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  • Das Comeback des Isuzu: Japaner stellen Pick-Up vor

    IsuzuLange Zeit hat man vom japanischen Automobilhersteller Isuzu nichts gehört. In aller Regel hat der Konzern unter anderem Namen produziert und zeichnete maÃgeblich für den Opel Frontera oder auch den Campo und Monterey verantwortlich. Doch nun meldet sich Isuzu wieder mit einem eigenen Modell zurück. Beim D-Max handelt es sich um einen bulligen Pick-Up, der sowohl als Single Cab, als auch als Space Cab oder als Double Cab angeboten wird. Besonderes erwähnenswert ist der Preis, der bereits bei 18.500 Euro beginnt. In Sachen Motor gehen mindestens 136 PS aus einem 2,5 Liter Turbodiesel an den Start. Wer ein bisschen mehr braucht, der kann sich auch an den 163 PS starken Dreiliter Turbodiesel halten. Auto-News liefert zusätzlich Informationen zu den einzelnen Ausstattungsvarianten und den Extras.

    Pick-Ups scheinen ja momentan Hochkonjunktur zu haben. Aber wie schon im Posting zu Fords Ranger Wildtrack angemerkt: Es erscheint mir fraglich, ob der deutsche Markt so etwas wirklich braucht.

  • EWB – eletronische Keilbremse im Dekra-Test

    KeilbremseEine echte Innovation made in Germany verspricht das Konzept der EWB (Electronic Wedge Brake) aus dem Hause Siemens zu werden. Bei dieser elektronischen Keilbremse besteht die Verbindung zwischen dem Pedal und der eigentlich Bremse lediglich aus ein paar Drähten und jeder Menge Elektronik – die Hydraulik, die stets für eine Verzögerung gesorgt hatte, fällt vollkommen aus.  Auto-News berichtet nun über einen Praxistest, in dem die neue Bremse überaus gut abgeschnitten hat und den Bremsweg gegenüber herkömmlichen Bremsen hat verkürzen können. Dabei muss man bemerken, dass die Dekra lediglich einen Prototypen getestet hatte und diesen gegen etablierte Hydraulik-Systeme antreten lieÃ. Das Resultat: Ein 15 Prozent kürzeres Bremsweg auf aufgerautem Eis.

    Bis zur geplanten Markteinführung im Jahr 2010 wird sich da sicherlich noch eine Menge tun und vermutlich wird die EWB die Bremse der Zukunft sein.

  • Ford Ranger Wildtrak – echter Naturbursche

    WildtrackGanz schön rauh sieht er aus. Doch scheint dieses Outfit beim Ford Ranger Wildtrack durchaus beabsichtigt, denn schlieÃlich ist das neue Topmodell nicht für eine Spazierfahrt über asphaltierte StraÃen gedacht, sondern eher ein Gefährt fürs Gelände. Mit seinem Dreiliter-Diesel und einer Leistung von 156 PS sind bei dem Pick-Up jede Menge Power gewährleistet. Der Allradantrieb ist zuschaltbar, was allerdings laut Auto-Presse nur bei stehendem Fahrzeug funktioniert. Entsprechend ist auch die Ausstattung auf “Offroad” getrimmt. Neben einem Parkbügel (für die gelegentlich Aufenthalte in der Ziviliation?) sorgen ein Kompass sowie ein Steig- bzw. Neigungswinkelmesser zur Grundausstattung. Ob sich dieses Modell indes auch in Deutschland verkaufen wird, bleibt erst einmal abzuwarten.

    Denn schlieÃlich sind Pick-Ups hierzulande nachwievor recht selten …

  • Deutsche Autokonzerne am innovativsten

    Glaubt man einer Studie des FHDW Center of Automotive, die bei Auto-Presse vorgestellt wurde, so sind die deutschen Automobilkonzerne die innovativsten auf dem Markt. Gezählt wurde die Anzahl der Neuerungen, die ein Hersteller im vergangenen Jahr vorgestellt hat. And the Winner is …. Volkswagen mit knapp 50 neuen technischen Innovationen wie der selbstlenkenden Einparkhilfe (Touran) oder dem ESP aus dem Toureg. Auch auf dem zweiten Platz landete mit (damals noch) DaimlerChrysler ein deutsches Unternehmen. Rang drei teilten sich General Motors und Ford, während BMW und Toyota mit 30 neuen Technologien auf dem fünften Platz folgen. Die Aussagekraft dieser Studie kann ich aber nur bedingt anerkennen.

    Denn schlieÃlich ist Innovation nicht gleich Innovation und beispielsweise ein neuer Hybridantrieb ist in diesem Kontext höher einzuschätzen als eine Einparkhilfe oder irgendeine Neuerung an einer Klimaanlage oder einem Navigationssystem.

  • Für Abenteurer: Der Seat Altea Freetrack

    FreetrackGeländetauglichkeit oder zumindest geländetaugliche Optik sind momentan “in”. Das weià auch der Volkswagenkonzern und nach diversen Cross und Scout-Modellen kommt nun auch der Seat Altea in einer Trekking-Variante daher. Vier Zentimeter mehr Beinfreiheit, neue Front- und Heckschürzen sowie Seitenschwellerverkleidungen und Kotflügelverbreiterungen: Fertig ist der Freetrack. Doch wie Auto Motor und Sport berichtet, scheint dieses auf dem Altea XL basierende Modell auch in Sachen Antrieb Ernst zu machen: Eine Haldex-Kupplung verteilt die Motorkraft bei Bedarf auf alle vier Räder. Im Normalfall werden aber nur die Vorderräder angetrieben. In punkto Motor ist (leider) Ãppigkeit angesagt: 2,0 Liter mit 200 PS (Benziner) oder 170 PS (Diesel) sind schon eine Menge und der Verbrauch des Benziners liegt mit 9,4 Liter auch nicht eben niedrig (Diesel: 6,8 Liter)

    Das Modell erscheint im Sommer – Preise wurden noch nicht bekannt gegeben.

  • Audi R8 – waschechter Sportler

    Audir8Sportliche Autos baut Audi ja eigentlich seit der Firmengründung. Doch mit dem R8 bringen die Ingolstädter den ersten waschechten Sportwagen auf den Markt. Auto Motor und Sport hat sich das schicke Mobil genauer angesehen und ist von dem mittelmotorisierten Flitzer hellauf begeistert. Klar, dass ein Wagen auf Basis des Lamborghini Gallardo in erster Linie schnell sein muss. Doch Tempo 301 km/h für einen Audi ist schon der helle Wahnsinn, vor allem, da man den Geschwindigkeitsrausch offensichtlich noch nicht einmal bemerkt. Denn laut Artikel fühlen sich 200 km/h wie leicht erhöhte Richtgeschwindigkeit an. Bei einer Beschleunigung von 4,6 Sekunden und einem 420 PS Motor kann ich mir das indes nur schwerlich vorstellen.

    Was weniger verwundert sind Preis und Verbrauch, die beide im oberen Drittel liegen. Mit mehr als 100.000 Euro Anschaffungskosten und einem Verbrauch von 15,8 Liter handelt es sich hier um ein Auto für die Noch-Besserverdiener.

  • Speedy Gonzalez: Der Mastretta MXT

    AutoausmexikoEs ist zwar nicht die schnellste Maus, wohl aber das schnellste Auto von Mexiko. Die Rede ist vom Mastretta MXT, einem in Leichtbauweise entstandenen Sportwagen aus dem mittelamerikanischen Land. Bekannt sind die Mexikaner ja eigentlich nur für den VW Käfer bzw. den Beetle doch nun zeigt sich, dass das Know-How durchaus auch für einen völlig eigenständigen Wagen reicht. Auto Motor und Sport versorgt uns mit den technischen Daten des Mastretta. 200 PS soll der Zweisitzer erreichen und dadurch, dass der Wagen nur eine Tonne schwer ist, dauert es gerade einmal 6,5 Sekunden bis Tempo 100 erreicht ist. Das Ende der Fahnenstange bzw. Tachonadel ist dann bei 230 km/h erreicht. Sportlich, sportlich. Eine Besonderheit sind die verwendeten Materialien. Die Karosserie besteht komplett aus Kunststoff und einem Aluminiummonocoque.

    In punkto Ausstattung werden neben Sportsitzen und Dreipunktgurten optional auch Airbags, ein MP3-Radiosowie eine Klimaanlage geboten. Für angepeilte 34.500 Euro kann man da nicht meckern ….

  • Safety Car sorgt für Verwirrung auf dem Eurospeedway

    Safety Car sorgt für Verwirrung auf dem Eurospeedway

    Audi_dtm_2007_eurospeedwayDie Zuschauer erlebten auf dem EuroSpeedway Lausitz eines der turbulentesten Rennen der DTM-Geschichte, über dessen Verlauf noch Stunden nach der Siegerehrung heftig debattiert wurde und dessen Ergebnis immer Grund zu Diskussionen geben wird. Für totale Konfusion sorgte eine Safety-Car-Phase, die Mercedes-Pilot Mathias Lauda verursachte, als er den Audi von Markus Winkelhock gegen die Streckenbegrenzung von Turn 3 drückte. Das Safety Car setzte sich anschlieÃend nicht vor den Spitzenreiter, und die Ampel an der Boxenausfahrt funktionierte nicht korrekt, wodurch mehrere Fahrer eine Runde gewannen.

    Der Versuch der Rennleitung, das Bild mit einem zweiten Einsatz des Safety Cars zu korrigieren, verwirrte die Zuschauer zusätzlich. Um 17:15 Uhr â etwa zwei Stunden nach Rennende â erklärten die Sportkommissare das Ergebnis für amtlich, obwohl sie Fehler eingestanden. Im Sinne des Sports verzichtete Audi auf einen Protest gegen die Wertung des Rennens. Das Safety Car brachte auch den bisherigen Tabellenführer Mattias Ekström um ein gutes Ergebnis: In Folge eines Kommunikationsproblems bog der Schwede in die Boxengasse ein, ehe diese geöffnet war. Auf Position vier liegend musste der Schwede kurz vor Rennende einen zusätzlichen Stopp einlegen, wodurch er aus den Punkterängen fiel. Die schnellste Rennrunde war nur ein schwacher Trost â aber ein Indiz dafür, wie stark der Audi A4 DTM der neuesten Generation selbst mit Zusatzgewicht an Bord ist.

    Die Top 10 auf dem Eurospeedway:
    1. Mika Häkkinen (Mercedes), 48 Rd. in 1:09.10,219 Std.
    2. Paul di Resta (Mercedes), + 1,679 Sek.
    3. Bruno Spengler (Mercedes), + 4,175 Sek.
    4. Bernd Schneider (Mercedes), + 8,714 Sek.
    5. Timo Scheider (GW:plus/Top Service Audi A4 DTM), + 13,076 Sek.
    6. Jamie Green (Mercedes), + 14,453 Sek.
    7. Mathias Lauda (Mercedes), + 20,107 Sek.
    8. Gary Paffett (Mercedes), + 23,161 Sek.
    9. Martin Tomczyk (Red Bull Audi A4 DTM), + 23,742 Sek.
    10. Mattias Ekström (Red Bull Audi A4 DTM), + 24,071 Sek.

     
    Quelle: Audi Motorsport

  • Porsche: 911er Topmodell GT2 erscheint im Herbst

    911gt2Neues aus dem Hause Porsche. Einem Bericht auf Auto-Presse zufolge, soll das neue Topmodell des 911ers im Herbst auf den Markt kommen. Der GT2 verfügt, anders als das 911er Turbo Coupé auf dem er basiert, über einen Heckantrieb, der den Boliden in 3,7 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Die Leistung liegt bei 530 PS und die Höchstgeschwindigkeit bei 320 km/h. Die Abgasanlage besteht aus Titan (was aber den CO2-Ausstoss auch nicht sonderlich mindern wird) und die verwendete Leichtbauweise drückt das Gewicht auf gerade einmal 1,4 Tonnen. Klar, dass der Preis entsprechend üppig ausfällt und vermutlich bei rund 200.000 Euro liegen wird.

    Doch wer ein Topmodell von Porsche fahren will, wird diesen Preis vermutlich locker aufbringen.

  • Brisk – tschechischer Rallye-Flitzer

    BriskEs ist schon interessant, aus welcher Motivation manche Hersteller ein Auto bauen. So ist der tschechische Konzern Brisk eigentlich für Zündkerzen bekannt. Doch wurde, wie Auto Motor und Sport schreibt als Fingerübung für die Ingenieure und zum Beweis der eigenen technischen Fähigkeiten mal eben ein rallyetaugliches Auto gebaut. Aus Basis des Skoda Fabia enstand so ein durchaus ansehnlicher Prototyp namens Brisk RS 01, der durchaus fahrtüchtig ist. Im Motorraum treffen wir einen alten Bekannten und zwar den Zweiliter-Vierzylinder-Turbo mit Direkteinspritzung von Volkswagen, der auch im Audi S3 Verwendung findet. In der Rallye-Version werden so 500 PS erreicht und dank Allradantrieb liegt die Beschleunigung gerade einmal bei 2,9 Sekunden.

    Nur bei der Rallye-WM werden wir den Brisk nicht zu sehen bekommen, denn leider müssen für eine Zulassung bei der FIA 15.000 Modelle dieser Karosserieform produziert worden sein.