertungsprüfungen nicht wahrgenommen werden konnten, wird der Saisonbeginn auf den wertungsprüfungen des WM-Laufs Anfang Februar ausgetragen.