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  • Happy Birthday A555 – die Autobahn wird 75

    AutobahnEs war im Jahr 1932 als der damalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer die erste Autobahn Deutschland eröffnete. Mit einer Länge von gerade einmal 20 Kilometer handelt es sich bei der A555 zwischen Köln-Süd und Bonn zwar nicht gerade um eine der längste, dafür aber mit mittlerweile 75 Jahren um die älteste Autobahn des Landes. Zwar weist der Spiegel darauf hin, dass bereits im Jahr 1921 die Berliner Avus in Betrieb genommen wurde, doch handelte es sich hier eher um eine Renn- und Teststrecke und keine reguläre, kostenfreie StraÃe. 1955 wurde die Strecke Köln-Bonn dann in das mittlerweile entstandene FernstraÃennetz integriert und in den Jahren 1965/66 auf sechs Spuren ausgebaut.

    Wer heute diese auch als Diplomatenrennstrecke bekannt gewordene Strecke befährt, kann sich ja in einer stillen Sekunde vor Augen führen, dass es sich hier um eine wahrlich geschichtsträchtige Route handelt. Deswegen: Happy Birthday A555!

  • Scheichs sind heià auf die Quertreiber der WRC

    04_focusrswrc_jump_wallpaperDas arabische Oberhäupter auf schnelle Autos stehen, ist ja mittlerweile bekannt. Nun wird Abu Dhabi, die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, ab 2008 als Hauptsponsor des Ford Werksteams in der World Rally Championship auftreten.
    Dieses hört dann auf den wohlklingenden Namen “BP-Ford Abu Dhabi World Rally Teamâ. Klingt komisch, ist aber so.

    Alle Fans der WRC werden sich freuen, dass sich noch groÃe neue Sponsoren in der Rallyeszene finden, nötig hat sie es allemal. Und Abu Dhabi ist garantiert kein Kind von Traurigkeit, was Sport und besonders Rennsport angeht. Neben Motorradrennen und Golfturnieren ist die 2,5 Millionen Metropole bereits einer der Gastgeber des Red Bull Air Race und wird ab 2009 auch einen Formel 1-Lauf im Land von 1000 und einer Nacht begrüÃen.
    Wer jetzt denkt, das sei genug Motorsport für eine Stadt, der irrt. Denn Abu Dhabi bewirbt sich auch als Austragungsort für einen Lauf der Rallye-WM. Da kommt ja das Sponsoring des Ford-Teams gerade recht. Zufall? Eher nicht. In jedem Falle aber eine gute Entwicklung.

  • Forza Motorsport 2 – Realistischer geht’s kaum

    Forza_picFür alle Freunde des virtuellen Motorsports haben die Microsoft Game Studios vor kurzem den zweiten Teil ihrer überragenden Rennsimulation Forza Motorsport veröffentlicht. Wer den ersten Teil, der exklusiv auf der XBOX erschien, kennt, weià was ihn hier erwartet.

    Knallharte Rennen, verdammt realistische Fahrphysik und eine konkurrenzlose Optik heben auch den zweiten Teil der XBOX-Only Rennspielreihe in den Olymp der virtuellen Raserei. Vom schnöden Golf bis zum bösen Aston Martin Vanquish sind alle automobilen Träume der Gegenwart vertreten. Wer keine Playstation sein Eigen nennt, der findet mit Forza den einzigen ernst zu nehmenden Konkurrenten für die übermächtige Gran Turismo-Reihe von Sony. Der Unterschied ist, das bei der Microsoft-Produktion wesentlich mehr Wert auf Authentizität gelegt wurde, was das Spiel ungleich schwerer macht. Bis man gekonnt die einzelnen Strecken umzirkelt und annehmbare Zeiten in den Asphalt brennt, vergehen schon ein paar Stunden.
    Schlichtweg groÃartig ist die Online-Anbindung gelungen. Hier kann man sich für internationale Turniere qualifizieren, die nach dem KO-System ausgetragen werden und bei denen es echte Preise zu gewinnen gibt. Für alle XBOX 360-Zocker da drauÃen eindeutig einen Blick wert.

  • Dodge in originaler Pracht: Stefan Ternes Super Bee

    Dodge in originaler Pracht: Stefan Ternes Super Bee

    Sternes_68_bumblebee_stripesNeben zahlreichen Leistungs-, Fahrwerks- und Designoptimierten Mopar, ist es immer wieder erfrischend ein gut erhaltenes Exemplar in seiner Urform zu sehen. So gefiel uns dieser grüne 1968er Dodge Super Bee besonders. Alles scheint so zu sein wie als der Wagen vom Fliesband rollte. Wenig Extras, ein 383er Big Block (6,3 Liter Hubraum und 335 SAE PS), 4 Gang Schaltgetriebe, vorne eine Sitzbank und hinten eine gesperrte Achse mit 4,11:1 Ãbersetzung. Stylistisch eher in die Kategorie Taxi oder Familienkutsche einzuordnen, bemühte sich Dodge mit “Bumble Bee Stripes” und “Bulge Hood” die Erscheinung des Super Bee etwas aufzupeppen. Nach dem Motto viel Fahrspass für wenig Geld, bot Dodge hiermit ein Pendant zum Plymouth Roadrunner an. Heute ist der klassiche B-Body gerade eben durch seine Besinnung auf das wesentliche begehrt.

    Sternes_68_super_bee_opener

    Nach ersten US-Car Erfahrungen mit einem Ranchero und einem Chevy Pick-Up, musste es für Stefan Ternes ein Mopar sein.  Mit dem Super Bee hat einer eine gute Wahl getroffen.

    Sternes_68_super_bee_cockpit

    Strickly businees … für die Viertelmeile. Konsole und Einzelsitze werden hier nicht gebraucht. Das Armaturenbrett wurde vom Dodge Charger übernommen um Innen mehr als beim Schwestermodell Plymouth Roadrunner zu bieten. Der Drehzahlmesser kostete damals $38 Aufpreis.

    Sternes_68_super_bee_rear

    Am Heck darf die berümhte Biene mit Rennreifen und Helm nicht fehlen.

    Sternes_68_super_bee_engine

    Neben dem hier montierten 383er V8, gab es 1968 nur den 426er HEMI als extra gegen $1.000 Aufpreis. Bei $3.027 Grundpreis eine stolze Summe. Später konnte auch der 440er geordert werden.

    Sternes_68_super_bee_front

    Der Frontgrill der Super Bee wurde später auch beim Charger 500 verwendet, um diesem auf den Superspeedways aerodynamisch zu optimieren. Mit der richtigen Power ist ein Super Bee auch im strassenzugelassenen Zustand bis zu 240 km/h schnell. Bei den 4 Trommelbremsen sollte mann dieses Potential allerding nur mit Vorsicht und dem entsprechenden Fahrkönnen geniessen. Muscle Cars sind eben nichts für Anfänger!

  • Neues aus der Moparwelt: Richard Petty Replika

    Neues aus der Moparwelt: Richard Petty Replika

    43_69_rr_decklidDie magische 43, mit der Richard Petty 200 Siege in der NASCAR Serie errang, findet auch in unseren Gefilden ihre Fans. Ein gute Beispiel dafür ist dieser 69er Plymouth Roadrunner, der zum Petty Replika mutierte. Aber Moment, werden einige sagen, Richard Petty fuhr 1969 doch Ford (und kam dann 1970 zu Plymouth wieder)? Stimmt, bis auf im Januar 1969 bei der Western 500 in Riverside, weil sein Ford Torino noch nicht fertig war.

    43_69_rr_engine_bay

    Das Petty Blue ist einen Tick zu hell und unter der Haube ist ein Wedge statt eines HEMI, aber die Grundidee stimmt. Fun ist mit dem Roadrunner auch im Stillstand angesagt.

    43_69_rr_interior

    Die Alu Rennschalen passen gut zum NASCAR Image. Eine Umrüstung von Automatik auf Schalter würde das Ganze noch besser machen.

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    Ein echtes “Muscle Car”. Respekt!

  • Audi nimmt sich viel vor für Elkhart Lake

    Audi nimmt sich viel vor für Elkhart Lake

    Audi_american_le_mans_serie Nächste Station auf der US-Tournee des Audi R10 TDI ist Elkhart Lake im Bundesstaat Wisconsin. Die 6,563 Kilometer lange Strecke “Road America” ist die schnellste im Kalender der American Le Mans-Serie â und eine, auf die sich die Audi Piloten ganz besonders freuen. Dem für die 24 Stunden von Le Mans entwickelten Diesel-Sportwagen liegen schnelle Strecken am besten. Team Audi Sport North America rechnet sich Chancen aus, in Road America die vom Reglement bevorteilten LM P2-Autos zu bezwingen.

    Diese feierten zuletzt fünf Gesamtsiege in Folge. Als Konsequenz wurde das Mindestgewicht für LM P2-Fahrzeuge für die Saison 2008 von den Regelmachern um 50 Kilogramm erhöht. Titelverteidiger Dindo Capello und Allan McNish kommen als Führende der Fahrerwertung nach Road America. Sie liegen 18 Punkte vor ihren Teamkollege Emanuele Pirro und Marco Werner. Das Rennen wird am Samstag (11. August) um 16 Uhr Ortszeit (23 Uhr in Deutschland) gestartet und dauert vier Stunden. Aufgrund der längeren Renndistanz werden drei Zusatzpunkte vergeben. Audi ist in Road America bisher ungeschlagen.

    Quelle: Audi Motorsport

  • Test: Smart Fortwo doch kein Sparwunder?

    SmartessparenEr wurde vielfach als das sparsamste Serienauto der Welt angepriesen. Doch nun hat ein Test bei Auto Motor und Sport zutage gefördert, dass der neue Smart Fortwo CDI zwar wenig verbraucht, allerdings längst nicht so sparsam wie angegeben ist. Mit seinen 45 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h bietet der Zweisitzer einen optimalen Wagen für die Stadt. Auf der Autobahn wird es dann schon eng, zumal man sich zumeist auf einer Spur mit den LKW vorfinden dürfte. In punkto Verbrauch wurden die angegebenen 3,3 Liter bei weitem übertroffen. Im Test kam der Wagen auf knappe fünf Liter (Alltagsbetrieb) bzw. 4,1 Liter (Ãkonomische Fahrweise).

    Besonders traurig an diesem Ergebnis ist, dass das Vorgängermodell noch weniger verbraucht hatte und man somit durchaus sagen kann, dass sich der Smart verschlechtert hat. Desweiteren sind 13.300 Euro für die Passion-Version trotz allerhand Extras nicht unbedingt ein Schnäppchenpreis. Eigentlich schade …

  • Schnitzer veredelt das BMW Z4 M-Coupé

    SchnitzerbmwMan kann ja vieles über den Tuner Schnitzer sagen, aber besondere Bescheidenheit ist den Aachenern durchaus nicht zueigen. Nachdem bereits ein Mini in eine wahre Rennmaschine umgewandelt wurde, ist nun das Z4 M-Coupé aus dem Hause BMW an der Reihe. Und auch hier hat man sich erst einmal den Motor vorgenommen und diesen auf 350 PS hochgeschraubt. Doch damit nicht genug. Wie Auto Motor und Sport berichtet, haben die Fahrzeugveredler auch die Optik des Z4 M-Coupés modifiziert und – wie ich finde – deutlich aufgewertet. Sportlichkeit ist hier Trumpf und vor allem die auffällige Lackierung in orange und weià macht von sich reden.

    Schade nur, dass es sich bei dieser Schönheit namens “Profile” um ein Einzelstück handelt, das einmalig für 139.000 Euro den Besitzer wechseln soll.

  • Toyota: Historischer Hybrid-Sieg bei 24 Stunden-Rennen

    HybridracerMan mag es pathetisch nennen aber nach meinem Dafürhalten ist der Sieg des Toyota Supra HV-R beim 24 Stunden – Tokashi – Rennen historisch zu nennen. Denn, wie uns Auto-Presse aufklärt, hat sich damit zum ersten Mal ein Hybridfahrzeug gegen herkömmlich betriebene Fahrzeuge durchgesetzt. Im Rahmen der japanischen Super-GT-Serie konnte sich der Bolide mit seinem 480 PS starken V8-Ottomotor und den zusätzlichen zwei mal zehn plus einmal 150 Kilowatt starken Elektromotoren gegen alle Konkurrenten behaupten und hat damit bewiesen, dass auch Hybride durchaus Power entwickeln können.

    Ob man angesichts der Stärke des Verbrennungsmotors allerdings von einem Triumph des Umweltschutzes sprechen kann, wage ich mal zu bezweifeln.

  • Nissan X-Trail – Erfolgreiche Evolution

    XtrailEvolution statt Revolution – so bringt es Auto-Presse auf den Punkt und beschreibt den neuen Nissan X-Trail. Auf den ersten Blick könnte man fast den Eindruck gewinnen, bei dem kastigen Japaner hätte sich nichts geändert. Der SUV sieht genauso kantig aus wie eh und je, doch zählen ja bekanntlich eher die inneren Werte. In punkto Motor besteht die Auswahl aus zwei Diesel und zwei Benzinern im Leistungsspektrum zwischen 141 PS und 173 PS. Den kleinen Diesel mit 150 PS erhält man für 29.440 Euro, was sicherlich das attraktivste Angebot darstellt. Verändert hat sich beispielsweise die Länge, wo ein Plus von 17,5 Zentimetern verzeichnet werden.

    Klar, dass dadurch sowohl der Stauraum (mitsamt eines doppelten Ladebodens) als auch die Beinfreiheit gewachsen sind. Im Innenraum wurde kräftig aufgerüstet und veredelt, sodass man durchaus bequemer und komfortabler (mit)fahren kann als noch beim Vorgänger. Ebenfalls erfreulich ist, dass nunmehr seriemäÃiges ESP und sechs Airbags angeboten werden. Ein echter Fortschritt …