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  • Spielzeug für GroÃe: Der Ataka Storatus

    AtakaMan möge den Vergleich schräg nennen, doch für mich sieht das Replika-Car Storatus des japanischen Tuners Ataka aus, wie ein Spielzeugauto. In den 80er Jahren gab es die legendäre Darda-Bahn und beim ersten Anblick des Lancia Stratos Nachbaus habe ich mich prompt an die lustigen kleinen Flitzer mit dem Aufziehmotor erinnert. Doch von wegen Aufziehmotor. Wie Auto Motor und Sport berichtet, bringt der Storatus satte 520 PS aus einem 2,1 Liter Turbo von Nissan auf die StraÃe. Die Abmessungen entsprechen eins zu eins dem legendären Stratos, wobei das Gewicht mit einem Wert zwischen 810 und 900 Kilogramm deutlich unter dem Original liegen dürfte. Ãber Beschleunigung und Endgeschwindigkeit wurde noch nichts bekannt, doch kann man schon davon ausgehen, dass man mit dem Storatus an jeder Ampel gute Karten hat.

    Ach ja, der Preis wurde ebenfalls noch nicht herausgegeben, doch weià man jetzt schon, dass der Bolide zunächst einmal nur auf dem japanischen Markt angeboten wird….

  • Werbeaktion: Peugeot 308 zeigt Präsenz auf Frankreichs StraÃen

    Peugeot308Erinnert sich noch jemand an die Werbeaktion des Toyota Auris? Bestimmt, denn kaum eine Plakatwand im Lande blieb von der damaligen Kampagne verschont. Im Fall des neuen Peugeot 308, über den ich bereits hier im Autoblog berichtet hatte, findet die Werbeung ebenfalls auf der StraÃe statt. Doch wie der Spiegel berichtet, werden die Wagen sogar in natura und voller GröÃe zu sehen sein. Hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Peugeot dürfen, ja müssen sich einen 308er ausleihen und zeigen Präsenz auf Frankreichs StraÃen. Ob eine solche Aktion wirklich Sinn macht, wage ich mal zu bezweifeln. Denn die wenigsten Menschen werden erkennen, dass es sich hier um einen Neuen handelt, der gerade erst auf den Markt kommt. So droht der 308, so schön er auch ist, im StraÃenbild unterzugehen.

    Vielleicht mag man mit einer solchen Aktion ein wenig Geld für Plakatflächen sparen. Doch spart man damit vermutlich auch an Werbeeffekten …

  • Batmobile? Der Vandenbrink 599 GTO

    VandenbrinkDieses Auto sieht kaum noch nach Auto aus – so mein erster Gedanke, als ich vom 599 GTO aus dem Hause Vandenbrik las. Doch wenn selbst das Batmobile als Auto durchgeht, will ich mal nicht so sein und diesem Boliden auch ein paar Zeilen widmen. Insgesamt werden fünf Modelle dieses Tuning-Highlights hergestellt, von denen drei allerdings schon vorgemerkt sind. Uns selbst Ferrari-Puristen dürften den schicken Niederländer lieben. So schreibt Autoblog.com: Purists always scoff at vehicles that aren’t officially sanctioned by the factory, but we’ll side with TopGear on this and admit that it’s one of the most beautiful designs we’ve ever seen.

    Schade, dass wir in dem Posting keine genaueren Daten erfahren …

  • Smart Fortwo mit Start-Stop-Automatik

    StartstopMoment mal! Eigentlich kennt man die Start-Stop-Automatik ja eher von BMW und dem 1er. Doch nun hat auch Konkurrent Daimler(Chrysler) die innovative und spritsparende Technik entdeckt und baut diese in den neuen Smart Fortwo ein.  So lesen wir bei Motorauthority, dass auch beim Smart künftig der Motor ausgeht, sobald der Wagen für einen längeren Zeitraum zum Stehen kommt. Die neue Version des Smart soll bescheidene 71 PS auf die StraÃe bringen, die aus einem Einlitermotor gewonnen werden. Klingt doch sympathisch und so ist es zu hoffen, dass sich der neue Smart dank cleverer SpritsparmaÃnahmen vielleicht doch ein bisschen besser verkauft als seine Vorläufer.

    Ãbrigens: Natürlich stammt die Start-Stop-Technologie in diesem Fall von Mercedes-Benz und nicht, wie bei BMWs 1er Serie aus dem Hause Bosch)

  • Rallyetauglicher Porsche Cayenne S Transsyberia

    TransybEigentlich wollte ich ja direkt wieder mit erhobenem Zeigefinger in dieses Posting starten. SchlieÃlich gehört der Porsche Cayenne zu den schlimmsten Spritfressern, die überhaupt über die StraÃen rollen. Doch bei einem Auto, das in erster Linie für den Rallyesport hergestellt wird und demnach nur in kleinster Auflage erscheint, macht es vermutlich wenig Sinn auf die Umweltwerte zu schauen. Und der Name Transsyberia ist in der Tat gut gewählt für dieses Cayenne-Modell: So soll der SUV, der auch über Stock und Stein eine gute Figur macht, bei der 6.600 Kilometer langen Transsyberia-Rallye von Moskau ins mongolische Ulan-Baator seine Geländetauglichkeit beweisen. Der Stern schreibt hierzu: Das äuÃere Erscheinungsbild des Rallye-SUV ähnelt weitgehend der Basisversion. Lediglich vier Zusatzscheinwerfer auf dem Dach, ein kleiner Dachspoiler an der Heckklappe sowie ein abnehmbarer Schnorchel für die Luftansaugung des 385 PS-starken Achtzylinderaggregats vermitteln Offroad-Flair. Durch den Schnorchel wird eine problemlose Luftansaugung auch bei Flussdurchfahrten bis zu 75 Zentimeter Tiefe möglich ohne dass Wasser in den Ansaugtrakt eintritt. Falls der Transsyberia-Bolide doch mal zu versinken droht, hilft eine montierbare Seilwinde den martialisch in schwarz-orange oder silber-orange lackierten Rallye-Hobel wieder in die richtige Spur zu ziehen.

    Kein Wunder, dass der Offroad Cayenne, den man tatsächlich auch kaufen kann, mit 135.000 Euro doppelt so teuer ist, wie die Basisversion. Doch erscheinen ja auch nur 26 Modelle in einer Kleinserie …

  • Giacuzzo tunt den Nissan Qashqai

    GiacuzzoQashqai – ungewöhnlicher Name und ungewöhnliche MaÃnahme. Denn während meist Audi, Porsche, Mercedes und anderen Nobelmobile in die Werkstätten der Tuner “eingeladen” werden, hat sich der Mendener Veredler Giacuzzo auf den – nun, ja – Kompakt-SUV aus Japan gestürzt. Durchaus mit Erfolg, wenn man sich den aufgemotzten Qashqai so ansieht. Im Angebot befinden sich – einem Bericht auf Auto-Presse zufolge – die obligatorische Tieferlegung, Edelstahl-Leisten mit Qashqai-Logo, eine Vierrohranlage mit Endschalldämpfer sowie eine High-End-Felge. Diese kommt im 20 Zoll Format daher und zeichnet sich durch schicke Speichen aus, die nach auÃen konvex und nach innen konkav gewölbt sind. Klar, dass diese Spaà auch seinen Preis hat: Wer das komplette Tuningpaket erwerben möchte, wird mehr als 4.000 Euro los.

    Ob sich das wirklich lohnt, muss jeder Qashqai-Besitzer selbst entscheiden.

  • USA: Toyota mit bester Innenausstattung

    ToyotavoninnenEs ist schon überraschend, wie erfolgreich der japanische Automobilkonzern Toyota ist. Nachdem schon die umweltfreundlichsten Autos und die Autos mit den wenigsten Pannen aus Japan kommen und nachdem Toyota auch in punkto Kundenzufriedenheit meist an der Spitze liegt, wurde nun auch die Innenausstattung als vorbildlich gelobt. Das US-amerikanische Meinungsforschungsinstitute Kelly Blue Book hat laut Auto-Presse eine Umfrage gestartet, in der Toyota in vier von sieben Kategorie die Nase vorn hatte. Einzig bei Sportwagen und Cabrios konnte Mercedes den Sieg verbuchen und bei den Luxus-SUV Cadillac (bzw. GM).

    Erstaunlich, dass nicht die Luxuswagen à la Rolls Royce und Aston Martin das Rennen gemacht haben. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

  • Ganz in Silber: 25 x Rolls Royce Phantom Silver

    RollsphantomAls sei ein Rolls Royce nicht schon exklusiv genug, bringt der britische Automobilhersteller nun ein Sondermodell des Phantoms heraus. Der Grund: Vor genau 100 Jahren rollte der erste Silver Ghost auf die StraÃen und nun ist natürlich Jubiläum angesagt. Wie Auto Motor und Sport berichtet, sollen gerade einmal 25 Modelle des silbernen Phantoms angeboten werden. Die Edition sieht dabei noch ein bisschen edler aus, als das Original: Felgen (21 Zoll) mit verchromter Nase, Cremefarbenes Leder im Inneren, Palisander-Holz und weià unterlegte Instrumente und Uhr sowie eine Reihe maÃgeschneiderter Kleinigkeiten wie Getränkehalter, Schampuskelch, Kühlfach etc. Wen wundert es da, dass der Rolls einen Nettopreis von 357.000 Euro kosten soll. Und da die wenigsten ein solches Auto umsatzsteuerfrei erwerben dürften, kann man für Deutschland von einem Endpreis von satten 425 K ausgehen.

    Wahrlich exklusiv.

  • Studie: Umweltschutz nur für Ôltere interessant?

    WaldmitbaumEs ist schon erstaunlich: Da könnte man ja eigentlich davon ausgehen, dass Umweltschutz eher ein Thema für die jüngere Generation ist. Doch weit gefehlt. Im Spiegel wird eine Infratest-Studie aufgegriffen, die genau das Gegenteil besagt: Demnach legen 30 Prozent sämtlicher potentieller Käufer besonderen Wert auf die Umweltverträglichkeit des Wagens. Das entspricht laut Infratest bei einer Hochrechnung auf die Gesamtzahl der Bundesbürger etwa 15 Millionen Personen. Rund 60 Prozent dieser umweltbewussten Autokäufer waren dabei über 50 Jahre alt. Ernüchternde Zahlen, denn eigentlich kommt es ja eher auf die jüngere Generation an. Man kann es nun durchaus positiv ausdrücken (wie in dem Artikel) und von Chancen für das Marketing sprechen.

    Auf der anderen Seite sollten die Fakten doch eigentlich Marketing und Argument genug sein.

  • Vornehmer Franzose: Der neue Renault Laguna

    LagunaAnfang letzen Monats konnte man hier im Autoblog die ersten Bilder des neuen Renault Laguna bewundern. Nun berichtet der Spiegel über den französischen Mittelklässler, der ab Oktober zu haben sein wird. Doch so richtig sensationell dürfte der neue Laguna nicht ausfallen. Hübsch, wie französische Autos in aller Regel sind, kommt auch der Laguna daher: Die Motorhaube ist lang und weit nach unten gezogen und auch die Seiten wirken angenehm gestreckt. Mit 4,70 Meter Länge ist der Laguna für einen Wagen der Mittelklasse sowieso recht geräumig und dieser Raum wird im Innenraum durchaus gut genutzt. Die Dekoelemente können wahlweise in anthrazizt, Holz oder Metall geordert werden und auch eine Lederversion befindet sich im Angebot. In punkto Ausstattung können noch nicht allzu viele Informationen gegeben werden, dafür aber zum Thema Verbrauch. Gerade hier zeigt der Laguna vornehme Zurückhaltung: 1,5 Liter Hubraum, 110 PS und ein Verbrauch von gerade einmal 5,1 Liter auf 100 Kilometer: Das ist a la bonheur, zumal auch der CO2-Ausstoss mit 136 Gramm durchaus im Rahmen liegt.

    Auf Infos zu den anderen Modellen sowie zu den Preisen müssen wir noch ein Weilchen warten, doch bislang halte ich den Laguna durchaus für eine ernstzunehmende Alternative zu Mondeo, C-Klasse oder A4.