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  • Lancia bringt den Ypsilon Sport MomoDesign

    YpsilonmomoIch mache ja keinen Hehl daraus, dass mir die Fahrzeuge des italienischen Herstellers Lancia grundsympathisch sind. Denn insbesondere in punkto Design herrscht hier eine mediterrane Eleganz, die ihresgleichen sucht. So auch beim Ypsilon, denn es nun auch in einer verschönerten Version aus dem Hause Momo Design gibt. Auto Motor und Sport berichtet über den Common-Rail-Diesel mit 1,3 Liter und 105 PS und erwähnt die Beschleunigung von 10,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 177 km/h. Leider wird nichts über den Verbrauch bekannt, dafür aber umso mehr zur Optik. Der Ypsilon ist in vier Farben und einer speziellen Metalluro-Optik erhältlich, im Innenraum finden sich u.a. eine Klimaanlage (meiner Meinung nach unnötig) sowie elektrische Servolenkung, Hi-Fi-System, Türen mit Fernbedienung und einem Lederlenkrad und Schaltknauf

    Ab Juli kann der Flitzer dann auch in Deutschland bezogen werden, der Basispreis liegt bei 15.560 Euro

  • 100 PS im Fiat Panda 100 HP

    100hpEin Kleinwagen ist ein Kleinwagen ist ein Kleinwagen – diesen Satz könnte man geradezu mantrisch wiederholen und doch finden sich immer wieder Hersteller, die aus einem Kleinwagen  – zumindest in Sachen Motor – einen Mittelklässler machen. Bereits vor rund neun Monaten hatte ich hier im Autoblog kurz über den Fiat Panda 100 HP berichtet. Nun findet sich im Spiegel ein ausführlicher Testbericht. Und ich muss zugeben: Mit 6,5 Liter Verbrauch und einem CO2-Ausstoà von 154 Gramm pro gefahrenem Kilometer bewegen sich die Werte dieses kleinen Flitzers durchaus im Rahmen. Denn dafür wird eine V-Max von 185 km/h geboten und der Sprint auf Tempo 100 ist in 9,6 Sekunden gelaufen. Doch offensichtlich hat der HErsteller vor lauter Motor den Innenraum vergessen. Schmucklosigkeit dominiert und auch bei der Sicherheitsausstattung wurde offensichtlich gespart.

    Ob so ein Modell nun wirklich nötig ist oder nicht, muss jeder selbst entscheiden. Der Preis von 13.890 Euro ist aber sicherlich fair ….

  • VW und die Zukunft des Automobils

    VolkswagenzukunftVom schweizerischen Schriftsteller Dürrenmatt ist das folgende Zitat überliefert: Nichts kann rückgängig gemacht werden, was einmal gedacht wurde.Insbesondere unter der Perspektive neuer Technologien im Auto macht dieser Satz Sinn. Denn vieles was vor Jahren noch als “Science Fiction” abgetan wurde, gehört mittlerweile zur Serienausstattung, selbst bei Mittelklassewagen. Airbag, ESP, ABS oder Tempomat sind nur einige der technischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte. Klar, dass damit noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist und so hat der Spiegel einmal den Blick hinter die Kulissen der VW-Autoforschung gewagt. In dem Artikel ist die Rede von Ampeln, die via W-LAN die Geschwindigkeit des Verkehrs regeln, um ständige Grünphasen zu erreichen, von Kreuzungsassistenten und Lasersensoren. Heute klingt das alles noch utopisch, doch lesen wir, das mehr als die Hälfte der Projekte in der VW-Forschung tatsächlich realisiert werden, aber bis eine Technologie Serienreife erreicht hat, vergeht viel Zeit; in der Regel sind es 15 Jahre.

    Man darf sich also jetzt schon auf die Zukunft freuen …

  • 9ff Porsche Turbo TRC 91

    9ff_trc Die Firma 9ff ist für ihre auÃergewöhnlichen Porschetunings bekannt und auch für die damit erzielten Weltrekorde. Ein Bespiel: Das 911 Turbo Cabrio des Dortmunder Veredlers hält momenan mit 381 Stundenkilometern den Rekord des schnellsten offenen Fahrzeugs, das zugelassen ist. Aber da Mercedes ja seinen SLR Roadster schon bald an Kunden ausliefert, legt der Tuner jetzt nach. Der TRC soll 910 PS leisten und mit einem genauso groÃen Drehmoment für kräftigen Vorschub sorgen. Dies wird unter anderem durch eine Hubraumerweiterung auf vier Liter, zwei Turbolader und ein spezielles Motormanagement erreicht. AuÃerdem sorgt der Einsatz von Carbon für ein Kampfgewicht von nur 1300 kg, quasi Fliegengewicht.

    Damit kommt das Cabrio aus dem Stand in nur 3,1 Sekunden auf 100 und erzielt eine Höchstgeschwindigkeit von 392 km/h. Als Fahrer eines Bugatti Veyron merkt man spätesten beim Ãberholtwerden, dass sich hinter dem dezent veränderten 911 ein rasendes Pferd versteckt.

  • Mercedes-Benz CL 65 AMG 40th Anniversary Edition

    Cl65amg40ann Seinen 40. Geburtstag feiert AMG mit einem ganz besonderen Schmankerl. Vom exklusiven CL werden nur 40 Exemplare gebaut. Die Daten: 6-Liter Biturbo V12 mit 612 PS und elektronisch begrenzten 1000 Nm Drehmoment. Soweit der ‘normale’ 65 AMG. Die limitierte Auflage beinhaltet weitere luxuriöse Extras: Besonders durch die Lackierung soll das extravagante Coupe einzigartig werden. Hier lautet das Zauberwort “AMG Alubeam“, ein Sonderlack, der bisher nur Conceptcars schmückte. Die viel kleineren Pigmente verteilen sich gleichmäÃiger und legen sich wie eine flüssige Metallhaut über die Karosserie.

    Auch der Innenraum wurde mit zahlreichen Details verfeinert. So verzieren AMGRauten die zweifarbige Lederausstattung “Passion Exklusiv” und unzählige “V12” und “AMG” Schriftzüge wurden angebracht. Beim Blick auf den Tacho, der bis 360 km/h reicht, fühlt man sich in der Sportlichkeit, die die Details aus Carbon ausstrahlen, bestätigt. Der Tuner aus Affalterbach macht sich damit ein gelungenes Geburtstagsgeschenk, das wohl wegen seiner Limitierung schnell ausverkauft sein wird. Von daher: Sofort bestellen!

  • Mercedes SLR Roadster: 330 offen

    Slrroadster Was fehlt einem Auto, das über 626 PS verfügt und in 3,8 sek. von 0 auf 100 ‘fliegt’. Nichts. Ãberflüssig ist nur das Dach, meinen Mercedes und McLaren. Deshalb gibt es jetzt eine offene Variante des SLR. Beim Fotoshooting auf den Kanaren wurde das Ãber-Cabrio nun gesichtet. Vier Jahre nach der Markteinfuehrung erhält das Coupe aus Carbon ein offenes Pendant mit Stoffverdeck. Die technischen Daten werden wohl im GroÃen und Ganzen beibehalten, offen bleibt allerdings, ob der Roadster die Flügeltüren seines Bruders übernimmt, die zu einem nicht geringen Teil den Charme dieses Supercars ausmachen.

    Der Preis wird, wie zu erwarten, etwas angehoben: Die Investition für rund eine halbe Million Euro, erhältlich ab Herbst, wird sich der Normalverdiener weiterhin nicht leisten können. Aber man kann immer noch damit angeben, einmal eines der raren Droptops gesehen zu haben.

  • Nielsen und Ehret erneut auf dem Treppchen in Le Mans

    Nielsen und Ehret erneut auf dem Treppchen in Le Mans

    Flamingo_maldives_porsche_le_mansNach ihrem spektakulärem 2. Platz in der GT2 Klasse 2006, haben Lars-Erik Nielsen und Pierre Ehret es dieses Jahr wieder auf das Siegerpodest ihres Feldes geschafft. Zusammen mit dem sehr schnellen und talentierten Allan Simonsen konnten sich die sympatischen Privatiers gegen die harte Konkurrenz durchsetzen. Eine gewagte Pit Stop Strategie in den ersten Stunden des wechselhaften Rennens erlaubt ihnen sogar über mehere Runden das GT2 Feld anzuführen!

    Bis in die Nacht hinein verlief der Einsatz ohne Probleme und die Piloten konnte sich gegen stärkere Teams auf Platz drei behaupten. Dann hatte Lars Erik Nielsen einen Unfall und musste an der Box die Front und kleinere Schäden reparieren lassen. Trotzdem blieb man in der Spitzengruppe und hatte den Podestplatz vor Augen. Der allerdings war am Sonntagmittag in Gefahr, als Simonsen bei Regen in einen Reifenstapel rutschte und der GT3 erneut unplanmäÃig an die Box musste. “Dabei hat uns Porsche hervorragend unterstütztâ, so Ehret. “Ohne deren Hilfe hätten wir mehr Probleme bekommen und vielleicht den dritten Platz nicht halten können. Vorne und hinten war einiges defekt und auch der Kühler musste getauscht werden.â Nach knapp 22 Minuten ging es wieder auf die Strecke und so konnte man den 3. Platz bis zur Zieldurchfahrt behaupten.

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    Nach diesem 3. Platz dürfen wir wünschen, dass Ehret und Nielsen 2008 den Klassensieg holen werden!

    Quelle: Pierre Ehret Photos: Geoffroy Barre

  • Jacques Villeneuve will 2008 wieder in Le Mans fahren

    Jacques Villeneuve will 2008 wieder in Le Mans fahren

    Jacques_villeneuve_le_mans_2007Trotz seines, durch den Motorschaden seines Peugeot 908 bedingten, Ausfalls in den frühen Morgenstunden am Sonntag, gab sich Jacques Villeneuve nach dem Rennen sehr zufrieden. Er teilte mit dass die Strecke einige Kniffe in sich hat, die mann erst im Laufe des Rennens richtig zu meistern lernt. Das Zusammenspiel mit den GT und LMP2 Rennern kostete ihn in seinem ersten Stint auch einiges an Gewöhnung und wirkte sich auf seine Rundenzeiten aus. Zum Schluss konnte sich Villeneuve der Magie von Le Mans nicht entziehen und somit will er 2008 wieder mit dabei sein.

    Peugeot_908_le_mans_pit_stop

  • Lamborgini Murciélago Superleggera: Die superleichte Fledermaus

    Murcielago Nachdem neue Bilder vom Lamborghini Murciélago beim Testen auf der Nordschleife aufgetaucht sind, könnte die Vermutung bestätigt sein, dass der Autobauer aus Sant`Agata-Bolognese seine ‘Fledermaus’ (span. Murciélago) einer Fitnesskur unterzieht. Was dabei erreicht werden kann, sieht man am Gallardo Superleggera: 100 Kilo runter und 10 PS rauf bringen den Supersportler nun in 3,8s. (vorher 4,0s) von 0 auf 100 km/h. Der jetzt schon temperamentvolle Murciélago würde dann zum brachialen Kampfstier avancieren:

    Bis zu 700 PS und eine Gewichtsreduzierung, durch Einsatz von Carbon, um 150 kg wären denkbar und mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 350 km/h bahnt sich auch ein klarer Angriff auf Porsche Carrera GT, Ferrari Enzo, Mercedes SLR und Co. an. Zu erwarten ist der neue Murciélago Superleggera (dt.: superleicht) auf der Frankfurter IAA im September.

  • Lexus LF-A: Der Lexussupersportler

    Lfa_3 Im Allgemeinen haben es Concept Cars ja so an sich, dass sie – leider – nie in Serie produziert werden. Umso erstaunlicher ist es dann zu hören, dass Lexus seinen neuen Supersportler doch ins Rennen schickt. Erste Bilder zeigen den neuen LF-A bei Testfahrten auf dem Nürburgring. Und viele Details der Studie wurden sogar beibehalten. So zum Beispiel auch der unverwechselbare Auspuff mit den drei Endrohren und der mächtige Heckdiffusor. Angetrieben wird der Sportwagen aus dem Hause Lexus von einem Zehnzylinder, der aus seinen rund fünf Litern Hubraum gut 500 PS rausholt. Kürzer als ein Porsche und tiefer als ein SLR, so präsentiert sich der Japaner.

    Beim Preis orientiert er sich aber an der Konkurrenz: mehr als 100.000 Euro muss man für den Sportwagen mit Formel-1-Technologie schon berappen. Dem Publikum vorgestellt wird Toyotas Antwort auf den R8 von Audi wohl auf der diesjährigen IAA in Frankfurt. Dann wird sich zeigen, ob der IF-A seinen Mitstreitern davon- oder, wie Toyota derzeit in der Formel-1, nur hinterherfährt.