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  • Kleiner, schneller, weiter – der neue TSI-Motor von VW

    GolftsWer schnell fahren will braucht viel Hubraum? Falsch! Denn VW beweist mit dem neuen 122 PS-TSI-Motor der im Golf zum Einsatz kommt, dass man auch mit 1,4 Liter jede Menge Power entfachen kann. Das Schöne daran: Zum einen reicht dem neuen Motor Superbenzin mit einer ROZ von 95, zum anderen wird der Verbrauch noch einmal gesenkt – und das bei gestiegener Leistung. So zeigen sich auch die Auto-News begeistert von dem neuen Aggregat und liefern einen detaillierten Bericht über die einzelnen technischen Finessen, die die Wolfsburger eingebaut haben. Ein Beispiel ist das Motorengewicht, dass um 14 Kilogramm reduziert wurde – man könnte noch viele andere Details erwähnen. Im Ergebnis braucht der Golf nun 6,3 Liter und das bei einer Höchstgeschwindigkeit von 197 km/h.

    Da kann man nur den Hut ziehen, denn so werden Sportlichkeit und Umweltbewusstsein durchaus vereint.

  • Aerodynamisch: Der Dodge Caliber von Startech

    Caliber Sieht (beinahe) aus, wie ein SUV – ist aber ein Kompakter – so habe ich es vor rund zwei Monaten, hier im Autoblog formuliert.
    Nun hat sich der Tuner Startech dazu entschlossen, den Caliber nich sportlicher erscheinen zu lassen. Zu diesem Zweck kommt ein Aerodynamik-Kit zum Einsatz, das optisch durchaus zu gefallen weiÃ. Doch leider macht der Tuner laut Auto-Presse auch nicht vor dem Motor Halt. So wurden in der 2.0 CRD – Version satte 40 PS draufgepackt. Ein Glück, dass nachwievor die Euro 4 – Schadstoffnorm erfüllt wird, doch angesichts einer neuen Höchstgeschwindigkeit von nunmehr 201 km/h dürften sich die Modifizierung negativ auf den Verbrauch auswirken.

    Die Gestaltung des Innenraums kann man wiederum nur loben. Hier wurde neben dem Einarbeiten von zahlreichen Alu-Bauteilen (Pedale, Türpins, Schalthebel) sogar an neue und hochwertigere FuÃmatten gedacht.

  • Autoversicherung: VCD bietet Ãko-Bonus

    Waldmitbaum Das nenne ich mal eine gute Idee. Wer sich für den Kauf eines umweltfreundlichen Autos entscheidet wird nicht nur durch niedrige Kosten an der Zapfsäule und eventuelle steuerliche Vergünstigungen belohnt, sondern kann künftig auch bei der Versicherungsprämie sparen. Das berichtet Auto-Presse und schreibt über eine Initiative des VCD (Verkehrsclub Deutschland). So bietet der Club gemeinsam mit dem Versicherer DA Direkt einen Ãko-Bonus von bis zu 30 Prozent an. Bei dem Produkt VCD Eco-Line werden CO2-Ausstoss, Schadstoffklasse sowie die Antriebsart berücksichtigt und fliessen in die Preiskalkulation mit ein. So lesen wir: Der “Top-Schutzbrief” kostet für einen Pkw mit einer Schadstoffnorm Euro 4 rund 34 Euro statt normalerweise 60 Euro.

    Es kann sich also durchaus lohnen, auf die Umwelt zu achten…

  • Unterwegs mit Rasenmäher, Bobby-Car und Co.

    RasentraktorSind Sie ein Freund der Formel 1? Oder des Rallyesports? Vielleicht sollten Sie einmal den Blick heben und auf motorisierten Rennsport der ganz anderen Art schauen. Nein, hier ist nicht von Motorrädern und Brummis die Rede – wäre ja auch viel zu normal. Der Spiegel nimmt sich unter der Ãberschrift Motorsport Bizarr einiger Randsportarten an, die durchaus Zuschauerinteresse wecken. So beispielsweise die Rasenmäher-WM, die alljährlich im norddeutschen Stade ausgetragen wird. Auch beim Bobby-Car-Rennen geht es richtig zur Sache, sind die kleinen Kinderspielzeuge doch auf Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h hochgeschraubt – ohne Motor und auf abschüssiger Piste versteht sich. Doch nicht nur Highspeed ist bei den bizarren Sportarten gefragt. Beim Traktorpulling zählt die Zugkraft, im GleichmäÃigkeitsrennen um das Halten eines bestimmten Tempos und beim Mud-Racing um eine möglichst effektive Fortbewegung im Schlamm.

    Viel Vergnügen.

  • Prodrive tunt den Aston Martin Vantage

    VantageDass es in dieser Automobilkategorie immer noch Tuning gibt, finde ich schon absonderlich. Denn schon von Haus aus ist der Aston Martin Vantage ja keineswegs langsam geschweige denn untermotorisiert. Doch wie Auto Motor und Sport berichtet, hat die Firma Prodrive neben einer Steigerung der Motorleistung um runde 45 PS auch noch ein paar andere Kleinigkeiten modifiziert. So wurden die Katalysatoren, die in der Serienversion aus Keramik bestehen, durch eine Metallversion ersetzt. Desweiteren lässt sich die Schalldämpfung nun per Knopfdruck am Lenkrad regeln, was dafür sorgt, dass der Vantage auf Wunsch zu einem richtigen Leisetreter wird. Doch damit nicht genug: Auch das Fahrwerk sowie das äuÃere Erscheinungsbild wurde gründlich umgekrempelt, mit mehr oder weniger zweifelhaftem Erfolg.

    Was bleibt ist ein Bolide mit nunmehr 430 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 293 km/h. Da kann man über den Preis von rund 110.000 Euro wohl nicht meckern – die Kosten an der Tanksäule natürlich nicht mitgerechnet.

  • Mercedes SLC – SLR im Kleinformat?

    SlcSo ganz verstehen kann ich die Ankündigung auf Auto Motor und Sport ja nicht. Denn wie kann man angesichts einer angestrebten Motorleistung von 700 PS aus einem 6,2 Liter AMG V8 Biturbo-Frontmotor von einem kleinen Supersportler sprechen? Doch der Reihe nach. Mercedes plant, zwischen den geplanten SL und den SLR noch ein etwas kleineres Powerpaket namens SLC zu quetschen. Doch diesmal kommt man ganz ohne den Hersteller McLaren aus, der ja bekanntlich für weite Teile des SLR verantwortlich zeichnet. Schickes Aussehen kann man dem SLC ja durchaus bescheinigen und auch das feste Dach aus Kohlefaserlaminat wird sich sicherlich gut machen. Doch warum um alles in der Welt braucht man ein weiteres Modell mit einer solch wahnwitzigen Motorisierung?

    Der Markt kann nicht der Grund sein, denn schon der SLR war nicht unbedingt ein groÃer Verkaufserfolg …

  • Mai 2007: Sprit teuer als je zuvor

    EuroscheineEinen Rekord der zweifelhaften Sorte vermeldet der Spiegel. So war der vergangene Mai in punkto Sprit der teuersten Monat, den Deutschland je erlebt hat. Gegenüber dem Vormonat April stieg der durchschnittliche Literpreis an den Zapfsäulen noch einmal um satte 4,7 Cent, was zu einem durchschnittliche Preis von 1,39 Euro für einen Liter Superbenzin führt. So wird es nicht mehr lange dauern, bis der von den Grünen angekündigte 5 Mark – Sprit realisiert ist. Soll man nun traurig oder glücklich ob solcher Zahlen sein? Die Antwort fällt hier schwer, denn auf der einen Seite werden zahlreiche Pendler zusätzlich geschröpft. Auf der anderen Seite bewirkt ein hoher Benzinpreis die Produktion spritsparender Autos und eine Hinwendung zu kleineren und sparsameren Motoren.

    Nur ist letzterer Effekt eher mittel- und langfristig zu verzeichnen, während die Euro schon heute im Portemonnaie fehlen.

  • DTM Younsgter sind auf Le Mans gespannt

    DTM Younsgter sind auf Le Mans gespannt

    Audi_r10_le_mansAm kommenden Sonntag bekommen die Audi DTM-Stars Mattias Ekström, Lucas Luhr, Alexandre Prémat und Mike Rockenfeller die Chance, erste Runden mit dem Audi R10 TDI auf der legendären Rennstrecke von Le Mans zu drehen. Der offizielle Testtag des Automobile Club de lâOuest (ACO) bietet die einzige Testgelegenheit des Jahres auf dem 13,650 Kilometer langen “Circuit des 24 Heures”.

    Das Audi Sport Team Joest setzt am Sonntag alle drei Audi R10 TDI ein, die in diesem Jahr bei den 24 Stunden starten und am Testtag zum Teil mit zusätzlicher Messtechnik bestückt sind. Alexandre Prémat und Mattias Ekström fahren am Sonntag zum ersten Mal im Renntempo über den berühmten Kurs, der zum Teil über sonst öffentliche LandstraÃen führt. “Ich habe mir Videoaufzeichnungen von Inboard-Aufnahmen besorgt und die Strecke am vergangenen Wochenende studiert”, erklärt Mattias Ekström, DTM-Champion des Jahres 2004 und im vergangenen Dezember Sieger des Race of Champions in Paris. “Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Strecke anfühlt.” Für Alexandre Prémat erfüllt sich mit dem Le Mans-Einsatz im Audi R10 TDI ein Traum. “Le Mans ist für mich das gröÃte Rennen der Welt”, sagt der Franzose. “Ich wollte dort unbedingt starten und bin überglücklich, dass ich von Audi die Chance erhalte.” Lucas Luhr und Mike Rockenfeller starten ebenfalls erstmals mit einem LM P1-Sportwagen in Le Mans. Die Strecke kennen beide jedoch bereits von Einsätzen mit GT-Fahrzeugen. Luhr feierte bisher zwei Klassensiege, “Rocky” war einmal erfolgreich. “Mit Audi können wir in Le Mans um den Gesamtsieg kämpfen”, sagen die beiden Deutschen. “Das war einer der Gründe, weshalb wir zu Audi gekommen sind.”

    Quelle: Audi Motorsport
      

  • Staatstragend: Adenauers Dienstmercedes zu verkaufen

    AdenauerWow, das ist ja mal ein echt exklusives Angebot. Wie die Tageszeitung “Die Welt” berichtet, steht momentan der vorletzte Dienstwagen des ehemaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer zum Verkauf. Es handelt sich hierbei – surprise, surprise – um einen Mercedes, genauer gesagt, um einen 300er aus dem Jahr 1956. Mit 125 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ist der schicke schwarze Klassiker auch in der heutigen Zeit noch alltagstauglich und auch der Kilometerstand von 450.000 sollte kein gröÃeres Problem sein. Auf der Webseite Adenauer-Dienstwagen.de kann das gute Stück besichtigt werden und hier finden sich auch spannende Zeitdokumente und alte Belegfotos des guten Stücks. Ach ja, der Preis dürfte weit jenseits der 100.000 Euro liegen …

    Bei einem so einmaligen Modell wird das aber sicherlich niemanden wundern.

  • Umweltschutz: Autos bald mit Klimapass?

    Wald_2 Auto-Reporter berichtet über einen aktuellen Vorstoss des Bundesverkehrsminsters Wolfgang Tiefensee, der nun auch von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel unterstützt wird. Konkret sollen alle momentan auf dem Markt erhältlichen Neuwagen mit einem Klimapass versehen werden. Diese Prinzip, dass man auch schon von Kühlschränken und Waschmaschinen kennt, soll dann anhand einfacher Indikatoren und einer farblichen Kenntlichmachung anzeigen, wie umweltfreundlich das zur Wahl stehende Auto wirklich ist. So lesen wir: Auf zwei Skalen sollen die Kohlendioxidwerte eines Autos dargestellt werden: Grün für wenig CO2, in Gelb für mittlere Werte und in Rot für hohe Werte. In einer zweiten Skala soll der CO2-Wert in Beziehung zum Nutzen des Fahrzeugs gesetzt werden, bei dem die maximale Zuladung eingebracht wird. So soll es für den Käufer möglich werden, innerhalb der Fahrzeugsegmente zu Vergleichen zu kommen.

    Ob diese grundsätzlich durchaus kluge Vorschlag indes eine reele Chance hat, bleibt abzuwarten. Denn zum einen haben Umweltschützer Kritik angemeldet, da hier groÃe Fahrzeuge bevorzugt werden (Stichwort: Nutzwert), zum anderen wird ein europäischer Standard angestrebt, was allerdings noch Jahre dauern könnte.