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  • Der Spanische “Käfer” feiert 50. Geburtstag

    Seat600Der beliebte und auf gut deutsch gesagt “gute, alte” Seat 600 feiert seinen 50. Geburtstag. Der Seat 600 ist für den Spanier das, was für den Deutschen der Käfer oder für den Italiener der Fiat 600 (man bemerke die Ôhnlichkeit in der Namensgebung). Der von Seat 1957 auf den Markt gebrachte zwei-türige Kleinwagen mit Heckmotor entsprach genau dem 2 Jahre vorher auf dem Markt eingeführten Fiat 600. Mit seinem 4 – Zylinder Reihenmotor mit 633 ccm Hubraum und einer Leistung von 16kW/21,5 PS, brachte es der Seat auf gut 95 km/h.

    Ab 1959 wurde ein stärkerer Motor 21kW/28,5 PS verbaut, der das Vehikel dann auf stolze 100 km/h brachte. Dieser Kleinwagen löste mit seiner Einführung in Spanien eine wahre Massenhysterie aus und wurde in den 60er Jahren zum Symbol des spanischen Wirtschaftswandels zum  modernen Industriestaat. In 14 Jahren liefen insgesamt ca. 800.000 Stück des “Kleinen Flitzers” vom Band bis letztlich die Produktion 1973 eingestellt wurde. Und auch heute noch erfreut sich der Seat 600 den Berichten von einem spanischen Oldtimer treffen (Focus Auto) zu Folge groÃer Beliebtheit.

  • Trennt sich Daimler minus Chrysler nun auch von Smart?

    SmartFragen kostet bekanntlich nichts. Und so erscheint die Frage, die sich das US-amerikanische Auto-Weblog Jalopnik angesichts der MiÃerfolge von Smart stellt, durchaus berechtigt. Is smart still smart for DaimlerChrysler heiÃt es in dem Artikel und angesichts kolportierter Verluste in Höhe von 3,9 Milliarden Euro über die letzten vier Jahre, würde doch einiges für eine Trennung sprechen. So lässt es sich der Verfasser des Artikels nicht nehmen, einmal einen Vergleich mit den Chrysler-Verlusten anzustellen und kommt zu dem Ergebnis, dass Smart die Stuttgarter durchaus teurer kommt, als die US-amerikanische Traditionsmarke. Doch glaubt man dem Handelsblatt, so scheinen die dunklen Jahre überstanden. Dort lesen wir Ein Daimler-Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren und sagte, dass der Konzern mit Smart in diesem Jahr erstmals schwarze Zahlen schreiben werde.

    Das Jahr ist ja noch lange und so darf man gespannt sein, ob sich diese optimistische Ansage am Ende des Jahres wirklich bewahrheitet. 

  • Je Design motzt den Touareg auf

    JedesignEs ist schon von Haus aus ein absolut übertrieben motorisiertes Auto. Die Rede ist vom VW Toureg, diesem monströsen SUV, mit dem die Wolfsburger auch in der Spritfresser-Bundesliga mitmischen wollen. Doch wie das so ist, hat sich auch hier ein Tuner gefunden, der noch mehr PS aus dem Wagen herauskitzelt. Auto-Presse schreibt 352 anstelle von 313 PS und einer gleichzeitigen Steigerung des maximalen Drehmoments von 750 auf 855 Nm. Dagegen wirkt sich die preisliche Steigerung um gerade einmal 1.489 Euro geradezu bescheiden aus (nein, das ist jetzt keine Kaufempfehlung). Wer diesen Leistungszuwachs auch optisch dokumentieren möchte, der kann ebenfalls einen neuen Frontspoiler, Seitenschweller eine neue Heckschürze und einen Doppelscheinwerfersatz ordern. Diese Extras sind natürlich nicht im Preis inbegriffen und müssen – wie der Name ja schon sagt – extra bezahlt werden.

    Alles in allem dann doch ein teuer SpaÃ, bei dem man sich fragen muss, ob sich dieser Aufwand für einen Toureg wirklich lohnt. Entscheiden werden die KundInnen.

  • TÃV rät zum Mitführen von Reservelampen

    XenonEigentlich meint es der TÃV Süd ja gut. Denn bestimmt hat es in der Vergangenheit schon den einen oder anderen Fall gegeben, bei dem im Ausland ein Autoscheinwerfer ausgefallen ist, dies ausgerechnet nachts geschehen ist und noch zudem genau dieser Typ am Urlaubsort nicht erhältlich war. So kommt man dann dazu, den Tipp zu geben, stets eine Reserveleuchte dabei zu haben. Wie Auto-Presse schreibt, kann man den Austausch dann auch getrost einer Werkstatt überlassen. Was leider aus dem Artikel nicht hervorgeht, ist die Info, ob hier allein die Glühbirnen oder gar der komplette Scheinwerfer gemeint ist. Auf jeden Fall sollte man die Glühbirnen immer nur paarweise austauschen, da sich der Verschleià meist synchron vollzieht. Ob es nun wirklich nötig ist, sich stets mit den entsprechenden Ersatzteilen auszurüsten, sollte jeder selbst entscheiden.

    Ich habe es jedenfalls noch nie erlebt, dass ein Scheinwerfer während der Fahrt ausgefallen ist… aber das muss im Zweifel kein Argument sein.

  • VW Sharan zum Schnäppchenpreis

    VwsharanWenn ein Auto sage und schreibe 3.526 Euro billiger gemacht wird, so hat das sicherlich seine Gründe. Im Falle des VW Sharans könnte man darauf schlieÃen, dass der Van nicht mehr so stark nachgefragt wird, wie noch vor ein paar Jahren. Doch sei´s drum: Attraktiv ist attraktiv und wie wir bei Auto Motor und Sport lesen, soll das Sondermodell Pacific vor allem diesem Attribut genügen. Die Auflistung der Extras ist lang und liest sich wirklich gut: Multifunktionslenkrad, Tempomat, ein umfangreiches Radio-Navigationssystem mit sage und schreibe zehn Lautsprechern, Einparkhilfe, ein Lederpaket (fürs haptische Empfinden und fürs Auge), Sportsitze, Leichtmetallfelgen (16-Zoll) – das sind nur einige der Ausstattungsmerkmale, die hier mit an Bord sind. In punkto Motor haben die KundInnen die Wahl, doch dürfte die Basisversion mit 2,0 Liter-Motor und 115 PS durchaus ausreichen. Ach, ja, und da es sich ja um ein Sparmodell handelt, beträgt der Komplettpreis 32.250 Euro.

    Ob das nun unschlagbar günstig ist, muss jeder selbst entscheiden. Doch wer sowieso Interesse an einem Van aus dem Hause VW hatte, der wird sich sicherlich über dieses Angebot freuen …

  • Jaguar: XK und X-Type immer schöner

    Jaguarupdate_2Unter dezent verstehe ich eigentlich etwas anderes. Und wenn Auto Motor und Sport davon schreibt, dass der traditionsreiche britische Automobilhersteller Jaguar seine Modellreihe XK- und X-Type dezent aufgewertet hat, so sollte man hinzusetzen “für einen Jaguar”. Mit seiner Kühlermaske aus Maschendraht und zwei neuen AuÃenfarben bleibt der X-Type natürlich ein absoluter Eyecatcher – gewolltes britisches Understatement hin- oder her. Okay: Beim XK kann man dann in der Tat von dezenten Angleichungen sprechen, denn auÃer neuen Türöffnern und einer künftig versteckten Radionantenne hat sich hier nichts geändert. Oder doch? Eine Kleinigkeit noch: Beim XKR kommen zudem serienmäÃig neue 20 Zoll-Leichtmetallfelgen, ein Surround-Soundsystem, eine beheizbare Frontscheibe und Alupedale zum Einsatz.

    Sicherlich alles kein unbedingt neuer Grund, nun eine der teuren motorisierten Wildkatzen zu kaufen aber auch kein Grund, der dagegen spräche. Manchmal sind es eben die kleinen Schritte, die ein bisschen mehr Perfektion erreichen ..

  • Porsche 911 Turbo Cabrio – rasante Sommerlichkeit

    PorschecabrioMit groÃem Wohlwollen lese ich die Zwischenüberschrift im Spiegel zur Vorstellung des neuen Porsche 911 Turbo Cabrio. Ein unvernünftiger Traum heiÃt es hier und besser hätte man es nicht ausdrücken können. Doch wirft man einen Blick auf den CO2-Ausstoss dieses Autos, so wird der Traum schnell zu einem Albtraum. So bereichert dieses neue Flagschiff der offenen Porsche-Flotte mit jedem Kilometer unsere ach so geliebte Atmosphäre um 309 Gramm Kohlendioxid, was angesichts einer Motorisierung von 480 PS und einer V-Max von 310 km/h niemanden wundern dürfte. Sollte man solch eine Info in den Vordergrund stellen? Ich finde schon, denn dass dieser Wagen umwerfend schön aussieht, mit mehr als 150.000 Euro umwerfend teuer ist und jede Menge schicker Extras zu bieten hat, versteht sich von selbst.

    Nur mit dem eingebauten guten Gewissen, das hapert es noch ganz gewaltig …

  • Wird die Formel 1 wieder gefährlicher?!

    F1_2007 Laut James Penrose, Sicherheits-Ingenieur der FIA, wird der Tod irgendwann wieder in die Formel eins zurückkehren. Dies lies der Ire laut YahooDeutschland Sport gegenüber der Tageszeitung “Die Welt” verlauten. Das letzte Todesopfer in der Formel 1 war der dreimalige Weltmeister Ayrton Senna, der am 1. Mai 1994 in Imola starb. Penrose war maÃgeblich an der Einführung einer 2003 in der Formel eins verpflichtend werdender Sicherheitstechnik Namens Hans (Head-and-Neck-Support/Kopf- und Nacken-Unterstützung). Hans war es ebenfalls zu verdanken, dass BMW – Sauber Pilot Robert Kubica bei seinem spektakulären Crash beim GroÃen Preis von Kanada in Montréal fast unverletz blieb.

    Kubica war in Runde 27 bei einem Tempo von über 280 Stundenkilometer abgehoben, in eine Mauer geprallt, auf die Strecke zurückgekommen, hatte sich überschlagen und war dann auch noch zusätzlich in die Leitplanke auf der anderen Seite der Strecke gefahren.
    Die Analyse von Penrose hierzu: “Ãberschläge sehen spektakulär aus, kritischer ist meist der Aufprall in einem stumpfen Winkel. Da wirken die gröÃten Kräfte”. Doch ohne Hans, welches für eine kontrollierte Verzögerung des Kopfes sorgte und dem Monocoque, welches Kubica zusammen mit einer Portion Glück vor Beinbrüchen bewahrte, hätte es auch anders laufen können. Die überlebenschancen für einen Piloten beim Ãberollen seines Rennwagens von einem anderen sind laut Meinung des Experten wesentlich geringer. 

  • Audi visiert mit 3 Autos den 7. Sieg in Le Mans an

    Audi visiert mit 3 Autos den 7. Sieg in Le Mans an

    Audi_le_mans_sieger Am 16.und 17. Juni 2007 stellt sich Audi erneut einer der gröÃten Herausforderungen im Motorsport: die 24 Stunden von Le Mans, die in diesem Jahr zum 75. Mal ausgetragen werden. Seit dem Jahr 2000 ist Audi die Marke, die es in Le Mans zu schlagen gilt. Fünf Siegen mit dem R8 folgte im Juni 2006 beim Le Mans-Debüt des R10 TDI der historische erste Triumph eines Diesel-Sportwagens.  Unterbrochen wurde die Siegesserie bis jetzt nur 2003 von der Schwestermarke Bentley, die weitgehend auf den Audi R8 zurückgriff.

    Erstmals muss sich der Audi R10 TDI dabei mit einem anderen Diesel-Sportwagen messen: dem Peugeot 908. Mit Peugeot tritt ein Hersteller gegen Audi an, der schon in den verschiedensten Motorsport-Kategorien erfolgreich war und ein sehr starker Gegner ist. Als Diesel-Pionier hat Audi jedoch einen Erfahrungsvorsprung â auch in Le Mans. Und den möchte das Audi Sport Team Joest in den siebten Le Mans-Sieg für Audi umsetzen. Um diese Chancen zu maximieren, setzt die AUDI ganze drei Werkswagen ein.

    Stimmen vor dem Rennen

    Dr. Wolfgang Ullrich: “Das Rennen in Le Mans ist immer wieder eine neue Herausforderung, weil es jedes Jahr ganz anders und neu ist. Mit Peugeot haben wir diese Mal einen neuen starken Gegner, der alles, was er bisher im Motorsport gemacht hat, sehr professionell und erfolgreich umgesetzt hat und in Le Mans schon zweimal gewonnen hat. Am Testtag war Peugeot in etwa auf einer Augenhöhe mit uns, und auch die anderen LM P1-Fahrzeuge sind nicht zu unterschätzen. Unser Ziel ist dennoch klar: Wir möchten den siebten Le Mans-Sieg für Audi holen und zeigen, dass wir mit TDI Power die beste Technik und ein toll eingespieltes Team haben.”

    Frank Biela: “Natürlich geht man mit ganz hohen Erwartungen an so ein Rennen heran, vor allem mit unserer Vorgeschichte: Audi, Biela, Pirro, Werner â bei solchen Namen können die Ziele nur sehr hochgesteckt sein. Aber wir wissen alle, dass es alles andere als einfach ist, einen Le Mans-Sieg auch wirklich nach Hause zu bringen.”

    Emanuele Pirro: “Wunsch eins ist, das Rennen auf dem Podium zu beenden â so wie es mir in den vergangenen acht Jahren stets gelungen ist. Wunsch zwei wäre, das Rennen erneut zu gewinnen. Wir haben für dieses Wochenende monatelang sehr hart gearbeitet und sind gut vorbereitet. Ich freue mich auf das Rennen und auch auf die neue Herausforderung durch Peugeot.”

    Marco Werner: “Wir sind als letztjährige Gewinner sicherlich einer der Favoriten. Ich denke aber, wir werden in diesem Jahr ein sehr hartes Rennen sehen. Es sind drei Audi am Start, und mit Peugeot haben wir einen groÃen Gegner bekommen. Das ist gut für den Sport und macht das Ganze interessant. Aber es wird nicht einfach für uns.”

    Dindo Capello: “Es ist kaum zu glauben, wie schnell die letzten zwölf Monate verflogen sind. Mir kommt es vor, als seien wir erst gestern zum Debüt des Audi R10 TDI in Le Mans gewesen. Wir haben nun zwölf Monate mehr Erfahrung. Die Ingenieure von Audi Sport haben hart gearbeitet, um das, was 2006 noch nicht perfekt war, zu verbessern. Ich bin überzeugt, dass Audi die Stärke des R10 TDI, unseres Teams und der Fahrer zeigen wird.”

    Tom Kristensen: “Nachdem ich den Testtag wegen meines Unfalls in der DTM auslassen musste, gehe ich in diesem Jahr etwas anders an die 24 Stunden von Le Mans heran als in den vergangenen Jahren. Meine Einstellung ist dieselbe, doch meine Teamkollegen Dindo (Capello) und Allan (McNish) haben die Vorarbeit schon gemacht. Ich weiÃ, dass ich mich auch sie verlassen kann und freue mich, mit ihnen wieder in Le Mans zu starten. Ich fühle mich fit und hoffe, dass wir ein tolles Rennen fahren können.”

    Allan McNish: “Le Mans ist ein Rennen, das sehr schwer zu gewinnen ist. Ich habe es schon einmal geschafft, allerdings noch nicht mit Audi. Mein Ziel ist daher Sieg Nummer zwei. Ich habe mich genauso vorbereitet wie in den vergangenen Jahren. Auch das Team ist sehr gut vorbereitet. Wir hatten einen sehr guten Langstrecken-Test und viele Erfolge in Amerika. Dass Tom (Kristensen) wieder fit ist, macht die Sache für Dindo (Capello) und mich perfekt.”

    Lucas Luhr: “Ich kann kaum erwarten, dass das Rennen gestartet wird. Ich freue mich riesig. Der Audi R10 TDI macht super viel Spaà zu fahren. Natürlich ist Le Mans mit einem LM P1-Sportwagen aufgrund der hohen Geschwindigkeiten anstrengend. Aber der R10 TDI ist ein sehr gutmütiges Auto. Man gewöhnt sich schnell daran. Im Verkehr muss ich noch den Rhythmus finden. Der Geschwindigkeits-Unterschied zu den GT-Autos ist teilweise schon enorm. Da meint man, die parken. Aber daran gewöhnt man sich.”

    Alexandre Prémat: “Ich wollte schon immer in Le Mans starten, nun wird dieser Traum wahr, und dieses Gefühl ist groÃartig. Wir hatten einen guten Testtag. Lucas (Luhr) und ich haben einen ähnlichen Fahrstil, was sehr gut ist. Auch mit âRockyâ verstehe ich mich prima. Ich bin sicher, dass wir drei Rookies im Rennen gut mithalten können. Wir dürfen nur keine Fehler machen.”

    Mike Rockenfeller: “Der Testtag hat das bestätigt, was ich schon nach dem Test in Paul Ricard erwartet hatte: Der Audi R10 TDI ist auch in Le Mans klasse zu fahren. Natürlich müssen wir das Feintuning für das Rennen noch etwas optimieren, aber da bin ich zuversichtlich. Klar erwartet jeder bei Audi beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans einen Sieg. Sollte es klappen, wäre es natürlich besonders schön, selbst im Siegerauto zu sitzen. Aber das kann man nicht planen. Ich glaube, den Speed haben wir. Alles andere wird man sehen.”

    Ralf Jütter vom Team Joest: “Natürlich wollen wir den Erfolg vom letzten Jahr wiederholen. Wir haben ein Auto mehr am Start als 2006. Drei Fahrzeuge erhöhen den Arbeitsaufwand, aber auch die Chancen. Wir haben in diesem Jahr noch stärkere Gegner: Pescarolo hat ein neues Auto gebaut, auch Zytek war bei den Tests sehr gut. Und natürlich ist da Peugeot mit dem neuen Diesel. Die haben die beiden ersten Rennen, die sie gefahren sind, gewonnen. Die Autos sind schnell. Das wird eine schwierige Aufgabe für uns. Aber wir hoffen, dass wir unseren Erfahrungsvorsprung umsetzen können und alle drei Autos problemlos laufen.”

    Hinweis für die Redaktionen: Am Freitag findet um 14 Uhr in der Audi Racing Arena im “Parc du Raccordement” in Le Mans eine Pressekonferenz mit Audi Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich, Ralf Jüttner und den Audi Fahrern statt.

    Quelle: Audi Motorsport

  • Audi R8 bald auch als V10

    Audi_r8_ben Trotz den bereits beeindruckenden Leistungsdaten des Audi R8 will es die Ingolstädter Autoschmiede offenbar nicht bei dem 420 PS starken 4,2-Liter-V8 als Motorisierung für den neuen Supersportwagen R8 belassen “höher, schneller, weiterâ ist auch hier die Devise. Neueren Informationen zufolge ist eine Version des R8 mit dem bärenstarken 5,2-Liter-V10 aus dem Lamborghini Gallardo geplant, wie er bereits im S6, S8 eingesetzt wird. Dieses Kraftpaket kommt im neuen RS6 (Debüt IAA 2007) dank Aufladung auf deutlich über 500 PS. Dies gibt vielen Autofans schon jetzt Anlass zum träumen und macht Lust auf mehr.

    Für die ganz Ungeduldigen bietet der Allgäuer Audi-Tuner Abt für den Audi R8 einen Kompressor an, der für mehr Leistung sorgen soll. Dadurch kommt der V8-Motor 390 kW/530 PS gegenüber der Serienversion mit 309kW/420PS, und die Höchstgeschwindigkeit steigt von 301 km/h  auf 317 km/h. Das sind 81 kW/110 PS mehr, als die Serienversion aufweist. Mit dem Leistungszuwachs wird die 100 km/h-Marke bereits 3,9 Sekunden nach dem Start passiert. Diese Leistungszuwächse sind in der Klasse der Supersportwagen jedoch eher als konservativ anzusehen. Man muss jedoch bedenken, dass es sich hierbei um ein reines Motortuning handelt und das die limitierenden Faktoren wohl eher auf Seiten des Getriebes zu suchen sind. Den Preis für das Tuningpaket, welches auch optische “Verschönerungenâ wie Spoiler auf der Heckklappe, 20-Zoll-Felgen, eine modifizierte Frontpartie, eine neue vordere Haube aus kohlefaserverstärktem Kunststoff und co. enthält, will Abt noch nicht nennen. Auf Wunsch soll es allerdings auch das reine Motortuning geben.