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  • Neu: Fahrprüfung künftig am Computer

    FuehrerWer erinnert sich nicht? Die Zeit vor der theoretischen Fahrprüfung war bei den meisten von uns vom Ausfüllen unzähliger Prüfungsbögen begleitet. Und immer wieder der bange Blick auf die mitgelieferte Schablone, ob man denn nun endlich, endlich mal alles richtig gemacht hat. Schluss damit! Wie Auto-Presse berichtet, haben die Bundesländer Berlin und Brandenburg damit begonnen, die Theorieprüfung auf den Computer zu verlegen. Ab 1. Januar können Prüflinge dort ihre Antworten geben, was die Wissenabfrage verständlicher machen und besser vor Manipulationen schützen soll. In anderen Bundesländern fanden bereits erste Tests statt und so ist damit zu rechnen, dass wir bald flächendeckend am PC geprüft werden.

    Damit ist Deutschland im europäischen Kontext keineswegs Vorreiter. Bereits in 20 anderen europäischen Ländern gibt es die Fahrprüfung am PC.

  • Französische Flunder: Peugeot 308 RC Z

    308rczBereits im März 2005, also vor gut zwei Jahren, wurde hier im Autoblog über den neuen Peugeot 308 berichtet. Höchste Zeit für ein Update, das uns in diesem Fall Auto-Presse liefert. So lesen wir, dass für die Premiere auf der IAA eine wirklich sehenswerte Coupé-Studie des frischen Franzosen geplant ist. Der 2+2 Sitzer ist mit einem 1,6 Liter THP-Motor ausgestattet und bringt sportliche 218 PS auf die StraÃe. Die Besonderheit liegt allerdings in den MaÃen, denn offensichtlich ist dieses Coupé gerade einmal 1,32 Meter hoch und wiegt auch nur 1.200 Kilogramm.

    Möglich ist diese Leichtigkeit durch den Einsatz von Aluminium, Kohlefaser und Polycarbonat. Entsprechend fällt dann auch die Beschleunigung aus. Sieben Sekunden bis Tempo 100 und eine V-Max von 235 km/h sind wirklich grundsolide. Das Schöne daran: Mit 6,7 Litern verbraucht der Wagen wirklich nicht allzu viel, vor allem im Hinblick auf die erzielte Leistung …

  • Early B-Body: Wie Mopar 1962 Leichtbau definierte

    Early B-Body: Wie Mopar 1962 Leichtbau definierte

    1962_dodge_dart_sideLaut einer überlieferten Legende, wonach Chrylser Chef William Newberg auf einer Cocktail Party in Detroit gehört haben soll wie Chevrolet Boss Ed Cole darüber plauderte dass die nächsten Chevys alle kleiner ausfallen sollten, wurden die 1962er Plymouth und Dodge auf einem kürzeren Radstand und kompakter als ihre Vorgänger gebaut. Es könnte auch sein, dass die Technologie für selbstragende Karossen, damals nichts grösseres zulies.

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    Chrysler Chef Designer Virgil Exner, der in den 50ern seine Glanzeit erlebte, setze, ungewollter Weise, bei seiner Karriere mit den 1962er Designs den Schlusspunkt. Wenn auch das Styling im September 1961 noch von den Händlern bei der Präsentation total verschriehen wurden und sich nahtlos in kommerzielle Flops vom Edsel bis zum Velsatis einreihen lässt, so sind genau diese Mopar heute in der Fan Gemeinde umso beliebter.

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    Fakt ist jedoch, dass diese ersten Intermediate B-Body nicht nur gut fuhren sondern auch den Grundstein für eine der erfolgreichsten Mopar-Platformen bis zum Baujahr 1978 legten. Ausserdem bringt diese erste Generation des B-Body, auf der später Charger und Magnum aufbauten, eine gute Gewichtsverteilung, verhältnismässig wenig Masse (OK, es bleiben selbst beim 6 Zylinder ohne Extras immerhin 1300 kg Grundgewicht) und einen Motorraum wo alle Big Blocks aus dem Hause Chrysler Platz finden können.

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    Somit sind Early-Bs (sprich öhrli-Bies) nicht nur bei Liebhabern moderner Kunst, sondern auch bei Dragracern begehrt. Mann könnte sagen dass der kunstversierte Dragracer einen Early-B als Basis für sein Renngefährt wählen wird. Beim Mopar Meeting gaben sich gleich vier davon auf dem Flugplatz Loemühle die Ehre.

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    Hier wurden Zweks besserer Belüftung die inneren Scheinwerfer ausgebaut.

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    Der 1964er Dodge Polara mit Elektrorasierer Frontgrill gehört auch zur schnellen Early-B Familie.

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    Dieses Heck diente später als Vorlage zahlreicher Kirmes-Autos. Peer’s Polara ist heute einiges schneller unterwegs, als wie er 1964 vom Fliesband rollte.

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    500 cubic inches samt Paxton Blower beflügeln Marcus Grabs 62er Fury. GET steht übrigens für Grabs Engines and Transmissions.

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    Beim Anblick des von  Marcus gebauten Agregats gerieten so einige Besucher des Mopar Meeting ins  Grübeln.

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    Oliver Zinn’s 62er Sports Fury ist bei ordentlichem Grip für hohe 10er Zeiten auf der Viertelmeile gut!

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    Beim 1965er Plymouth Satellite, letztes Early-B Modelljahr, sind schon die Formen des 66er Nachfolgers zu erahnen.

  • Mopar Meeting 2007: Knusprige Donuts dank Fullsize

    Mopar Meeting 2007: Knusprige Donuts dank Fullsize

    Totti_nebel_1Im Rahmen der Geschicklichkeitsfahrt ging es nicht nur gerade aus, sondern auch mal auf der Stelle im Kreis. Hier bewies Thorsten aus Solingen, szenebekannt als “Totti”, wahre Rodeokünste mit seinem 1966er Chrysler 300 Fullsize und zeichnete dank 440er Big Block mit 375 PS ein paar Donut Ringe auf die Landebahn! Mann beachte wie der Künstler, während seiner Performance, die frisch radierten Linien aus dem Seitenfenster begutachtet!

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  • Arden bringt Range Rover mit Flügeltüren

    RangeroverFällt das Stichwort Flügeltüren, so geraten viele Autofans ins Schwärmen. Unweigerlich denkt man an elegante Modelle von Mercedes und auch der neue SLR McLaren Roadster wird ja mit Flügeltüren ausgeliefert. Doch offensichtlich steht diese Einstiegsvariante auch anderen Modellen gut. Wie Auto-Presse berichtet, hat Arden einen Range Rover umgemodelt und mit Flügeltüren versehen. Ich muss ehrlich sagen: Selten hat mir das Ergebnis eines Tunings so gut gefallen, wie in diesem Fall. Die Tür wird durch ein spezielles Scharnier erst nach auÃen und dann nach oben geführt. Die Ãffnung erfolgt dann mitsamt einer Dämpfung, was bei einem solchen Gewicht sicherlich Sinn macht.

    Klar, dass ein solch exklusiver Luxus auch seinen Preis hat. Inklusive Montage werden für die Flügeltüren 19.600 Euro fällig. Dafür bekommt man schon einen Kompaktwagen – allerdings nur mit normalen Türen.

  • Chrysler Sebring 2007 2.0 CRD im 1500 km Test

    Chrysler Sebring 2007 2.0 CRD im 1500 km Test

    Chrysler_sebring_2007_frontUm wenigstens halbwegs standesgemäss beim Mopar Meeting aufzukreuzen, stellte mir Chrysler France einen brandneuen Sebring Limited zur Verfügung. Grund genug dem Kompakten mit dem Crossfire Gesicht mal während der 1500 km, die ich an dem Wochenende runterspulte, auf den Zahn zu fühlen. Dabei bewies sich der 140 PS 2.0 Liter Turbodiesel im Verbund mit dem 6 Gang Getriebe als sowohl durchzugstark, wie auch sehr sparsam. Bei einer Fahrzeit von knapp 5 Stunden für 580 km (inklusive einer Pause), lag der Verbrauch bei weniger als 7,5 Liter!

    Hier spielt auch das auf Aerodynamik bedachte Design eine entscheidende Rolle. Bei zügiger Fahrt auf den deutschen Autobahnen kann sich der Sebring durchaus auf der linken Spur sehen lassen. Selbst bei 205 km/h liegt er in den schnellen Kurven sehr sicher und spurstabil, so dass mann ruhig voll auf dem Gas bleiben kann. Die Vmax von 210 km/h haben wir allerdings nur bei Gefällen erreicht. Hier wünscht man sich 20 PS mehr unter der Haube! Wenn’s mal sein muss verzögern die Bremsen sehr effektiv.

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    Chrysler_sebring_2007_seite

    Das Qualitätsanmuten liegt, wegen zahlreicher grob genarbter Kunstoffoberflächen im Innenraum, zwar weit unter dem eines Audi, aber dafür hat der Sebring auch seinen US typischen Charme.

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    Neben dem kühl- bzw. beheizbaren Getränkehalter gibt es eine Tischklappfunktion, die so einiges während der Fahrt oder im Stau erlaubt. Dabei lässt sich die Funktion auch einhändig in die Wagerechte bringen. Praktisch wenn mann den Teller Pommes schon in der anderen Hand trägt.

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    Im Kofferraum des Sebring lässt sich so einiges verstauen und für grössere Güter kann die Hecksitzlehne getrennt umgeklappt werden.

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    In der Summe ist der 2007er Chrysler Sebring ein gelungenes Auto der Mittelklasse mit guten Fahreigenschaften und viel Nutzwert. Wem es mehr auf individuelles Design mit Extras als auf stramm abgepolsterte Türverkleidungen ankommt, wird mit dem Sebring sehr zufrieden sein.

  • Coke Bottle Charger: Dodge Design mit Schwung

    Coke Bottle Charger: Dodge Design mit Schwung

    1971_super_bee_frontWenn mann an den Dodge Charger denkt, fällt den meisten der unumgängliche Klassiker der Modelljahre 1968-70 ein. Dieser setzte Design Akzente, die der Leistung der 440er und 426er Chrysler Motoren die richtige Verpackung gaben. Umso beachtlicher ist was Diran Yajezian und sein Styling Team als dessen Nachfolgemodell zeichneten. Der als Coke-Bottle Charger bekannte 1971-74er Dodge war in seinen Formen noch sugestiver und in seiner Aerodynamik um einiges besser. Auf dem Mopar Meeting konnte wir einige erstklassige Exemplare diese Charger, darunter dieser 1971er Super Bee, in Augenschein nehmen.

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    Beim Super Bee unterstreicht der Seitenstreifen die schwungvolle Form.

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    Auch bei diesem 1972er Charger in “Tripple Black” kommt die sowohl agressive, wie harmonische Linienführung voll zur Geltung.

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    Einteilige Rückleuchten in der formschön integrierten Stosstange runden das Bild ab.

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    Dezentes Facelifting, wie am Beispiel dieses “Charger 340 Rallye”, führte das gelungene Design Thema 1973 fort.

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    Bei den Rückleuchten kam 1973 auch ein neues Styling, wobei dieser 73er noch 72er Heckleuchten hat.

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    1974 wirkte die Front etwas  massiver.  Die sogennanten “5 mph Bumper” an den Stosstangen liessen den Charger auf 214 Zoll in die Länge wachsen.

    1974_charger_taillights

    Die Rückleuchten sind in  zwölf Elemente unterteilt. Das Heck wirkt somit noch breiter!

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    Der Rallye Charger war in den Modelljahren 1973 und 1974, im Gegensatz zum Charger SE, die weit weniger verkaufte Variante. Beim Mopar Meeting waren gleich zwei 1973er Rallye Charger anzutreffen!

    1974_rallye_taillights

    Dieser ist ein besonders seltener mit 400er Big Block und 4 Gang Schalter.

  • Mopar Meeting 2007: das Dream Team machts möglich

    Mopar Meeting 2007: das Dream Team machts möglich

    Moparshop_crewBevor ich über die zahlreichen Mopars schreibe, muss ich erstmal ein grosses Lob loswerden. Damit so ein Treffen, dass so einiges an unerwartetem mit sich bringt, sauber abläuft, braucht es ein Team dass mit Leidenschaft und Können das ganze nicht nur auf die Beine stellt, sondern auch über drei Tage betreut. Vom Empfang am Freitagabend über die HEMI-Bar und den Konvoi zum Flugplatz bis zum regenfeuchten Sonntag: alles klappte perfekt! Bravo an Carsten, Oliver und ihre freiwilligen Helfer und Helferinnen. Von euch können so ziemlich alle US-Car Treffen Veranstalter etwas lernen!

    Kasse_nadine_eingang
    Begrüssung an der Kasse. Für schlappe 5 EURO kamen die Besucher auf den Platz.

    Burger_grill
    Für weiterhin kleines Geld, gab es leckeres frisch vom Grill …

    Pfandrckgabe_smile

    … und Getränke wurden auch fachgerecht serviert.

    Carsten_woitenek
    Ausser der seltenen Gabe Fender Tags runter zu beten, bewies Carsten Voitenek auch wieder Organisationstalent im Verbund mit …

    Oliver_zinn
    Oliver Zinn, ohne den in Deutschland wohl viele Mopars nur auf Böcken stünden.

    Guido_oliver_avanti_schieben
    Bei ungewollten Showeinlagen wurde den Teilnehmern jederzeit und schnell geholfen.

    Carsten_mit_mopar_fahrern

    Auch wenn er zum beantworten kniffeliger Fragen, wie zum Beispiel die Anzahl der 1970 gebauten SixPack Charger in Butterscotch, etwas nachdenken musste, verlor Carsten nie den Ãberblick.

    Carsten_mit_dattelner_reporter

    Ein Interview für die lokale Zeitung gehörte zu den angenehmeren Aufgaben …

    Carsten_landbahn_einwinken

    … vor dem abendlichen Einsatz als Safety Mashall an der Landebahn.

  • Mopar Meeting 2007: ein Treffen der Superlativen

    Mopar Meeting 2007: ein Treffen der Superlativen

    Miss_camouflageDas Mopar Meeting in Datteln entpuppte sich auch dieses Jahr als Topveranstaltung für Teilnehmer und Besucher. Ãber 300 Mopars der Baujahre bis 1979 fanden sich in der Nähe einer alten Zeche ein, wo an der HEMI-Bar für das leibliche Wohl gesorgt wurde. Neben Zahlreicher B-Bodys der 68-70er Generation bekamen die Fans auch noch selteneres und schnelleres aus dem Hause Chrysler zu sehen und zu hören. Auf dem Flugfeld Loemühle gab es wieder die traditionnelle “Ãbungsfahrt” auf der 1/8 Meile. Unser Blogger Christoph Schwartz war mit einem 2007er Chrylser Sebring aus dem Pressepark angereist und wird einiges für euch berichten.

  • Happy Birthday: Der Trabbi wird 50

    Trabant601kKaum ein anderes Auto steht so synonym für eine Ôra wie der Trabant. Hier handelt es sich um den Klassiker Nummer Eins aus DDR-Zeiten und kaum ein anderes Auto ist so oft bespöttelt aber auch gepriesen und geliebt worden, wie die Rennpappe aus Zwickau. Nun ist der Trabbi 50 Jahre alt geworden und Auto-Presse hat es sich nicht nehmen lassen, einen lesenswerten Tribut-Artikel zu veröffentlichen. So erfahren wir eine Menge Wissenswertes aus der bewegten Geschichte dieses Kleinwagens, der bis zuletzt mit einem Zweitaktmotor ausgeliefert wurde. Und wirft man einen Blick auf die Leistung, so kann man den Autobauer eigentlich nur zu ihrer Bescheidenheit gratulieren.

    Zuletzt, also zum Zeitpunkt der Wende, brachte der Trabant gerade einmal 26 PS auf die StraÃe – wenn man mal von der kurzen Phase des Trabant 1.1 mit einem 40 PS VW-Viertakter absieht. Letzerer wurde gerade einmal 40.000 mal gebaut …. während vom klassischen Trabbi Millionen durchs Land fuhren.