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  • Happy Birthday VW Bulli

    VwbulliVielleicht liegt es ja an der Generation. Aber so richtig begeistern kann mich der VW Bulli nicht. Dabei handelt es sich zugegebenermaÃen um ein echtes Kultauto, das in punkto Design durchaus MaÃstäbe gesetzt hat. Und trotz fehlenden Fan-Status lasse ich es mir natürlich nicht nehmen, mich in den Chor der GratulantInnen einzureihen. Also: Happy Birthday zum 60.. Es gibt sicherlich wenige Autos, die von den legendären Who ein Ständchen gespielt bekommen und das auch noch vor 20.000 Fans auf dem Messegelände Hannover. Dazu gesellten sich mehr als 5.000 VW-Bullis, wie uns Auto-News informiert.

    Eine wahrlich beeindruckende Zahl und ein ebenso beeindruckendes Jubiläum.

  • Kommt bald das Einliter-Auto?

    EinliterPR-Gerassel oder ernst gemeint? Diese Frage kann man immer dann stellen, wenn von besonders umweltfreundlichen Autos die Rede ist. Und ebendiese Frage möchte ich auch angesichts der aktuellen Meldung aufwerfen, die auf Auto-Presse zu lesen ist. VW will demnach bis spätestens 2010 ein Einliter-Auto auf den Markt bringen. Dabei soll es sich um einen Einzylinder mit immerhin 120 km/h Endgeschwindigkeit handeln und der Wagen soll vor allem Technologie- und Imageträger sein. Warum man sich jetzt schon so sehr einschränkt und eventuelle Verkaufserfolge im Vorfeld für unmöglich erklärt ist mir ein Rätsel.

    Denn warum nicht Gutes tun und damit auch Geld verdienen? Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ein so sparsames Auto Zukunft hat – wenn es denn dann gebaut wird

  • Seat Ibiza Ecomotive – spanischer Spritsparer

    SeatibizaMan nehme es mir nicht übel aber ich kann mir kaum ein langweiligeres Auto vorstellen als einen Seat. Und bislang gab es auch kaum einen Grund über den spanischen VW-Ableger zu berichten. Ich betone: Bislang. Denn wie Auto-Presse schreibt, haben die Iberer mit dem Ibiza Ecomotive einen Kleinwagen mit gerade einmal 3,8 Liter Verbrauch auf den Markt gebracht. Der CO2-Wert liegt mit 99 Gramm pro Kilometer sogar unter der magischen Schwelle und wird der Ecomotive zum neuen Branchenprimus in seinem Marktsegment. Man könnte nun einwenden, dass der Motor bereits aus dem Polo BlueMotion bekannt ist, doch dadurch, dass der Seat weniger wiegt, ist entsprechend auch der Verbrauch geringer.

    Toll ist auch, dass in punkto Leistung trotzdem solide Werte geboten werden. 80 PS, 177 km/h und das zu einem Preis von 14.690 Euro – da kann man nicht meckern!

  • Roscher Racing beim Showdown in Oschersleben

    Procar_maria Ein spannendes Finale boten die 25 Piloten der ADAC Procar beim Showdown auf dem 3696 Meter langen Kurs in der Motorsport Arena Oschersleben. Da Franz Engstler (BMW 320i E46) in der Division 1 und Kai Jordan (VW Golf 2.0 TDI) bei den Diesel-Rennern bereits als Meister feststanden, galt es bei den Saisonrennen 14 und 15 nun noch den Titelträger der 1600er-Division zu ermitteln. Zur Auswahl standen Tabellenführer Thomas Mühlenz (Citroen C2 VTS) und der nur 3 Punkte dahinter liegende Andreas Ziggel (Citroen Saxo VTS).

    Spannung war also zu erwarten, und die gab es dann auch in beiden Rennen am SonntagPMttag zu erleben. Doch bevor es soweit war, muÃten die Piloten erst einmal den komplett verregneten Samstag überstehen. Im Qualifying schaffte es die Spanierin Maria de Villota Comba, sich mit ihrem Chevrolet Lacetti ihre erste Pole-Position der Saison zu erkämpfen. Die Maurer-Pilotin verwies mit ihrer Bestzeit von 1:54,603 Minuten den Meister Franz Engstler mit einem Rückstand von 0,089 Sekunden auf Startplatz zwei. Die drittbeste Zeit fuhr der Leubnitzer Philip Geipel (Toyota Corolla T-Sport), der ebenso wie de Villota noch Chancen auf den Vizetitel hatte. In der Division 2 holte sich Andreas Ziggel die Pole-Position vor Thomas Mühlenz. Somit lagen die beiden Titel-Aspiranten dicht an dicht hintereinander. Bei den Diesel-Rennern setzte sich Gaststarter Ralph Bonhorst gegen seinen Teamkollegen Kai Jordan (beide VW Golf 2.0 TDI) und Uwe Reich (Alfa 147 JTD) durch. Jens Löhnig vom Roscher Raing Team war an diesem Wochenende suverän Unterwegs, im freien Training fuhr er auf die dritte Position, was er auch im Qualifying fortsetzte. Leider wurde seine schnellste Qualifying – Runde nicht gewertet, im Gegenteil er wurde nach ganz hinten strafversetzt, wie auch 5 andere seiner mitstreiter Kollegen. Im Rennen kämpfte sich Jens von der letzten Position zurück bis auf den dritten Rang. Vier Runden vor Schluà lieà die Technik nach und unser Saxo fiel auf den fünften Rang zurück. Trotz allem war es ein spannendes Wochenende. Wir freuen uns schon alle auf die Rennsaison 2008 und den nagelneuen Rennwagen in der Tourenwagen EM.

  • Nissan Pivo – zweite Runde mit Roboter

    PivozweiFuturistisch – das ist der erste Eindruck, denn schon der erste Pivo bei mir hinterlassen hatte. Bereits vor rund zwei Jahren hatte ich hier im Autoblog meine Begeisterung über diese Studie zum Ausdruck gebracht doch beim neuen, zweiten Pivo kommen mir so meine Zweifel.  Wie Auto-Presse schreibt, soll ein kommunizierender Roboter-Assistent mit an Bord sein und dafür sorgen, dass Mensch sich nicht langweilt. In dem Artikel lesen wir: Der “Kopf” des elektronischen Mitfahrers lugt aus dem Armaturenbrett hervor und verfügt über zwei Sensoraugen mit einem Gesichtserkennungssystem. Dieses ermöglicht es dem Roboter, die Gemütsverfassung des Menschen hinter dem Steuer zu registrieren und ihn bei Bedarf aufzuheitern oder zu beruhigen.
    Da fragt man sich, ob nur seelisch instabile Menschen hinter dem Steuer sitzen, die einen Roboter zum Aufheitern brauchen.-

    Doch keine Sorge: Es wird sicherlich auch noch einen Pivo 3 und einen Pivo 4 geben, bevor auch nur ein kleiner Teil der Ideen in die Wirklichkeit umgesetzt wird … ob das nun schade ist oder nicht, muss jeder selbst entscheiden.

  • Autoaid.de – nie mehr Ôrger mit der Werkstatt

    AutoaidAutoreparaturen sind Vertrauenssache. Dieser Satz wird sicherlich von einem GroÃteil der Auto-nur-zum-fahren-Benutzer unterschrieben, zu denen ich mich auch zähle. Denn leider reicht mein technisch-automobiles Fachwissen gerade einmal dazu aus, den Kühler von der Scheibenwaschanlage zu unterscheiden.
    Doch welche Werkstatt ist die Richtige? Wer nicht das Glück hat, einen Mechaniker in Freundeskreis oder Familie zu wissen, sollte sich an Autoaid.de wenden. Das Webportal bietet einen Service, bei dem sich Auto-, LKW- und Motorradfahrer gegenseitig helfen, die beste Werkstatt zu finden. Schon jetzt sind mehr als 30.000 Einträge in der Datenbank und es werden immer mehr Bewertungen von Lesern für Leser verfasst.

    So erfahren wir beispielsweise, dass der Service im Autohaus Kroymann in Düsseldorf durchweg toll ist (User fulop) oder das die freie Mercedes Werkstatt Sternwarte von User victor vorbehaltlos weiterempfohlen wird. Eine tolle Idee!

  • Safari oder: Wo ein Geländewagen wirklich Sinn macht

    Malawi_09Ich gebe es ja zu, dass ich in den letzten Jahren alles andere als zimperlich mit Geländewagen und deren Fahrern umgegangen bin. Doch durch einen Urlaub in Afrika habe ich den Wert dieses Mobile erst schätzen gelernt. Nein: Ich finde es nachwievor nicht toll, mit einem Hummer durch Wuppertal zu kurven oder mit dem Range Rover via Autobahn von Mannheim in die Heidelberger Innenstadt zu fahren. Doch bei der Durchquerung eines Flusses leistet ein Landcruiser durchaus gute Dienste. SchlieÃlich ist dieser Wagen sogar mit einem Schnorchel ausgestattet, nicht zuletzt, weil die Motorhaube gerne mal unter Wasser steht. Steigungen werden natürlich auch mühelos bewältigt und das auf dem sandigen Boden Sambias. Ach ja ….

    … Tiere gab es natürlich auch zu sehen:
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  • Renault Laguna 2.0 dCi – alles besser oder was?

    LagunaSelten war ein Mittelklasse-Modell schöner als der neue Renault Laguna. Natürlich: Man könnte nun mit den Legenden aus den 60er und 70er Jahren kontern, aber wer will schon ohne Airbag, ABS etc. durch die Lande tuckern. Der neue Laguna auf jeden Fall bietet all die Extras, die ein zeitgemäÃes Auto zu bieten hat und natürlich ist der Zweiliter-Diesel mit einem Partikelfilter ausgestattet, wie uns Auto Motor und Sport informiert. Im Test erreichte der Franzose mit seinen moderaten 150 PS eine Beschleunigung von 9,6 Sekunden auf Tempo 100, was angesichts eines Leergewichts von mehr als 1,5 Tonnen durchaus beachtlich ist. In punkto Verbrauch sprechen 8,2 Liter für sich – für einen Wagen dieser Motorisierung im GroÃen und Ganzen okay.

    Ansonsten hat der Laguna im Test offensichtlich eine gute Figur gemacht und glaubt man den Testern, so sind es eher Kleinigkeiten, die behoben werden müssten. Was mich vor allem beeindruckt ist die Garantie von drei Jahren bzw. 150.000 Kilometer. Ganz schön selbstbewusst von den Createurs d´Automobiles

  • Gemballa präsentiert Porsche Mirage GT

    GemballaSchon klar: Niemand braucht einen Porsche, der noch schneller ist. Auch klar: Wir alle sind am Umweltschutz interessiert. Doch wenn man den Gemballa Mirage GT so sieht, kann man schon ins Schwärmen geraten. Wie Auto Motor und Sport berichtet, hat der Tuner Gemballa den Carrera GT gerade einmal 25mal umgebaut und bietet das Sondermodell für schlappe 230.000 Euro an. Das Material heiÃt nun Kohlefaser und die Leistung wurde um noch einmal 40 PS gesteigert. Und was herauskommt, wenn 652 PS einen noch leichteren Sportwagen nach vorne peitschen, kann man sich gut vorstellen. In 3,8 Sekunden passiert die gehetzte Tachonadel die 100er Marke.

    Wer sich nicht für derlei schnöde Daten interessiert, kann aber getrost in die Lederpolster zurücksinken und sich mit dem Multimedia-Touchscreen-Infosystem beschäftigen oder einfach die rasante Fahrt genieÃen. Nur zum Verbrauch wurde leider nichts bekannt …

  • Automobile Impressionen aus Malawi II

    Malawi_02Diejenigen, die mein erstes Posting zu Autos in Malawi gesehen haben, werden vielleicht die latente Enttäuschung herausgelesen haben. Nichts als Toyota – und wären nicht die Minibusse gewesen, hätte ich die Reise unter Weblogging-Aspekte fast schon abgehakt. Doch dankenswerter Weise sind mir dann doch noch einige recht skurrile Situationen rund ums Auto aufgefallen. Das Foto links zeigt beispielsweise eine “normale” Tankstelle, an der gerne auch mal Rasenmäher aufgetankt werden. Alltag in Lilongwe.

    Doch auch in punkto Ersatzteile finden sich interessante Stände, wie der Felgenverkäufer im absoluten Niemandsland. Der Stand im Bild war völlig abgeschnitten und stand scheinbar sinnlos in der Landschaft.
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    Doch gab es auch innovativere und vor allem funktionierendere Modelle der automobilen Zweitverwertung. Zum Beispiel die Streifen aus Autoreifen, die gute Gummisohlen ergeben. Recycling auf Malawianisch und vor allem auch für die Einheimischen durchaus erschwinglich …
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    Zuletzt der Traum eines jeden Deutschen: Autowaschen nach Lust und Laune und im Freien. Nie mehr in die Waschanlage. Carwash in Malawi, das bedeutet drei Wassereimer, einen Schwamm und jede Menge Manpower. Das Foto stammt übrigens aus dem City-Center der Hauptstadt Lilongwe.