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  • GTÃ testet Autobatterien auf Wintertauglichkeit

    GTÃ testet Autobatterien auf Wintertauglichkeit

    Abschleppwagen

    Der Winter steht vor der Tür und die Gefahr, dass Autobatterien ihren Geist aufgeben, steigt. Dass bei einem Wechsel des Akkumulators das teure Produkt nicht gleich das beste ist, zeigt ein Test der Gesellschaft für technische Ãberwachung (GTÃ). Geprüft wurden Batterien im Kapazitätsbereich um 74 Ah in den Bereichen Preis, Handhabung, Kaltstart und Kapazität. Die ersten Ränge belegten dabei Batterien aus Baumärkten, die preislich zwischen 60,- und 90,- ⬠liegen, während teure Batterien, z.B. von Bosch und Varta, die Preise zwischen 110,- und 130,- ⬠erzielen, abgeschlagen auf die hinteren Plätze verwiesen wurden.

    Testsieger wurde das Baumarktangebot “Bonus A7”, das mit einer Anzahl von neun die meisten Kaltstarts bewältigte und zudem mit einem Ladenpreis von 66,-⬠das günstigste Angebot darstellte. Platz zwei und drei wurden von der “Bahr” und der “Arktis” (A.T.U.) belegt, die jeweils rund 90,- ⬠kosten. Der mit 163,- ⬠teuerste Akku, die “Varta Silver Dynamic” wurde auf dem sechsten Rang eingeordnet. Für die “Silver” (110,- â¬) der Marke Bosch und die “Varta Black Dynamic” (124,- â¬) blieben gar nur die Platzierungen acht und zehn.

  • Bob Dylan macht Werbung für Cadillac Escalade

    Kaum zu glauben aber wahr. Bob Dylan gibt sich für einen Werbespot her. Dabei handelt es sich um einen Clip für den US-amerikanischen Automobilhersteller Cadillac und bereits vor ein paar Jahren hatte der Politbarde die Zeilen “âIâm drivinâ in the  flats in a Cadillac car” gesungen. Nun fährt er also wirklich in einem Caddy, genauer gesagt in einem Escalade:

    Ob man dieses Werbeengagement nun gut finden soll oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen …

  • Motorsport mit dem Dacia Logan

    LogancupVor gut einem Jahr habe ich angesichts des groÃen Erfolg des Dacia Logan mit der Ãberschrift “Dacia Logan auf der Ãberholspur” getitelt. Nun wird dieser Satz im wahrsten Sinne des Wortes befolgt, denn die rumänische Renault-Tochter bringt ihr Sparmobil auch in einer Rennsport-Version auf den Markt. Der Vorteil liegt auf der Hand und wird von Auto Motor und Sport noch einmal unterstrichen: Ein Dacia Logan ist einfach günstig und das Cup-Kit, mit dem sowohl Rundstreckenrennen, Asphaltrallyes oder Schotter-Rallyes gefahren werden können, soll gerade einmal knappe 4.000 Euro kosten. Geboten werden dafür neben einem leicht modifizierten 90 PS-Motor eine Ãberrollkäfig, ein Sportsitz mit dem obligatorischen Sechspunkt-Gurt, ein neues Lenkrad sowie Alupedale.

    Klar, dass sämtlicher Schnickschnack aus dem Innenraum verbannt wurde sodass es sich beim Logan Cup nunmehr um ein wahres Leichtgewicht handelt. Wer Interesse hat, kann nun mit dem Logan Cup bei Rennveranstaltungen der Gruppe N antreten. Wie hoch die Siegchancen sind, hängt vermutlich eher vom Können des Fahrers ab als vom Wagen selbst …

  • Alonso mit harten Worten gegen McLaren

    Alonso mit harten Worten gegen McLaren

    AlonsoNoch hat McLaren nicht entschieden, ob wegen der Entscheidung, dass drei Fahrer nicht bestraft wurden, obwohl sie mit zu kaltem, nicht der Regel entsprechendem Benzin unterwegs waren, Protest eingelegt werden soll. Allerdings stellt sich ein Mitarbeiter des britischen Rennstalls ganz klar gegen den Kampfkurs des Teamchefs Ron Dennis’. Es scheint, als gönne der entthronte Weltmeister Fernando Alonso seinem Teamkollegen Lewis Hamilton den Fahrer-WM-Titel nicht.

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    “Es wäre eine Schande, wenn Lewis auf diese Weise die Fahrerkrone bekommen würde”, so der Spanier zum Radiosender SER. Derjenige habe den Titel des Champions verdient, der die meisten Punkte geholt habe, da alles andere den Sport beschmutze, so Alonso weiter. McLaren habe sich den Titelgewinn durch konsequente Fehlentscheidungen in der zweiten Saisonhälfte “selbst verbockt”, stenkert der Spanier gegen seinen Noch-Arbeitgeber. Im letzten Rennen seien ihm ohnehin die Hände gebunden gewesen, “Ich durfte nur noch das machen, was sie von mir verlangten”. Zwar hat Alonso mit McLaren einen Vertrag bis Ende 2008, aber Mercedes-Sportchef Norbert Haug kündigte für diese Woche Gespräche mit Alonsos Management an.

  • Bitter is back: Der neue Vero

    BitterveroEs ist bereits eine Weile her, genauer gesagt fast zwei Jahre, da hatte ich hier im Autoblog über den Wuppertaler Automobilhersteller Bitter berichtet. Damals ging es ja eher um eine Retrospektive und zu diesem Zeitpunkt hätte wohl niemand vermutet, dass der Traditionshersteller noch einmal mit einem neuen Modell zurückkehren würde. Doch wie uns Auto Motor und Sport informiert rollt nun der neue Vero auf Basis des Holden Statesman auf den Markt und soll pro verkauftem Exemplar satte 121.975 Euro einbringen. Zugegeben: Bei einer Länge von 5,20 Meter, jedem nur erdenklichen Luxus und einem fetten 367PS-Motor kann man einen solchen Preis schon verstehen.

    Doch auf der anderen Seite merkt man, dass Bitter irgendwie in der Zeit stehen geblieben sein scheint. Auch, wenn der Wagen in technischer Hinsicht durchaus up-to-date ist: In der heutigen Zeit sollte man doch eher sparsame und clevere Mobile bauen, als einen Luxusschlitten aus den USA umzubauen. Finde zumindest ich … .

  • Der Baumeister: Renault bringt neuen Kangoo Rapid

    NagooEs gehört zu meinen automobilen Grundsätzen, Renault Kangoos gut zu finden. Der Grund mag biografischer Natur sein aber auch davon abgesehen, handelt es sich hier um einen der gelungensten Mini-Vans auf dem Markt. Und auch mit der neue Variante des Kangoo Rapid haben die Franzosen wieder ein durch und durch stimmiges und sympathisches Auto herausgebracht. Wie Auto Motor und Sport berichtet, misst der neue Rapid stattliche 4,21 Meter und kann mit bis zu 1,84 Meter Breite bezogen werden. Genug Platz für eine Europalette, was in dieser Fahrzeugklasse überaus beachtlich ist. Auch die Schiebetüren sind wieder mit an Bord und die hintere Klappe kann nach der Entriegelung fast zu 180 Grad geöffnet werden.

    Ein wirklich rundum praktisches Auto, was sich auch über den Motor sagen lässt. Hier kommt ein 1,5 Liter Diesel mit 68 oder 86 PS zum Einsatz – der 5,3 oder 5,2 Liter Sprit verbraucht. Selbst in der 103 PS Variante sind nicht mehr als 5,4 Liter Diesel fällig und nur die Benziner liegen mit bis zu 7,7 Liter eher im oberen Bereich. Anfang 2008 ist es dann soweit und der neue Kangoo rollt nach Deutschland. Ich freue mich schon darauf …

  • Lewis Hamilton: Erste Biographie mit 22

    Lewis_hamilton Nun ist er ja leider gerade erst aus seinem Traum vom WM-Titel gerissen und in die unschöne Wirklichkeit des harten Formel 1-Geschäfts zurückgeholt worden. Viele trauern um die verpasste Chance des 22 Jahre jungen Briten, andere freuen sich über Räikkönens Triumph. Alle sind sich aber einig, dass es eine der spannendsten Saisons war, die die Formel 1 in den letzten Jahren – oder gar Jahrzehnten – gesehen hat.

    Hauptverantwortlicher für die unerwartet hochklassige Formel 1-Saison 2007 war sicherlich Lewis Hamilton. Ein ums andere Mal fuhr der Neueinsteiger den alten Hasen und Routiniers derart um die Ohren, dass diese sich wohl verwundert die Helmvisiere rieben. Ganz gereicht hat es letztendlich zwar nicht, aber seine Klasse als Rennfahrer hat er damit mehr als bewiesen. Schon früher hat Hamilton in verschiedenen Nachwuchs-Rennserien ähnlich souverän dominiert und von sich reden gemacht. Dies und seine unglaublich schnell gewachsene Popularität waren wohl auch Anlass für die kürzlich erschienene Biographie “Lewis Hamitlon – A Dream Comes True” von Autor Brian Belton, die von den ersten Schritten – oder besser “Runden” – im Motorsport bis zu Hamiltons Eintritt in die Königsklasse kein Detail auslässt. Sein Werdegang ist allemal lesenswert, wurde er doch schon von zwei Legenden – namentlich Sir Jackie Stewart und Sir Stirling Moss – als einer der besten Rennfahrer aller Zeiten bezeichnet. Erhältlich ist diese auÃergewöhnliche Biographie bei den Jungs vom racingwebshop.

  • Renault Frégate und Frégate Domaine

    Renault Frégate und Frégate Domaine

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    Nachdem der französische Autobauer Renault während des zweiten Weltkrieges die Produktion auf eine geringe Zahl der Modelle Juvaquatre und Dauphinoise beschränkte, musste für die Nachkriegsgesellschaft etwas neues geschaffen werden. Auf der Pariser Autoausstellung im Jahre 1950, wurde der Renault Frégate vorgestellt, der als solides Fahrzeug der oberen Mittelklasse konzipiert war. Ausgeliefert wurde der Wagen, der anfangs sehr stark unter Kinderkrankheiten litt, ab November 1951.

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    Ursprünglich wurde der Frégate von einem 1996 cm³ Motor angetrieben, der 58 PS lieferte, ab 1956 wurde ein zweiter Motor zur Wahl gestellt: Ein 2141 cm³ Aggregat mit 77 PS. AuÃerdem kam im selben Jahr das 5-türige Modell Frégate Domaine in den freien Verkauf. Produziert wurden beide Modelle bis 1960. In den Produktionshallen in Flins, Frankreich, wurden bis zum Produktionsstopp rund 163.500 Fahrzeuge produziert. Allerdings gab es keinen direkten Nachfolger, so dass ab 1965 Renaults kleineres Modell, der R16, zum Topmodell wurde. Mit der Vorstellung von R20 und R30 auf dem Genfer Autosalon präsentierte Renault 1975 erstmals “echte” Nachfolger des Frégate. R20 und R30 waren gröÃenmäÃig mit dem Spitzenmodell der 1950er vergleichbar.

  • F1 WM Finale 2007 – McLaren kündigt Protest an

    F1 WM Finale 2007 – McLaren kündigt Protest an

    Ron_dennis_2 Nachdem der letzte Lauf zur Formel 1 Weltmeisterschaft in Brasilien unglaublich spannend war und sich Kimi Räikkönen mit nur einem Punkt Vorsrpung auf den eigentlichen Favoriten Lewis Hamilton die Krone der Königsklasse gesichert hat, bleibt es nun auch nach dem Rennen noch spannend. Der Titel des Finnen könnte nun doch noch in Gefahr geraten. Nach dem Rennen beschlagnahmten die FIA Rennkommissare die Fahrzeuge von Nico Rosberg, Robert Kubica und Nick Heidfeld, um eine eventuelle Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Benzintemperaturen bei diesen Fahrzeugen zu prüfen. Wegen Messschwierigkeiten, so teilte die FIA mit, wurden keine Strafen ausgesprochen, so dass Räikkönen nach sechs Stunden offiziell zum Weltmeister ernannt wurde. Allerdings kündigte der von Ron Dennis geleitete Rennstall McLaren-Mercedes protest an.

    Bei den geprüften Fahrzeugen wurden Benzintemperatur-differenzen von 13-14°C gemessen, erlaubt sind aber nur 10°C. Der Protest muss innerhalb einer Woche in Schriftform bei der FIA eingehen. Würden nur zwei der drei untersuchten Fahrzeuge nachträglich aus der Wertung genommen, könnte Hamilton vorrücken und doch noch jüngster F1 Weltmeister aller Zeiten werden.

  • Bluetec sauber genug für Kalifornien

    Mercedes_benz_e_320_bluetec In Sachen Abgasgrenzwerte hat unser aller Lieblings-Gouvernator Arnold Schwarzenegger den Abgasen den Kampf angesagt und rückt ihnen terminatorgleich zu Leibe. In kaum einem anderen amerikanischen Bundesstaat sind die Abgasgrenzwerte so streng wie in Kalifornien (USA). Mercedes Benz hat nun mit dem E 320 Bluetec als erster Hersteller diese Werte erfüllt.

    Ein Oxidationskatalysator im Zusammenspiel mit einem Partikelfilter reduziert den Ausstoss von Russpartikeln und Stickoxiden. Ab 2008 kommt in GL, ML und R-Klasse die zweite Bluetec-Version zum Einsatz, die durch den Zusatz der Harnstofflösung AdBlue die Stickoxide um bis zu 80 Prozent reduzieren soll. Da wird endlich mal wieder ein deutscher Hersteller zum “Innovator” und zeigt, dass die Japaner bei umweltfreundlichen Antriebskonzepten nicht konkurrenzlos dastehen.