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  • Formel 1-Saison 2008: Indien als Formel 1-GroÃmacht?

    Formel 1-Saison 2008: Indien als Formel 1-GroÃmacht?

    Neu_delhiEs scheint, als wolle sich Indien zur Formel 1-GroÃmacht entwickeln. Der Automobilweltverband FIA plant offenbar fest, dass ab 2010 ein GroÃer Preis von Indien ausgetragen wird. Es ist angedacht, den Grand Prix auf einer neu geplanten Rennstrecke in Neu Delhi zu realisieren. Es wäre möglich, dass hier ein weiterer Stadtparcours entsteht. Weiterhin hat die FIA für die Saison 2008 der Namensänderung des Formel 1-Teams Spyker seinen Segen erteilt.

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    In Zukunft wird das Team, das auch Arbeitgeber des deutschen Rennfahrers Adrian Sutil ist, unter dem Namen Force India an den Grand Prix’ der Königsklasse teilnehmen.Grund der Umbenennung ist der Verkauf des Teams nach nur einem Formel 1-Jahr, an ein Konsortium des indischen Multimillonärs Vijay Mallya, im September diesen Jahres. Der Kaufpreis lag bei rund 88 Millionen Euro. Das Force India-Logo wird in den Farben der indischen Landesflagge gehalten sein.

  • Produktion von Opel bis 2018 in Rüsselsheim gesichert

    Produktion von Opel bis 2018 in Rüsselsheim gesichert

    Images In dieser Woche wurde bekannt, dass Opel die Produktionsstätte in Rüsselsheim bis 2018 gesichert hat. Es wurden ausreichend Fertigungsaufträge zugesichert, Und damit nicht genug, sowohl Betriebsrat als auch Unternehmensführung haben beschlossen bis zum Jahre 2012 zusätzlich 150 neue Mitarbeiter einzustellen. Hiermit wurde die Stellung des Hauptwerkes von Opel erneut gestärkt, obwohl das Werk zuletzt vergleichsweise wenige Aufträge hatte und somit nicht voll ausgelastet war. Die Zusicherung der Fertigungsaufträge hat vielen Spekulationen ein Ende gesetzt. Diese MaÃnahme zeigt, dass Opel auch langfristig mit dem Rüsselsheimer Hauptwerk plant.

  • Einer der beliebtesten Italiener der 70er und 80er Jahre: Der Ferrari 308 GTB/GTS

    Einer der beliebtesten Italiener der 70er und 80er Jahre: Der Ferrari 308 GTB/GTS

    Ferrari_308_gts1975 brachte Ferrari mit dem 308 GTB ein neue Baureihe auf den Markt, die insgesamt 10 Jahre lang Bestand haben sollte. Die ersten 808 dieser Fahrzeuge verfügten über eine Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Schnell wurde die Produktion aber auf ein konventionelles “Stahlkleid” umgestellt. Die Nockenwellensteuerung des quer eingebauten 3 Liter V8-Motors, der dem 308 GT4 entstammte, erfolgte via Zahnriemen, während alle bisherigen Ferrari-Maschinen stets über Steuerketten verfügten. Als zweite Modellvariante, war der 308 GTS (Spider) erhältlich, dessen Targadach hinter den Sitzen verstaut werden konnte.

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    Insgesamt wurden von 1975 bis 1981 2897 Fahrzeuge des Typs 308 GTB und 3219 Wagen der Variante 308 GTS verkauft. Aufgrund einer neuen Abgasverordnung in den USA wurden die nachfolgenden Modelle 308 GTBi und GTSi, wegen der gedrosselten Leistung, nicht mehr so hoch geschätzt, wenngleich sie sich weiterhin gut verkauften. Das “i”, welches für “iniezione” stand, zeigte an, dass von Vergaser- auf Einspritzmotoren (Bosch K-Jetronic) umgestellt wurde.  Innerhalb zweier Jahre (1981-1982) verkauften sich jeweils 494 GTBi und 1743 GTSi. Ab 1982 wurde das Aggregat des 308 weiter modifiziert und mit Vierventiltechnik ausgestattet. Es entstanden der 308 GTBi und GTSi Quattrovalvole, die aufgrund höherer Leistung wieder an Aufmerksamkeit gewannen. Interessant ist, dass speziell für den italienischen Markt aus dem 308 ein 208 gemacht wurde. D.h., aus steurrechtlichen Gründen, wurde der Hubraum des Sportwagen von ca. 3 Litern auf rund 2 Liter  begrenzt. In der TV-Serie “Magnum, P.I.” erregte ein Ferrari 308 GTS (später ein 308 GTSi Quattrovalvole) Aufsehen, der entgegen aller Vermutungen kein Product-Placement von Ferrari darstellte, sondern von der Produktionscrew selber ausgewählt wurde. Der Sitz des Fahrzeugs musste allerdings für die Dreharbeiten modifiziert werden, um den 1,91m groÃen Hauptdarsteller Tom Selleck, in natürlich wirkender Sitzposition, präsentieren zu können. Eine Replika des Fahrzeugs ist bereits ab ca. 6.000,- ⬠erhältlich, während man für einen “echten” 308er schon deutlich tiefer in die Tasche greifen muss – im vernünftigen Zustand, sollte man mit einem Preis bis zu 50.000,- ⬠rechnen.

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  • Facelift für den Lexus GS

    Facelift für den Lexus GS

    20097_1193409704418Auf der diesjährigen IAA in Frankfurt hat Lexus seine sportliche, aber elegante Oberklassenlimousine mit diversen Verfeinerungen, neuen Ausstattungsoptionen und einem neuen 8-Zylindermotor vorgestellt. Die neue Chromumrandung des Kühlergrills und die geänderten Lufteinlässe im vorderen StoÃfänger verleihen ihm sein charakteristisches Aussehen. Im Innenraum hat Lexus alle GS-Modelle mit einem optimiertem Lenkrad inklusive neu gestalteter Bedientasten versehen.

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    Der 4,6 Liter grosse V8- Motor, welcher 347 PS und 460 Nm im GS 460 leistet, beinhaltet eine technische Besonderheit. Dies ist die Kombination von Saugrohr- und Direkteinspritzung (D-4S) und die duale variable Ventilsteuerung (Dual VVT-i). Die ausreichende Power des Motors wird über das weltweit erste Achtstufen-Automatikgetriebe an die Hinterräder weitergeleitet. Künftig werden alle Varianten serienmäÃig mit dem integrierten Fahrdynamik-Management VDIM (Vehicle Dynamics Integrated Management) und der variablen Dämpferregelung AVS (Adaptive Variable Suspension) ausgerüstet, desweiteren stehen für die Modelle GS 450h und den GS 460 aktive Fahrwerksstabilisatoren zur Verfügung. Ab dem 18. Januar 2008 startet Lexus den Verkauf in Deutschland. 

  • Sicherer Spurwechsel mit Totwinkel-Assistent

    Sicherer Spurwechsel mit Totwinkel-Assistent

    MercedesbenzassistentMercedes bietet ab sofort für ihre S- und CL-Klasse auf Wunsch einen Totwinkel-Assistent an, dessen Technik auf Radar basiert. Sechs am Front- und HeckstoÃfänger angebrachte Nahbereichs-Radar-Sensoren überwachen auf beiden Seiten den Bereich seitlich und hinter dem Auto. Der gefährliche “Tote Winkel”, der vom Seitenrückspiegel nicht erfasst wird, decken die Sensoren vollständig ab. Sobald sich ein anderes Fahrzeug in dem Warnbereich befindet, erscheint im Glas des Aussenspiegels  ein rotes Warnsymbol.

    Falls der Fahrer die Meldung übersieht und trotzdem einen Spurwechsel durchführen will, fängt das Symbol an zu blinken und ein Warnton ertönt. Der neue Assistent wird derweil nur im Paket zusammen mit dem Abstandsregeltempomaten Distronic Plus, dem Bremsassistenten Plus, der Pre-Safe-Bremse und der Parkführung angeboten und kostet je nach Ausstattung zwischen 2594 und 3391 Euro. Bei Audi und Volvo, wo das System auch einzeln bestellt werden kann, registriert man bereits steigende Bestellungen. Auf Anfrage teilte ein Mercedes-Sprecher mit, den Assistenten künftig auch in weiteren Baureihen anzubieten.

  • Neue Diebstahlsicherung bei GM für die USA!

    Neue Diebstahlsicherung bei GM für die USA!

    Gm_general_motors_logo General Motors stattet die Autos ab 2009 mit einem neuen  Sicherheitssystem aus, das ihre Autos vor Diebstählen schützen soll. Mit diesem System kann die Polizei gestohlen gemeldete Autos einfach per Mobilfunk lahmlegen. Es hört sich unglaublich an, aber es ist wahr. Lange Verfolgungsjagden gehören somit der Vergangenheit an, da die Polizei einfach die Benzinzufuhr bei den jeweiligen Fahrzeugen abstellen kann. Die Firma Onslar, bietet dann diese neue Technik an, die unter dem Namen “Stolen Vehicle Showdown” veröffentlicht werden soll und auch bei anderen Automarken zum Einsatz kommen soll. Bislang funktioniert dieses per Satellit gesteuerte System nur in den USA.

    Hoffentlich bewährt sich diese sensationelle SchutzmaÃnahme und wird vielleicht auch eines Tages in Deutschland eingesetzt.

  • Toyota versus Volkswagen

    Toyota versus Volkswagen

    181395Im ersten Halbjahr 2007 steigerte der Wolfsburger Konzern seinen Absatz um 8,1 Prozent auf rund 3,6 Millionen Autos weltweit. Der Konzernchef Martin Winterkorn will mit VW ganz nach oben. Ziel sei es, sowohl beim Absatz, als auch beim Ertrag zu Toyoto aufzuschlieÃen. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet VW bereits an einer Zehn-Jahres-Strategie, die vom Vorstand bis November abgezeichnet werden soll.

    Wenn man bedenkt, dass die Wolfsburger dieses Jahr erstmals 6 Millionen Autos verkaufen wollen, die Japaner 2006 aber schon 9 Millionen Autos weltweit verkauften, könnte dies ein langer und steiniger Weg werden. Zudem kommt hinzu, dass Toyoto deutlich produktiver ist, flexiblere Fertigungssysteme vorhanden sind und vor allem in den USA besser aufgestellt sind.
    “Toyota werde alles tun, um nicht von VW geschlagen zu werden”, wird Toyota-Präsident Katsuaki Watanabe in der “Auto Zeitung” zitiert. Watanabe sieht weiteren Absatzwachstum vor allem in den Entwicklungsländern. Den von der EU gesetzten CO2-Grenzwerten bis 2015 sieht Toyata gelassen entgegen, bis dahin wäre schlieÃlich noch genug Zeit. VW wiederum will im US-Markt ihre Modelle Jetta und Passat mehrere tausend Dollar billiger als derzeit anbieten und somit das Preisniveau von den Toyota-Modellen Corolla und Camry erreichen.

  • BMW 135i: Dampfhammer zeigt uns den Hintern

    Bmw_135i Was sich anhört, wie eine dreiste Provokation, ist in Wirklichkeit nur eine treffende Umschreibung für die neue Stufenheckversion des 1er BMW, die als 335i die linke Spur abonniert und von der die meisten Autofahrer wohl wirklich nur den Hintern zu sehen bekommen werden. Die Verantwortlichen in München würden mich wahrscheinlich jetzt verfluchen, wenn sie das Wort “Stufenheck” hören, denn eigentlich ist es ja das “1er Coupé“. Aber sorry, liebe BMWler, für mich ist es nur ein etwas sportlicheres Stufenheck. Coupès sehen anders aus, siehe Alfa Romeo Brera oder Peugeot 407 Coupé.

    Nicht das der neue kleine BMW hässlich wäre. Im Gegenteil, der mittlerweile schon facegeliftete und etwas an ein Hängebauchschwein erinnernde Drei-, bzw. Fünftürer hat durch das Anhängsel in Form eines Heckdeckels und der damit verbundenen schwungvollen Dachlinie eindeutig gewonnen. Das Heck allerdings wirkt, besonders von hinten, etwas altbacken und hätte dynamischer ausfallen können.

    135i_heck

    Nostalgiker werden sich an den NSU TT erinnert fühlen, Mercedes- und Audifahrer werden mit dem 1er Coupé aber nicht bekehrt werden. Diese werden bei ihren Herstellern allerdings auch kein vergleichbares Modell finden, mal abgesehen vom C-Klasse Sportcoupé, bei der aber das einzig sportliche der Name ist. Der 1er mit Stummelheck steht allein auf weiter Flur, und besonders der von der Redakteuren der AutoBild nun getestete 135i, der serienmäÃig im schicken M-Kostüm auftritt, hat keine Konkurrenz unter den Kompakten. 306 PS, Biturbo und 400 Nm – Freude am Fahren eben. Das bewährte BMW-Rezept aus Heckantrieb und optimaler Gewichtsverteilung in trauter Einigkeit mit dem aus dem 335i entliehenen Biturbo-Monster werden manch einem Porsche Boxster-Fahrer die Tränen in die Augen treiben, denn optisch sieht man es ihm nicht an. Fette Schweller oder ähnliches Proletengehabe ist dem kleinen Boliden völlig fremd. Braucht er auch gar nicht, ein Tritt auf das rechte Pedal reicht aus, um Zweifler zu bekehren, allerdings wohl auch um den mickrigen 53 Liter-Tank trocken zu legen. Wie die AutoBild berichtet sind es die sportwagengleichen Fahreindrücke, toller Sound und ein Handling vom anderen Stern, die dem BMW-Motto mehr als gerecht werden. Ob sich die Bayern damit mal nicht die eigene Kundschaft vom neuen M3 weglocken, denn auch die gut betuchte Klientel lernt heute das sparen, wenn auch auf hohem Niveau.

  • Das FIA-Berufungsgericht tagt im November

    Fia_logo Am 15. November wird in Paris das Berufungsgericht des Automobliweltverbandes FIA über die Berufung McLaren Mercedes’ in der “Sprit-Affäre” entscheiden. Die meisten Experten rechnen nicht damit, dass das Team der Silberpfeile mit dem Prostest erfolg haben wird. FIA-Präsident Max Mosley sagte gegenüber “autosport.com”: “Für uns ist die Weltmeisterschaft gelaufen, das Ergebnis ist so, wie es ist. Ein Team hat seinen Protest eingereicht, im Moment ändert das nichts – es ist ihre Sache zu beweisen, dass sie Recht haben.”

  • SPD fordert generelles Tempolimit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen

    SPD fordert generelles Tempolimit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen

    Tempo_130Auf dem Parteitag der SPD in Hamburg, wurde ein generelles Tempolimit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen gefordert. Ein entprechender Initiativantrag wurde heute mit knapper Mehrheit angenommen. Vor allem Umweltverbände, sowie die Grünen forderten eben dies. “Wir fühlen uns bestätigt”, äuÃerte sich Grünen-Chef Reinhard Bütikofer erleichtert. AuÃerdem wurde auf dem SPD-Parteitag beschlossen, dass eine steuerliche Besserstellung von Dienstwagen mit hohem Kraftstoffverbrauch abgeschafft werden müsse. Bislang scheiterte die Durchführung aufgrund des Widerstandes beim Koalitionspartner CDU.

    Beide Anträge wurden damit begründet, dass man den Klimaschutz vorantreiben wolle. Die Abschaffung des Dinstwagenprivilegs solle zudem mehr Steuergerechtigkeit schaffen.