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  • Cadillac CTS-V: der AMG unter den Caddies

    Cts Cadillac – diese Marke ist in Europa hauptsächlich aus der Vergangenheit bekannt, die Verkaufszahlen heutzutage sehen nicht gerade vielversprechend aus. Es wird daher Zeit für die GM-Tochter ihren verlorenen Glanz wiederherzustellen – und zwar nicht nur durch Chromverzierungen.  Ein Auto, das den deutschen Platzhirschen AMG, RS und M das Fürchten lehrt, muss her.

    Der Plan sieht folgendermaÃen aus: das Topmodell soll, wie die Konkurrenz, gute 500 PS unter der Haube haben, aber mit ca. 60.000 ⬠deutlich weniger kosten. Für den besonderen Look sorgen ein Bodykit, ein neuer Kühlergrill, zwei groÃe Endrohre und natürlich jede Menge Chrom. Dass der sportliche Auftritt auch auf die StraÃe gebracht wird, dafür sorgen das 7-Liter Aluminiumkraftwerk aus der Corvette und der Allradantrieb. Damit sollte der 1.900 kg schwere CTS in knapp fünf Sekunden von 0 auf 100 sein. Der Ãberholversuch beginnt…

  • McLaren F2: Nachfolger einer Legende

    Mclarenf11 Der McLaren F1 (Foto) wird von einigen immer noch als der gelungenste Sportwagen aller Zeiten angesehen. Der Sportwagenbauer aus Woking bräuchte also keinen Nachfolger zu entwickeln, das Risiko, einen Flop zu landen, bestünde ja immerhin. Ungeachtet dessen soll ein Nachfolgemodell auf den Markt gebracht werden. Dazu arbeiteten McLaren und Mercedes, wie in der Formel 1, zusammen.

    Das Ergebnis war die Studie P8, hier blieb die Entwicklung allerdings auch schon stehen. Mercedes stand damals, 2004, finanziell schlecht da und Qualitätsmängel rüttelten am Image der Schwaben. McLaren musste also den Alleingang wagen. Wie der Supersportler aussieht und welche Motorisierung er bekommt, wird geheimgehalten, es sollen aber schon Testwagen in Woking herumkurven, die als Ferrari 360 getarnt sind…

  • Audi & Porsche: sportliche Koalition

    R8 Porsche hat oft versucht, sich mit anderen Herstellern zusammenzutun, und ist auch oft gescheitert. Nach der CayenneTouareg-Partnerschaft mit Volkswagen beabsichtigt der Konzern nun mit der VW-Tochter Audi zusammenzuarbeiten. Für die Ingolstädter soll der neue Sportwagen R4 herauskommen, der den Einstieg in die ‘audimotive Sportfahrwelt’ schon für ca. 60.000 ⬠ermöglichen soll.

    Der Plan, die R-Serie in vier Varianten (R10, R8, R6, R4) auf den Markt zu bringen, würde damit ein weiteres Stück näher rücken. Die Schwaben bauen auf dieser Basis gleich ihren neuen Boxster auf. Das senkt die Entwicklungskosten und bringt Vorteile auf beiden Seiten:  Porsche profitiert von Audi’s Erfahrungen mit Aluminiumleichtbau, starken Dieselmotoren und Allradantrieb, im Gegenzug gewinnt Audi einen erstklassigen Partner für Sportwagenbau, der auÃerdem finanziell hervorragend dasteht.

  • Hyundai i30 ein potentieller Golfkonkurrent?

    Hyundaii30In der Vergangenheit gab es bereits viele Modelle unterschiedlicher Hersteller, die versucht haben, in der Kompaktklasse zu punkten. Platzhirsche bzw. Klassiker wie VW Golf, Peugeot 307 oder Opel Astra werden in punkto Verkaufszahlen aber meist nicht annähernd erreicht. Nun versucht sich mit dem Hyundai i30 ein weiteres Modell daran, in die Gunst der europäischen Herzen zu fahren. Das Design ist durchaus gelungen, wenn auch für meinen Geschmack ein wenig zu unindividuell und glatt. Die Innenausstattung ist, einem Bericht auf Auto-Presse zufolge, hochwertig und extrem sorgfältig verarbeitet. In punkto Motor werden unter anderem ein 1,4 Liter Benziner mit 109 PS oder ein 1,6 Liter Diesel mit 115 PS ins Rennen geschickt.
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    Doch vor allem über den Preis, der mit 17 290 Euro überaus attraktiv erscheint, versuchen sich die Koreaner zu positionieren. Und zum erweiterten Preis gehört auch der Verbrauch, der beim Benziner 6,1 Liter je 100 Kilometer bei einem CO2-Ausstoà von 145 g/km beträgt. Noch bessere Werte erzielt da der Diesel mit 4,7 Liter Diesel je 100 Kilometer und einem CO2-Ausstoà von 125 g/km. Den Partikelfilter gibt es dabei serienmäÃig

  • VW zeigt Tiguan in voller Pracht

    TiguanNicht zuletzt, um immer wieder ins Gespräch zu kommen, hat sich Volkswagen in Sachen Tiguan bislang einer “Salamitaktik” bedient und nach und nach Details preisgegeben. Doch nun ist es raus: Dei Wolfsburger zeigen den Tiguan in seiner endgültigen Serienversion. Allzuviel Neues wurde dabei allerdings nicht geboten. Wie Auto-News richtig feststellt, ähnelt der neue Kompakt-SUV in der Vorderansicht dem groÃen Bruder Touareg. Zunächst wird des den Neuling in sechs verschiedenen Motor- Ausführungen geben, bei denen die Common-Rail-Einspritzer Diesel als echte Neuentwicklung durchgehen und sich durch extrem leise Motorengeräusche auszeichnen. Trotz der üppigen Leistung von 140 bzw. 170 PS erfüllen beiden Diesel bereits die Euro 5 – Norm, die erst im Jahr 2010 in Kraft tritt.

    Bei den Benzinern gehen drei Direkteinspritzer mit 150, 170 und 200 PS ins Rennen. Doch auch in punkto Karosserie haben potentielle KäuferInnen die Qual der Wahl, ob Sie nun einen Böschungswinkel von 18 Grad oder 28 Grad wählen.

  • Alfa Romeo im Jahr 2009

    AlfaromeoUm einen Blick in die Zukunft zu werfen, bedarf es nicht immer einer Kristallkugel. Denn dank Auto Motor und Sport erfahren wir schon jetzt, wie die Alfa Romeos im Jahr 2009 aussehen sollen. Neu wird beispielsweise der “Junior”, der neben einem durchaus sympathischen Namen auch ein jugendliches Design zu bieten hat. Kein Wunder, dass dieser Dreitürer die Zielgruppe Ã30 ansprechen soll. Nur würde ich an Alfas Stelle noch einmal die geplante Motorisierung überdenken, denn gerade die jüngere Generation gilt als umweltbewusst und ist vielleicht ob eines 230 PS starken Kompakten ein wenig irritiert. Ôltere Kunden bekommen dann noch mehr Pferdestärken “zugemutet”.

    Der Alfa 149 soll zwischen 120 und 265 PS bieten und 27- bis 40-jährige KäuferInnen ansprechen. Der 169er ist dann für die 50plus Best Agers gedacht, allein Motordaten werden nicht bekannt.

  • Castagna Aznom: Monza im Rückwärtsgang

    Castagna Im Sportwagenbau spielen die Italiener quasi in einer anderen Liga. Zum weltweiten Ansehen tragen viele kleine und groÃe Firmen bei, unter anderem auch das Mailänder Unternehmen Castagna. Und so schickt sich der Karosseriebauer an, ein eigenes Modell auf die Beine zustellen. Der Name “Aznom” mag zunächst ungewöhnlich klingen, bei näherem Betrachten stellt man aber fest, dass es sich hierbei um die berühmte Stadt Monza handelt, rückwärts geschrieben. Ganz und gar nicht rückwärts soll sich der Aznom bewegen, im Gegenteil.

    Dank zweier Kompressoren steigt die Leistung des auf der Corvette Z06 basierenden Sportwagens auf starke 820 PS, das Drehmoment erreicht sogar atemberaubende Werte von 1000 Nm. Mit seinen 1300 kg kommt der Castagna somit in 3,4 sek. von 0 auf 100 und maximal bis 335 km/h. Auffallen sollte er aber auch in ruhigem Zustand. Die Karosserie aus Kohlefasern weist viele geschwungene Formen auf, besonders markant am hohen Heck und den Kotflügeln. Langer Rede kurzer Sinn: Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Bleibt nur noch der Preis von 270.000 ⬠zu erwähnen.

  • CO2? Erderwärmung? Der Autofahrer ist schuld, klar!

    Globe_east_2048_2An dieser Stelle möchte ich einmal meine Meinung zur aktuellen – und wie es scheint stetig lauter werdenden â Diskussion zum Thema Umweltverschmutzung und Erderwärmung kundtun. Wer ist wieder schuld? Na klar â die Autofahrer. Das Dieselmotoren nicht gerade umweltfreundlich sind ist ja schon hinlänglich bekannt. Und wer hat sich nicht schon mal über die schwarze Wolke amüsiert, die ein Passat TDI beim Ampelstart in die Atmosphäre bläst?

    Aber gegen dieses Problem wurden ja schlieÃlich die RuÃpartikelfilter erfunden, die Peugeot schon seit einigen Jahren serienmäÃig verbaut und auf die in der letzten Zeit auch die deutschen Hersteller werksmäÃig vertrauen und auch darüber hinaus werden ständig neue Technologien zur Verringerung des SchadstoffausstoÃes erarbeitet. Soweit zu den modernen Autos, die unsere StraÃen bevölkern. Aber was ist mit den Old- und Youngtimern? Davon gibt es â glücklicherweise â noch mehr als genug. Die angepeilte Plakettenregelung zur Abgrenzung befahrbarer Stadtgebiete könnte aber nicht nur für die Fahrer und Liebhaber solch automobiler Raritäten negative Folgen haben. Eine nicht gerade unbedeutende Zahl von freien und auf ältere Modelle spezialisierten Werkstätten liegt mitten in den Zentren unserer Städte. Soll also jeder, der mit seinem Oldtimer in die Werkstatt muss, sich einen Hänger mieten? Und die wirtschaftlichen Folgen für die Werkstätten wären ebenfalls erheblich, wenn die Kunden ausblieben. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass ein ganzer Wirtschaftszweig darunter zu leiden hätte, denn auch die Vertragswerkstätten verdienen an alten Modellen noch Geld. Einwände von Umweltexperten, die darauf verweisen, dass schon vor Tausenden von Jahren immer mal wieder Temperaturen auf der Erde geherrscht haben, die vergleichbar mit denen von heute sind, stoÃen auf taube Ohren. Denn dann müssten die Damen und Herren, die unseren Staat repräsentieren, ja zugeben, die ganze Sache von vornherein etwas eindimensional angepackt zu haben. Die Befürwortung von Wasserstoff als alternatives Antriebssystem wird aber ganz groà gefeiert. Daà Herstellung und Transport riesige Mengen Rohstoff benötigen und damit die Idee ad absurdum geführt wird, wird verschwiegen. Leider reicht der Platz hier nicht aus, um eine objektive Analyse, Diskussion oder gar Bewertung zu verfassen. Aber trotzdem ist der Ansatz zur “Rettung der Erdeâ meiner Meinung nach der falsche.

  • Sunred SR08 – ein automobiler Sonnenaufgang?

    SunredZeigt sich die Sonne in roter Farbe, so geht sie entweder auf oder unter. Ôhnlich zwiegespalten dürften die Reaktionen auf den neuen Sunred SR08 ausfallen, der vom gleichnamigen spanischen Ingenieurdienstleister vorgestellt wurde. Wie Auto Motor und Sport berichtet, handelt es sich hier um einen GT1-Rennwagen, den es allerdings auch zehn Mal in StraÃenversion geben soll. Optisch ist der Wagen eine Augenweide, flach wie eine Flunder und irre sportlich. 500 PS, eine Beschleunigung von 3,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h tun ihr Ãbriges. Doch wozu braucht die Welt einen solchen Raser? Den Verbrauch möchte ich erst gar nicht erfahren und wenn ein Wagen doch mal für den Rennsport gebaut wird, dann kann er bitteschön auch in dieser Welt bleiben.

    So offenbart sich der immerjunge Widerstreit zwischen Vernunft und SpaÃfaktor oder anders ausgedrückt, die Frage, ob mit diesem Wagen die Sonne eher auf- oder untergeht.

  • Kalifornien setzt voll auf E85-Sprit

    Tanke“California über alles”, so sang es vor mehr als 20 Jahren die legendären US-Punkformation “Dead Kennedys”. Doch wenn man heutzutage Wert auf alternative Energie legt, bekommt dieser Refrain durchaus Sinn. Denn einem Bericht auf Auto-Presse zufolge, planen Pearson Fuels und die Luftreinhaltungsbehörde California Air Resources Board den flächendeckenden Ausbau von Bioethanol-Tankstellen. Die Tankstellenbetreiber müssen dabei so gut wie nichts bezahlen, um den E85 Sprit zu verkaufen. Im Gegenzug verpflichten sich die Pächter dann aber, ihren Bioethanolsprit ausschlieÃlich von Pearsons zu beziehen.

    Die Idee ist prima und vor allem ausbaubar. Pearsons bietet nämlich ebenso Erdgas, Autogas, Biodiesel und das Auftanken für Elektroautos an. Vielleicht ja auch bald flächendeckend und irgendwann in den gesamten USA.