Blog

  • Fortschritt: Der Peugeot 308

    308308 ist gröÃer als 307 – das lernen Kinder schon in der Grundschule. Doch um herauszubekommen, ob 308 auch besser als 307 ist, sollte man sich schon mit dem neuen 308er von Peugeot auseinandergesetzt haben. Der Vorgänger war sage und schreibe drei Millionen Mal verkauft worden und so sind die FuÃstapfen durchaus groÃ, in die dieses neu designte Mobil treten möchte. Marktstart ist am 20. September und zu Beginn werden drei Diesel- und drei Benzinmotoren erhältlich sein. Und glaubt man einem Bericht bei Auto-Presse, so zeigt sich der neue Löwe in allen Belangen fortschrittlich. EIne sportlich aggressive Optik, viel Platz im Innenraum und Extras, die beispielsweise ein Glaspanoramadach können sich durchaus sehen lassen.

    Auch auf Details wird hier geachtet: Die Reifen stammen von Michelin und bieten 20 Prozent weniger Rollwiderstand, was pro 100 Kilometer 0,2 Liter Sprit sparen soll. Für das erste volle Jahr hat der Hersteller das Ziel 350.000 verkaufter Autos ausgegeben. Ehrgeizig aber durchaus machbar, würde ich sagen.

  • Neue Webseite: Autoplenum.de

    AutoplenumAllzu oft kommt es ja nicht vor, dass ich hier im Autoblog über eine neue Webseite berichte. Doch Autoplenum.de lohnt sich wirklich, handelt es sich hier doch um eine Seite, bei denen Nutzer Nutzern mit Rat und (vielleicht auch) Tat zur Seite stehen. Aufgeteilt in die Kategorien Autos, Werkstätten, Autohändler, Teile & Zubehörhändler und Waschanlagen, erfahren wir auf einen Klick, wer die Besten ihrer Zunft sind. Bei den Autowerkstätten, deren Auswahl ja immer eine Vertrauenssache ist, lesen wir beispielsweise über das freundliche Servicepersonal eine Werkstatt in Rendsburg, ein Autohaus in Uelzen, bei dem es für zu lange Wartezeiten Warengutscheine gibt oder auch einen Autohändler in Beckum, der es nicht schafft, Autos anständig zu reparieren.

    Natürlich ist bei den Bewertungen durchaus Vorsicht geboten, doch als eine Tendenz kann man das schon gelten lassen. Interessant sind auch die Autobewertungen oder die Berichte zu den Waschanlagen. Es ist doch erstaunlich, wie viele Details zu beachten sind, wenn man sich eine gutes Bild machen möchte.

  • Toyota Corolla Verso oder: Das Platzwunder

    VersoWas ist der Sinne eines Vans? Doch wohl, dass man sich im Innenraum wohlfühlt und jede Menge Platz hat. Und glaubt man einem Bericht bei Auto-News so bietet der neue Toyota Corolla Verso beides in Hülle und Fülle. SerienmäÃig finden hier sieben Personen mühelos Platz, wobei sich die Einzelsitze auf den “billigen Plätzen”, also in den hinteren beiden Reihen schnell versenken lassen. Es entsteht so eine Ladefläche, die bis zu 1.785 Liter Stauraum bietet. In punkto Motor hat Toyota mal wieder geklotzt statt zu kleckern. Der Van fährt mit einem 2,2 Liter Diesel und bringt 136 PS auf die StraÃe. So ist eine V-Max von 195 km/h durchaus möglich, was angesichts des Verbrauchs von schlappen 6,6 Liter durchaus gut klingt.

    Bei der Ausstattung zeigt sich der Hersteller ebenfalls groÃzügig. Front- und Heckkamera zum Einparken, Nebelscheinwerfer, Navi mit Multimediafunktionen, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und eine Klimaautomatik – das alles gibt es schon serienmäÃig. Klar, dass sich solcher Schnickschnack, so praktisch er sein mag, auch auf den Preis auswirkt. Mit seinen 28.900 Euro liegt der Verso über seinen Mitbewerbern Opel Zafira Cosmos, Ford C-Max oder auch Citröen C4 Picasso – sieht aber auch deutlich besser aus.

  • Continental und der schnellste Reifen der Welt

    Conti_vmax Wenn man Artikel über rekordverdächtige Supersportler, wie den 9ff, liest, kann schon mal die Frage aufkommen, wo diese Geschwindigkeiten überhaupt erreicht werden können. Nun, auf der Autobahn hält man das Tempo bestimmt nicht lange, aber im süditalienischen Nardo kann man auf dem Rundkurs die Vmax bei Sportwagen austesten.

    Vmax, das ist in diesem Falle zweideutig zu sehen. Damit ist nämlich nicht nur das physikalische Formelzeichen für die Höchstgeschwindigkeit gemeint, sondern auch ein Reifen von Continental mit derselben Bezeichnung. Und wie das Guinessbuch bestätigte, trägt der Pneu diesen Namen zurecht. Er ist nun offiziell der schnellste Serienreifen der Welt, zugelassen bis 360 km/h. Auf dem ContiSportContact Vmax wurden schon zwei Weltrekorde aufgestellt: 388 Stundenkilometer mit dem 9ff GT3 und 380 km/h mit dem 9ff Cabrio. Na dann, auf einen weiteren Rekordversuch.

  • Audi TT von Nothelle

    Main Seit nunmehr 40 Jahren tobt sich die Tuningfirma Nothelle aus Ratingen auf dem Gebiet der Volkswagen und Audis aus. Grund genug ein Modell herauszubringen, das es in sich hat. Ein Standard-TT ist hier nicht genug, es muss etwas Besonderes sein. Und das ist der Nothelle definitiv.

    Neue Frontspoiler und Lufteinlässe vorne, bulligere Seitenschweller, Leichtmetallfelgen und eine Heckschürze mit integrierten Endrohren markieren das Design des Nothelle TT’s , der sowohl als Coupé, als auch als Cabrio erhältlich sein wird. Ein um 25 mm tiefer gelegtes Sportfahrwerk mit drei verschiedenen Dämpferabstimmungen bereiten die Basis für sportliches Fahren. Für den nötigen Antrieb stellt der Tuner drei Möglichkeiten bereit. Da wäre zum einen der 2.0 TFSI, der mittels Chiptuning (40 PS und 75 Nm mehr) oder Komplettumbau (130 PS und 120 Nm mehr) in seiner Leistung gesteigert wird.  Als dritte Variante bietet Nothelle den 3.2-Liter Sechszylinder an, der sage und schreibe 520 PS und 635 Nm Drehmoment auf die StraÃe bringen soll. Dagegen sieht selbst ein Porsche alt aus…

  • Facelift für den Audi A6 im Sommer 2008

    Audi_s6Wie die AutoBild Ausgabe 25/07 berichtet, muss sich Audis obere Mittelklasse im Sommer 2008 einer kleinen Schönheitsoperation unterziehen. Wie üblich in der Autoindustrie werden sich die kosmetischen Eingriffe hauptsächlich auf Front- und Heckpartie beschränken. Dabei nähert sich die nun zumindest optisch etwas tiefergezogene Schnauze mit neuen Lufteinlässen, Nebelleuchten und LED-Tagfahrlicht für alle Modelle mehr dem A8 an.

    Das Heck zeichnet sich nun durch eine kleine Sicke, eine Art angedeuteten Spoiler aus, wie man ihm z.B. vom 3er BMW der aktuellen Generation kennt, und bewegt sich damit scheinbar etwas in Richtung des neuen kleinen Bruders A5. Auch die Heckleuchten scheinen dem Coupe entliehen. Ob es marketing- und produkttechnisch sinnvoll ist, die einzelnen Modellreihen noch mehr miteinander verschmelzen zu lassen, sei mal dahin gestellt. Sicherlich wird sich diese Cash Cow aus der Ingolstädter Manufaktur weiterhin verkaufen wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Wenigstens der Innenraum scheint nach Meinung der Designer von vornherein zeitlos gewesen zu sein, denn dieser bleibt im GroÃen und Ganzen unangetastet. Die Eingriffe beschränken sich hier auf andere Stoffe und hochwertigere Materialien sowie neue Ausstattungsmerkmale. Im Zuge der Modellpflege wird es für die Pfennigfuchser unter den Oberklassefahrern eine sparsame e-Variante des A6 geben, die laut AutoBild wohl mit dem 2.0 Liter FSI-Turbo-Aggregat ausgerüstet sein wird. Das obere Ende der Skala bildet schon ab der IAA 2007 der RS6, der sich daher vorerst noch aus dem Kleiderschrank des aktuellen Modells bedienen muss.

  • BMW X6: SUV-Coupé

    Bmwx6 In einer Welt, irgendwo zwischen dem vor kurzem vorgestellten Concept CS und dem X5, dort ist der neue BMW beheimatet, der schon auf dem Nürburgring gesichtet wurde. Die Rede ist vom X6, einer Kreuzung aus Coupé und SUV. Mit dem akuellen X5 wird er sich eine Plattform teilen und auch im gleichen Werk, in Spartanburg (SC, USA), soll er hergestellt werden.

    Ein typischer Nischenwagen wird der X6 also sein, der Sportlichkeit mit Geländetauglichkeit vereint, leicht zu erkennen am niedrigen Dach und der coupétypisch geschwungenen Seitenlinie . Die Palette an Motoren soll vom sparsamen Diesel bis zum kräftigen V8-Benziner reichen. Zu erwarten ist der X6 Ende nächsten Jahres. 50.000 Käufer jährlich sollen BMW den erwünschten Gewinn erbringen. Ob sich das Modell durchsetzen wird, bleibt abzuwarten…

  • Tata: Indischer Neuwagen für 1.850 Euro

    TataDer indische Automobilhersteller Tata Motors plant im nächsten Jahr einen Neuwagen für sage und schreibe 1.850 Euro auf den Markt zu bringen. Das berichtet Auto-Presse, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass dieses Mobil vermutlich nicht auf den europäischen Markt gelangen wird. Doch auch hierzulande bekommt man für wenig Geld ganz schön viel Auto, wie der Artikel weiter ausführt. Und von wegen unsicher: Fiat Seicento, der Dacia Logan und der Daihatsu Cuore kosten jeweils unter 8.000 Euro und bieten trotzdem serienmäÃig ABS. Extras erhält man allerdings – mit Ausnahme des Cuores – nur gegen Aufpreis und dann auch nur in sehr eingeschränkter Form.

    Trotz allem ist es interessant zu beobachten, wie sehr sich der Automarkt nach unten bewegt. Sei es unter dem Druck der chinesischen Hersteller oder sei es aufgrund effektiverer Produktionsbedingungen – es ist vermutlich nur noch eine Frage der Zeit, bis auch bei uns ein Neuwagen für rund 5.000 Euro zu haben ist.

  • Shanghai: Sprache statt Hupe

    ShanghaiGlaubt man einem Artikel im Spiegel, so scheint Shanghai eine überaus laute Stadt zu sein. Das Resultat war ein vor einem Monat erlassenes Hupverbot. Doch was tun, wenn man einen Falschfahrer vor sich hat und man irgendwie versuchen muss, sich bemerkbar zu machen. Die chinesische Antwort besteht in zuvor aufgenommenen Stimmen oder Musik, die anstelle der Hupe aufgenommen wird. So hat beispielsweise ein Taxifahrer eine charmante Frauenstimme aufgenommen, die höflich aber laut sagt: “”Bitte aufpassen, wir biegen ab”. Doch prompt reagierte auch die Polizei und weist darauf hin, dass das Verbot auch für andere Tonsignale gilt. Nun fragt man sich natürlich, wie in Shanghai künftig Signale gegeben werden können, wenn auch diese durchaus innovative Möglichkeit wegfällt. 

    Vielleicht ja mit Hilfe von Lichtzeichen? Denn nur so könnte ein wahrlich babylonisches Stimmengewirr, das an die Stelle der guten alten Hupe getreten ist, vielleicht noch verhindert werden.

  • Lamborghini Gallardo V8: Der Stier mit den vier Ringen

    Gallardo Lamborghini und Audi wachsen zukünftig noch enger zusammen: Nachdem der ingolstädter Sportler , der R8, den V10-Motor des Gallardo bekommt, wird nun der Stier aus Sant’Agata im Gegenzug den Achtzylinder der Bayern erhalten. Sozusagen als Basismodell für Lamborghini geplant, soll der Direkteinspritzer aus Aluminium mit gut 430 PS etwas über dem aktuellen R8 stehen, der ca. 130 kg mehr wiegen wird als sein italienisches Pendant. Rund 30.000 ⬠günstiger wird der Einstieg in die Lamborghiniwelt sein, die Distamz zum Ingolstädter bleibt aber erhalten.

    Erwartet wird der neuen Gallardo auf dem Genfer Autosalon 2008, der Spyder soll Anfang 2009 folgen. Damit wäre das Versprechen von Lamborghini, jedes Jahr ein neues Modell herauszubringen, gehalten. Ob diese italienisch-bayerische Symbiose gut gehen wird, bleibt allerdings abzuwarten .