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  • Aluminium für den SL – schwere Last abgelegt

    Mercedes_sl_2006_1 Endlich hat man bei Mercedes gemerkt, dass die Autos einfach zu schwer sind. Vor allem die Sportler hatten an deutlichem Ãbergewicht zu leiden. Verbessert wird dieser Zustand wohl erst mit dem neuen SL – oder schon mit dem SLC, einem weiteren Sportwagen aus dem Hause. Beide Autos werden vom Partner HWA gefertigt. Das Design des SLC ist noch nicht bekannt, wohl aber die Tatsache, dass er einen Aluminium-Spaceframe erhält, wenn er 2010 präsentiert wird.

    Damit setzt nun auch Mercedes auf einen Werkstoff, den Audi schon seit Jahren verwendet, beispielsweise im R8, und zu dem auch Jaguar greift. Die Umstellung bringt Vorteile in vielerlei Hinsicht: Durch die Gewichtsreduzierung wird einerseits die Fahrdynamik verbessert, andererseits spart dies auch Sprit. Deswegen wäre es angebracht, wenn Mercedes im neuen Jahrzehnt nicht nur seine Sportwagen leichter baut, sondern auch gleich die gesamte Palette anpasst.

  • Kraft und Masse: Dodge Charger im Saloon Car Feld

    Kraft und Masse: Dodge Charger im Saloon Car Feld

    Dodge_charger_vitesseIm Feld der Saloon Cars geht es bunt und wild zu. Neben den üblichen Alfa und Anglia, mischen sich auch echte Muscle Cars ins Feld. So auch Jean-François Chiron mit einem 1972er Dogde Charger. Ein 7 Liter wedge V8 powert den Mopar an. 11 Zoll Bremsen sorgen für Verzögerung. Dank Torsionstäben geht es auch in Renntempo um die Kurven. Wenn er bei der Konnkurrenz im Rückspiegel auftaucht, dürften so einigen Piloten die Angstschweissperlen den Nacken runterkullern.

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    Dank V8 und einem Fahrer mit Mut, nimmt es der Charger mit der Bayernfraktion auf!

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    Selbst im Stillstand im Fahrerlager ist der Charger eine massige Erscheinung.

  • Saloon Car: wie Tourenwagen immer sein sollten

    Saloon Car: wie Tourenwagen immer sein sollten

    Plymouth_cuda_1970_saloon_curvalViele sehnen sich nach der DTM der 80er zurück. Da waren die Karossen und Motorblöcke noch wie vom Händler an der Ecke. Noch uriger ging es bei den Tourenwagen in den 70er zu. Wer von Carbon und Flügelsalat genug hat, sollte deshalb mal ein Saloon Car Rennen besuchen. Hier gibt es Tourenwagen ohne Filter, mit Fahrwerken, wo es noch auf den Fahrer ankommt. Genau das richtige um Guss V8 gegen Bayern Sechszylinder auf dem Rundkurs zu sehen!

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    Damit mit den Schätzchen nicht zu früh gebremst werden muss, verbauen die Saloon Car Teams moderne Scheiben und Alu-Sättel, wie hier am 1969er Chevrolet Camaro.

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    Die Felder sind bunt, gut bestezt und es wird hard gefightet. So soll es sein!

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    Tourenwagen wie wir sie am liebsten sehen: Fahrelektronik und Telemetrie brauchen echte Racer nicht!

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    Das die Bremsen blau anlaufen ist bei echtem Rennbetrieb normal. Oder dachte ihr das Oldie Racing mehr  was wie spazierenfahren ist?

  • Hamann tunt BMWs 3er Cabrio

    Hamann_3er_cabrio BMW-Tuner Hamann veröffentlich seinen neuesten Streich, das 3er Cabrio. Das Performance- und Styling-Kit enthält Modifikationen für die gesamte Palette und umfasst Leistungssteigerungen und individuelle Gestaltung für auÃen und innen. Neue StoÃfänger und die vier Endrohre befördern das Cabrio zur Sportskanone. Ein weiteres Extra – die Seitenspiegelverkleidung aus Carbon-Kevlar verspricht Motorsport pur.

    Weiterhin sind sowohl Felgen in vier verschiedenen GröÃen erhältlich als auch verbesserte Bremsen. Ein Eingriff ins Motormanagement verleiht den Cabrios ein Leistungsplus: beim 320i packt Hamann 10 PS und 10 Nm drauf, beim Topmodell 335i sogar 37 PS, die dieses auf 279 Stundenkilometer Spitze bringen. Für den 330d gibt es dann insgesamt 272 PS und 600 Nm Drehmoment bei nur 2000 Umdrehungen. Zusätzlich bietet der Tuner auch einen Luftfilter für den Motor an, der die Maschine mit viel frischer Luft versorgen soll. Der Fahrer braucht dazu ja nur das Dach zu öffnen.

  • Der Volkswagen Scirocco kommt

    Iroc Es gibt mal wieder neue Bilder von getarnten Fahrzeugen. Diesmal wurde der Volkswagen Scirocco im Death Valley in den USA gesichtet, als man ihn extremer Hitze aussetzte. Sein Debut gab dieses Modell als IROC Concept auf dem Pariser Autosalon 2006. In Anlehnung an diese Studie bekommt der Scirocco ebenfalls den bullig agressiven Look. Damit erhält der Scirocco, der von 1975 bis 1992 in zwei Generationen gebaut wurde, wieder einen Nachfolger.

    Wegen schlechter Verkaufszahlen musste das Coupé mit FlieÃheck nach 17 Jahren eingestellt werden. Doch nun sieht man bei Volkswagen wieder das Potenzial für solche Fahrzeuge, da GTI und R32 gut laufen. Die Plattform wird sich der Scirocco mit dem Eos teilen.Nach Angaben des Herstellers wird er allerdings nur in Europa verkauft. Aber vielleicht versprechen später auch andere Märkte groÃen Erfolg…

  • Vanishing Vanquish

    Vanquish Es ist einer jener Momente, bei dem Erinnerungen aufkommen an die gute, alte Zeit. Heute, am 19. Juli 2007 rollte, unter dem Jubel der 150 Versammelten, der letzte Aston Martin Vanquish S Ultimate Edition in Newport Pagnell aus der Fabrik. Ein schwarzes Flaggschiff der britischen Firma und zugleich der Abschluss der 49-jährigen Geschichte des Werks. Rund 13.000 Fahrzeuge und 13 verschiedene Modelle wurden hier gefertigt. Und damit enden gleich zwei Kapitel britischer Autobaukunst: sowohl der Vanquish als auch die Fabrik in Newport Pagnell verabschieden sich nun.

    Ein kleiner Teil von uns wird in diesen Autos weiterleben, ein Aston Martin stirbt nie, so Kingsley Riding-Felce, Direktor des Werksservices, über die 350 Stunden Handarbeit, die den Vanquish zu einem ganz besonderen Fahrzeug machen. Dieser Geist muss nun im neuen Werk Gaydon seinen Platz finden, wo der DB9 und der V8 gefertigt werden. Und auch der Vanquish bekommt einen würdigen Nachfolger. Der DBS, bekannt aus dem letzten James Bond Film, nimmt den Platz des stärksten Astons aller Zeiten ein und schlieÃt damit den Kreislauf.

  • Ford bringt den Kuga schon im Frühjahr 2008

    KugaNeues aus dem Hause Ford. Wie Auto-Presse berichtet, plant der Kölner Automobilhersteller bereits im Frühjahr 2008 seinen neuen Kuga auf den Markt zu bringen. Auf der IAA in Frankfurt wird man einen Prototypen sehen, der schon sehr nah an der Serienversion sein soll. Bei Kuga handelt es sich um einen so genannten Crossover mit Allradantrieb.

    Basis ist die Designstudie Iosis X, die einmal mehr den Gedanken des Kinetic Design beherzigt. Doch offen gestanden halte ich diesen Wagen weder optisch, noch in seiner Signalwirkung für gelungen. Warum muss man diese Welt noch um einen weiteren Offroader “bereichern”, wenn doch eigentlich alle Zeichen auf Sparsamkeit und Nachhaltigkeit stehen sollten?

  • Lavazza GT – alles andere als kalter Kaffee

    LavazzaEin echter Exot mit einem wohlbekannten Namen ist der Lavazza GT. Doch anders, als man vermuten könnte, hat dieser Supersportwagen nichts aber auch gar nichts mit dem gleichnamigen Kaffeehersteller zu tun. Vielmehr handelt es sich hier um einen Sportwagen aus dem Hause Simbol Design, der sich stark an den Pagani Zonda anlehnt. Motorisiert wird der Lavazza von einem 5,3 Liter Zwölfzylinder von BMW, der satte 400 PS leistet.

    Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 315 km/h angegeben, was angesichts der Bauweise in Kohlefaserlaminat durchaus realistisch scheint. Wie Auto Motor und Sport schreibt, handelt es sich noch um einen Prototyp, der bald aber in Kleinstserie auf den Markt kommen soll.

  • Suzuki Sport XL7 – der Bergsteiger vom Pikes Peak

    PikespeakNein, dieses Auto ist nicht für die Autobahn und auch nicht für die Innenstadt gebaut worden und das sieht man ihm auch an. Wie Auto Motor und Sport schreibt, hat Suzuki mit dem Sport XL7 ein Auto konstruiert, das lediglich dem Zweck dient, die Bestzeit beim Pikes Peak International Hill Climb zu unterbieten. Diese ist immerhin 13 Jahre alt und wird vom Neuseeländer Rod Millen in einem 850 PS starken Toyota Celica Supra gehalten.  

    Der Suzuki legt noch einmal eine Schippe drauf, um den Serpentinenkurs in der Länge von 20 Kilometern zu bezwingen. Um den Gipfel des Pikes Peak im US-Bundesstaat Colorado zu stürmen, müssen insgesamt 156 Kurven und 1430 Höhenmeter bewältigt werden. Der XL7 bringt dabei 1007 PS auf die StraÃe und wird vom routnierten 57-jährigen Ralleypiloten Nobuhiro “Monster” Tajima gelenkt.

  • Das Leichtgewicht: Ferrari F430 Scuderia

    ScuderiaAller guten Dinge sind drei. Diese Weisheit gilt offenbar auch im Hause Ferrari und so stellt der italienische Automobilhersteller auf der IAA in Frankurt mit dem Scuderia sein drittes Modell aus der Modellreihe F430 vor. Wie Auto Motor und Sport berichtet, wird der Flitzer mit 1.350 Kilogramm rund zwei Zentner weniger auf die Waage bringen als das Coupé aus der selben Baureihe.

    Weniger Gewicht wurde bei diesem Auto mit mehr Leistung ausgeglichen und so bringt das 4,3  Liter V8-Aggregat nunmehr 510 PS auf die StraÃe. Dazu hat der Hersteller ein semi-automatisches Getriebe für schnellere Gangwechsel innerhalb von 60 Millisekunden eingebaut und das Motormanagement verbessert.