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  • WRC: Sébastian Loeb braucht in Japan einen Sieg

    WRC: Sébastian Loeb braucht in Japan einen Sieg

    1193303685Schon am gestrigen Donnerstag hat man am Streckenrand der Rallye Japan gemerkt, wie populär die Serie dort ist. Obwohl die Rallye heute mit der ersten Etappe erst richtig gestartet ist, zählten die Veranstalter gestern schon 80.000 Zuschauer. Peter Solberg fuhr gestern in seinem Subaru erst einmal allen davon. Der Norweger durchfuhr die 1,3 Kilometer lange Teststrecke in 2:24.2 Minuten. Schon heute musste er aber das Handtuch werfen, da er von der Strecke abkam und ein Getriebeproblem hatte.

    0d05ea557dDas eigentliche Kopf- an Kopfrennen können sich nun in aller Ruhe aber zwei andere geben. Marcus Grönholm, der mit 104 Zählern 4 Punkte vor Sébastian Loeb steht, muss aufpassen, dass der französische Spitzenfahrer ihm den Titel nicht vor der Nase  wegschnappt. Zudem ist die diesjährige Rallye Marcus Grönholm´s letzte und ein Sieg wäre da doch ein gelungener Abschied, wobei er ja schon 30 Rally´s in seiner Karriere gewann. Der nur 22-jahre alte Finne Jari-Matti Latvala holte sich heute morgen zum Auftakt bei dickem Nebel die Bestzeit und geht so in Führung. Im 3. Lauf wiederum schob sich Grönholm vorbei, kurz danach kam das Aus. In der vierten Wertungsprüfung kam er in einer Haarnadelkurve von der Strecke ab und beschädigte sein Wagen so stark, dass ein Weiterfahren unmöglich war. Nun muss er gespannt zuschauen und hoffen, dass Sébastian Loeb nicht mindestens den 5.Rang holt, da sonst der Titel an den Franzosen gehen würde. Ein Trost bleibt ihm aber, sein Teamkollege Mikko Hirvonen holte in der sechsten Wertungsprüfung die Gesamtführung in Obihiri. Wenn´s so weiter geht, könnte dies eine noch sehr spannende WM werden.
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  • Das Fahrerkarussell der Formel 1 beginnt sich zu drehen

    Das Fahrerkarussell der Formel 1 beginnt sich zu drehen

    Ralf_schumacherKaum ist die alte Formel 1-Saison abgeklungen, wird um die besten freien Cockpitplätze grungen. Zwar hat Fernando Alonso noch einen Vertrag mit McLaren Mercedes, doch die Zeichen für den Spanier und seinen britischen Noch-Arbeitgeber stehen auf Abschied, nachdem Alonso jüngst immer häufiger gegen die interne Politik des Rennstalls motzte. Teamchef Ron Dennis kündigte an: “In der nächsten Woche werden wir besprechen, mit welchen Fahrern es in die nächste Saison geht.” Sollte es wirklich so kommen, dass ein Platz hinter dem Steuer des Mercedes frei wird, könnte das eine Wechsel-Lawine auslösen, von der besonders der in den Hintergrund gerutschte Ralf Schumacher profitieren könnte.

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    HeiÃester Anwärter auf einen Platz im Team McLaren, wäre nach der (scheinbar fast unausweichlichen) Trennung von Ex-Weltmeister Alonso, der junge Nico Rosberg, für den McLaren immer ein “tolles Team mit viel Geschichte” war. Auch Mercedes-Sportchef Norbert Haug äuÃerte sich positiv über Rosberg: “Nico ist ein sehr beeindruckender Fahrer”. Das bedeutete allerdings auch, dass im Team von Frank Williams wieder ein Platz frei würde. Die Gelegenheit für Ralf Schumacher dorthin zurück zu kehren, wo er insgesamt 232 Punkte für sich verbuchen konnte und damit seine erfolgreichste Zeit in der Formel 1 hatte? 2004 trennten sich die Wege von Ralf Schumacher und dem Williams-Team, aufgrund finanzieller Unstimmigkeiten. Heute ist Ralf etwas genügsamer. Er sagt, dass er es nicht mehr nötig habe, viele Millionen zu verdienen. Weiter meint er aber auch: “In der Formel 1 werde ich bestimmt nicht dafür zahlen, irgendwo im Auto zu sitzen, wie andere das tun.” Sicherlich würden die eventuellen personellen Umbesetzungen, neben den neuen Strecken zu einer Spannenden Formel 1-Saison 2008 beitragen.

  • Spektakuläre Präsentation in Tokio: Mazda Taiki

    Spektakuläre Präsentation in Tokio: Mazda Taiki

    Mazda_taikiViele verbinden mit der Marke Mazda nur “gewöhnliche” Autos wie z.B. den Mazda 6 oder ähnliche Modelle. Aber das Mazda auch futuristische und atemberaubende Sportflitzer entwerfen kann, hat der Autohersteller erneut auf der Tokio Motor Show 2007 bewiesen, hier wurde der Mazda Taiki präsentiert. Einem unserer Reporter von der französischen Partnerseite Le Blog Auto, der persönlich auf dieser Motor Show war, ist es zu verdanken, dass wir ihnen exklusive Bilder von diesem faszinierenden Auto präsentieren können.

    Dieser auÃergewöhnliche Sportwagen ist bereits optisch ein echtes Highlight, dafür sorgt bereits die kraftvoll wirkende Frontansicht mit einem auffälligen Kühlergrill. Die Insassen dürfen auf modernen und sportlichen Sitzen platznehmen. Das gesamte Autodach besteht aus Glas, dies führt zu einem einzigartigen Raumerlebnis während der Fahrt.
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    Ausgestattet ist der Mazda Taiki mit einem weiterentwickelten Wankelmotor, der viel Leistung auf die StraÃe bringt.
    Besonders ins Auge fallen natürlich die fast komplett von Blech bedeckten Hinterräder.
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    Insgesamt ergibt der Mazda Taiki ein absolut futuristisches und aufsehen erregendes Gesamtbild.
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    Aerodynamische Gestaltung und geschwungene Formen machen dieses Auto zu einem echten Highlight. Man merkt, dass ich aus dem Schwärmen nicht mehr herauskomme, aber am besten sie bilden sich ihr eigenes Urteil, denn Bilder sagen mehr als tausend Worte.
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  • Kommt das Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

    Kommt das Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

    TempolimitDer Vorschlag des britischen EU-Abgeordneten Chris Davies zur Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit stöÃt in Deutschland auf Unverständnis. Allen voran zeigen sich die deutschen Autobauer wenig von dem Vorschlag begeistert, woraufhin die Umweltschützer die Idee Klasse finden.  Laut “Bild”-Zeitung will Davies ab 2013 keine Neuwagen mehr zulassen, die eine  Geschwindigkeit von 162 km/h überschreiten. Lediglich Rettungsfahrzeuge und Polizeifahrzeuge sollen schneller laufen dürfen. Der Verband der deutschen Automobilindustrie lehnte den Vorschlag sofort ab und betonte, dass dies “eindeutig zu weit gehe”.

    Da fragt sich einer, warum gerade in Deutschland, das mit die besten und sichersten Autobahnen der Welt besitzt, ein solches Vorhaben geplant wird. Ein Zusammenhang zwischem generellem Tempolimit und dem Sicherheitsniveau auf Autobahnen ist im internationalen Vergleich ebensowenig feststellbar. Ein kleines Beispiel: In Ãsterreich, wo das Tempolimit bei 130 km/h liegt, liegt die Getötetenrate bei 6,7 und damit doppelt so hoch als in Deutschland. So erhöht sich das Unfallrisiko auf einer Landstrasse im Schnitt um das Vierfache. Der ADAC fordert daher nur flexible Geschwindigkeitsregelungen und Streckenbeeinflussungsanlagen, die sich an das aktuelle Verkehrsaufkommen anpassen. Bei einer Mitgliederbefragung des ADAC letzten Jahres, sprach sich die Mehrheit der Befragten gegen ein Tempolimit aus.

  • Erstes Nachtrennen der Formel 1 beschlossen – Indianapolis gestrichen

    Erstes Nachtrennen der Formel 1 beschlossen – Indianapolis gestrichen

    Singapur_bei_nachtWährend der Streit um das WM-Finale der Formel 1 weitergeht, gibt es nun endlich wieder erfreuliches zu berichten. Die FIA hat das erste Rennen unter Flutlicht genehmigt. Colin Syn, stellvertretender Vorsitzender der Veranstaltergemeinschaft sagte dazu: “Wir sind auf einem guten Weg, Geschichte zu schreiben. Nach zwei erfolgreichen Tests sind wir bereit, das erste Nachtrennen der Formel 1 auszurichten.” Am 28. September 2008 findet der GroÃe Preis von Singapur statt. 70 Prozent der 5,05 km langen Strecke befinden sich auf öffentlichen StraÃen. Im Mai nächsten Jahres soll der ca. 16 Millionen ⬠teuere Kurs fertig gestellt werden.

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    Die FIA gab unterdessen den gesamten Rennkalender für die Formel 1-Saison 2008 bekannt. GroÃe Ãberraschungen gibt es allerdings nicht, da ja der Vorschlag für den Terminplan bereits seit einiger Zeit vorlag. Das Auftaktrennen findet wie gewohnt in Melbourne (Australien) statt, am 27. April kommt der Rennzirkus dann erstmals im Jahre 2008 nach Europa, genauergesagt nach Barcelona (Spanien). Neu dabei sind die Rennen am Hafen von Valencia (ebenfalls Spanien) und, wie oben erwähnt, das Flutlichtrennen im Stadtstaat Singapur. Da sich der Streckenbetreiber des Motodroms in Indianapolis (USA) und Formel 1-Pate Bernie Ecclestone nicht einigen konnten, wurde der Grand Prix auf der traditionsreichen Rennstrecke gestrichen. Insgesamt werden 2008 18 Rennen absolviert.

  • Japaner bescheren Bosch goldene Aussichten

    Japaner bescheren Bosch goldene Aussichten

    Zuendkerzeboschw5cc_85__3400005_60Aufgrund des Wachstumes japanischer Automobilhersteller rechnet die Bosch-Gruppe Asien auf eine Umsatzsteigerung von rund 3,5 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. “Was unser Automobilgeschäft in Japan voranbringt, das fördert auch unser Geschäft in der ganzen Welt”, sagte Dr. Bernd Bohr, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Kraftfahrzeugtechnik auf der Tokyo-Motor-Show. Im Jahr 2007 nimmt der weltweite Umsatz von Bosch allein durch die 6 grössten japanischen Autohersteller um schätzungsweise 12 Prozent zu. Bosch erwarte, dass die Japaner ihre weltweite Fertigung von derzeit 23 Millionen Fahrzeugen auf 29 Millionen Fahrzeuge im Jahr 2015 ausbauen werden.

    Neben 7800 Mitarbeitern allein in Japan, hat Bosch 20 Werke zur Produktion und weitere 5 Entwicklungszentren. Japan ist für Bosch der umsatzstärkste Markt in der Region Asien-Pazifik und somit zum absoluten Knotenpunkt geworden. Weitere Wachstumschancen sieht Bosch in der weltweiten Verbreitung effizienter, CO2-emissionsarmer Dieselfahrzeuge. Man schätzt, dass der weltweite Anteil an Neuwagen bis 2015 von derzeit 23 auf 28 Prozent steigen wird. “Wir optimieren den Verbrennungsmotor weiter â und wir kombinieren ihn auch mit dem Elektromotor. Derzeit werden bereits Serienprojekte vorbereitet â sowohl zum Benzinhybrid als auch zum Dieselhybrid”, so Dr. Bernd Bohr. Unter anderem ist auch die Innovation ESP für Bosch sehr bedeutend. Das Sicherheitsprogramm war 2006 nur in jedem fünftem Neuwagen in Japan zu finden, wohingegen Bosch davon ausgeht, dass es 2012 jeder zweite beeinhalten wird.

  • Audi A4 schlägt C-Klasse nach Punkten

    Audi_a4_2_2 Als weltweit erste Autozeitschrift lieà die AutoBild den neuen Audi A4 gegen die noch recht frische Mercedes C-Klasse antreten. Was sich – aus zugegebenermaÃen subjektiver Sicht – schon am Design der Fahrzeuge erkennen lässt, setzt sich auch bei den anderen Attributen der beiden Gegner fort: der Audi ist schöner, besser und vor allem billiger.

    Natürlich ist die Frage des Geschmacks, und damit die Ansprüche, die ein Autokäufer an das Design seines neuen Schmuckstücks stellt, rein subjektiver Natur. Allerdings wirkt der Audi auch nach ganz objektiven MaÃstäben einfach frischer, moderner, ganz einfach weniger altbacken als die C-Klasse.

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    Cklasse1

    Legt man allerdings die unterschiedlichen Zielgruppen der beiden Kontrahenten zugrunde, dann treffen sicherlich beide genau den Geschmack der potentiellen Käufer. Bei Audi eben etwas jünger und dynamischer, bei Mercedes eher die älteren Semester, die Gelassen- und Gediegenheit zu schätzen wissen. Nun macht man aber an der optischen Rafinesse eines Autos keinen Testsieg fest. Den kann der Audi durch seinen Motor im wahrsten Sinne des Wortes “einfahren”. Verglichen wurden hier der A4 2.0 TDI mit neuerdings 143 PS und wie beim Mercedes moderner CommonRail-Einspritzung, sowie der C 200 CDI mit 136 PS. Auf dem Papier also sehr ähnlich, auf der Strasse könnte der Unterschied gröÃer nicht sein. Der Audi geht mit wesentlich mehr Bums zur Sache, dreht seidiger hoch (bis über 5000 Touren wohlgemerkt!), ist leiser, billiger und knausert dazu noch etwas mehr mit dem Sprit. 6,4 Liter auf 100 Kilometer bedeuten 0,4 Liter weniger als beim Benz. Mit 4,70 Metern länge ist der A4 zudem deutlich gewachsen, erreicht fast Passat-Niveau und bietet daher den Insassen mehr Platz als der etwas engere Stuttgarter.

    Audi_a4_cockpit

    C_klasse_interieur

    Agiles Handling und tolle Strassenlage tun ihr Ãbriges, um am Ende die C-Klasse vom Thron zu stossen.  Dies gilt natürlich vorerst nur für die kleinen Diesel. Auch wenn ich mir damit nicht den “grünen Feinstaub-Daumen” verdiene, richtig spannend wird es erst, wen der A4 in der sportlichen S- oder RS-Variante der AMG-C-Klasse zum Duell gegenübersteht.

  • Suzuki X-Head: Im Hummerlook

    XheadNein, das ist nicht der neue Hummer sondern ein Suzuki. Doch sind die Ôhnlichkeiten offensichtlich, wie es auch Yoann Besnard in unserem französischen Schwesterweblog Le Blog Auto bemerkt. Doch keine Sorge: Es handelt sich hier nur um ÔuÃerlichkeiten, denn die Japaner haben keineswegs ein solches PS-Monster kreiert, wie GM. Zwar handelt es sich auch beim X-Head um ein echtes Raubein doch dominiert hier Funktionalität wie beispielsweise eine Camper-Kabine mit zwei Schlafplätzen oder auch ein Audiosystem, das optional integriert werden kann. Ãberhaupt ist Flexibilität Trumpf, denn die Ladefläche kann nach Lust und Laune sowohl für Camping- als auch für berufliche Zwecke gestaltet werden.

    In punkto Länge kann der X-Head dabei nicht mit dem Hummer mithalten: Gerade einmal 3,75 Meter stehen hier zu Buche. Doch das optische Erscheinungsbild ist auf jeden Fall gelungen …

  • Hyundai mit neuem Elantra Touring “Beach Cruiser” Concept

    Elantra“Gar nicht mal so schlecht” – das war mein erster Eindruck, als ich bei Jalopnik die Bilder zum neuen Elantra Touring “Beach Cruiser” Concept aus dem Hause Hyundai gesehen habe. Doch mehr als ein Eyecatcher ist dieses Modell offen gestanden nicht. Unter einem Concept-Car stelle ich mir zumindest ein paar innovative Ideen vor und nicht nur eine zugegebenermaÃen recht gelungene Lackierung. Okay: Ein Panoramadach wurde diesem Modell schon noch zugestanden doch schon das Audi-Video-System im Innenraum erscheint mir nicht besonders innovativ (wenngleich überaus leistungsstark). Das einzig wirklich besondere am “Beach Cruiser” ist wohl das “Cold Intake” System, wenn ich es richtig verstehe der Prototyp für eine neuartige Klimaanlage.

    Man darf gespannt sein, wie die Reaktionen des Publikums ausfallen, wenn dieser Wagen erstmals auf der SEMA 2007 gezeigt wird.

  • Nissan Intima auf der Tokyo Motor Show

    Nissan Intima auf der Tokyo Motor Show

    Nissan_intima_1Nissan Intima heiÃt das neue Nobelkonzept der japanischen Ingenieure von Nissan. Das Modell soll auÃergewöhnliches Design mit edlen, extravaganten Materialien verbinden. Besonders interessant ist, dass sich die Sitze der Studie um bis zu 80° nach auÃen schwingen lassen, um so ein einfaches Ein- und Aussteigen zu gewährleisten. Der Prototyp des Intima wird von einem V6-Dieselmotor angetrieben. Leider hat Nissan noch keine weiteren Details zur Motorisierung bekanntgegeben.

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    Die gegenläufig öffnenden Türen, sollen das Ein- und Aussteigen noch weiter erleichtern. Die Intima-Studie ist, von denen, die Nissan auf der Tokyo Motor Show präsentiert, sicherlich die, die sich am nächsten an der Serienreife bewegt.