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  • Geiz ist nicht geil: Der Chrysler 300C Touring SRT8

    300csrt8touring_1 Es gibt immer wieder Autos, die braucht kein Mensch. Und trotzdem sind es genau diese, bei denen man sagt: “Will haben!â Genauer gesagt sagt der Verstand: “Stop!!!â, aber der Bauch sagt: “Verkauf deine Wohnung, lass dir deine Lebensversicherung auszahlen und dann kauf dir dieses Auto!â So ein Fall ist auch der Chrysler 300C Touring SRT8.

    Obwohl der fünf Meter lange StraÃenkreuzer einen mehr als üppigen Kofferraum hat, in dem man durchaus mal eine Nacht schlafen könnte, ist der durchschnittlich vernünftige Mensch doch besser beraten, seine Wohnung nicht zu verkaufen und weiter von diesem Ungetüm zu träumen. Denn das kostet nichts. Schaut man sich einmal den Grundpreis des SRT8 an, könnte man ja fast von einem Schnäppchen ausgehen. 60.490 Euro â da lächeln M5-Käufer nur müde. Soweit, so gut! Nur tanken darf man mit diesem Luxuskombi nicht. Denn der 6,1-Liter-V8 ist ein Spritfresser, wie er amerikanischer nicht sein könnte. Trotz einer verhältnismäÃig (zumindest zur oben genannten Alternative) humanen Leistung von 430 PS, genehmigt sich der dumpf grollende Ami laut Werksangabe 21 Liter innerorts, mit ganz viel Gefühl im rechten Fuà unterschreitet man auÃerorts vielleicht ab und zu mal die 14-Liter-Marke. Der imposante Auftritt entschädigt, selbst ohne übertriebenes Flügelwerk, zumindest teilweise für den 2-Tonnen-Kreuzer, der bei der Wahl des Sprits ebenfalls klotzt und nicht kleckert â er braucht teures Super Plus. Kurz gesagt: Ein reines Vernunftauto! 300csrt8touring2

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  • Gute Zeiten für Sparfüchse bei Ford

    Ford_fiesta_470_2In Zeiten von teurem Sprit, hohen Versicherungen und Leistung im Ãberfluss darf sich der ein oder andere Sparfuchs nun mal wieder über ein positive Entwicklung freuen. Ford senkt kurzerhand mal eben die Preise für die Komfortpakete ihres Fiesta Sondermodells Fun X um 300 Euro. Dabei handelt es sich um aufeinander aufbauende Pakete.

    Das erste, nun für 275 Euro zu haben, beinhaltet elektrische Fensterheber sowie ein fernbedienbare Zentralverriegelung. Paket Nr. 2 bietet zusätzlich noch elektrisch verstell- und beheizbare AuÃenspiegel (465 Euro). Aber da aller guten Dinge schlieÃlich Drei sind, gibtâs im letzten Paket für 565 Euro noch eine Anklappfunktion für die Spiegel mit dazu. Neben diesen Paketen ist aber die Modellvariante Fun X ohnehin schon ein kleines Schnäppchen. Mit Radio, höhenverstellbarem Fahrersitz , Klimaanlage und in Wagenfarbe lackierten StoÃfängern bietet er für 11.990 Euro viel Auto fürs Geld. Seine eher schwachbrüstigen 60 PS reichen dabei durchaus, um im Stadtverkehr lässig mitzuschwimmen. Und dafür ist doch so ein Kleinwagen, wenn man mal ehrlich ist, auch gemacht.

  • Audi Q3 kommt 2010

    2007_cross_coupe_quattro_titleDas neue Cross Coupé von Audi wird nun definitiv Q3 heiÃen und ab 2010 in Wolfsburg vom Band laufen, wie die AutoBild berichtet. Die Redakteure der gröÃten deutschen Autozeitschrift durften den schicken SUV-Coupé-Verschnitt in München Probe fahren, und Ihre Eindrücke sind durchweg positiver Natur.

    Der hochbeinige Schönling wird auf der Plattform des VW Tiguan basieren und sich auch die AuÃenmaÃe mit diesem teilen. Mit 4,38 MeternLänge, 1,82 Metern Breite und einer Höhe von 1,60 Metern rangiert er eine Nummer unter BMW X3 und Konsorten. Die aktuelle Studie beeindruckt mit einem riesigen Kühlergrill, der selbst dem Q7 gut zu Gesicht stehen würde, 20-Zoll-Alurädern mit Keramikbremsen und einem komplett in Leder gefassten Innenraum in beige und braun. Von diesem extravaganten Interieur wird erfahrungsgemäà in der Serienversion nicht viel übrig bleiben, ebenso sicher verschwinden auch die Keramikbremsen wieder. Das ÔuÃere aber sieht bereits aus wie eine Kreuzung aus Q7, R8 und A5 und sollte somit gröÃtenteils unverändert in Serie gehen. Die regelrechte Flut an LED-Lichtern, die Front und Heck zieren und die man in entschärfter Version schon vom A6 kennt, macht sich zwar sicher gut zur Weihnachtszeit, auf der StraÃe, womöglich noch im Dunkel der Nacht, könnte der kleine SUV sein “blendendes ÔuÃeresâ aber dann etwas zu wörtlich nehmen. Damit kann man diese Optik-Spielerei wohl auf den Status der Studie zurückführen. Auch sonst besitzt der Q3 als Studie jede Menge Spielereien, die niemals den Weg in die Serienfertigung schaffen werden. Erwähnenswert ist hier auch das neue Schaltkonzept. Die Fahrstufen der Automatik werden nicht mit dem Wählhebel, sondern durch Drehen eines darin integrierten Rändelrads eingelegt. Laut AutoBild so innovativ wie simpel. Neben der ganzen Show bietet der Audi aber auch ganz alltagstaugliche Qualitäten in Form von viel Platz im Passagier- und Gepäckraum, einem ebenen Ladeboden und geringem Verbrauch, trotz des 204 PS starken 4-Zylinder Common-Rail Diesels.

  • DiesOtto von DaimlerChrysler: Best of both worlds

    Diesotto Es gibt die Fraktion der überzeugten Dieselfahrer, deren Argumente (geringer Verbauch und Drehmomentstärke) nicht von der Hand zu weisen sind. Dagegen behaupten die Ottomotor-Fans, sie fahren mit mehr Leistung und schadstoffärmer. Welcher ist dann der bessere Motor? Noch muss man sich ja entscheiden – oder auf Alternativen umsteigen -, aber in Zukunft wird man von der Qual der Wahl erlöst werden.

    Der neue DiesOtto von DaimlerChrysler soll die Vorteile von beiden Seiten in einem Aggregat vereinen können und zum Betanken kann sogar das handelsübliche Benzin genommen werden. Beim Starten wird es noch mit einer Zündkerze zur Explosion gebracht, ebenso bei Volllast, hier also nichts Neues. Sobald sich der Motor aber im niedrigen und mittleren Drehzahlbereich befindet, stellt sich dieser auf Selbstzündung um. Damit leistet er dann AuÃergewöhnliches: Aus nur 1,8 Litern Hubraum schöpft der DiesOtto kräftige 238 PS und ganze 400 Nm Drehmoment. Im Zusammenspiel mit einem Hybridmodul und einer Start/Stopp-Automatik verbraucht er dann knapp 6 Liter auf 100 Kilometer – eine effiziente Zusammenarbeit also.

  • Callaway C16 nun auch als Speedster

    CallawayOhne hier abgleiten zu wollen: Die Firmenphilosophie von Callaway erinnert mich ein wenig an einen Striptease. Den Anfang machte der C16 Coupé, darauf folgte – schon ein wenig offenherziger – der C16 Cabrio, über den ich bereits hier im Autoblog berichtet hatte. Nun sind aller guten Dinge bekanntlich drei und so nimmt es nicht wunder, dass der US-amerikanische Hersteller mit dem Speedster eine dritte Version des Corvette-Umbaus auf den Markt bringt. Und wie Auto Motor und Sport berichtet, sind die “Insassen” dieses schicken Wagens nun noch mehr Wind und Wetter ausgeliefert, denn auÃer zwei kleinen Windabweisern kommt der Callaway komplett oben ohne daher.

    Das mag in gemächlichem Tempo durchaus angenehm sein, doch mit seinen 700 PS (6,2 Liter V8) und einer Beschleunigung von 3,5 Sekunden, wünschen sich manche Mitfahrer sicherlich ein bisschen mehr Schutz. Die V-Max von 338 km/h ist bei einem so offenen Mobil sowieso der helle Wahnsinn. Apropos Wahnsinn: Auch der Preis ist nicht von schlechten Eltern. Mit 305.000 US-Dollar dürfte der C16 eher ein Spielzeug für die Superreichen bleiben …

  • Edel-SUV: Mazda bringt den CX-7

    Cx7Bereits im Dezember letzten Jahres hatte ich hier im Autoblog über den Mazda CX-7 berichtet. Damals ging es noch um die Frage, inwieweit dieses Mobil jemals in Serie gehen würde, die Antwort liefert ein Artikel im Spiegel. Hier ist von einem freizeitorientierten Geländegänger die Rede, der in der Tat ein wenig wie ein Sportwagen aussieht. Und sportlich sind auch die Motordaten: 260 PS und eine abgeriegelte Endgeschwindigkeit von 210 km/h – so schnell bewegt sich kaum jemand abseits asphaltierter StraÃen. Klar, dass der Verbrauch entsprechend üppig ausfällt und schon ab Werk mit 10,2 Liter angegeben wird. Benzin wohlgemerkt, denn eine Diesel-Variante ist erst ab Ende 2008 geplant.

    Ein bisschen seltsam erscheint es, dass auf den Sitzen echtes Krokoleder angebracht wurde und die Kunststoffe im Innenraum ein wenig nach Klavierlack für Arme auszusehen scheinen. Ob das wirklich ein Erfolgsmodell wird, wage ich mal stark zu bezweifeln …

  • Brachialer Eidgenosse: der Porsche 911 Turbo SP580 von Sportec

    St_porsche911t_03_xl Die Liste der 911-Tuner ist lang: Speedart, Techart, EDO, 9ff, […]. Dazu gesellt sich ab sofort auch Sportec, ein Schweizer Tuner. Dort sieht man noch Potenzial im Neunelfer und tüftelt an den Feinheiten, die ihn zur Rennmaschine machen. Das Ergebnis weicht allerdings optisch nur minimal vom Turbo ab: die Spoilerlippe wurde überarbeitet, steht nun weiter vor und unterstreicht die Schärfe, die in solch einem Gefährt steckt.

    Am auffallendsten bleibt aber der mächtige Heckspoiler à la GT2. ÔuÃerlich also nichts Neues, schade eigentlich. Antriebstechnisch gibt es aber deutliche Verbesserungen: Drei Tuningstufen stehen zur Auwahl. In der ersten wird eine Leistung von 530 PS, in der zweiten 550 PS erreicht. Teil drei bringt, u.a. durch einen optimierten Turbolader, ganze 580 PS und 765 Nm auf die StraÃe und sorgt damit für Fahrwerte, die selbst den neuen GT2 schalgen: 338 km/h Spitze und eine Beschleunigung von 0 auf 100 in nur 3,4 Sekunden. Die üblichen Modifikationen (neues Fahrwerk, Bremsen und Felgen und Veredelung im Innenraum) machen den Turbo, im wahrsten Sinne des Wortes, zum Renner – und das für 20.611 Euro.

  • Ein zweites Herz für den Cayenne – Hybrid bei Porsche

    Cayenne_hybrid Der Porsche Cayenne kann nun wahrlich nicht als Spritsparmobil bezeichnet werden. Und zugegeben, die meisten Kunden achten bei solch einem Modell erst gar nicht auf den Verbrauch und die Emissionswerte. Bei Porsche wird trotzdem an einem neuen Hybridkonzept geforscht, in Zusammenarbeit mit Volkswagen.

    Wenn die Ergebnisse überzeugend sind, wird bei den Zuffenhausenern sowohl der neue Panamera als auch die nächste Generation des Cayenne, die voraussichtlich 2010 präsentiert werden soll, mit einer Hybridoption erhältlich sein. Ein Elektromotor soll den Allradler dann 50 PS stärker machen. Man darf natürlich keine Wunder beim Benzinsparen erwarten, aber immerhin verbraucht der Geländegänger dann vier Liter weniger als sein Vorgänger – 8,9l auf 100km statt 12,9l – und bläst 15 Prozent weniger CO2 in die Luft. Dazu soll nicht nur der effizientere Antrieb beitragen, sondern auch eine Veränderung der Karosserie. Diese soll nämlich, entgegen des üblichen Trends, kürzer werden. Na, solange der Kurze dann nicht zum MINI-SUV mutiert und die Kunden verjagd…

  • Das schwarze Wunder: Ferrari F430 von Hamann

    Hamann_black_miracle Rot ist die Farbe, an die man meistens denkt, wenn von Ferrari die Rede ist. Spricht man aber vom F430 von Tuner HAMANN, sieht man wohl eher schwarz. ‘Black Miracle’ (dt.: schwarzes Wunder) tauften die Laupheimer den getunten Italiener und der macht seinem Namen alle Ehre. Eine schwarze Folie legt sich um die Lackierung, matt, wie sie im Motorsport verwendet wird, um den Fahrer nicht zu blenden.

    Freie Sicht also auf die farblichen Akzente, die das schwarze Wunder erst in Szene setzen. Wahlweise in grellem Orange, Gelb oder Rot sind Front- und Heckspoiler, Seitenspiegel, Bremssättel, Diffusor und drei Streifen, die vom Frontspoiler zum Diffusor führen, lackiert. Passend dazu glänzen die ultraleichten 20-Zöller in denselben Leuchtfarben, die Heckleuchten wurden dagegen schwarz getönt. Weiteres optisches Highlight des tiefergelegten Ferraris sind die Scherentüren, die optimal in die Karosserie integriert sind. Leistungstechnisch wird der Bolide 50 PS stärker und erhält zudem neue Endschalldämpfer ohne Endrohre. Wenn einem solch ein Wunder näherkommt, kann man es also gar nicht überhören.

  • Daytona 500: im Februar 2008 zum Fünfzigsten Mal!

    Daytona 500: im Februar 2008 zum Fünfzigsten Mal!

    Daytona_grandstands_night_2007Im kommenden Februar 2008 wird das berühmteste Rennen der NASCAR Serie zum 50sten Mal auf dem Superspeedway von Daytona in Florida ausgetragen. Um das Ereigniss gebührend zu feiern hat sich die NASCAR einige Extras ausgedacht. Zum einen werden die noch lebenden Sieger der AMligen 49 Daytona 500 anwesend sein. Dazu plant die NASCAR dass sämtliche 49 Siegerautos, von Lee Petty’s 1959er Oldsmobile angefangen, im Fahrerlager ausgestellt und vor dem Rennen einige Runden absolvieren werden. Wir zählen sie hier auf!

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    1959 Lee Petty auf Oldsmobile

    1960 Junior Johnson auf Chevrolet

    1961 Marvin Panch auf Pontiac

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    1962 Fireball Roberts auf Pontiac

    1963 Tiny Lund auf Ford

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    1964 Richard Petty auf Plymouth

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    1965 Fred Lorenzen auf Ford

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    1966 Richard Petty auf Plymouth

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    1967 Mario Andretti auf Ford

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    1968 Cale Yarborough auf Mercury

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    1969 Lee Roy Yarbrough auf Ford

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    1970 Pete Hamilton auf Plymouth

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    1971 Richard Petty auf Plymouth

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    1972 A.J.Foyt auf Mercury

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    1973 Richard Petty auf Dodge

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    1974 Richard Petty auf Dodge

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    1975 Benny Parsons auf Chevrolet

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    1976 David Pearson auf Mercury

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    1977 Cale Yarborough auf Chevrolet

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    1978 Bobby Allison auf Ford

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    1979 Richard Petty auf Oldsmobile

    1980 Buddy Baker auf Oldsmobile

    1981 Richard Petty auf Buick

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    1982 Bobby Allison auf Buick

    1983 Cale Yarborough auf Pontiac

    1984 Cale Yarborough auf Chevrolet

    1985 Bill Elliot auf Ford

    1986 Geoff Bodine auf Chevrolet

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    1987 Bill Elliot auf Ford

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    1988 Bobby Allison auf Buick

    1989 Darrell Waltrip auf Chevrolet

    1990 Derrike Cope auf Chevrolet

    1991 Ernie Irvan auf Chevrolet

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    1992 Davey Allison auf Ford

    1993 Dale Jarrett auf Chevrolet

    1994 Sterling Marlin auf Chevrolet

    1995 Sterling Marlin auf Chevrolet

    1996 Dale Jarrett auf Ford

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    1997 Jeff Gordon auf Chevrolet

    1998 Dale Earnhardt auf Chevrolet

    1999 Jeff Gordon auf Chevrolet

    2000 Dale Jarrett auf Ford

    2001 Michael Waltrip auf Chevrolet

    2002 Ward Burton auf Dodge

    2003 Michael Waltrip auf Chevrolet

    2004 Dale Earnhardt Jr. auf Chevrolet

    2005 Jeff Gordon auf Chevrolet

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    2006 Jimmie Johnson auf Chevrolet

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    2007 Kevin Harvick auf Chevrolet