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  • Peugeot: Neues vom 4007

    4007Ab Juli ist es soweit: Der 4007, Peugeots erster SUV kann vorbestellt werden. Zwar kommt der Wagen erst im September auf den Markt, doch wer sicher gehen möchte, zu den ersten KäuferInnen zu zählen, sollte schon im Vorfeld zuschlagen. Wie Auto Motor und Sport berichtet, haben die Franzosen nun auch die Preise für ihren neuen Hoffnungsträger bekannt gegeben. Ab 29.590 Euro (Achtung: Schwellenpreis) ist man dabei. Einstiegsmodell ist dabei der 4007 Tendance mit einem 2,4 Liter Benziner und 170 PS, wer lieber einen Diesel fährt, sei auf den Tendance HDi FAP 155 mit 2,2-Litern und 156 PS verwiesen. Ginge es nur nach der Optik, so könnte man dem 4007 durchaus eine glorreiche Zukunft prophezeien. Doch ob der Markt unbedingt noch einen weiteren SUV benötigt, möchte ich mal in Abrede stellen.

    Vielleicht hätte man die Entwicklungskosten dann doch besser in einen Hybriden gesteckt …

  • Startech: Jeep Wrangler im Sonntagskleid

    StartechWenn es einen Wagen gibt, bei dem man unweigerlich an freie Natur, schroffe Felslandschaften und das Bewältigen scheinbar unüberwindlicher Hindernisse denkt, dann ist das wohl der Jeep Wrangler. Doch wie Auto Motor und Sport berichtet, hat der Bottroper Tuner Startech dieses Raubein nun in ein geradezu sonntägliches StraÃenkleid gehüllt. Edelstahlschweller zwischen den Rädern, ein von Edelstahl geschmücktes Reserverad am Heck und jede Menge Leder im Innenraum – das sind nur einige der Extras, die aus dem Wrangler fast schon ein vorzeigbares StraÃenmobil machen. Und anders als bei vielen SUV macht der Wagen trotz der Verschönerungen nachwievor auch in freier Wildbahn eine gute Figur.

    Sinnvoll und nicht – eine Aufwertung erfährt der Wrangler auf jeden Fall …

  • Neuer Trend? Reifen mit Geruch

    DuftreifenIch gebe es ja zu: So richtig verstanden habe ich diese Geschäftsidee noch nicht. Bei Autodino findet sich ein Posting über den weltweit ersten Reifen mit Lavendelduft. Genauer gesagt: Der Ultra-High-Performance (UHP)-Reifen aus Kumhos Ecsta-Serie verströmt seinen Duft im warmen Zustand in einem Umkreis von rund zehn Metern. Cui Bono? möchte ich da fragen, denn wer im Auto sitzt, wird vermutlich wenig olfaktorische Reize der AuÃenwelt wahrnehmen. Darüber hinaus kann immer derselbe Geruch auf Dauer mehr als penetrant werden aber deswegen gleich die Reifen zu wechseln fiele wohl den wenigsten ein. Nach meiner Einschätzung handelt es sich hier um eines der sinnlosesten Produkte seit langem …

    Doch letztlich entscheiden die KäuferInnen über Erfolg und Misserfolg. Mal schauen, ob und wann wir mehr von den duftenden Reifen hören.

  • Le Mans könnte dieses Jahr zum Reifenpoker werden

    Le Mans könnte dieses Jahr zum Reifenpoker werden

    Lm07_porsche_gt2_rainBeim gestrigen 2. Qualifying in Le Mans gingen nebst einigen angeheiterten Zuschauern im durchnässten T-Shirt, auch so manche Rennstrategie baden. Die Teams stellen sich auf wechselhafte 24 Stunden ein und nutzten die Session zum Reifentesten. So auch der Autorlando Porsche von Pierre Ehret, Lars-Erik Nielsen und Allan Simonsen. Mit einer Bestzeit von 4’36” im Regen zählt der Porsche Nr.93 zu den Top Favoriten im GT2 Feld!

    Mehr Fotos vom Regen Qualifying im folgenden Teil dieses Posts.

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  • Das Twike: Elektromobilität der Gegenwart

    T1_5 Der Prototyp “Twike 1” wurde 1986 von Studenten der ETH Zürich anlässlich der “Innovative Vehicle Design Competition” in Vancouver präsentiert. Zu damaligen Zeiten mehr als eine kleine Sensation. Neben dem “Smart Fortwo” oder dem japanischen “Phiaro Eternity“, wie auf der Internetpräsenz nachgelesen werden kann, sei das Twike das einzige serienmäÃige Elektro-Mobil der Gegenwart.

    Durch den Ausbau der “Plug-In-Hybrid” Infrastruktur in den kommenden Jahren, könnte ein Elektrofahrzeug durchaus eine sich lohnende Anschaffung sein. Auch wenn die “Twike Fahrerâ bislang noch nicht in Massen die StraÃen Europas erobert haben, gilt es als eines der meistverkauften Elektromobile. Das “Powertwike” ist bis dato das letzte präsentierte Modell (2005) aus der Twike Manufaktur und  die technischen Standards sind bemerkenswert: Durch die Ausstattung mit Nickel-Metallhydrid Akkus (17,8 Ah) kann die Reichweite  bis zu 140 km ausgereizt werden. Auch über 100km/h Spitze sind zu schaffen, denn durch eine spezielle “Racing Softwareâ kann das Drehmoment um ca. 25% gesteigert werden. Das dreirädrige Elektromobil wird mit einer Joysticksteuerung navigiert und kostet je nach Ausstattung um die 25000 Euro. Der Energieverbrauch des Leichtbaufahrzeuges liegt bei umgerechnet etwa einem halben Liter Treibstoff auf 100 km.  AuÃerdem ist das Twike auf 5 Jahre von der KFZ Steuer freigestellt. Auch wenn die Aufladezeit von ca. 3 Stunden etwas lang sein mag, alles in allem scheint die Kosten-Nutzrechnung respektive einer Miteinbeziehung sämtlicher Umweltproblematiken  beeindruckend.


     

  • Die Beetles on Tour

    BeetletourNein, bei der Ãberschrift handelt es sich um keinen Schreibfehler. Denn bei der Sunshinetour handelt es sich nicht um eine legendäre Reunion der Beatles, sondern um eine Beetle-Parade anlässlich des einmillionsten Modells des VW-Klassikers. Unter der URL http://www.beetle-sunshinetour.de/ können sich Fans des “Käfers” bzw. des “New Beetle” über den Verlauf der Tour informieren und sich für die Fahrt anmelden. Die Tour beginnt in Lübeck und endet in einer groÃen Flower-Power-Party am Ostseestrand von Grömitz. Momentan haben sich bereits mehr als 140 FahrerInnen angemeldet, wer also Lust hat, sollte nicht lange überlegen …

    Die Teilnahme ist natürlich kostenlos.

  • Mitsubishi RalliTronic Power Pack für Diesel

    MitsubishiNennt man so etwas nun Tuning oder nicht? Eigentlich spräche ja einiges dafür, denn schlieÃlich kann das Leistungssteigerungs-Kit RalliTronic Power Pack für die Dieselmodelle von Mitsubishi nachträglich geordert werden. So steigern sich, einem Bericht in den Auto-News zufolge, neben dem Drehmoment auch die Elastizität und Motorleistung der Japaner. Doch auf der anderen Seite wird dieses 899 Euro teure Extra ja vom Hersteller selbst angeboten, wobei man eher von einem Upgrade sprechen könnte. Doch streiten wir uns nicht um Namen sondern eher um den Sinn dieser MaÃnahme. Denn ob es wirklich Sinn macht, einen Grandis 2.0 DI-D um 27 PS stärker und um eine Sekunde spurtschneller zu machen, wage ich mal zu bezweifeln.

    Schickere Innenausstattung? Meinetwegen! Spritsparende MaÃnahmen? Umso besser. Aber auf so eine Nachrüstung kann man doch eigentlich verzichten, oder?

  • Mercedes ML 500 4Matic – mehr Power, weniger Verbrauch

    MercedesmlIch gebe es ja zu: Als ich die Ãberschrift in den Auto-News gelesen habe, die von einem Leistungsplus beim neuen Mercedes ML500 4Matic kündete, wollte ich mich schon fast wieder ärgern. Doch zum Glück heiÃt es weiter: Trotz Leistungsplus hält sich der Neue in puncto Verbrauch zurück. Wenigstens etwas könnte man da sagen, doch ob es wirklich notwendig ist, den Allradler mit einem 5,5 Liter V8 Motor auszustatten, wage ich zu bezweifeln. Die Leistung wurde dabei um 82 PS auf nunmehr 388 PS gesteigert und trotzdem sinkt der Benzinverbrauch von 13,4 Liter auf nur noch 12,8 Liter. Doch machen wir uns nichts vor: Das ist immer noch viel zu viel. Und wer, wie Mercedes, beweist, dass man trotz hoher Leistung in punkto Verbrauch einsparen kann, der hätte ruhig die Leistung bei den mehr als ausreichenden 306 PS belassen und dafür den Verbrauch gleich um mehr als einen Liter senken können.

    Sind das überzogenen Vorstellung? Ich finde eigentlich nicht …

  • Der Mini – Geschichte einer Legende

    MinicooperWenn es ein Auto gibt, das schon zu Lebzeiten eine Legende ist, dann wohl den Austin Mini Cooper oder Mini, wie der mittlerweile zu BMW gehörende Kleinwagen heute heiÃt. Die Entwicklung dieses formschönen Wagens, der sich bis zum Kauf durch den BMW-Konzern 5,3 Millionenfach verkaufte, begann im Jahr 1956. Damals erhielt der Ingenieur Alexander Arnold Constantine Issigonis den Auftrag, einen verbrauchsgünstigen Kleinwagen zu entwickeln, was im Jahr 1959 die Premiere des Mini zur Folge hatte. Auf Auto-News findet sich eine überaus sehenswerte Fotoserie, in der wir – neben tollen Schnappschüssen – jede Menge Informationen rund um dieses Kultmobil erfahren.

    Ob Rennversion, Kombi oder Mini-Moke – hier sind so ziemlich alle Modelle versammelt, die den pfiffigen kleinen Briten so beliebt gemacht haben.

  • Bringt Renault das 3.000 Dollar Auto?

    Logan_3Die wenigsten Menschen halten den Dacia Logan für ein teures Auto, wie auch, wenn feststeht, dass der französische Rumäne derzeit in punkto Neuwagenpreis von keinem seiner Mitbewerber unterboten wird. Doch glaubt man einem Artikel im Spiegel, so droht dem Logan bald Konkurrenz aus dem eigenen Lager. Renault plant nämlich ein neues Forschungszentrum in Indien, in dem in den nächsten Jahren ein 3.000 US-Dollar Auto gebaut werden soll. Dabei soll dieses Mobil für umgerechnet 2.260 Euro allerdings nicht auf den europäischen Markt gelangen. Auf die unzähligen Fragen, die mir in diesem Kontext einfallen, finden sich allerdings (noch) keine Antworten: Wieviel soll der Wagen verbrauchen? Welcher Antrieb? Welche Ausstattung? Auf wessen Kosten wird der günstige Preis entstehen?

    Mal sehen, wann wir mehr von diesem vielversprechenden Projekt erfahren.