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  • Ein neuer Stern am (Online-)Fernsehhimmel

    517713_909476_400_226_mbtv_fullscre Pünktlich zum Start der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin am 12. Juli geht der Hauptsponsor mit einem Internet-TV-Angebot an den Start.  “Mercedes-Benz TV”, verfügbar in Deutsch oder Englisch, bringt wöchentlich ein Programm über 20 Minuten auf die Computerbildschirme, das jederzeit abrufbar sein wird.

    RTL-Societyexpertin Tanja Bülter moderiert das Magazin, das in fünf Bereiche aufgeteilt ist: Lifestyle, Produkt, Motor & Sport, Historie & Mythos und Innovation. Doch die Marke mit dem Stern geht sogar weiter. Künftig sollen ausgewählte Events auf Automobilmessen und Weltpremieren auch live zu sehen sein. So auch die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin. Der Zuschauer am Computer kann dann direkt mitverfolgen, wie Lewis Hamilton und Klaus Ludwig in Conceptcars und Oldtimern vor dem Brandenburger Tor ihre Runden drehen oder Top-Model Eva Padberg und Oliver Bierhoff von der Veranstaltung berichten. Ein Blick auf das Programm kann nicht schaden und wem es nicht gefällt, der kann ja immer noch den guten, alten Fernseher anschalten.

  • Toyota Auris ein Flop?

    Auris_ex_050Mit ihm wollte Toyota noch weiter in die Phalanx der deutschen Kompaktmodelle vorstoÃen. Begleitet von einem Werbeaufwand, den man so in Deutschland zur Bekanntmachung einer neuen Modellreihe noch nicht gesehen hatte. Ãber 200.000 Werbeplakate in der AuÃenwerbung wurden mit dem Auris zugepflastert, es war nahezu unmöglich, sich dieser brachialen Offensive seitens Toyota zu entziehen. Bei so einem Werbeaufwand musste sich Toyota ja sehr sicher sein, dass der Auris ein Hit wird.

    Die momentane Situation sieht aber leider ganz anders aus. Nur gut 1.500 mal verkaufte sich Toyotas neuer Kompakter im Mai 2007 in Deutschland. Zum Vergleich: Des Deutschen liebstes Kind, der Golf, wurde im gleichen Monat mehr als 19.900 mal neu zugelassen. Und selbst der Corolla, seines Zeichens Vorgänger des Auris, kommt auf über 1.800 Neuzulassungen. Toyota selbst sieht sich nur geringfügig unter den Erwartungen, sieht den Auris trotzdem als Hauptsäule für das aktuelle Geschäftsjahr. Beim Verband der Autohändler ist man geteilter Meinung. Von der einen Seite heiÃt es, der Gesamtmarkt sei schuld, die andere Seite bezeichnet den Zeitpunkt der Markteinführung des Golf-Gegners als schlecht gewählt. Vielleicht ist es aber auch nur das biedere Design, dem andere Hersteller mittlerweile schon zu entfliehen versuchen, siehe Volvo C30 oder Fiat Bravo. Die Zeit wird zeigen, ob der kleine Japaner seinen Vorschusslorbeeren noch gerecht werden kann.

  • S-Klasse: Hybridoffensive in Frankfurt

    S350_direct_hybrid Während die Tests auf der StraÃe sich schon dem Ende zuneigen, bereitet man sich in Stuttgart auf die Präsentation der neuen S-Klasse-Modelle auf der IAA vor, die gegen das Lexus-Flaggschiff LS600h antreten sollen. Nunja, nicht ganz:

    Der kleine Unterschied besteht darin, dass Lexus seinem Topmodell einen Elektromotor einsetzt, Mercedes dagegen unterstützt den kleineren S350 mit Elektroenergie. Insgesamt soll die ‘Direct Hybrid’ genannte Luxuslimousine rund 300 PS leisten, also ca. 28 PS mehr als der herkömmliche S 350. Weiterhin, aber dies ist nicht bestätigt, sollen die Schwaben eine S-Klasse mit BLUETEC-Technologie präsentieren, die mit einem 2,2-Liter Vierzylinder ausgestattet ist und, mit Turbolader, gute 200 PS leistet. Mercedes ist also, wenn auch mit einigem Abstand, im Rennen um die Antriebe der Zukunft.

  • Alfa Romeo 159 GTA: das Alfa-Tier

    Alfa_159_gta Italienische Autos sind meist überaus sportlich oder überaus kompakt. Alfa Romeo will beides vereinen und bringt einen sportlichen Mittelklassewagen heraus, der auf den Namen 159 GTA hört und zudem das Topmodell der Marke wird. Und wie es sich für ein solches Auto gehört, muss natürlich die PS-Zahl stimmen.

    Beim GTA schlummern über 300 Pferdchen unter der Haube, von denen 260 aus dem bereits bekannten 3,2-Liter V6 übernommen wurden. Um diese geballte Leistung auch auf die StraÃe zu bringen, baut Alfa einen Allradantrieb ein, der über ein adaptives Fahrwerk die Kraft gleichmäÃig auf die in breiteren Radkästen sitzenden 19-Zöller überträgt. Für die Luftzufuhr und Entlüftung sorgen die vergröÃerten Einlässe in der Frontschürze bzw. die Kiemen an den Kotflügeln, durch den Heckspoiler wird mehr Abtrieb erzeugt. AuÃerdem kann der Alfa seine Kraft nun über vier Endrohre ausdrücken.

  • Audi & Porsche Teil 2: geländetaugliche Koalition

    Audi_q5_1 Nachdem Audi und Porsche schon einige Projekte gemeinsam angehen, wie den Sportwagen R4 bzw. Boxster, sind die Hersteller dabei, ihre Zusammenarbeit noch weiter auszubauen. Und da Porsche nun GroÃaktionär bei Volkswagen ist, liegt diese Entscheidung ja nahe. Der nächste Clou bringt beiden neue Modelle:

    Es soll ein Allradler unterhalb der groÃen Geländegänger Q7 und Cayenne geben, der vor allem dem BMW X3 und dem künftigen Mercedes GLK Konkurrenz machen soll. Audi nennt diesen dann Q5, bei Porsche heiÃt er Roxster. Ein weiterer Unterschied findet sich in der Motorisierung: Während der Audi auf Vier- und Sechszylinder Diesel und Benziner setzt, bleibt der Porsche bei stärkeren Varianten, die es nur als Benziner geben soll – vorerst zumindest. Für die fernere Zukunft sind aber bei beiden auch Hybrid-Alternativen vorgesehen. Der Fünfsitzer könnte schon 2009 kommen und vieles an Technik aus dem neuen A4 übernehmen, der auf der IAA 2007 vorgestellt wird.

  • Noch edler: PPI motzt den Audi A8 auf

    Audia8Keine Sorge: Ich stelle jetzt nicht die Frage, ob es überhaupt nötig ist, einen Luxuswagen noch luxuriöser zu machen. Offensichtlich gibt es Menschen, die sich auch am Tuning eines Audi A8 erfreuen und wie Auto Motor und Sport berichtet, hat PPI dem edlen Ingolstädter durchaus seine eigenen Handschrift verliehen. “Durchgestylt” wäre wohl das richtige Wort, um die Modifikationen am A8 zu beschreiben, denn neben optischen Bestandteilen wie Front- und Heckspoilern, Vierrohrauspuffanlage und schicken Leichtmetallrädern, ist es natürlich auch möglich, dem Motor ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Nun leidet der A8 bestimmt nicht unter zu wenig Leistung, doch Tuning ist nun einmal Tuning, sodass bis zu 600 PS Leistung angeboten werden.

    Analog zum Ansteigen der PS-Zahl und der Höchstgeschwindigkeit auf 300 km/h sinkt natürlich die Beschleunigung, in diesem Fall auf einen Wert von 4,5 Sekunden. Doch damit nicht genug: Auch im Innenraum werden neue Materialien und Multimedia-Systeme angeboten. Rundum-Tuning der Extraklasse, wenngleich man einen solch monströsen Motor vermutlich nicht unbedingt braucht.

  • XK 3.5 – Jaguar für Anfänger

    Xk35Das nenne ich mal richtig inkonsequent. Da bringt Jaguar, einem Bericht im Spiegel zufolge, den XK in einer Einsteigerversion. Doch schaut man sich die Motordaten an, so kann von einem günstigen Einstieg auf keinen Fall die Rede sein. Statt 4,2 Litern gehen nun 3,5 Liter an den Start und die PS-Zahl reduziert sich gerade einmal um 40 auf nunmehr 258 PS. Acht Zylinder bleiben der edlen Raubkatze erhalten und preislich sind auch nicht mehr als 5.700 Euro Einsparung drin. Cui bono – kann man da nur fragen, denn warum sollte man einen so halbherzigen Wagen, der noch dazu auf gerade einmal 200 Modelle limitiert ist, wirklich kaufen? Vor allem, wenn man einen Blick auf Verbrauch und CO2-Emissionen wirft, wird einem schwindelig.

    Wo Mercedes in seinen S-Klassen künftig um die sieben Liter verbrauchen möchte, frisst der Jaguar nach Angaben des Herstellers mindestens mal 11,3 Liter (bei den Testfahrten angeblich sogar 13 Liter). Und der CO2-Ausstoà von 269 Gramm pro Kilometer ist auch kein guter Einstieg. Schade, wieder eine Chance verpasst….

  • Iran verbietet Benzinmotoren

    IranVon einem solchen Schritt wird mancher Umweltschützer in der westlichen Welt möglicherweise träumen. Der Iran hat kurzerhand Benzinmotoren verboten. Ab dem 23. Juli dürfen in dem islamischen Staat nur noch Autos verkauft werden, die neben Benzin auch Flüssiggas (LPG) tanken können. Dies berichtet der Spiegel und weist darauf hin, dass man nun nicht auf die Idee kommen sollte, die dortige Regierung sei auf dem Ãkotrip. Keine Sorge: Auf diesen Gedanken kommt man bei diesem Staat bestimmt nicht. Hintergrund ist augenscheinlich der gestiegene Benzinbedarf im Land, der ermangels eigener Raffinerien nicht mehr gedeckt werden kann. Doch eine Frage bleibt dabei offen: Wird diese Unterversorgung bei LPG-Autos anders aussehen? Und wo kommen so schnell die ganzen LPG-Anlagen her, ganz zu schweigen von den Tankstellen?

    Man darf gespannt sein, wie sich die von oben verordnete Neuordnung in der Praxis durchführen lässt. Sollte es dem Iran gelingen, nur noch mit LPG zu fahren, wäre allerdings ein positives Signal auch für andere Staaten gesetzt.

  • Peugeot 207SW – schnittiger Kombi mit Löwenmaul

    207swSieht man den neuen Peugeot 207 SW zum ersten Mal von vorn, so kommt man kaum auf die Idee, dass es sich hier um einen kleinen Kombi handelt. So hat der Hersteller seinem neuen Lastenesel dieselbe sportliche Optik angedeihen lassen, wie dem normalen Drei – und Fünftürer. Doch schaut man auf die Details, so zeigen sich dann doch erheblich Unterschiede. Wie der Spiegel berichtet, wurde die Kombiversion um 13 Zentimeter in die Länge gezogen. Klar, dass davon in erster Linie der Kofferraum profitiert, doch auch die Rückbank hat ein bisschen mehr Beinfreiheit spendiert bekommen. Der Stauraum liegt nun bei 337 Litern und wenn man lediglich zu zweit unterwegs ist und die Rückbank versenkt, sind sogar 1258 Liter möglich.

    Auch preislich weià der kleine Franzose durchaus zu überzeugen. 13.450 Euro und damit 500 Euro mehr als beim Basismodell, soll der Kombi kosten. Wer sich beeilt, kann das Basismodell allerdings auch für 12.800 Euro erhalten, vorausgesetzt, die Bestellung geht vor dem 30. September bei Peugeot ein.

  • Räikkönen siegt auf Hamilton’s Heimstrecke

    F1_2007 Kimi Räikkönen konnte beim GroÃen Preis von GroÃbritannien in Silverstone beweisen, das Ferrari nun entgültig wieder um den Titel mitfährt. Der Finne in Ferrari-Diensten kam an beiden McLaren-Mercedes vorbei und sicherte sich und seinem Team damit wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft.

    Lewis Hamilton fuhr, von der Pole startend, ein gutes Rennen, konnte aber weder Räikkönen noch seinen Teamkollegen Fernando Alonso hinter sich behalten und landete ‘nur’ auf dem dritten Platz – immerhin kam er bislang in jedem Rennen auf das Podium. Robert Kubica sicherte für BMW den 4. Platz, der für das Team mittlerweile schon zum Stammplatz geworden ist. Nach ihm kam Felipe Massa ins Ziel, der in einer spektakulären Aufholjagd ganze 17 Plätze gut gemacht hat, nachdem er wegen Problemen auf der Aufwärmrunde von der Box starten musste. Auf Rang sechs klassifizierte sich BMW-Pilot Nick Heidfeld, hinter ihm die beiden Renaults mit Kovalainen und Fisichella. Einen Totalausfall gab es für Toyota: weder Ralf Schumacher nach Jarno Trulli schaften es ins Ziel. Auch die Toro Rosso konnten ihre Negativserie nicht beenden und fielen beide aus. Für das nächste Rennen am 22. Juli auf dem Nürburgring bleibt es also spannend in der Team- und Fahrerwertung. Vielleicht schafft es Hamilton ja beim Mercedes-Heimspiel wieder, seine Fans zum Jubeln zu bringen.