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  • Automobile Impressionen aus Malawi I

    Malawi_07 Die regelmäÃigen LeserInnen dieses Weblogs werden sich vielleicht gefragt haben, warum ich so lange nichts geschrieben habe. Die Begründung ist einfach: Ich war mehrere Wochen im Urlaub und zwar in Malawi / Afrika.
    Klar, dass ich von dort jede Menge – auch automobiler – Fotos mitgebracht habe. Das Bild links zeigt meine Erwartungen vor der Reise, die eigentlich nur in diesem Fall erfüllt wurden. Ein alter Opel war so ziemlich das einzige nicht japanische Auto, das wir in zwei Wochen Lilongwe zu Gesicht bekamen. Der Rest ist … Toyota und zwar zu ungefähr 95 Prozent. Kaum zu glauben aber wahr und als Begründung wurde mir stets angegeben, dass die “Spare Parts” so günstig seien. Aha!

    Doch auch Toyota baut recht attraktive und funktionierende Autos, wie ich feststellen durfte. Insbesondere die Minibusse waren ein probates Mittel, um für 150 Kwacha (rund 1,00 US-Dollar) von A nach B zu kommen. Und eines kann ich sicher sagen: Man hat sich nie allein gefühlt, denn in diese Kleintransporter passen bis zu 20 Menschen (ich habe von innen nachgezählt).

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    Wer es ein wenig günstiger liebt, kann natürlich auch mit der Ladefläche eines LKW Vorlieb nehmen, was jedoch recht windig werden kann.

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    Wahlweise stehen auch die Shire-Ãberlandbusse, die allerdings jede Menge Qualm verursachen bereit. In diesem Fall haben wir dankend verzichtet …
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  • Talladega 500 – Villeneuve im NASCAR Nextel Cup

    Talladega 500 – Villeneuve im NASCAR Nextel Cup

    Jacques_villeneuve_2007An diesem motorsportreichem Wochenende wurden, neben dem Formel 1 Grand Prix von China und der 1000 Meilen von Atlanta, die 500 Meilen von Talladega ausgetragen. Dort gab Jacques Villeneuve sein Stelldichein im viel beachteten NASCAR Nextel Cup. Während sein ehemaliger Formel 1 Kollege Juan-Pablo Montoya immer routinierter unterwegs ist, so muss mann Villeneuve grossen Respekt zollen. Jacques kam bei seiner Nextel Premiere als 21. von 55 ins Ziel. Vor allem vermied er es im “Big One”, dem üblichen Riesencrash von Talladega, seinen Toyota zu zerlegen. Das Rennen gewann Veteran Jeff Gordon, der sich damit einen guten Punktevorsprung sichertete und somit eine Option auf den Titelgewinn vor Jimmie Johnson und Tony Stewart nahm. Villeneuve war jedenfalls nach dem Rennen sehr happy, zumal sein Ergebniss mit 100 Punkten belohnt wurde, was für das erste Rennen eines Rookie äusserst gut ist. Fehlt nur noch dass Ralf Schumacher nächstes Jahr auch NASCAR fährt; dann sie die härteren Männer aus der Formel 1 wieder unter sich.

  • Audi R10 macht in Atlanta Grand Slam perfekt

    Audi R10 macht in Atlanta Grand Slam perfekt

    Audi_r10_tdi_tertre_rougeNach dem 12-Stunden-Rennen in Sebring und den 24 Stunden von Le Mans hat der Audi R10 TDI auch das dritte groÃe Langstrecken-Rennen des Jahres für Le Mans-Sportwagen gewonnen: In Road Atlanta triumphierten Dindo Capello und Allan McNish beim 1000-Meilen-Rennen “Petit Le Mans”. Damit gelang Audi mit dem revolutionären Diesel-Sportwagen zum zweiten Mal in Folge der Gesamtsieg in Sebring, Le Mans und Road Atlanta.

    Während des gesamten Rennens bestimmten die beiden Audi R10 TDI des Teams Audi Sport North America das Tempo. Trotzdem erlebten die Zuschauer an der Rennstrecke eines der spannendsten Rennen in der Geschichte der American Le Mans-Serie, in dem Capello/McNish nach 9 Stunden und 19 Minuten ganze 0,923 Sekunden vor dem zweitplatzierten LM P2-Porsche lagen. Insgesamt neun Gelbphasen machten den Vorsprung, den sich die Audi Piloten erarbeiteten, immer wieder zunichte. Zudem wurden beide R10 TDI nach rund drei Stunden fast zeitgleich in Kollisionen verwickelt: Allan McNish verlor eine Runde, als sich in Turn 1 unmittelbar vor ihm drei Fahrzeuge gleichzeitig drehten. Während der Schotte mit dem Wechsel der Frontpartie noch glimpflich davonkam, hatte Marco Werner im Schwesterauto weniger Glück: Der Deutsche wurde von einem GT1-Fahrzeug von der Strecke gedrängt. Die daraus resultierenden Reparaturen dauerten fast eine Stunde und warfen den Audi R10 TDI mit der Startnummer 2 aussichtslos zurück. Der Audi mit der Startnummer 1 musste wegen eines schleichenden PlattfuÃes einen weiteren auÃerplanmäÃigen Boxenstopp einlegen. 19 Minuten vor Rennende gelang es Dindo Capello, den führenden LM P2-Porsche zu überholen und während der verbleibenden 15 Runden hinter sich zu halten. Damit beendete Audi die seit acht Rennen andauernde Erfolgsserie der wesentlich leichteren LM P2-Sportwagen. Mit ihrem achten Saisonsieg in der LM P1-Klasse sicherten sich Dindo Capello und Allan McNish erneut den Titel in der Fahrerwertung der American Le Mans-Serie. Die Hersteller- und Teamwertung hatten Audi und das Team Audi Sport North America bereits vorzeitig gewonnen. Eine eindrucksvolle Leistung zeigte in Road Atlanta auch Lucas  Luhr. Der Deutsche sprang kurzfristig für Emanuele Pirro ein, der sich bei einem Unfall am Donnerstag ein Schleudertrauma zugezogen hatte. Die Rennärzte rieten von einem Start des Italieners ab. Luhr musste vom Ende des Feldes starten, ohne mit dem Audi R10 TDI zuvor trainiert zu haben. Nach wenigen Runden kam er in einen sehr guten Rhythmus und übergab das Auto an zweiter Stelle liegend an Marco Werner. Auch bei seinen weiteren Stints konnte der DTM-Pilot das Tempo seiner Teamkollegen mitgehen.

    Quelle: Audi Motorsport

  • Geneva Classics 2007: klein, fein und exklusiv

    Geneva Classics 2007: klein, fein und exklusiv

    Lancia_geneva_classics_2007Neben der gigantischen Techno Classica Essen und der traditionsreichen Rétromobile Paris, gibt sich die Geneva Classics als Oldtimermesse des exklusiven auf überschaubarer Fläche. Hier besticht vor allem die Qualität der automobilen Exponate, die grosszügig in Szene gestellt sind. Der Verkauf beschränkt sich grösstenteils auf die Sports Car Auction und günstige Schnäpchen such man hier vergebens. Dafür gibt es Leckerbissen wie den Maserati Tipo 250 Formel 1 Renner, der 1956 den Grand Prix von Monaco gewann und die atemberaubenden Ferrari Modelle im Masstab 1:3 von Terzio Dalia. Prädikat: sehenswert wenn man bis zum 7. Oktober in der Nähe ist.

    Maserati_f1_geneva_classics_2007

    Ferrari_terzio_dalia

    Ferrari_512s

  • Youngtimer Saisonabschlussfahrt rund um Velbert

    Youngtimer Saisonabschlussfahrt rund um Velbert

    Mb_450_slc_amg_frtYoungtimer-Scene Chef Jörg Ruchatz schickte uns folgende Meldung ins Haus. Für einige unter euch ist die Rundfahrt bestimmt eine Alternative zum Gansessen mit den Onkeln, Tanten und Schwiegereltern! Oder ihr nimmt die ganze  Familie in Opas Commodore am besten gleich mit!

    Der VfW 123 und Youngtimer-Scene veranstalten am 6.10. eine SaisonabschluÃfahrt für alle Fahrzeuge bis zum Produktionsjahr 1985. Es gibt keine Markenbindung und wir freuen uns über jeden, der die Rundfahrt rund um Velbert mit erleben möchte.

    Wir starten an der kleinen Schweiz und die Rundfahrt führt dann unter anderem zum Sender Langenberg und zum Schlösser und Beschlägemuseum in Velbert, welches wir besichtigen und eine Führung bekommen. Von dort führt der Weg in Richtung kleine Schweiz.

    Am Abend finden wir uns in “der kleinen Schweiz” zu einem rustikalen Buffet ein und können noch gemütlich Benzingespräche führen. Da wir planen und dem Gastwirt bescheid geben müssen, bitte ich euch bis Donnerstag den 04.10.07 bei uns anzumelden, da wir Road Books und ähnliches nicht auf Vorrat drucken wollen.

  • Hamilton siegt am FuÃe des Fujisan

    Lewis_hamilton_fuji_race Die Neulinge haben nun endgültig die Formel 1 erobert, das steht nach dem Regenrennen in Japan fest. Das bezieht sich auch auf den Ort, es wurde heuer nicht in Suzuka, sondern nach knapp 30 Jahren wieder in Fuji gefahren, allerdings auf einer erneuerten Strecke. Im chaotischen Rennen konnte sich McLaren-Mercedes Pilot Lewis Hamilton gegen alle anderen durchsetzen, vor allem aber gegen seinen Teamkollegen Fernando Alonso, der zum ersten Mal in dieser Saison keine Punkte einfuhr und auch die Zielflagge nicht aus seinem Cockpit betrachten konnte. Ãberhaupt war es ein Rennen voller Ãberraschungen:

    Mark Webber und Sebastian Vettel, die sich mit den Plätzen zwei bzw. drei schon Hoffnungen auf wertvolle Punkte gemacht hatten, kollidierten in der Safetycarphase (!) und konnten ihre bis dahin überragende Leistung nicht ins Ziel fahren. Die beiden Ferrari waren, entgegen der Empfehlungen der Rennleitung, auf Intermediates gestartet und mussten schon in den ersten Runden an die Box. Und das “Surfen” auf dem nassen Asphalt beförderte nicht nur Fernando Alonso ins Streckenabseits, auch sorgte es für ständige Ausritte in die Auslaufzonen, vor allem bei den Roten aus Maranello. Nichtsdestotrotz kamen diese langsam aber sicher an die Führenden heran, und nach einem wohl nicht ganz so sauberem Boxenstopp von Felipe Massa (es sah nach Stallorder aus), kam Kimi Räikkönen elegant auf den dritten Platz und lieferte sich mit dem Zweitplatzierten Heikki Kovalainen (Renault) ein spannendes finnisches Duell. Aber auch Massa sorgte mit seiner letzten Zauberrunde für ordentlich Gesprächsstoff: Nach einem atemberaubenden Hin und Her mit Robert Kubica schob sich der Brasilianer in der letzten Kurve nach vorne und holte sich somit den sechsten Platz. Ebendieses Durcheinander verlieh dem Rennen seine Spannung und einigen Fahrern auch Tränen  in den Augen. So mussten auch Heidfeld (auf Platz sechs gelegen) vorzeitig aus seinem Auto steigen und die heimischen Teams (Toyota, Honda und Super Aguri) landeten nicht in den Punkten. Für die WM bedeutet dieser unerwartete Ausgang quasi eine Vorentscheidung in Sachen Fahrertitel: Mit zwölf Punkten Vorsprung geht Hamilton ins nächste Rennen und dürfte somit klarer Favorit sein. Aber Alonso und Räikkönen haben noch eine Chance, die Entscheidung könnte sich bis zur Zieleinfahrt in Sao Paolo hinziehen.

  • BMW bangt um Wettbewerbsposition

    Bmw_plakette_heck_2 Man sollte es nicht meinen, ist BMW doch der absatzstärkste Premium-Hersteller der Welt. Und trotzdem ist Absatz nicht immer – und Umsatz noch viel weniger – gleichbedeutend mit Gewinn. Nach deutlichem Rückgang der Rendite in den letzten Jahren steht bei BMW nun ein milliardenschweres Sparprogramm auf dem Plan mit der Absicht, den Konzern auf lange Sicht unabhängig zu machen.

    Der Gewinn der Bayern hat sich im Vergleich zu den exzellenten Absatz- und Umsatzzahlen nur unterproportional entwickelt, Kostenersparnisse und eine niedrigere Investitionsquote sollen nun für Aufwind sorgen. Natürlich soll aber in erster Linie der Fokus auf neuen Modellen stehen, von “völlig neuen Fahrzeugkonzepten” ist die Rede. AuÃerdem verschieben sich ein paar Hierarchien innerhalb des Unternehmens. Arbeitsplatzabbau hingegen ist laut BMW keine Option, neue Stellen könnten aber in naher Zukunft auch nicht geschaffen werden.

  • Roscher Racing Team in der ADAC Procar am Start

    Roscher Racing Team in der ADAC Procar am Start

    Roscher_pro_car_racingIm Rahmen des TOP 10 Racing Weekend am EuroSpeedway Lausitz wurde den Besuchern zwei Tage lang spannender Motorsport geboten. Die 2-Liter-Rennboliden im Trim der Tourenwagen-WM, die “kleinen” 1600er-Flitzer und die alternativ angetriebene Diesel-Division trugen die Saisonläufe acht und neun der ADAC Procar aus. Zwei heiÃe und vor allem enge Rennen lieferten sich die 20 Piloten, darunter auch Jens Löhnig vom Team Roscher Racing, der ADAC-Procar beim fünften Rennwochenende der Saison auf dem EuroSpeedway in der Lausitz.

    Roscher_citroen_fahrerTabellenführer Franz Engstler holte sich in der Division 1 auf dem 3442 Meter langen Kurs beide Laufsiege knapp vor seinen Markenkollegen Vladimir Labazov und Andrej Romanov (alle BMW 320i E46). Bester Pilot eines frontangetriebenen Fahrzeuges war Philip Geipel im Toyota Corolla T-Sport auf Rang vier. In der 1600er-Division gewann Jens-Guido Weimann (Ford Fiesta ST) beide Läufe vor Thomas Mühlenz (Citroen C2 VTS) und Andreas Ziggel (Citroen Saxo VTS). Bei den Diesel-Fahrzeugen sicherte sich Kai Jordan (VW Golf 2.0 TDI) einen souveränen Doppelsieg vor Uwe Reich (Alfa 147 JTD) und Gaststarter Diethelm Tinko im zweiten Golf TDI der RSG Wolfsburg.

    Pro_car_45_citroen Jens kam mit jeder gefahrenen Runde mit dem Saxo VTS immer besser zurecht. Man darf nicht vergessen das Jens Löhnig aus dem professionellen Motorrad Sport kommt. Im zweiten Rennen konnte der GroÃhennersdorfer die Pace der Div.2 Fahrzeuge gut mithalten, und setzte sich bis auf die vierte Position durch. Leider fiel er durch einen technischen Defekt am Getriebe in der fünften Runde aus.

    Text und Fotos: Jörg Ruchatz

  • Motoraver: Kult und Cars von der Hafenstrasse

    Motoraver: Kult und Cars von der Hafenstrasse

    Benzinkiosk_vwVielen von euch ist Motoraver ein Begriff aus dem Kabelfernsehen, dabei versteckt sich dahinter weit mehr als nur eine coole Schraubersendung. Neben einer neuen Staffel die ab Sonntag um 18h00 bei RTL2 auf Sendung geht, leben die Jungs und Mädels von der Hafenstrasse 98 ihren Drivestyle in der Hansestadt. Zwischen Schrauber- und Stuntsessions, zimmert das Team ein oberkultiges Magazin und eine ebenso trendige Webseite. Check it out auf www.motoraver.de !

  • Erlkönig: Mercedes SL AMG Black Series

    Black_series Es ist mal wieder soweit: ein neuer Erlkönig macht die StraÃen um den Nürburgring unsicher. Diesmal handelt es sich um ein Modell aus Stuttgart, besser gesagt, einer Variation des SL. Wie schon zuvor beim SLK und CLK bereiten die Schwaben nun eine “Black Series”-Reihe für ihren Luxusroadster vor. Gegen Ende der Woche wird dieser, natürlich schön verhüllt, auf dem Nürburgring sein Können unter beweis stellen, daher liegen zu diesem Zeitpunkt noch keine genauen Informationen zum Motor vor.

    Eines ist aber sicher: Sparen wird man weder an der Leistung noch am Drehmoment, dafür aber umso mehr am Gewicht. Kotflügel aus ultraleichtem Carbon erleichtern das Beschleunigen genauso wie ein ebenfalls aus Kohlefasern gefertigtes Dach, das den Schwerpunkt des Fahrzeugs näher zur Fahrbahn verlegt. Man kann also gespannt sein, wie das Resultat aussieht und welche auÃergewöhnliche Leistung das Suffix “Black Series” mitbringt.