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  • Der längst vergessene Bugatti Gegner – Lotec Sirius

    Sirius23Wenn es um Autos mit viel Leistung geht wird meistens als erstes der Bugatti genannt, doch es gibt durchaus einige Projekte die sich nicht hinter dem Veyron verstecken müssen, so auch dieser hier. Der Lotec Sirius ist das Ergebnis eines Mannes, der nicht nur die Erfahrung aus dem Rennsport, sondern auch das nötige Geld für die Entwicklungskosten von 7 Millionen DM in die Entwicklung seiner Träume gesteckt hat. Herausgekommen ist ein Fahrzeug was heute noch in der Oberklasse der Sportwagen mitkämpfen kann. Die Kohlefaserkarosserie und die vom Werk eingebauten Sportsitze erinnern an den Motorsport. Unter der Haube des Sirius arbeitet ein V12 Mittelmotor von Mercedes Benz der durch eine Zwangsbeatmung mit zwei Turbolader bei einem Ladedruck von 1,2 bar 1200 PS bei 6300 U/min liefert.

    Mit seinem geringen Gewicht von nur 1280kg schafft der Sirius gute Beschleunigungszeiten. Der Sprint auf 100 km/h ist nach 3,8 Sekunden, der Sprint auf 200 km/h nach 7,8 Sekunden vorbei. Die Höchstgeschwindigkeit wird von der Firma Lotec mit 400 km/h angegeben. Der Preis und die Lieferzeit wird nur auf Anfrage bekanntgegeben. Geplant ist nur eine Stückzahl von 20-50 Stück. Selbst die Herstellung einer solch geringen Stückzahl des Sirius, welcher seinen Hauptabsatzmarkt in Dubai haben haben wird, ist für die 15 Mitarbeiter der Firma nicht ohne weiteres zu bewerkstelligen. Bisher hat man von dem Projekt aus dem Jahr  2001 nichts neues  mehr gehört.

  • Kultautos im Rennbetrieb â Die “ADAC Youngtimer Trophyâ

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    Wer kennt sie nicht, die Kultautos der sechziger, siebziger und achtziger Jahre? Stattliche Youngtimer wie der Opel C-Kadett, VW Polo und 02er BMW erleben nun dank der “ADAC Youngtimer Trophyâ als Rennwagen ihren zweiten Frühling. Das Kultrennen “Egons 500â startet seit 1993 alljährlich im Rahmenprogramm des “24-Stunden-Rennensâ auf dem Nürburgring. Bereits zum 15. Mal drehten die Youngtimer dieses Jahr auf Grand-Prix-Strecke und Nordschleife ihre Runden. Das 500 Kilometer lange Rennen ist der Höhepunkt der “ADAC Youngtimer Trophyâ, die neben dem Langstrecken-Klassiker auch Sprintrennen, Rallyes und einen Slalom auf dem Programm stehen hat.

    Kämpften im Gründungsjahr noch überschauliche 35 Fahrzeuge aus den sechziger und siebziger Jahren um den Sieg, tummelten sich 2007 über 450 Teilnehmer in zahlreichen Klassen. Ob nun in Oschersleben, am Hockenheimring, an den belgischen Circuits in Spa und Zolder: die “ADAC Youngtimer Trophyâ darf sich über regen Zuspruch freuen. Geboten wird Youngtimer-Fans schlieÃlich Einiges â rasante Rennen mit kunterbuntem Teilnehmerfeld, spannende Fights um Gruppen- und Gesamtsiege und hautnahes Abgasschnuppern und Benzingeplauder in der Boxengasse. Allein die einmalige Geräuschkulisse eines gut fünfzig Rennboliden starken Starterfeldes ist einen Besuch wert â die “ADAC Youngtimer Trophyâ ist Motorsport zum Anfassen, der einfach Spaà macht!

  • Mein erstes Auto – Golf 3 Gti

    Img_0970_2Als Student kam für mich nur ein Auto mit geringem Anschaffungspreis in Frage. Allerdings wollte ich auch eine gewisse Leistung jenseits der 100 PS nicht missen und so fiel meine Entscheidung relativ schnell auf einen Volkswagen Golf 3 GTI. Gefunden hab ich dann sogar einen 16 V, der in der Szene wegen seiner zusätlichen 8Ventile und einem Leistungsplus von 35PS gegenüber der 8V Variante etwas beliebter ist. Nach vielen Arbeiten und Nachbesserungen mit Hilfe des Autoclubs Lüdenscheid hatte ich den Wagen dann so wie er mir gefällt.

    Die GTI Normalbereifung (195) wurde auf 215 erhöht, was nicht nur den Wagen optisch breiter aussehen lässt sondern sich auch noch positiv auf die StraÃenlage auswirkte. Die Felgen von Borbet (5er Lochkreis) mit Tiefbett sind heute nicht mehr zu haben und versprühen einen Hauch von Rennwagenoptik. Da Reifen aber nicht alleine für eine optimale StraÃenlage verantwortlich sind wurde dem Golf noch ein härteverstellbares FK Fahrwerk gegönnt, was den Wagen dem Boden 4 cm näher bringt und mit der härtesten Einstellung jegliches Aufschaukeln in Kurven verhindern soll. Damit auch der Fahrer etwas von den 150 PS unter der Haube mitbekommt, hat der Golf eine Auspuffanlage von Bastuck erhalten. Für das Ansauggeräusch jenseits der 5000 Umdrehungen/min sorgt ein offener Sportluftfilter der Marke KN. Um den Nachteil eines zu weit im Motorraum liegenden Sportluftfilters auszugleichen bekam die Motorhaube eine offene Lufthutze, die für genügend kalte Luft sorgt.Auch optisch wurde der Golf leichten Veränderungen unterzogen. So wurden sowohl das  Heck, als auch die Front komplett gecleant. Für die Beleuchtung vorne sorgen nun Golf 4 Scheinwerfer, für die Beleuchtung hinten wurden Klarglasrückleuchten im Lexus- Style verbaut. Im Innenraum sind 2 Hochtöner sowie ein Subwoofer im Heck verbaut worden, die von einem Clatronic DVD Player auf Lautstärke gebracht werden. Der Innenraum des Autos wurde in schwarz rot gehalten, so wurden beispielsweise der Schaltsack sowie die Handbremsabdeckung durch rotes Leder ersetzt. Auch die schwarzen Fussmatten mit dem roten GTI Logo und den in rot abgesetzten Nähten fügen sich in die Innenraumoptik ein. Dass 30er Sportlenkrad liegt beim Fahren gut in der Hand und vermittelt dem Fahrer ein Gefühl von Kontrolle, auch im Grenzbereich.

  • Die “New Small Family” ist komplett: Volkswagen stellt den “Space up! blue” vor

    Die “New Small Family” ist komplett: Volkswagen stellt den “Space up! blue” vor

    Space_up_blue_2Runde Tausend neue Automobile, darunter 14 Weltpremieren, werden auf der Los Angeles Auto Show im US-Bundesstaat Kalifornien gezeigt. Unter den deutschen Herstellern sorgt Volkswagen für Aufsehen. Aus Wolfsburg hat man den ökologisch korrekten Kleinbus “Space up! blue”, der im Retrolook daherkommt, mitgebracht, der das Konzept der “New Small Familiy” komplettieren soll. Die anderen Familienmitgleider wurden bereits vorgestellt: Der “up!” wurde bereits auf der IAA in Frankfurt, der “Space up!” kürzlich auf der Tokyo Motorshow enthüllt.

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    Das technische Konzept bei diesem Kleinbus ist besonders interessant, da sich im Heck kein Verbrennungs-, sondern ein Elektromotor verbirgt. Das 61-PS-Aggregat bezieht Energie aus zwölf Lithium-Ionen-Batterien, die platzsparend unter der Rückbank verstaut sind. VW teilt mit, dass auf diese Weise rund 100 Kilometer zurückgelegt werden können. Allerdings ist im vorderen Teil des Vans erstmals eine Hochtemperatur-Brennstoffzelle verbaut, die bis zu 3,3 Kilogramm Wasserstoff, völlig schadstofffrei, in Strom verwandeln kann, so dass die Reichweite des “Space up! blue” auf insgesamt 350 km erhöht wird. Optisch erinnert der Bus, mit seinen vier Dachfenstern, sehr stark an den “Samba”. Ein auf dem Dach installiertes Solar-Panel, soll übrigens die Batterien während der Fahrt mit Strom versorgen. Die Höchstgeschwindigkeit von rund 120 km/h geht im Ãbrigen, in Anbetracht der “sauberen Eigenschaften” des Fahrzeugs, durchaus in Ordnung.

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  • Rallye Dakar feiert 30-jähriges Jubiläum

    Rallye Dakar feiert 30-jähriges Jubiläum

    Hbzynxaz_pxgen_r_467xa Am 5. Januar 2008 ist es wieder soweit: Die härteste Rallye der Welt wird in Lissabon starten, und das zum 30. Mal. Unter anderem werden auch vier Volkswagen Race Touareg an den Start gehen. Wohl bei keiner anderen Rallye der Welt  werden dem Fahrer und vor allem dem Fahrzeug mehr abverlangt als bei dieser quer durch Afrika. Neben Profis können auch wohlhabende Privatleute an dem Mythos teilhaben und glücklich sein wenn sie überhaupt das Ziel in Dakar erreichen.

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    Am 26.Dezember 1978 gingen erstmals die 170 Teilnehmer in Paris an den Start und begaben sich auf den 10.000 Kilometer langen Marathon für Mensch und Maschine. 13.600 Männer und Frauen haben sich seitdem auf den Trip eingelassen, um Grenzerfahrungen zu sammeln. 2007 waren Fahrer aus 43 Nationen am Start und 550 Journalisten verfolgten die Wüsten-Rallye. Allein in Europa werden durch Satellitenübertragung über 150 Millionen Menschen erreicht, die das Spektakel vom Fernsehsessel aus verfolgen können.
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  • Die Zeitungen jubeln: Schumacher verdreht allen den Kopf

    Die Zeitungen jubeln: Schumacher verdreht allen den Kopf

    ZeitungenEigentlich sollte er nur ein paar Testrunden drehen, doch Michael Schumacher versetzte mit seinen Wahnsinnszeiten die spanische und italienische Presse in Extase. Die ‘Gazetto dello Sport’ bejubelte das “Comeback eines Königs. Schumi ist wieder da. Und er ist der Schnellste.” ‘Tuttosport’ schwärmte: “Er ist kein Rentner, er ist immer noch der alte Meister! Er ist immernoch Kaiser Schumi. Für ihn vergeht die Zeit nicht, weil er sie besiegt.”

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    Er legte auf der Rennpiste nochmal nach und war bis heute Mittag 0,940 Sekunden schneller, als der bis dahin zweitplatzierte Spanier Pedro de la Rosa im McLaren. “Schumacher kehrt im Stile eines Champions zurück”, jubelte die spanische Zeitung ‘El Periódico’ bereits, nachdem Schumacher zum erstenmal in der Testphase die Bestzeit errang. ‘Marca’ schrieb: “Der Formel 1-Rentner demütigte aktive Rennfahrer” und El Mundo lobte: “Schumacher rostet nicht. Wer einmal gut war, bleibt gut. Ãber ein Jahr nach seinem Abschied von den Rennstrecken bewies Schumacher, dass er immer noch der Beste ist.” “Super-Schumacher! Obwohl er seit einem Jahr nicht mehr gefahren war, bewies er, dass er noch immer der Alte ist!” war in der spanischen ‘Sport’ über Schumis triumphalen Gastauftritt zu lesen. Jetzt können sich die Gemüter wieder beruhigen. Wie bereits berichtet wurde, beendet der Kerpener sein kurzes Revival im Formel 1-Cockpit nach den Tests in Barcelona. Vielleicht, um in Jerez den anderen auch mal ein Chance zu lassen…

  • Audi präsentiert den Cross Cabriolet Quattro in Los Angeles

    Audi präsentiert den Cross Cabriolet Quattro in Los Angeles

    861232gf49141e4088f5e5c375fb6154bAudi zeigt auf der Los Angeles Motorshow die Studie Cross Cabriolet Quattro. Die Kunden sollen damit wahrscheinlich auf den für nächstes Jahr erwarteten Q5 eingestimmt werden. Die Studie verbindet gekonnt die Vorzüge eines Softtop-Cabrio´s mit den Fähigkeiten eines SUV. Angetrieben wird der neue Audi von einem 3-Liter V6-Turbodiesel mit 240 PS. Dank der neuen ultra low emission Technologie soll er sogar die EU-6-Grenzwerte erfüllen.

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    Mit seinem permanenten Allradantrieb und der im Fahrwerk verbauten Niveau-Regulierung fühlt er sich auch im Gelände wohl. In 17 Sekunden verschwindet das Stoffverdeck und der Fahrer kann den freien Blick ohne B-Säule und Ãberrollbügel genieÃen. Der Innenraum ist mit weiÃem Leder versehen und die Mittelkonsole ist bis hinten durchgehend. Damit es den Fahrer am Kopf nicht friert, wenn er “oben” ohne über die Highways jagt, hat Audi Heizdüsen an den Kopfstützen angebracht. Ãber mangelnden Durchzug kann man sich bei 500 Nm Drehmoment und 240 km/h Spitze wohl ebenso wenig beschweren.

  • Rallye in Irland: Solberg trotz fehlender Testmöglichkeiten optimistisch!

    Rallye in Irland: Solberg trotz fehlender Testmöglichkeiten optimistisch!

    SolbergIm Gegensatz zu den Konkurrenten von Ford und Citroen haben Solberg und sein Subaru Team an keinem einzigen Rallye-Lauf in Irland im Vorfeld auf die Rallye-Irland teilgenommen. Das könnte sich natürlich als kleiner Nachteil erweisen, da die Strecken hier besonders eng und schnell sind, somit wird den Fahrern sehr viel abverlangt.Da ist es sicherlich von Vorteil, wenn man sich an diese Art von Strecke erstmal gewöhnen kann. Aber Petter Solberg geht ohne jegliche Irlanderfahrung an den Start und muss sich auf das Wissen und die Erfahrung der Subaru Kunden verlassen.

    Solberg bedauert es zwar, dass er im Vorfeld nicht an kleineren Rallyes in Irland teilnehmen konnte, ist aber dennoch zuversichtlich und freut sich auf die Herausforderung. Die Kollegen von Ford und Citroen haben vielleicht einen kleinen Vorteil dadurch, dass sie sich an die Oberfläche und die Beschaffenheit der Strecken gewöhnen konnten, aber Petter Stolberg wird in einem starken Subaru sicher vorne mitreden. Die Rallye-Irland verspricht einen spannenden Lauf vor vielen begeisterten Rallye-Fans.

  • Ecclestone strikt gegen eine WM-Entscheidung per Gerichtsbeschluss-Rücktritt möglich?

    Ecclestone strikt gegen eine WM-Entscheidung per Gerichtsbeschluss-Rücktritt möglich?

    EccWenn das Berufungsgericht nach der Anhörung am kommenden Donnerstag in London wirklich zu dem Entschluss kommen, dass die BMW Sauber und Williams Piloten disqualifiziert werden und dass dadurch Ferrari den WM-Titel aberkannt bekommt, dann will Bernie Ecclestone ernsthaft über einen Rücktritt nachdenken. In einem Interview mit der Times sagte der Formel-1 Boss wörtlich:”Wenn jemand denkt, dass es die beste Sache für die Formel 1 ist, dann muss ich ernsthaft über meinen Rücktritt nachdenken”! Solch eine Entscheidung widerspricht als der sportlichen Auffassung von Ecclestone. Er selbst räumt dem McLaren Einspruch ohne hin keine groÃen Chancen auf Erfolg ein.

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    Ecclestone spricht sich klar gegen eine Ônderung des Rennergebnisses von Interlagos aus. Man wird sehen was das Berufungsgericht entscheidet, vielleicht werden die Teams BMW Sauber und Williams bestraft, aber die Fahrer nicht. Der Formel 1 würde es sicherlich nicht gut tun, wenn eine WM am grünen Tisch entschieden wird. Zumal Hamilton über eine nachträgliche Ernennung zum Champion nicht erfreut wäre.

  • Schumacher beendet Exkursion- Testfahrten in Jerez ohne Schumacher

    Schumacher beendet Exkursion- Testfahrten in Jerez ohne Schumacher

    Schumacher_1Das Michael Schumacher überhaupt wieder in das Formel 1 Cockpit gestiegen ist, hat viele überrascht. Und er hat der Konkurrenz gleich wieder gezeigt, dass er das Fahren nicht verlernt hat. Einige Formel-1 Kollegen waren über das Ergebnis überrascht, da Schumacher, wie so oft in seiner Kariere, Bestzeit fuhr. Vor allem David Coulthard lobte das Talent und Können von Schumacher. Er zog positive Erkenntnisse aus den Ergebnissen des Ferrari-Stars und betrachtet diese Leistung als Ansporn. Schumacher konnte bei den Testfahrten in Barcelona sicherlich viel zur Feinabstimmung eines guten Formel-1 Rennwagens beitragen.

    Schumacher
    Doch die neuen Testfahrten in Jerez, die Anfang Dezember starten, finden ohne den vor einem Jahr zurückgetretenen Schumacher statt. In Jerez testet Ferrari wieder ohne Michael, dann haben auch die anderen Fahrer wieder eine Chance auf die Bestzeit. Die Exkursion von Schumacher ins Formel 1 Cockpit ist somit vorerst wieder beendet.