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  • Die “Grill”-Saison ist bald vorbei

    Jeep_cherokeejpg_2 So sehen es zumindest einige Automobilexperten, die den groÃen und ausladenden Kühlergrills keine rosige Zukunft bescheren. Kaum vorstellbar, schaut man sich die aktuellen Modelle vieler Hersteller an. Ob mächtiger Single-Frame Grill bei Audi, sportlicher Schlund bei Peugeot, Garagentor bei Chrysler oder Pantheon-Grill bei Rolls-Royce.

    All diese gestalterischen Spielereien haben längst keinen nachvollziehbaren Zweck mehr. Vielmehr sind sie Ausdruck der automobilen Reputation, die der Fahrer eines solchen Gefährts genieÃt. Audis Single-Frame Grill ist in dieser GröÃe sicherlich nicht nötig, um ein 1,6 Liter FSI-Aggregat zu kühlen. Aber auf der Autobahn im Rückspiegel des Vorausfahrenden symbolisiert er trotzdem Kraft und Prestige, lässt einen fast automatisch den Blinker setzen, um die Spur freizumachen. Zudem ist er wichtiger Teil der Corporate Identity, schon von weitem kann jedes Kind erkennen, daà sich da ein Audi nähert. Bei Rolls-Royce hat der Pantheon-Grill Tradition und wird auch weiterhin die Modelle schmücken. Und man stelle sich nur einmal einen Chrysler 300C ohne sein riesiges Gitter vor der Motorhaube vor – genau, undenkbar! Allerdings könnte die Umwelt-Debatte die Hersteller zu einer Ônderung ihres Kühlergrill-Designs veranlassen. Denn mögen sie auch äuÃerst schmückend sein, der Aerodynamik kommen sie nicht zugute. Und die ist nun mal ein wichtiges Mittel, um den Spritverbrauch und damit den CO2-Ausstoà auf ein erträgliches Maà zu senken. Bleibt zu hoffen, daà den Designern der Zukunft annehmbare alternative Ideen in den Köpfen herumschwirren, wie der Bug eines Autos auch ohne ausladenden Kühlergrill Markenidentität und optische Attraktivität verbinden kann.

  • IAA 2007: Besucherrekord

    Iaa2007 Die IAA 2007 lockte laut Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) fast eine Million Menschen aus 125 Ländern in die heiligen Messehallen nach Frankfurt. Mit dieser Zahl gehört die gröÃte Automobilausstellung der Welt im Jahre 2007 zu den beiden besten IAA’s, die überhaupt jemals stattgefunden haben. Und niemals zuvor stand eine IAA aus aktuellem Anlass unter einem derart wichtigen Motto, wie es dieses Jahr der Fall war.

    Wie mittlerweile klar sein dürfte, drehte sich dieses Jahr alles um das Thema Umwelt und CO2-AusstoÃ. Wirtschaftsexperten zufolge ist dies ein verzweifelter Versuch der deutschen Automobilwirtschaft, den eklatanten Vorsprung der asiatischen Wettbewerber auf diesem Gebiet aufzuholen. VDA-Präsident Matthias Wissmann gab aber zu bedenken, daà diese einmalige Präsentation keine Veränderung der Situation und des Stellenwertes der deutschen Marken in der Umwelt-Debatte herbeiführen wird. Nur wer sich langfristig und ausdauernd auf dieser Schiene weiter bewegen wird, wird in Zukunft entsprechend positive wirtschaftliche Auswirkungen erwarten können.

  • Porsche vs. VW: Der Kampf spitzt sich zu

    Porsche_vs_vw_2 Gerade erst gestern haben wir über den momentanen Zwist zwischen Porsche und VW berichtet (s. Artikel “Porsche vs. VW: Duell der Betriebsräte“). Heute gibt es bereits neue Informationen, wie das Manager Magazin berichtet. Der Streit scheint sich weiter zuzuspitzen. Porsche-Finanzchef Holger Härter hat nun ausdrücklich betont, daà VW-Manager im Vorstand der Dachgesellschaft nicht erwünscht seien.

    Ziel der geplanten Fusion ist die Bündelung der Unternehmensaktivitäten der beiden Autobauer. Nach dem derzeitigen Stand der Planung sehen sich die VW-Arbeitnehmervertreter unterrepräsentiert in der angestrebten Holding. Auch der Streit der beiden Betriebsräte Hück und Osterloh geht weiter. Hück wirft Osterloh vor, die VW-Mitarbeiter gegen Porsche aufzuhetzen. Osterloh kontert, weder der Konzernbetriebsrat noch einer seiner Vertreter hätten jemals der von Wiedeking und Hück unterzeichneten Mitbestimmungsvereinbarung zugestimmt. Die Debatte um die Fusion scheint momentan selbige ernsthaft in Frage zu stellen. Der VW-Betriebsrat hat bereits angekündigt, mit seiner Klage durch alle Instanzen bis zum Bundesarbeitsgericht zu ziehen.

  • Fiat Grande Punto Abarth: Der Skorpion ist zurück

    Grande_punto_abarth Anfang des Jahres konnte man die Vision einer Wiederbelebung des Fiat-eigenen Tuners Abarth bewundern. In Genf präsentierte man den Grande Punto Abarth Concept und vor kurzem auch den Grande Punte Abarth SS in Frankfurt. Jetzt hat Fiat erste Bilder der Serienversion veröffentlicht und dazu auch Details verraten.

    Der “normale” Abarth kommt mit einem 1,4-Liter groÃen und 155 PS starken Motor vorgefahren, der mit seinen 206 Nm Drehmoment den Skorpion in 8,2 Skeunden von 0 auff 100 befördert und maximal 208 Stundenkilometer erreicht. Die SuperSport-Version bringt dann noch einmal 25 PS, 66 Nm und 9 km/h mehr mit und knackt die Hundertermarke aus dem Stand in nur 7,7 Sekunden. Auch für den neuen Cinquecento soll es solch ein Abarth-Tuning geben. Stellt sich zum Verkausstart des Grande Punto Abarth in ein paar Monaten noch die Frage: Abarth, Cooper S oder doch lieber Polo GTI? Den kleinen Hubraum so gut wie möglich ausnutzen, heiÃt da die Devise.

  • Porsche vs. VW: Duell der Betriebsräte

    Vw_vs_porsche Porsche und VW. Zwei Automobilkonzerne, die eigentlich untrennbar miteinander verbunden sind, wie die Geschichte immer wieder zeigte: 911er und Käfer stammen aus einer Feder, der VW Porsche war das (wenig erfolgreiche) Ergebnis einer technologischen Zusammenarbeit, der ehemalige Vorstandsvorsitzende und jetzige Aufsichtsratschef Ferdinand Piech ist der Enkel von Ferdinand Porsche. Porsche hält auÃerdem 31 Prozent der Volkswagen AG.

    Nun entschied Porsche sich im Juni dazu, eine neue Unternehmensstruktur in Form der Porsche Automobil Holding SE zu etablieren, also eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts. Falls Porsche seinen VW-Anteil nun auf mehr als 50 Prozent erhöht, so kann eine neue Mitbestimmungsvereinbarung ausgehandelt werden, was der Porsche-Vorstand auch laut Manager-Magazin sofort umsetzte. So kam es zum Schlagabtausch der  Betriebsratschefs, auf VW-Seite Bernd Osterloh, bei Porsche Uwe Hück. Osterloh sieht nicht nur Arbeitsplätze gefährdet, sondern ist der Meinung, daà die Stimmen der 12.000 Porsche-Mitarbeiter nicht gleichberechtigt mit denen der 324.000 VW-Beschäftigten sein können. AuÃerdem habe es laut Osterloh keine Beteiligung von VW an der Entwicklung dieser Mitbestimmungsvereinbarung gegeben. Letzte Woche hat der VW-Betriebsrat nun Klage eingereicht. Hück scheint dies zu irritieren, da er beteuert, daà vieles im Vorfeld mit VW abgestimmt worden sei. Seiner Meinung nach handele es sich mittlerweile nurmehr um einen reinen Machtkampf, bei dem die Arbeitnehmerinteressen auÃen vor bleiben.

  • Rallye-WM: Marcus Grönholm tritt zurück

    Marcus_grnholm_3 Was viele Rallyefans bereits befürchtet hatten, wurde in dieser Woche nun Wirklichkeit. Der zweimalige Rallye-Weltmeister Marcus Grönholm hat seinen Rücktritt mit dem Ende der laufenden Saison bekannt gegeben. Der schnelle Finne gewann bereits 30 WM-Rallyes, mehr als jeder andere Finne vor ihm, und gehört zweifelsohne zu den erfolgreichsten Fahrern in der WRC. 

    Grönholm war ein Spätstarter in Sachen Rallye-WM. Erst 1999 bekam er von Peugeot das Angebot, einzelne WM-Läufe zu fahren. Er dankte es ihnen, indem er bereits ein Jahr später seinen ersten WM-Titel gewann. Seinen zweiten Titel holte er 2002, ebenfalls für Peugeot. Im letzten Jahr wechselte er, nach dem Ausstieg der Franzosen, zu Ford und verschaffte dem Team seit den seligen Zeiten eines Colin McRae wieder zu wahren Höhenflügen. Zwar verlässt mit Grönholm einer der nur wenigen noch verblieben Topfahrer das WRC-Parkett, allerdings gibt er so auch neuen Talenten eine Chance, in dem Sport Fuss zu fassen.

  • Mercedes-Benz A-Klasse “Edition 10” ab sofort erhältlich

    Aklasse_edition_10 Vor zehn Jahren kam der Baby-Benz, die A-Klasse, auf den Markt und sollte den Glanz des Sterns auch auf das Kleinwagensegment übertragen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten beim Elchtest und schlechterer Verarbeitung, im Vergleich zu anderen Modellreihen der Marke, bleibt die A-Klasse als Erfolgsgeschichte zu verbuchen – in diesen zehn Jahren verkaufte sie sich schon 1,6 Millionen mal. Um den Kunden zu danken, bringt Mercedes jetzt ein Jubiläumsmodell auf den Markt. Die “Edition 10” lockt mit einem Preisnachlass von bis zu 30 Prozent.

    Desweiteren kommt der kleine Stern mit sportlichen 16-Zoll-Leichtmetallrädern und Panorama-Lamellendach daher. Im Interieur erwarten den Fahrer Leder und Aluminium, sowie ein Doppelrollosystem, mit dem man den Innenraum abdunkeln und sich gleichzeitig vor Wind schützen kann. Damit man das Sondermodell gleich erkennt, wurden ein “Edition 10”-Schriftzug am Spiegeldreieck angebracht und der Kühlergrill matt lackiert und gelocht. Zu erwerben ist das Jubiläumsmodell, das auch in Mountaingrau erhältlich ist, ab 21,182 Euro.

  • Bugatti Veyron “Pur Sang” auf der IAA

    Bugatti_frankfurt Der Bugatti Veyron ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Es wird zwar viel um das Design gestritten, fest steht aber eine Tatsache, mit der sich der Veyron einen Namen gemacht hat: seine unglaubliche Leistung von 1001 PS. Und diese Zahl spricht immer noch für sich. Auf der IAA konnte man nun eine modifizierte Version des Ãber-Sportwagens bestaunen. Der Name des Sondermodells: “Pur Sang” (dt.: Vollblut).

    Nun könnte man hinter solch einer Bezeichnung auch eine Leistungssteigerung erwarten. Nichts da – der Motor wurde gelassen, wie man es gewohnt ist, schlieÃlich hat er ja auch genug Kraft um auch einen vollblütigen Sportler nach vorne zu katapultieren. Was also rechtfertigt die 0,4 Millionen Euro Mehrpreis, für die man sich auch einen Maybach kaufen kann? Tja, die Karosserie wurde komplett des Lacks beraubt, d.h. es schimmern nur noch Aluminium und Carbon in ihrer vollen Pracht. Das Fahrzeug wurde durch den Leichtbau rund 100 Kilogramm leichter und mit seinen jetzt 1,88 PS pro Kilo wird der “Pur Sang” seinem Namen definitiv gerecht. Dem Preis allerdings nicht wirklich, denn auÃer der Gewichtseinsparung und der limitierten Auflage von nur 5 Stück (die alle schon am ersten Tag verkauft waren) erhält man leider keinen Gegenwert für den “Aufpreis”. Schade eigentlich.

  • Urteil im Fall Kalifornien gegen Automobilindustrie

    ArnoldAllgemein bekannt sind die USA unter anderem für kuriose Entscheidungen vor Gericht. So werden Hersteller von Elektrohaushaltswaren zur Rechenschaft gezogen, wenn Menschen ihre nassen Haustiere in der Mikrowelle trocknen, weil ja kein Hinweisschild explizit auf die Gefahr hinweist. Nun, auch die Automobilindustrie hat mit solchen Klagen zu kämpfen.

    Ein aktuelles Beispiel: Die sechs Autohersteller Ford, GM, Toyota, sowie die nordamerikanischen Ableger von DaimlerChrysler, Honda und Nissan wurden vor dem kalifornischen Bundesgericht angeklagt, für den Klimawechsel verantwortlich zu sein. Die Abgase der Fahrzeuge sind also für die Umweltverschmutzung verantwortlich, komischerweise nicht der Mensch selbst. Ein interessanter Gedanke, wird sich so mancher Schmutzfink denken. Leider – oder besser: Gott sei Dank – dachte Bundesrichter Martin Jenkins nicht so und wies die Klage ab. Es könne nicht bewiesen werden, in welchem Umfang die Umwelt beschädigt wurde und somit auch nicht, wodurch dies geschah, so Jenkins. Weiterhin fügte er an, dass dies Aufgabe der Legislative sein sollte. Also lieber Kongress…

  • Kleiner Kalender für groÃe Jungs: Porsche Racing Legends

    Porsche_tischkalender_2008 Wer von Motorsport nicht genug bekommen kann, der hat jetzt die Möglichkeit, sogar am Arbeitsplatz seinem Lieblingshobby zu fröhnen. Das Team vom Racingwebshop hat den Tischkalender “Porsche Racing Legends 2008” in der GröÃe einer handelsüblichen CD-Hülle herausgebracht, der auf jedem Schreibtisch Platz findet.

    Der kleine Kalender beinhaltet auf 54 Bildern – also eins pro Woche – die Rennsportgeschichte der Zuffenhausener Sportwagenmanufaktur auf Rundstrecken und Rallyepisten, vom Porsche 356 über den legendären 917 bis zum aktuellen RS Spyder. Für jeden mit Benzin im Blut!
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