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  • Autokosten-Index: Kosten fürs Auto 2007 stark gestiegen

    Autokosten-Index: Kosten fürs Auto 2007 stark gestiegen

    Adac_klDer aktuelle Autokosten-Index wurde vom ADAC in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden veröffentlicht. Das Ergebnis ist mehr als eindeutig: Die Kosten für das Autofahren sind im vergangenen Jahr stärker angestiegen als die allgemeinen Lebensunterhaltungskosten. Die Anschaffung sowie der Unterhalt eines Autos waren durchschnittlich 3,2 Prozent teurer als im Jahr davor. Die Teuerungsrate für den Lebensunterhalt stieg dagegen um 2,2 Prozent.

    Benzin
    Die finanziell hohe Belastung für Autofahrer begründet der ADAC vor allen durch die enorm hohen Spritpreise. Sowohl der Preis für Ãl als auch für Benzin ist im direkten Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent gestiegen, hinzu kommt noch, dass Anfang 2007 die Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent angehoben wurde. Auch Reparaturkosten sind dadurch nicht billiger geworden.

  • GM muss den Gürtel noch enger schnallen

    GM muss den Gürtel noch enger schnallen

    Gm_2Der sanierungsbedürftige Automobilriese General Motors will die Kosten weiter senken und hofft ein starkes Wachstum in den Schwellenländern China, Indien,Russland und Brasilien, da die Lage auf den traditionellen Märkten, insbesondere in den USA, aufgrund der Kreditkrise sowie der hohen Ãlpreise weiter angespannt bleiben dürfte. Auf dem chinesischen Automarkt sprechen die Zahlen eindeutig für GM, da man dort als erster Autohersteller im vergangenen Jahr mehr als eine Millionen Fahrzeuge verkauft hatte. Zu diesem Schluss kam GM-Vorstandschef Rick Wagoner auf einer Konferenz in Detroit.

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    Man rechnet mit einer Regenerierung des amerikanischen Automarktes ab 2009, auÃerdem geht man bei GM 2008 von einem weltweit wachsenden Automobilmarkt 2008 aus, der um 3 Millionen Fahrzeuge zulegen wird. Im Bereich der Kosteneinsparung hat GM einen groÃen Schritt gemacht, da man durch den kürzlich vereinbarten Gesundheitsfonss die Mitarbeiterkosten bis 2011 um 3,4 Milliarden Euro senken will. Um sich auf den Automobilmärkten behaupten zu können, wird GM bereits in diesem einige neue Modelle auf den Markt bringen.

  • Ford steigert Umsatz bei Transportern

    Ford steigert Umsatz bei Transportern

    TransitDer Automobilhersteller Ford verkaufte im Geschäftsjahr 2007 38.415 Nutzfahrzeuge und konnte den Absatz somit im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent steigern. Garant für den Erfolg im Transporter-Segment ist der Ford Transit, es mussten sogar die Produktionskapazitäten in den Werken in Southampten und in der Türkei deutlich erhöht werden. Mit diesem Ergebnis gibt sich Ford allerding nicht zufrieden und hat bereits das neue Ziel für das Jahr 2008 ausgegeben.

    Ford_transit
    Angestrebt ist eine erneute Absatzsteigerung auf 45.000 Einheiten. Dies entspricht einem weiteren Zuwachs von 17 Prozent im Transporter-Segment.

  • Fahren am Limit: Gigi Galli im Mitsubishi Lancer Evo

    In der vergangenen Saison bestritt der Italiener Gigi Galli nur einige wenige WM-Läufe. Für 2008 allerdings gehört er neben Henning Solberg und Matthew Wilson fest zum Team Stobart-Ford. Damit tritt er in Ablöse für Jari-Matti Latvala, der 2008 den Werkswagen des BP-Ford-Teams über die internationalen Rallyepisten pilotieren wird. Während Galli alle 15 WM-Läufe bestreiten soll, wird das Stobart-Team von Rallye zu Rallye entscheiden, ob neben dem Italiener Wilson oder Solberg an den Start geht. Der volle Einsatz von Galli wird Rallyefans auf der ganzen Welt erfreuen, denn der erfahrene Rallyepilot pflegt einen äuÃerst rasanten, um nicht zu sagen spektakulären Fahrstil. Wer sich davon überzeugen möchte, wagt einen Blick in das folgende Video, mit einem der, wie ich meine, besten Drifts der modernen Rallyewelt. Viel Spass:

  • Renault & Nissan bauen Werk in Marokko

    Renault_nissanRenault und das schwedische Schwesterunternehmen Nissan errichten in Marokko eine Produktionsstätte, jährlich sollen dort 400.000 Autos hergestellt werden. Renault gab bekannt, dass ein entsprechender Investitionsvertrag über 600 Millionen Euro in Rabat unterzeichnet wurde. Die Bauarbeiten in Tangar beginnen somit bereits Anfang Februar. Bereits 2010 soll das Werk in Marokko eine Kapazität von 200.000 Fahrzeugen erreichen.

  • Paris: Atelier Renault zeigt Alpine-Ausstellung

    Paris: Atelier Renault zeigt Alpine-Ausstellung

    Renault_ausstellungVom 18. Januar bis zum 16. März zeigt das Atelier Renault auf den Pariser Champs-Elysées eine Sonderausstellung mit Fahrzeugen der Renault-Sportmarke Alpine. Die zum Teil seltenen Fahrzeuge stammen aus der Renault-Abteilung “Histoire & Collection” und diversen privaten Sammlungen. Für die 350.000 Besucher, die insgesamt erwartet werden, gibt es neben den Sportwagen A110 und A310 auch Formel-2-Autos und Sportwagen-Prototypen zu sehen.

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    Der französische Autobauer ehrt mit der Ausstellung auch das Lebenswerk von Jean Rédélé, der vergangenes Jahr gestorben ist und als jüngster Konzessionär Frankreichs 1946 die väterliche Werkstatt übernahm und Serienfahrzeuge von Renault für den Rallye-Einsatz umbaute. Im vergangenen Jahr konnte Renault Sport 13.000 Fahrzeuge in 40 Ländern absetzen, darunter der Clio Renault Sport sowie der Mégane Renault Sport. Derzeit prüft man in Frankreich, ob weitere Modelle in sportlichen Versionen auf die Strasse kommen werden.
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  • Formel 1: BMW-Sauber beendet Testserie in Valencia

    Formel 1: BMW-Sauber beendet Testserie in Valencia

    Bmwsauber_f108Das BMW-Sauber-Team hat sein Testprogramm im spanischen Valencia erfolgreich beendet. Während der deutsche Nick Heidfeld im neuen F1.08 auf die Strecke ging, musste sich sein polnischer Teamkollege Robert Kubica noch mit dem Vorjahresmodell F1.07B zufrieden geben. Insgesamt legten die beiden Piloten 532 Kilometer zurück, wobei Heidfeld doppelt soviel Umläufe als Kubica hatte. Trotz eines Problems an der Lenkung konnte Heidfeld über 90 Runden zurücklegen und sich auf die Set-Up-Arbeit am neuen Boliden konzentrieren

    Bmw_sauber_f108

    “Abgesehen von heute Morgen hatten wir während der vier Tage keine nennenswerten Zuverlässigkeitsprobleme”, betonte der Technische Direktor des Rennstalls Willy Rampf. Die aufgezeichneten Daten seien seiner Meinung nach die Grundlage für die nächsten Tests und vor allem für das endgültige Set-Up des neuen Rennwagens.

  • Erlkönig enttarnt: Infiniti M

    Unsere französischen Kollegen von “Le Blog Auto” haben in der letzten Woche unerwarteterweise ein Video eines Erlkönigs machen und über das zu sehende Auto rätseln können. Die amerikanischen Kollegen von Carscoop wiederum spekulierten ihrerseits, es handele sich dabei um den neuen Nissan Maxima für 2009. Wie sie aber nun nach einiger Recherchearbeit herausfanden, ist der auf dem Video zu sehende Wagen ein Infiniti M (Luxussparte von Nissan). Der Ende 2009 oder Anfang 2010 erhältliche Infiniti soll (zumindest in den USA) in direkte Konkurrenz zur 5er-Reihe von BMW treten. Man kann also eine sportliche Luxuslimousine erwarten.



  • Beimengung von Biosprit soll ab 2009 verdoppelt werden

    Bioethanol Geht es nach dem Umweltministerium, so wird ab 2009 der Anteil von Bio-Sprit im Kraftstoff von 5 Prozent auf 10 Prozent (E10) erhöht. Ausgenommen sein von dieser Regelung soll lediglich das teure SuperPlus. 
    Das Problem an der Sache: Nicht alle Hersteller geben ihre Motoren frei für den E10-Kraftstoff, bzw. prüfen noch, ob eine Freigabe möglich ist.

    Der Hintergrund ist, dass eine ungünstige Mischung aus Werkstoff und Kraftstoff Dichtungen und Leitungen zerstören kann, was teure Reparaturen nach sich ziehen würde. Rückstände der Verbrennung können z.B. Ameisen- und Essigsäure sein, die Korrosionsschäden herbeiführen.
    Was also bleibt dem Autobesitzer übrig, dessen Hersteller sein Fahrzeug nicht für E10 freigibt? Er muss auf teures SuperPlus ausweichen, da er ansonsten seine Gewährleistungsansprüche verlieren würde. Er müsste also für etwas bezahlen, was technisch nicht notwendig ist, mangels Alternativen aber unumgänglich.

    Darüber hinaus bleibt das Bio-Ethanol weiter in der Kritik. Wie SpiegelOnline berichtet, kann das Getreide, was nötig ist, um einen 120 Liter fassenden Tank zu füllen, einen Menschen ein Jahr lang ernähren.

    Aber wer will schon ein ganzes Jahr nur Brot essen…

  • Lamborghini will hoch hinaus und der profitabelste Sportwagenhersteller werden

    Lamborghini will hoch hinaus und der profitabelste Sportwagenhersteller werden

    Stephan_winkelmann_2Die Audi-Tochter Lamborghini konnte unter der Führung von Stephan Winkelmann ihren Absatz im vergangenen Jahr von 2087 auf 2400 Einheiten steigern. Winkelmann strebt für dieses Jahr ein Wachstum von fünf Prozent an, für 2008 seien die Auftragsbücher schon gefüllt. Für dieses Geschäftsjahr will Lamborghini erstsmals eine Umsatzrendite im zweistelligen Bereich einfahren und wäre damit auf dem besten Weg zum profitabelsten Sportwagenhersteller zu werden.

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    Allein im ersten Halbjahr 2007 konnte die Audi-Tochter einen Gewinn von 26,4 Millionen Euro einfahren, wobei die Umsatzrendite im Vergleich zum Vorjahr von 5,2 auf 10,4 Prozent stieg. Lamborghini hat den entscheidenden Vorteil im technologischen Bereich auf das Know-How von Audi zurückzugreifen, so werden teilweise Entwicklungskosten gespart, zudem Zuverlässigkeit und Qualität garantiert. Bis vor zwei Jahren noch hatte Lamborghini weltweit 65 Händler, heute zählt das Unternehmen bereits 110 Händler.