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  • Startech tunt den Jeep Compass

    CompassDer Kompass, so lesen wir bei Wikipedia, ist ein ein Messgerät zur Bestimmung einer Richtung. Darüber hinaus ist Compass der Name eines Jeeps, der nun vom Bottroper Tuner Startech veredelt wurde. Und in gewisser Weise kann man die Kompass-Metapher durchaus stehen lassen, denn die Marschrichtung bei Startech steht offensichtlich fest. Nach dem Jeep Wrangler, dem Dodge Caliber und anderen Ami-SUV und Geländewagen, ist nun der Compass an der Reihe. Bei Auto-News ist von einer Leistungssteigerung um satte 40 PS die Rede.

    Dazu kommen optische Modifikationen, wie eine Edelstahl-Sportauspuffanlage, neue Seitenschweller und eine umgebaute Frontschürze. Sieht ja alles ganz gut aus, nur wäre es wünschenswert, wenn sich der Kompass auch mal in Richtung Spritreduktion drehen würde. Gerade bei den dicken amerikanischen SUV würde ein solcher Schritt Signalwirkung haben.

  • Alfa Romeo: 8C Competizione für stolze 159.300 Euro

    Alfa8cpreisWäre das hier ein FuÃball-Weblog, so würde ich nun von einem Aufstieg in die Champions-League schreiben. Denn zumindest preislich ist Alfa Romeo mit dem Competizione 8C in der Ferrari, Lamborghini und Porsche-Liga angekommen. Auto Motor und Sport informiert uns vorab über den Preis des neuen Alfas, der im Herbst 2007 in limitierter Auflage auf den Markt kommen soll. 159.300 Euro sind nun wirklich eine Hausnummer und liegt sogar über Konkurrenten wie dem Lamborghini Gallardo (154.700 Euro), Porsche 911 Turbo (140.152 Euro) oder Ferrari F 430 (153.510 Euro).

    Doch mal unter uns: Wenn man diesen Boliden allein schon auf einem Foto sieht, ist Schwärmen angesagt: Design der Extraklasse, das naturgemäà auch seinen Preis hat.

  • Wer B sagt, muss nicht mehr A-Klasse sagen!

    Bklasse
    Wie AutoBild berichtet, ordnet Mercedes seine Kleinwagen-Modellpalette bald neu. Die gröÃte Veränderung bedeutet hierbei der Wegfall der A-Klasse. Nach der nächsten Generation der A-Klasse ab 2011 darf dieses Modell zumindest vorerst in den Ruhestand. Aber frei nach der Floskel “Wer A sagt muss auch B-Klasse sagenâ wird zeitgleich die neue B-Klasse in drei Modellvarianten erscheinen. Der konventionelle Fünftürer wird dann aller Wahrscheinlichkeit nach auf die früheren A-Klasse-Kunden abzielen, der sportlichere Dreitürer soll wohl die etwas jüngere Klientel ansprechen.

    Neben der A-Klasse darf sich dann auch das C-Klasse Sportcoupé verabschieden, dass ja bekanntlich in Kürze noch mal ein neues Blechkleid verpasst bekommt. An seine Stelle tritt das dritte und schönste “Bâ mit dem klangvollen Namen BLK Coupé. Von der ursprünglichen Idee einer Kleinwagen-Kooperation mit Chrysler wird nun, da die Ehe der beiden Konzern-Giganten kurz vor der Scheidung steht, abgerückt, was wiederum bedeutet, dass ein neuer Partner gefunden werden muss. Alleine wäre der neue Baby-Benz nämlich nicht rentabel zu realisieren. An dieser Stelle kommen nun Peugeot und Mini ins Spiel. “Mini?â werden sich jetzt einige fragen. Mercedes würde natürlich lieber ausschlieÃlich mit den Herren aus München den Deal machen, aber BMW scheint darauf zu bestehen, den Motorenpartner Peugeot mit im Boot zu haben. Die Schlagworte für diese Entscheidung sind wohl “Stückzahlenâ und “Investitionskostenâ, denn was man hat, das hat man. Eine kostenintensive Neuentwicklung bleibt somit erspart und wäre auÃerdem risikobehaftet, da die aktuelle A-Klasse zeitweise deutlich hinter den erwarteten Stückzahlen zurück lag.

  • Der Angloamerikaner: Der Rossion Q1

    RossionIst er nun ein Brite oder ein Amerikaner? Schwer zu entscheiden. Tatsache ist, dass der britische Automobilhersteller Noble  seinen M400 und die dazugehörigen Produktionsrechte an das US-Unternehmen 1g Racing verkauft hat. Diese haben den Flitzer kurzerhand umgebaut und Rossion Q1 getauft. Bei Auto Motor und Sport erfahren wir allerdings, dass das Grundgerüst ebenso beibehalten wurde wie die Bauteile für das Fahrwerk. Auch der Motor stammt nachwievor von Ford (Dreiliter V6 mit 450 PS und zwei Turboladern). Doch damit genug der Gemeinsamkeiten. Neu abgestimmt wurde das Motormanagement, was dafür sorgt, dass der 1.100 Kilogramm schwere Flitzer gerade einmal 3,5 Sekunden auf Tempo 100 benötigt.

    Hauptunterschied zum Vorgängermodell ist allerdings die Optik, die noch ein wenig sportlicher ausgefallen ist. Auch in Sachen Farben werden der Fantasie potentieller KäuferInnen keine Grenzen gesetzt – einzig der Preis ist noch nicht bekannt.

  • Titelkampf könnte vor Gericht entschieden werden

    007 Am 26. Juli entscheidet der FIA-Weltrat in Paris in der Affäre um den suspendierten Ferrari-Chefmechaniker Nigel Stepney. Diesem drohen bis zu vier Jahre Haft wegen Sabotage. Er soll beim Monaco-Grand-Prix ein Pulver in die Ferrari-Tanks geschüttet haben, dass sich als Düngemittel erwies.

    Weiterhin wird er der Spionage verdächtigt, weil er 780 Seiten geheimer Unterlagen an McLaren weitergegeben haben soll. Wer von den Dokumenten wusste, ist jedoch nicht bekannt. Berichten zufolge soll Mike Coughlan, ehemaliger Chefdesigner, der die Papiere von Stepney erhielt, nicht nur McLaren-Manager Jonathan Neale davon in Kenntnis gesetzt haben, sondern auch weitere Mitarbeiter. Der Vorteil von McLaren-Mercedes im Titelkampf könnte mit dem Urteil in diesem Fall schlagartig zu Ferrari übergehen. Wenn man sich bei der FIA für einen Punktabzug entscheidet, fände Hamiltons Senkrechtstart ein jähes Ende.

  • Eifel Historic Rally Party 2007 – Rennsport zum Anfassen

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    Die Eifel Historic Rally Party sorgt jedes Jahr im kleinen Eifelstädtchen Daun für volle Hotels, dröhnende Motoren und vor allem Motorsport zum Anfassen. Und so kamen auch dieses Jahr vom 12. bis zum 14. Juli alle Rennsportfreunde auf ihre Kosten. Die ADAC Rallye Masters – ein offizieller Lauf der Rally Masters-Serie â bot in diesem Jahr wieder den perfekten Rahmen, um auch die historischen Boliden über die extra abgesperrten Etappen in der Vulkaneifel zu pilotieren.

    “Historischâ wird vom Veranstalter in diesem Zusammenhang weniger im Sinne von “altâ verstanden, vielmehr wird Wert darauf gelegt, dass die Fahrzeuge einen entsprechenden historisch belegten Rennsporthintergrund aufweisen können, sprich es sollten Werkswagen sein, die damals wirklich auf Rallyes eingesetzt wurden und keine Replika. Das Spektrum reichte dabei vom Trabant mit 32 PS bis zum legendären Flügelmonster Audi S1, der mit weit über 400 PS das obere Ende der Skala markierte und einst mit dem zweifachen Rallyeweltmeister Walter Röhrl am Steuer über die Pisten flog. Diese beiden Ikonen des Rallyesports trafen sich nun in der Eifel wieder, denn Walter Röhrl war als Stargast mit von der Partie, fuhr verschiedene Modelle vom Lancia Stratos bis hin zum Porsche 911 und bewies eindrucksvoll, dass er zurecht als einer der besten Rallyefahrer aller Zeiten gilt. So sehr er es auf der Strecke krachen lieÃ, so ruhig und bemüht war er abseits der Rennen, jeden noch so ausgefallenen Autogrammwunsch zu erfüllen. Von der gemeinen Autogrammkarte über Armaturentafeln bis hin zum kompletten Motorrad musste der Altmeister so ziemlich alles signieren, was die Fans gerade griffbereit hatten. Etwas weniger umlagert, und nicht gerade traurig um diesen Zustand, war der Schwede Bjoern Waldegard, ebenfalls Ex-Rallyeweltmeister und gleichsam mit verschiedenen Rennwagen unterwegs.
    Aber auch die anderen Teilnehmer, gröÃtenteils Hobbyrennfahrer, sorgten für tolle Rennsportatmosphäre und verlangten ihren Old- und Youngtimern alles ab, blieben im GroÃen und Ganzen von Unfällen verschont und konnten gesund die Heimreise antreten. Für alle mit Benzin im Blut ist dieses kleine Event allemal einen Besuch wert.Manta_drift

    Audi06eifel3fb
    Alpine_gras
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  • Volkswagen verkauft mehr Autos denn je

    Vw_2 Die Volkswagen AG hat für die ersten sechs Monate dieses Jahres einen neuen Rekord in Sachen Verkaufszahlen aufgestellt. Weltweit wurden 3,09 Millionen Fahrzeuge an die Kunden gebracht. Dies entspricht, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, einem Plus von 7,8 Prozent. Besonders gut lief das Geschäft in Brasilien (+28,6%), in China (+24,6%) und in Zentral- und Osteuropa (+22,8%).

    In Deutschland hingegen, dem gröÃten Einzelmarkt für Volkswagen, gingen die Verkäufe um 3,7 Prozent zurück. Fast alle Hersteller – auÃer Seat – waren auch im Plus: Die Kernmarke VW konnte um 7,4 Prozent auf 1,8 Millionen Fahrzeuge zulegen, Audi sogar um 9,8%. Im zweistelligen Zuwachsbereich bewegen sich Skoda mit 13,2 Prozent, Bentley mit 18,8 Prozent, Lamborghini mit 29,7 Prozent und Bugatti mit 131,1 Prozent. Ãbrigens: Der erfolgreichste Bugatti-Händler sitzt, man höre und staune, in London, dort wurden schon 27 Exemplare verkauft.

  • PPI holt den Q7 auf die Rennstrecke

    Bild_1 Groà und kräftig präsentiert sich Audis Offroader Q7, da denkt wohl keiner an herausragende Beschleunigungswerte. Wirklich niemand? Nun, nicht ganz: der Tuner PPI schon. Und die Stuttgarter wollen mit ihrem Programm auch andere von dieser Ansicht überzeugen.

    Der markante Frontspoiler und die mächtigen Lufteinlässe ähneln einem Maul, das gierig nach frischer Luft schnappt. Auf der anderen Seite prangt eine neue Heckschürze, in der sowohl die vier Endrohre aus Edelstahl als auch ein Diffusor integriert sind. Auffällig ist auch die Blende, die die beiden unteren Rücklichter miteinander verbindet. Für den 4,2-Liter V8 kann man zwischen zwei Tuningstufen wählen. Die erste ist dabei weniger spektakulär, sie erhöht die Leistung dank Sportauspuffsystem, Sportluftfilter und neuem Motormanagement auf 420 PS. Teil zwei sorgt dann für ordentlich Dampf unter der Motorhaube: ein zusätzlicher Lader holt gute 600 PS aus dem Achtzylinder heraus. Das Fahrwerk lässt sich sportwagengemäà um 40 mm absenken, aber auch für den Geländegang um 70 mm anheben. Exotisch wurde der Innenraum gestaltet: neben Leder, Alcantara und Carbon findet sich Kevlar und ein neu entwickeltes Kohlefaserleder. Sportlich, aber auf einer Rennstrecke hat der PPI Q7 nichts zu suchen.

  • Kelleners neuer BMW 3er

    Kellenersbmw3er Wer seinen 3er BMW ein wenig – oder auch etwas mehr – aufpeppen will, der hat eine groÃe Auwahl. Tunings für die Münchener Mittelklasse gibt es viele, für das aktuelle Modell bietet auch Kelleners jetzt ein umfassendes Programm an.

    Es fängt beim sportlichen Aussehen an: die Veränderungen dienen nicht nur als Verkleidung, sie holen auch aerodynamisch mehr Abtrieb heraus – kein Wunder, besitzt die Firma doch schon einige Erfahrungen im Motorsport. Frontspoiler, Seitenspiegel, Seitenschweller sowie Dachspoiler lassen den Dreier quasi auf dem Asphalt kleben. Neue Felgen stehen mit den “Vegas 2” jetzt auch zur Verfügung, diese erinnern an die des BMW M6. Für viele Motoren gibt es auch eine ‘Leistungsspritze’. Neu ist der K 3.2, der aus dem 330i über 300 PS an Leistung herausholt, am 335i wird momentan allerdings noch gearbeitet. Wie üblich wurden auch das Fahrwerk, die Schalldämpfer und die Bremsanlage modifiziert. Im Innenraum sorgen Alu- und Carbonverzierungen für eine sportliche Atmosphäre. Und nicht zuletzt die Sportschaltung verleiht dem Dreier ein Stücken Motorsport. In diesem Sinne: rein ins Fahrzeug und auf zum Nürburgring!

  • Indianapolis vom Formel-1-Kalender gestrichen

    Grand_prix_indianapolis Wie heute bekannt wurde, gibt es nächstes Jahr wohl kein Formel-1-Rennen in den USA. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und Indianapolis-Streckenbesitzer Tony George konnten zu keiner Ãbereinkunft kommen. Grund war wohl, wie so oft, das Geld: zum einen hat sich kein Hauptsponsor für das Indy-Rennen gefunden, zum anderen fehlt einfach das Interesse seitens der Zuschauer.

    Die Besucherzahlen waren in den letzten Jahren stagnierend, sogar rückläufig, dazu kam auch noch das Debakel um Michelin, das die Formel 1 vor allem in den USA in ein negatives Licht rückte. Für die Teams bedeutet der Rückzug einen herben Verlust, ist der nordamerikanische Markt doch sehr lukrativ für die Vermarktung ihrer Autos. Nun muss Bernie Ecclestone also ein Ersatzrennen organisieren: Stadtkurse in Las Vegas oder New York sind im Gespräch. Doch man behält sich in Indy noch eine Tür offen – wenn dort nächstes Jahr kein Rennen stattfindet, dann vielleicht schon übernächstes.