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  • Essen Motor Show 2007: Caterham CSR 260 Superlight

    Essen Motor Show 2007: Caterham CSR 260 Superlight

    CaterhamDie Sportwagenschmiede Caterham ist auf der Essen Motor Show 2007 unter anderem mit dem CSR 260 Superlight vertreten, einer Spezialanfertigung aus der Motorsport-
    Abteilung. Mal davon abgesehen, dass der CSR 260 bereits optisch ein echtes Highlight ist, hat der Caterham auch leistungsmäÃig und technisch einiges zu bieten. Ein Sprint von 0 auf 100 km/h ist dank einem 260 PS starken 4-Zylinder-Motor von Cosworth und einem geringen Gesamtgewicht von 515 Kg in sportlichen  3,1 Sekunden möglich.

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    Aber die Leichtigkeit hat ihren Preis, denn bei der Produktion wurde auf alles verzichtet, was die Leistung beeinträchtigen könnte. Im Klartext bedeutet dies, dass auf Annehmlichkeiten, wie z.B. Teppiche, Heizung, Scheibe oder Verdeck verzichtet werden muss.

    Bei der Technik allerdings wurde nicht gespart, eine Rennbremsanlage vorne und hinten sorgt dafür, dass man nach erreichen der Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h auch wieder sicher zum stehen kommt. AuÃerdem sorgt ein Sportfahrwerk für eine sichere Kurvenlage. Also dieser atemberaubende Caterham CSR 260 Superlight zählt für Autofans zu den besonderen Attraktionen der Essen Motor Show 2007.

  • What do you “Think”?

    ThinkDie Norwegische Firma Think Global hat mit der Produktion des kleinen Elektro-Flitzers, mit dem Modell-Namen “City”, angefangen, der aber nur für den europäischen Markt bestimmt ist. Am Mittwoch hat das erste Exemplar die Fabrik verlassen.  Das ist schon der zweite Versuch  das  Modell  in die Produktion zu bringen und dieses Mal  hat es geklappt.  Der Prototyp gehörte einst zu Ford und wurde von 1999 bis 2003 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt.

    Das damalige Interesse an alternativen Antriebsmöglichkeiten, war sehr bescheiden. Die unausgereifte Technologie war auch ein Grund, dass es nicht zur Massenproduktion gereicht hat. Heute jedoch sieht es danach aus, dass solch ein Fahrzeug weitaus höhere Chancen hat sich zu etablieren. Man empfindet einen Bedarf an alternativen Antrieben und ein Elektro-Fahrzeug für den Stadtbereich würde sich schon ganz gut machen, bei den heutzutage herrschenden Bezinpreisen. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten ob das Auto alle gängigen Tests bestehen wird. Wenn diese Tests erfolgreich waren, dann werden wir im ersten Halbjahr des nächsten Jahres die ersten City-Flitzer auf den Strassen sehen können.

  • Premiere auf der Essen Motor Show 2007: INDY-CATOR von Gaslock!

    Premiere auf der Essen Motor Show 2007: INDY-CATOR von Gaslock!

    GaslockVor kurzem noch auf der internationalen Tuning-Messe SEMA in Las Vegas und nun feiert der INDY-CATOR von Gaslock schon Premiere auf der Essen Motor Show 2007. Der universell Einsetzbare Schaltknauf mit LCD-Ganganzeige ist mit allerhand Technik ausgestattet. Ein Lichtsensor in Verbindung mit einer automatischen Dimmfunktion sorgt z.B. dafür, dass die Helligkeit der digitalen LCD-Anzeige stets optimal an das Umgebungslicht angepasst ist.

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    Laut Hersteller ist der INDY-CATOR unabhängig von der Automarke auf alle Schaltgetriebe bis zu sechs Gängen und für alle nur denkbaren Schaltschemata geeignet. Einzige Ausnahme sind Schalthebel mit Rückwärtsgang-Arretierung. Der LCD-Schaltknauf wird es in verschiedenen Varianten zu kaufen geben und somit wird sich für jeden Ausstattungstyp etwas finden lassen. Eines ist schon sicher, der INDY-CATOR von Gaslock ist ein sportliches und ansehnliches Feature, das sicherlich viele Autofans begeistern wird.

  • Italdesign mit auÃergewöhnlichem Sportwagen Vadho auf der Essen Motor Show 2007

    Italdesign mit auÃergewöhnlichem Sportwagen Vadho auf der Essen Motor Show 2007

    VadhoAuf der Essen Motor Show 2007 sind einige Concept-Cars zu sehen, aber dieser ungewöhnlich gestylte Sportwagen Vadho von Italdesign gehört sicherlich zu den ganz besonderen Sehenswürdigkeiten in der Halle 1. Der dynamische Sportwagen bietet Platz für 2 Passagiere, die hintereinander Platz nehmen und direkt neben dem Motor sitzen. Die beeindruckende Design-Studie wird von einem Achtzylinder-Wasserstoff-Motor angetrieben.

    Der von BMW stammende Motor überzeugt mit 260 PS Leistung.
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    Wie bereits bei anderen zukunftsorientierten Studien, hat auch Italdesign auf ein Lenkrad verzichtet. Der Sportwagen wird mit Hilfe von 2 Joysticks gesteuert.
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    Eine weitere Auffälligkeit ist das Autodach, das sich nach oben öffnen lässt und somit zum Ein- und Aussteigen benutzt wird, da auf Türen ebenfalls verzichtet wurde.Hinzu kommt noch der extrem groÃe Stauraum, insgesamt umfasst der Kofferraum 550 Liter.
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    Für Autos aus dem Sportwagen-Segment schon etwas ungewöhnlich.Der Vadho ist eine voll und ganz gelungene Design-Studie, die nicht nur äuÃerlich überzeugt.

  • Essen Motorshow 2007: Hammer, dieser Hummer

    Cfchummer1 Der Autotuner CFC beeindruckte auf der Messe mit einem Hummer H2, der bei Fans von extravaganten Geländewagen für feuchte Augen und offene Münder sorgen dürfte. Sogenannte “Lambo-Doors”, also nach vorne-oben öffnende Flügeltüren in Verbindung mit den monströsen 26 Zoll-Felgen auf über 30 Zentimeter breiten Reifen machen den Auftritt nach auÃen hin schon einmal perfekt.

    Aber wie es so passend heiÃt, kommt es ja auf die inneren Werte an. Aber auch hier greift der Hummer in die Vollen. Halbrunde Ledercouch, Minibar und sage und schreibe 17 Flatscreens an jeder nur erdenklichen Stelle im Innenraum machen die Lounge-Atmosphäre perfekt.Cfchummer2 Dazu gehören natürlich auch Dolby-Digital-Sound und Spielkonsolen, in diesem Falle zwei X-Boxen, denn vielleicht möchte man ja hinten was anderes spielen als vorne.
    Cfchummer3 Nur der Vollständigkeit halber: der chipgetunte V8 bringt es auf 480 PS, die selbst bei 3,5 Tonnen Leergewicht ausreichend sein dürften.

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  • Essen Motorshow 2007: Auto Union Typ C Tretauto

    Audi_modell_1_2 Würde man es auf einem Foto sehen (bitte einmal den Blick nach links richten), man könnte es durchaus für das Original aus dem Jahre 1936 halten. Der Auto Union Typ C-Silberpfeil dominierte damals den Rennsport und verkauft sich in der Accessoire-Linie bei Audi auch als Modell schon hervorragend. Warum also nicht ein Tretauto im Massstab 1:2 herausbringen, dass allerdings für Kinderhände viel zu schade ist und sich mit einer Limitierung auf 999 Stück und einem Preis von 9.700 Euro ohnehin für den Spielplatz diqualifiziert?

    Zielgruppe sind wohl ohnehin eher gut betuchte, aber Kind gebliebene Männer, die sich in irgendeiner Weise mit dem Konzern verbunden fühlen. Der Preis des nach dem Kettcar-Prinzip funktionierenden Typ C ist zwar hoch, betrachtet man aber Details wie die echte Aluminiumkarosserie, das Holzlenkrad und die leder-bezogenen Sitze, scheint er durchaus gerechtfertigt.
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    Tatsächlich ist alles an diesem Modell dem Original nahezu perfekt nachempfunden. Soviel Liebe zum Detail wünsche ich mir bei vielen Herstellern an den Serienmodellen.
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  • Essen Motor Show 2007: Formel 1 Renner Lotus 49-Ford Cosworth von 1968

    Essen Motor Show 2007: Formel 1 Renner Lotus 49-Ford Cosworth von 1968

    Formel_1_lotus_fAuf der 40. Essen Motor Show werden nicht nur top aktuelle Entwicklungen und Innovationen aus dem Bereich der Automobilindustrie und dem Motorsport gezeigt, sondern auch altehrwürdige Autos und Formel 1 Boliden. Zu diesen besonderen und sehr interessanten Highlights der Formel 1-Geschichte zählt dieser Lotus 49-Ford Cosworth aus dem Jahr 1968. Ausgestattet mit einem 8-Zylinder-Motor, 3000 ccm Hubraum und starken 430 PS Leistung drehte damals der erfolgreiche Rennfahrer Graham Hill aus England seine Runden.

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    Dieser Lotus 49 war in der Kombination mit Hill ein echter Erfolgsrenner. In der Formel 1 Saison 1968 wurden sowohl die Fahrer-Weltmeisterschaft gewonnen, ebenso wie die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Zu dem erfolgreichen Team gehörten noch die Rennfahrer Jim Clark aus Schottland, der Schweizer Jo Siffert und Jackie Oliver aus England.
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    Ohnehin zählte Ford-Lotus zu den erfolgreichsten Formel 1-Teams der 60er und 70er Jahre. Es ist sehr interessant zu sehen, wie sich die Technik und das Design von damals unterscheiden im Vergleich zu den heutigen Formel 1 Boliden.

  • Essen Motor Show 2007: Porsche 996 GTR-Einzelstück von J.B. Car-Design

    Essen Motor Show 2007: Porsche 996 GTR-Einzelstück von J.B. Car-Design

    Porsche_996_gtr_fAuf der Essen Motor Show 2007 gibt es auch tolle Sonderanfertigungen von Autos zu sehe, wie z.B. diesen zum verkauf stehenden, orangefarbenen Porsche GTR 996 von der Firma J.B.Car-Design. Dabei handelt es sich um ein absolutes Einzelstück mit vielen Extras und Spezialanfertigungen. Der 600 PS starke GTR, wahlweise auch auf 700 PS aufrüstbar, verfügt über LSD Flügeltüren und über eine Dachladeluftführung. Ausgestattet mit einer Edelstahl Auspuffanlage sowie einem Spezial Turbolader kann man auf den StraÃen ordentlich Gas geben. Die Spezial Einbrennlackierung “X-Plosion” mit mehrfacher Versiegelung und die rundum orange getönten Scheiben tragen dazu bei, dass der 996er GTR ein optisches Highlight ist.

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    Im Innenraum ist der Porsche von J.B. Car Design mit einer ansehnlichen Car TFT Multimedia Anlage ausgestattet, zu der unter anderem ein Windows Computer, eine Heck-Kamera, Navigation sowie Car TV gehören. Und alle Funktionen werden über einen Touchscreen- Monitor gesteuert.

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    Man kann direkt auf den Recaro-Ledersportsitzen platz nehmen, die selbstverständlich ebenfalls in den Farben Schwarz und Orange gehalten sind und losfahren.
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    Allerdings sollte man vorher nicht vergessen, die 149.911 Euro zu bezahlen. Ganz schön teuer für einen gebrauchten Porsche 996 GTR, der bereits 15.000 Kilometer gefahren ist. Aber dafür garantiert J.B. Car Design, dass es sich um ein absolutes Einzelstück handelt.

  • Essen Motorshow 2007: Felge ist nicht gleich Felge

    Felge1 Wenn an der Karosse selbst schon alles “gepimpt” wurde, wenn der Motor ausgereizt und die Hifi-Anlage lauter ist als die Dorfdisco nebenan, was bleibt dann noch übrig für die Individualisierung des eigenen Gefährts? Wie wäre es mit den Felgen? Ein ganz klarer Trend auf der Motorshow in Essen dieses Jahr waren aufgedonnerte Felgen, möglichst groà und möglichst mit viel “Bling bling”.

    Felge2 Von weiÃen Felgen mit unzähligen Brillianten besetzt über chromblitzendes Metall bis hin zu den monströsen 28-Zöllern, die gerade mal so auf einen Hummer passen, ist alles mit dabei.

    Dabei ist auch egal, welches Auto solche schicken Schuhe verpasst bekommt. Sie denken, ein Audi A8 besitzt zu viel Understatement, um getuned zu werden? Nichts da, alles was groà und teuer ist, bekommt glänzendes Schuhwerk spendiert.

    Felge3  Wer solche Felgen braucht, weià kein Mensch, er sollte aber ein dickes Portemonnaie und die nötige Extrovertiertheit besitzen. Felge5

  • Essen Motorshow 2007: Eibach Pressekonferenz mit Armin Schwarz und Matthias Kahle

    Eibach1 Als der Feder-Spezialist Eibach am Freitag um zwölf Uhr vor den ausschlieÃlich geladenen Gästen (Vitamin B sei dank) das Mikrofon zur Pressekonferenz einschaltete, war das einzige Thema das Rennteam “All German Motorsports” rund um den ehemaligen WRC-Piloten Armin Schwarz und den erfolgreichsten Fahrer in der Deutschen Rallyemeisterschaft, Matthias Kahle sowie ihren Teamchef Martin Christensen. In der “SCORE Class 1 Unlimited Series” treten Sie mit ihrem Buggy an (der natürlich auf Eibach-Federbeinen unterwegs ist).

    Nach ein paar Infos zu den nächsten Events, an denen das Team teilnehmen wird, wie z.B. der Laughlin Desert Challenge in Nevada oder der Baja 500 und Baja 1000 in Mexico, kamen natürlich die technischen Daten der Wüstenrakete zur Sprache. 700 PS aus einem V8-Ungetüm und eine Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h sind eine Ansage. Eibach2_2

    Besonders wenn man berücksichtigt, dass sich alles auf weichem Wüstensand abspielt. Die Eibach-Federn haben einen extrem langen Federweg, dazu passend sind ein paar wuchtige StoÃdämfer mit auÃen angebrachtem Gasdruckbehälter verbaut. Die Aufhängung gleicht der eines Lkw’s, extremste Verschränkungen sind kein Problem. Recaro-Sitze sind selbstverständlich, ebenso ein Navigationssystem für die hunderte von Kilometern langen Wüstenetappen.

    Matthias_kahle

    Der Motor des Buggys erzeugt einen infernalischen Sound und sitzt als Mittelmotor direkt hinter dem Fahrer. Hoffentlicht hält das Gefährt bei seinen Einsätzen, was es technisch und auch optisch verspricht.

    Armin_schwarz_2  Nachdem Martin Christensen und sein Team zur Genüge ausgefragt wurden, eröffnete Eibach dann noch ein stilechtes mexikanisches Buffet mit allem, was der (hoffentlich abgehärtete) Magen begehrte. So soll es sein.