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  • Modball 2007 gestoppt

    Modball_2Die Modball 2007 ist eine illegale Autorallye, die durch Mitteleuropa führt, ähnlich der Gumball Rallye welche für Kenner der Szene auf jeden Fall ein Begriff sein dürfte. Die lt. Focusonline überwiegend britischen Teilnehmer der Rallye waren am 10.06.2007 in London gestartet um dann über Köln zu ihrem Zielort Genf zu gelangen. Nach Angaben der Zeitung Express waren es 143 Teilnehmer. Die Fahrer wurden letzte Woche Montag bei Düsseldorf und Köln von der Polizei gestoppt und die Veranstaltung darauf hin abgebrochen.

    Gegen die Fahrer wurden wegen des VerstoÃes von illegalen StraÃenrennen auf öffentlichen StraÃen BuÃgeldverfahren eingeleitet. Nach Entrichtung einer Sicherheitsgebühr wurden die Fahrer in Gruppen um die zwanzig Teilnehmer an die belgische Grenze gebracht, von wo aus sie die belgische und französische Polizei weiter zur Kanalfähre nach Calais begleitet. 

  • Lewis Hamilton und sein zweiter Saisonsieg…

    F1_2007Der Brite Lewis Hamilton hat heute den groÃen Preis der USA gewonnen und machte damit seinen zweiten Saisonsieg in der Formel eins klar. Das die Silberpreile damit auch noch einen Doppelsieg errungen haben rundet den Triumph noch ab. Der Weltmeister Fernando Alonso wurde zweiter. Dahinter Ferrari Pilot Filipe Massa. Hamilton baute durch diesen Sieg seine Führung im Gesamtklassement auf 10 Punkte vor Alonso aus.

    Für Ralf Schumacher verlief das Rennen erneut entäuschend, der bereits kurz nach dem STart durch eine Kollision ausschied. Gleiches gilt für Williams Fahrer Nico Rosberg, der auf Platz sechs lag, als er vier Runden vor Schluss ausschied. Die Ãberraschung des freien Trainings Sebastian Vettel, der den noch ein Rennen aussetzenden Kubica vertreten hat, fuhr ebenfalls in die Punkte.

  • Groà + Luxuriös = Royal Eagle

    RoyaleagleDieses Wochenende habe ich beim Zappen durch die Fernsehesender auf Kabeleins in Abneteuer Auto (16.06.2007) mal wieder etwas entdeckt, was mich sehr fasziniert hat und zudem auf jeden Fall einen Bericht wert ist.  Die  Rede ist vom Royal Eagle einem weltweit einzigartigem Motorhome. Ganz dem Grundsatz “GröÃer ist besser” getreu ist das ca. 4m hohe und 12,20m lange ein rollendes Schloss auf Rädern. ERbaut wurde das Prunkstück von einem Wohnmobilspezialisten im Schwarzwald in über 17.000 Stunden Handarbeit un d hat einen beachtlichen Neuwert von über 1,5 Millionen Euro.

    Der Royal Eagle basiert laut classicdriver.de auf einem 3 – Achs luftgefedertem Fahrgestell, auf dem eine handgefertigte, verzinkte Stahlkarosse turnt. Dank seinem Motor, dem 450 PS starken Scania Turbodiesel mit 10 – Gang Halbautomatik. Die Fenster sind aus Sicherheitsglas und darüber hinaus thermisch isoliert. Im Heck befindet sich eine Tiefgarage, die mühelos Platz für eine Roadster bietet. Auch im inneren bietet der Royal Eagle Luxus pur: Leder und Missioni-Stoffe im “Wohnzimmer”, graue Mosaiksteine in Badezimmer und Dusche. Klimaanlage, Fernseher, Video, Telefone, Fax und eine  Hifi Anlage mit Infinity- Soundsystem runden das Angebot ab. Zum krönenden Abschluss will ich sagen, dass sich der Besitzer dieses Scchmuckstücks mit blutendem Herz von ihm trennen möchte. Näheres gibts unter royaleagle.

  • 1.000.000 Besucher

    Img_5613Im neuen Mercedes-Benz Museum in Stuttgart begrüÃte man am 15. Juni seinen millionsten Besucher. Als Geschenk überreichte der Geschäftsführer eine Einladung zu den Mercedes-Benz Classic Days in Salzburg. Das im Mai 2006 fertiggestellte Gebäude in Form einer Doppelhelix zeigt auf zwei Ebenen Exponate zur Geschichte der Firma, von der Erfindung des Automobils über das Papstmobil bis hin zu neueren DTM-Fahrzeugen. Für dieses Jahr erwarte man zwar nur 800.000 Besucher, aber vielleicht wird die Million ja doch wieder übertroffen.

  • Porsche verlässt die Detroit Auto Show

    Porsche_911_turbo_7627b Der Sportwagenhersteller aus Zuffenhausen gab bekannt, auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit künftig nicht mehr präsent zu sein. Da im laufenden Geschäftsjahr über die Hälfte der knapp 37.000 in den USA verkauften Neuwagen an die Ost- und Westküste gehen, wolle man sich auf andere nordamerikanische Automessen konzentrieren. So sind weitere Salonauftritte nur in Chicago, Los Angeles, Miami, New York und Toronto geplant.

    Doch auch der Kostenfaktor spielt bei solchen Ausstellungen eine groÃe Rolle: Mittlerweile sind die Ausgaben für solche Messen so hoch, dass ein Beschränken auf einige Auftritte durchaus sinnvoll wäre. Zumal die LA Motor Show, die verstärkt um Aussteller wirbt, ihrem detroiter Pendant bald den Rang als wichtigste Autoshow ablaufen könnte, da die NAIAS hauptsächlich eine Medienveranstaltung ist.
    Bleibt abzuwarten, ob andere Hersteller diesem Beispiel folgen werden…

  • Ein teures Vergnügen

    Dab_wr2_bentley In Dubai gilt die Regel: Je weniger Stellen das Autokennzeichen hat, umso wichtiger ist der Besitzer. Der Geschäftsmann Talal Al Khoury wollte seinen reichen Kollegen dabei in nichts nachstehen und erwarb im Mai ein Kennzeichen mit seiner Glückszahl, der “5”. Kostenpunkt: umgerechnet gut fünf Millionen Euro. Damit übertrifft er den bis dato gültigen Rekord von rund einer Million US-Dollar die für eine “8” bezahlt wurde. Ein Eintrag im Guinness-Buch ist ihm damit sicher.

    Die Rekordsumme, die der Manager für das in Siegen hergestellte Kennzeichen hinblätterte, wird gröÃtenteils für wohltätige Zwecke ausgegeben. Daher bereue er den Kauf nicht.
    Und mit der “5”, die künftig auf seinem roten Rolls-Royce prangen wird, erkennt man ihn in der Stadt am Persischen Golf sofort wieder.

  • Die lahme Raubkatze

    Jaguar_cxf_side So würde Ford wohl seine Premiummarke Jaguar sehen, denn der weltweit drittgröÃte Autobauer betrachtet zur Zeit die Option, seine ‘Premium Auto Group’ (PAG), zu der neben Jaguar auch Land Rover und Volvo gehören, zu verkaufen. Die Konzernführung soll mehrere Investmentbanken beauftragt haben, potenzielle Käufer für die Luxusmarken zu finden. Während die Trennung von Jaguar und Land Rover so gut wie sicher ist, bleibt die schwedische Marke Volvo wohl noch in den Händen des detroiter Autoherstellers.

    Als Käufer im Gespräch sind unter anderem FIAT, Renault und eine britische Investorgruppe.
    Grund für den Verkauf: Trotz zu erwartender Gewinne der PAG in diesem Jahr schreibt der Konzern rote Zahlen, vor allem wegen schleppender Verkäufe der Kernmarke Ford in den USA und schwankender Absatzzahlen bei Jaguar und Land Rover in den vergangenen Jahren.
    Nach DaimlerChrysler zeigt sich nun auch bei Ford, dass Masse und Klasse nur schwer vereinbar sind.
    Das Gegenteil beweist VW: Das Luxussegment mit Audi, Lamborghini, Bugatti und Bentley erweist sich als profitabel.
    Und auch BMW wirtschaftet mit der Nobelmarke Rolls-Royce recht erfolgreich.
    Daher ist es wohl entscheidend, was man aus den Luxusmarken macht. Ein Mondeo mit einer Wildkatze auf der Motorhaube lässt sich jedenfalls nur schlecht für den doppelten Preis verkaufen, da wirkt auch der schöne Name des eleganten Tieres keine Wunder.

  • Nach der Trennung: Wofür steht Chrysler?

    ChrysleridentitaetErinnert sich noch jemand an die Gründe, die zur Fusion zwischen Daimler und Chrysler im Jahr 1998 geführt hatten? Meines Wissens war die Chrysler Group in diesem “Merger of Equals”, wie der Deal seinerzeit der Ãffentlichkeit verkauft wurde, das Unternehmen, das für die Verluste zuständig war. Nun lesen wir bei Auto-Presse, dass sich Chryler in einer Anzeigenkampagne als “unterdrückt” dar und setzt auf ur-amerikanische Werte. Nun, ja, Werbung ist Werbung und wenn es hilft, mehr Modelle zu verkaufen … bittesehr. Doch seltsamerweise hatten bereits GM, Ford und eben Chrysler mit einer ähnlich patriotischen Kampagne namens “Buy American” eher mässigen Erfolg. Die US-BürgerInnen dachten eher an “Buy Japanese” und liessen die zumeist dick motorisierten Amikutschen links liegen. Und um die Konfusion weiter zu erhöhen, dünnte Chrysler parallel zu der neuen Kampagne – ebenfalls ganz unpatriotisch – das einheimische Händlernetz aus, um in Europa “aufzurüsten”.

    Das verstehe wer will, aber vermutlich wird das neue Management wissen, was es tut …

  • James Cook – Wohnmobil Deluxe

    JamescookSchlägt man in einem Lexikon unter dem Begriff “James Cook” nach, so gerät man sogleich an den berühmten englischen Seemann und Entdecker aus dem 18. Jahrhundert. Doch bei James  Cook handelt es sich ebenfalls um ein Reisemobil aus dem Hause Mercedes-Benz, bei dem es ebenfalls einiges zu entdecken gibt. Wie Auto-Presse berichtet, geht die dritte Generation dieses Modells nun erstmalig mit einem kompletten Modell- und Ausstattungsprogramm an den Start. Individualisierung ist bei diesem Modell Trumpf und so können beispielsweise zwei verschiedene Dachversionen, je nach benötigten Schlafplätzen geordert werden. Entsprechend individuell wie die Ausstattung ist auch die Preisliste gestaltet.

    Minimum sind hier 54.100 Euro, doch je nachdem, was man sich gönnt, kann der Preis schnell auf mehr als 90.000 Euro geschraubt werden.

  • Biturbo: Fiat bringt mehr Power in seine Dieselmotoren

    FiatbiturboMann-o-mann: Von ursprünglichen 120 bzw. 150 PS hin zu 177 bzw. 188 PS ist es wahrlich ein groÃer Sprung. Doch hat es sich der italienische Automobilhersteller Fiat nicht nehmen lassen, seinen 1,9 Liter Diesel deutlich hochzuschrauben. Wie Auto-News schreiben, gelingt dies aufgrund einer weiterentwickelten Turboladertechnologie, die mit zwei Stufen ans Werk geht. Bei niedrigen Drehzahlen kommt erst der kleine Turbolader zum Einsatz, doch sobald der Wagen beschleunigt, ist es Zeit für den “GroÃen”, der die entsprechende Mehrleistung liefert. Vom 188 PS- Diesel heiÃt es, dass er ausschlieÃlich in den konzerneigenen Modellen von Fiat, Lancia und Alfa Romeo zum Einsatz kommen soll, während der kleinere Diesel auch anderen Fahrzeugen zur Verfügung steht.

    Ãber den Verbrauch wurde leider nichts bekannt.