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  • Streifenwagen zum Selbermachen

    Streifenwagen_400q Das müssen sich wohl zwei 23 jährige gedacht haben, die in Soest einen alten Opel Astra mit der halbwegs originalgetreuen Optik eines Streifenwagens aufpeppten. Von den grünen Streifen über den Schriftzug bis zu den Blaulichtern (selbst gebaut aus Nebelschlussleuchten) auf dem Dach haben die beiden an alles gedacht. AuÃer vielleicht daran, erwischt zu werden.

    Was aber auch nicht sonderlich schlimm war, denn bis auf die Nebelschlussleuchten auf dem Dach, die mit blauen Gläsern versehen waren, konnte die echte Polizei nichts beanstanden. Scheinbar waren alle anderen Umbauten rechtmäÃig. Die beiden jungen Männer haben übrigens die Blaulichter per Fusstritt vom Dach abmontiert und durften dann weiterfahren.

  • “Schnell” die Umwelt schützen mit AC Schnitzer

    M_lpg Es war mal wieder soweit. Auf dem Highspeed-Rundkurs in Nardo, mitten in der Pampa Italiens, trafen sich wie jedes Jahr namhafte Hersteller und Tuner, um den schnellsten der schnellen zu küren. Das dabei ein Audi TT mit zwei Motoren und 1020 PS knapp über 390 km/h schaffte und damit der schnellste war, ist aber dieses Mal garnicht so interessant.

    Viel wichtiger, weil innovativer, war der Auftritt des Tuners AC Schnitzer mit ihrem BMW M3, in dem das Herz des M5 schlug, aufgeplustert auf 552 PS und gut für eine Höchstgeschwnidigkeit von 318 km/h. Soweit, so gut. Dass der V10-Bolide allerdings mit Flüssiggas fährt, ist eine Neuheit in Nardo und erleichtert zusätzlich das grüne Gewissen. Da freut sich die Umwelt, und ich bin mir sicher, dass auch der Fahrer dieses Geschosses bei 318 km/h ein leichtes Grinsen im Gesicht hatte. Der M3 brach übrigens den Rekord für Fahrzeuge mit Gasantrieb.

  • Neuwagenkäufe weiter rückläufig

    Neuwagenkauf Steigende Steuereinnahmen, ein sich erholender Arbeitsmarkt, gut verdienende Unternehmen. Experten sprechen von einem spürbaren Aufschwung. Der Neuwagenmarkt fühlt sich davon scheinbar nicht angesprochen und verharrt bockig in einer weniger schönen Situation. Woran das liegt, kann sich jeder leicht selbst ausmalen.

    Erstmal liegt der Durchschnittspreis eines Neuwagens in Deutschland bei 24.480 Euro. Das deutsche Durchschnittsgehalt liegt bei ca. 26.000 Euro – brutto, wohlgemerkt. Obwohl diese Rechnung natürlich nicht repräsentativ wäre, zeigt sie schonmal einen Hinderungsgrund für den Kauf eines Neuwagens beim Händler. Zudem weià der Kunde bei der anhaltenden Ãkodebatte, ständig steigenden Unterhaltskosten und undurchsichtigen politischen Rahmenbedingungen nicht, wie sich der Automarkt für ihn in naher Zukunft entwickelt. Die PKW-Zulassungen sind im Gegensatz zu 2006 um über 4 Prozent gesunken, seit Januar 2007 sogar um über 7 Prozent. Am Ende dieses Jahres sollen etwa 3,2 Millionen Neuwagen in Deutschland einen Besitzer gefunden haben, so wenig wie zum letzten Mal 1994. Die Hersteller kümmert das nicht sonderlich, denn der Export boomt wie niemals zuvor. Die schlechte Inlandsnachfrage lässt die meisten also kalt. Andere zerstören mit allzu krassen Rabattaktionen auf Dauer ihre eigenen Preise. Ein grüner Zweig, an den sich potentielle Kunden krallen könnten, ist derzeit nicht in Sicht.

  • Weiter Ôrger um RuÃfilter im Hause VW

    Vw_logo Schon vor einiger Zeit gab es Klagen von Kunden, dass die 2.0 Liter TDI-Motoren auf Grund verstopfter Partikelfilter brummten und ruckelten. Nachdem der Konzern die Betroffenen damals zu regelmäÃigen Regenerationsfahrten aufgefordert hatte, die den Filter ausbrennen und damit frei machen sollten, reiÃt die Flut der enttäuschten Kunden nicht ab.

    Besonders der gerade ausgelaufene Audi A4 ist betroffen. Audi bot bereits als Lösung ein Softwareupdate an, das aber laut einer Interessengemeinschaft der Betroffenen die Situation nur verschlimmert habe. Stärkeres Ruckeln und Leistungsverlust seien die Folge gewesen. Mittlerweile ist bekannt, dass dieses Update nur für Fahrzeuge gedacht ist, die ausschlieÃlich Kurzstrecke fahren. Das Problem hat sich innerhalb des VW-Konzerns weiter ausgebreitet, auch von Seat Altea und Skoda Octavia RS – beide ebenfalls mit dem 2.0 Liter TDI – sind Fälle bekannt. Nach Angabe des TÃV sind unter anderem Additive im Motoröl schuld, deren Ãlasche den Filter verstopft. Sogenannte “Low-Ash-Ãle”, die wesentlich weniger Ãlasche zurücklassen, werden allerdings bei Audi schon verwendet. Abwarten, wie es in dieser Sache weitergeht.

  • Schluckspecht Smart

    Smart Seit kurzem bietet Smart seinen kleinen Stadtflitzer mit dem Kürzel “mhd” an, was für “micro hybrid drive” steht und auf deutsch soviel heiÃt wie Mikrohybrid. Darunter versteht man in der Automobilwirtschaft die Senkung des Spritverbrauchs mit technisch weniger anspruchsvollen Methoden als z.B. bei einem Vollhybrid wie dem Lexus RX 400h.

    Bei Smart setzt man auf den Start-Stopp-Generator, der bei Ampelstopps automatisch den Motor ausschaltet und beim Anfahren wieder in Gang setzt. Nichts neues eigentlich, auch BMW bietet das Sytem serienmäÃig im aktuellen 1er an. Bei Smart kostet Sparen aber zunächst mal Aufpreis, auch wenn es nur 360 Euro im Vergleich zur normalen Version sind. Und tatsächlich verbraucht er auch im Stadtverkehr gute zwei Liter weniger als ein Smart ohne “mhd”. Das klingt allerdings nur solange gut, bis man sich die Verbräuche in Zahlen anschaut. Der normale Smart schluckt in der Stadt sage und schreibe 9,6 Liter, der Mikrohybrid immer noch stolze 7,4 Liter. Zur Erinnerung: wir reden hier über einen winzigen Zweisitzer mit 71 PS Dreizylinder-Motörchen. Der viersitzige VW Fox schluckt, obwohl ganze 300 Kilogramm schwerer, nur 7,3 Liter innerorts. Völlig ohne technische Spielereien. Meine Ansage an Smart: Sechs, setzen!

  • Arden AJ20 Sportcoupe – der bissigere Jaguar

    Ardenaj20Der britische Jaguar Tuner Arden hat seine Arbeiten am aktuellen Projekt AJ20 beendet und den Wagen für die Autohäuser freigegeben. Dabei hat Arden keine Kosten und Mühen gescheut den Jaguar als Raubkatze darzustellen. So hat man dem Arden einen 4,5l V8 Motor gegönnt, der 480 PS und 640 Nm Drehmoment liefert. Den Vortrieb auf 100 km/h absolviert man in 4,1 Sekunden. Doch nicht nur an der Kraftentfaltung des Motors wurde gearbeitet, auch für eine optimierte Schmierung und eine verbesserte Kühlung wurde gesorgt.

    Damit man den Sound des V8 auch beim Fahren hören kann hat Arden eine Sportschalldämpferanlage mit vier verchromten Endrohren sowie neue Sportkatalysatoren verbaut. Die Lufteinlässe lassen AuÃenstehende erahnen, dass unter der Haube kein Serienmotor arbeitet. Doch der Arden wäre noch kein Sportcoupe, wenn er nicht auch das passende Fahrwerk liefern würde. Arden hat hierfür ein neues Fahrwerk geschaffen was die optimale Harmonie zwischen Komfort und Sportlichkeit liefern soll. Für den optischen Auftritt hat Arden dem Jaguar 21″ Leichtmetallfelgen im Sportline Design sowie ein um Interiuerapplikationen in Carbon oder Edelholz ergänztes Cockpit verpasst. Wer gerade 130.000 ⬠zur Hand hat kann den Arden ab sofort bestellen.

  • Abstimmung: Neuer Alfa Romeo heiÃt Furiosa

    Alfa_furiosa Die Wahlzeit ist vorbei, die Stimmen wurden ausgezählt – Alfa Romeos neues Modell kann nun endlich beim Namen genannt werden: Furiosa. Wie schon anfang des Monats berichtet, konnte man in sechs Ländern rund um den Globus über die Modellbezeichnung des 147-Nachfolgers abstimmen. International hat sich also “Furiosa” durchgesetzt, aber es gab auch Unterschiede zwischen den Ländern.

    Ob man bei Alfa darauf eingeht? Diese Frage bleibt weiter umstritten, aber es wäre denkbar, dass man für den jeweiligen Markt die jeweils beliebteste Bezeichnung einsetzt. In Deutschland wäre diese “Ventura”, in GroÃbritannien “Fira” und in Japan “Velvetta”, ebenso in Spanien, wo sich “Furiosa” gar auf dem letzten Platz wiederfand. Aber spätestens bei Verkaufsstart werden wir sehen, ob wir einen “Furiosa” oder einen “Ventura” beim Händler sehen, oder ob wir doch das gleiche Modell in Spanien kaufen. Wegen des schöneren Namens.

  • Audi R8 Razor – tuned by PPI

    1Das die Tuningfirma PPI weià was Kunden wollen haben sie schon mit ihrem Projekt Q7 eindrucksvoll bewiesen. Nun wagen sich die schwäbischen Audi-Veredler an den Sportwagen aus dem Hause Audi. Verbaut wurde ein Aerodynamic Body Kit aus Carbon was den Wagen optisch noch sportlicher wirken lässt. Doch auch an dem ohnehin schon 420 PS starkem Herz des Audis wurde gearbeitet.

    So holte PPI nocheinmal 40 PS und zusätliche 35nm Drehmoment aus dem Ingolstädter. PPI fertigte auÃerdem extra für den R8 einen Edelstahl Sport-Nachschalldämpfer mit einer Klappensteuerung, welcher schon im unteren Drehzahlbereich pure Power vermittelt.Das Tuningprogramm ging selbst an den Felgen nicht spurlos vorbei, diese wurden gegen 19 Zoll Magnesiumräder ausgetauscht. Der Audi soll es durch diese Veränderungen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 305 km/h bringen. Auf Tempo 100 km/h beschleunigt er aus dem Stand in 4,4 Sekunden. Der PPI Razor soll auf der Motorshow in Essen gezeigt werden.

  • BMW X6: AutoBild fährt das SUV-Coupé

    Bmw_x6 “Schönheit liegt im Auge des Betrachters”. Und ob der BMW X6 nun schön ist oder nicht, darüber möchte ich mich an dieser Stelle gar nicht erst auslassen und verweise auf das oben angeführte Zitat. Die Redakteure der AutoBild durften aber jetzt exklusiv den Allrad-Mischling aus München probefahren. Allerdings in den Vereinigten Staaten.

    Ãber das Design des Dickschiffs wurde im Vorfeld schon viel diskutiert, daher stand hier das im Vordergrund, was einen BMW ausmacht: das Handling. Wenig überraschend fährt der X6 absolut souverän dank seiner neu entwickelten Dynamic Performance Control (DPC).Dabei handelt es sich um ein intelligentes Differential an der Hinterachse, das den Krafteinsatz an den Rädern gezielt steuert und den BMW locker um’s Eck flitzen lässt, regelbar in zwei Stufen. Entweder ganz neutral oder – für den sportlich ambitionierten Fahrer – mit leichter Betonung der Heckpartie, die dann ein wenig mehr von hinten anschiebt. Zusätzlich sorgen der im Gegensatz zum X5 niedrigere Schwerpunkt und die breitere Spur für ungeahnte Dynamik. Klingt alles ganz toll, aber am Ende bleibt die Sinnfrage. Wer braucht ein SUV im Coupé-Design mit dem Fahrverhalten eines Sportwagens? Es gibt am Ende genau zwei mögliche Szenarien für den X6: Entweder wird er zum Kassenschlager, weil er eine neue Nische gefunden und sogar definiert hat, oder der Drang nach Individualisierung hat hier den Zenit überschritten und wird in einigen Jahren als Randerscheinung in der Biographie des Unternehmens erwähnt werden.

  • Biofuel24: Navi-Software für Ãkotankstellen

    Biofuel24: Navi-Software für Ãkotankstellen

    Tanke_2_mittlere_webansicht85 Jahre ist es nun her, als die erste Tankstelle in Deutschland ihre Pforten öffnete. Jetzt gibt es die erste Tankstelle, die ausschlieÃlich “umweltfreundliche” Kraftstoffe anbietet: Biofuel24 ! Neben der Umrüstung auf Ethanol- und Pflanzenölbetrieb für Fahrzeuge bietet die Firma nun auch eine spezielle Software für Navigationsgeräte an. In ihr sind europaweit über 11.000 Ãkotankstellen gespeichert, synchronisiert werden kann sie bisher mit Geräten von TomTom, Garmin und Marco Polo. 

    Tomtom_navi

    Neben einer reibungsvermindernden Riemenscheibe kann man bei der Tankstelle, die ca. 20 km südlich von Hannover liegt, auch einen speziellen Kaltlaufregler einbauen lassen oder sein Gefährt auf Gasbetrieb umrüsten lassen. Wegen der extrem hohen Benzinpreise zur Zeit, ist dies sicher für viele ein Thema, da zum Beispiel der Liter Autogas nur 60-70 Cent kostet. Derzeit arbeitet Biofuel24 mit Tartarini an der Umrüstung für Transporter von Dieselfahrzeugen auf Erdgas. Die Software übrigens vertreibt die Firma für lediglich 9,90 Euro auf ihrer Homepage.