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  • World Car of the Year Awards 2007

    Wcotya_bannerAlle Jahre wieder werden im Rahmen der New York International Auto Show die begehrten World Car of the Year Awards verliehen. Und fast hätte ich in diesem Jahr die Entscheidungen übersehen, die bereits vor gut einer Woche getroffen wurden. Hier also die Liste der Gewinner für das Jahr 2007:

    WORLD CAR DESIGN OF THE YEAR – Der Audi TT
    Nun ja, ich habe es ja oft genug erwähnt, dass ich mit Audi nicht so recht warm werde. Aber offensichtlich stehe ich mit dieser Meinung recht alleine …
    LEXUS LS460 –  2007 WORLD CAR OF THE YEAR
    Schon ein schickes Auto aber hätte es nicht auch ein kleinere Wagen getan? Aber immerhin gibt es diesen Wagen auch in einer Hybrid-Version.
    MERCEDES-BENZ E320 BLUETEC – 2007 WORLD GREEN CAR
    Mit fünf Liter Spritverbrauch ein wahres Ãkomobil der Oberklasse

    AUDI RS4 – WORLD PERFORMANCE CAR
    Nun, ja

  • Prolo oder Kult – der GTI wird 30.

    Gti30Kaum ein anderes Auto hat in seiner Geschichte so sehr polarisiert, wie der Golf GTI. Seit 30 Jahren rollt diese Schnellversion des deutschen Otto-Normal-Autos nun schon über die StraÃen und die Meinungen schwanken zwischen Prolokutsche und Kultmobil. Klar, dass es sich VW nicht hat nehmen lassen, angesichts des runden Jubiläums einen wohldosierten Bonus zu verschenken. Und wie sonst könnte man einen GTI-Fan glücklich machen als mit mehr PS. Wie Auto Motor und Sport berichtet, hat die Sonderedition 230 PS statt 200 und erreicht so Tempo 243 km/h anstelle von 235 km/. Interessant wird es aber erst bei der Beschleunigung, wo der Jubiläums-GTI der Normalversion solide 0,8 Sekunden abknöpft (6,3 zu 7,1 Sekunden).

    Ach ja, der Preis liegt dementsprechend auch ein wenig höher. Mit 28.904 Euro müssen für die Edition 30 3.488 Euro mehr berappt werden als sonst.

  • Gordon Roadster – der britische Tscheche

    GordonroadsterDer Wagen heiÃt Gordon Roadster und sieht aus, wie ein britischer Traum aus den 30 Jahren. Jetzt raten Sie mal, aus welchem Land dieses Auto stammt. Richtig: Aus Tschechien! Denn im Land der Skodas kamen einige Studenten auf die Idee, einen richtigen Retro-Roadster zu bauen, der sogar dem Morgan Konkurrenz machen kann. Wie die Netzeitung berichtet, ist der Gordon Roadster noch einen Tick exklusiver, denn pro Jahr sollen gerade einmal 15 Fahrzeuge entstehen. Der Kostenpunkt liegt bei runden 80.000 Euro. Das hört sich erst einmal teuer an, doch ein solches Design und ein 226 PS Motor müssen ja auch bezahlt werden. Auf Wunsch (den hoffentlich niemand äuÃert) gibt es den schicken Tschechen auch in einer 450PS-Version. Sicherheitsausstattung wie ESP, ABS oder gar Airbags sucht man allerdings vergeblich, so dass es auch nicht unbedingt ratsam sein dürfte, die 220 km/h Endgeschwindigkeit auszutesten.

    Doch auch bei einer gemütlichen Fahrt im Freien können sich Roadster-Puristen sicherlich an diesem Juwel erfreuen.

  • Alles öko oder was? VCD gibt Kaufempfehlungen

    ZafiraIch beginne dieses Posting direkt mal mit dem Fazit. Dieses lautet: Wir haben die Qual der Wahl. Denn insgesamt schlägt der VCD kurz vor der Automesse AMI in Leipzig gleich 25 umweltschonende Autos vor, die man – mehr oder wenig – bedenkenlos kaufen kann. So berichtet der Spiegel, dass es sich bei den Ãkomobilen keineswegs nur um langweilige Kleinwagen handelt, sondern auch ein BMW aus der 5er Reihe. Interessanterweise ist der VCD der Auffassung, dass Biosprit keineswegs öko ist, sondern durch verstärkten Einsatz von Pestiziden eher die Umwelt belastet als schützt. So finden neben Erdgas- und Hybridmotoren auch Diesel und herkömmliche Benziner ihren Weg in die Empfehlungsliste. Insgesamt finden sich fünf Kategorie, die da lauten: Stadtfrau, Pragmatiker, Sportler, Familie und Status.

    So ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei …

  • Autogas: Subaru bietet kostenlose Umrüstung

    SubaruautogasSubaru – die tun was! Okay, der Slogan lautet anders, doch inhaltlich könnte man dem japanischen Hersteller durchaus dieses Lob zukommen lassen. Wie der Focus berichtet, bietet das Unternehmen an, einige der neueren Modelle kostenlos! auf Autogas umzurüsten. Ja, richtig gelesen: Kostenlos! Diese Rabattaktion der etwas anderen Art hilft den FahrerInnen dann je nach Fahrstil bis zu 1.000 Euro im Jahr und teilweise sogar deutlich mehr einzusparen. Dazu kommt, dass Autogas deutlich weniger die Umwelt belastet, als die konventionellen Benzin- oder Dieselmotoren. Wirklich eine gute Idee, in diesem Bereich anzusetzen und einen ersten Schritt zu wagen …

    Die Aktion läuft noch bis zum 29. Juni – eine Verlängerung scheint aber nicht ausgeschlossen.

  • Ford Flex – der Luxusliner

    FordflexPsssst, unter uns gesagt: Ich finde ja, dass der neue Ford Flex ein wenig an den legendären Transit erinnert. Doch ist auch mir klar, dass dieser Vergleich hinkt, denn während der Transit eher ein Modell für Puristen war, handelt es sich beim Flex um einen wahren Luxusliner. So berichtet das Autoweblog über jede Menge Ausstattung, die dieser mit 3,5 Liter V6 und 260 PS fast noch bescheiden motorisierte Gigant zu bieten hat. Kühlmöglichkeiten für vier Flaschen gleichzeitig, ein Musiksystem, dass via Spracherkennung funktioniert und obendrauf ein TV-oder wahlweise DVD-Bildschirm mit einer GröÃe von acht Zoll.

    Leider steht nichts über Preis und Verbrauch in dem Artikel aber wenn man den Leftlanenews Glauben schenkt, soll es sich um eine good fuel economy handeln

  • Land Rover: Bilderserie für Fans und GenieÃer

    LandroverbilderDas war ja ein nettes Ostergeschenk, dass sich die Auto-News da ausgedacht haben. Auf deren Webseite findet sich eine Fotoserie mit allerhand Land Rover Modellen. Die Palette reicht dabei von alt bis neu, von konventionell bis verrückt – nur eines ist immer gewährleistet: Es handelt sich um einen Land Rover. So begegnen in den insgesamt 45 Fotos einem Landrover auf Ketten, einem Feuerwehr-Landrover mit Frontantrieb, zahlreiche Polizei- und Krankenwagen, einem Land Rover mit Sechsradantrieb und schlieÃlich dem legendären Eastnor Castle. Eine tolle Idee und nicht nur für eingefleischte Fans dieses traditionell britischen Geländewagens eine wahre Augenweide.

    Viel Vergnügen.

  • Peugeot bietet Klimaanlage für einen Euro

    Filou“Nomen est omen” – diesen Satz kan man getrost auf den Peugeot 207 Filou anwenden. Denn der Begriff “Filou” kommt aus dem Französischen und bedeutet unter anderem “Bauernfänger”. Die “Bauern” (nichts gegen diesen ehrenwerten Berufsstand) sind in diesem Fall die KundInnen, die einen Filou mit Klimaanlage für einen Euro kaufen. Eigentlich ist ja nichts gegen Rabattaktionen zu sagen. Und eigentlich ist Peugeot ja auch eine durchweg sympathische Marke. Nun, ja: “eigentlich”. Denn warum muss ausgerechnet ein Extra, das soviel Sprit verbraucht so stark verbilligt angeboten werden. In einem Artikel bei Auto-Presse ist von einem Euro die Rede. Einem Bericht im Spiegel zufolge, ist es aber durchaus möglich, dass der Verbrauch um mehr als 30 Prozent ansteigt. Ein nette Stereoanlage, ein paar zusätzliche Airbags, Holz im Innenraum – das alles hätte ja noch Sinn gemacht. Aber ob es wirklich lockt, einen Kleinwagen für 21.100 Euro zu kaufen, nur weil die Klimaanlage geschenkt ist, wage ich zu bezweifeln.

    Zumal das Wetter in unseren Breiten selten so heià ist, dass ein geöffnetes Fenster nicht ausreichen würde …

  • Dodge Caliber: Kompakt im SUV-Look

    CaliberSieht (beinahe) aus, wie ein SUV – ist aber ein Kompakter. Der bullige Dodge Caliber wirkt auf den ersten Blick, als könne man mit ihm so ziemlich jedes Gelände überwinden. Doch wirft man einen Blick auf die inneren Werte, so geht hier lediglich ein konventioneller 140 PS 2,0 Liter Diesel an den Start. Das ist ja eigentlich auch gut so, denn eine Kompaktlimousine ist allemal sympathischer als ein weiterer unnötiger SUV. Der Verbrauch liegt (laut Testbericht bei Auto-Presse) bei rund acht Liter auf 100 Kilometer. Doch neben so einigen Nachteilen, die sich in dem Artikel nachlesen lassen, scheint der Caliber vor allem mit einem soliden Preis-Leistungs-Verhältnis zu punkten. Für 18.300 Euro werden dem Käufer oder der Käuferin ESP, vier Airbags, Bordcomputer, Klimaanlage, elektrische Fensterheber für alle Fenster und ein durchaus beachtliches Design geboten.

    Ob das reicht, müssen Sie selbst entscheiden.

  • Minimale Unterschiede beim neuen Volvo S40 / V50

    VolvofaceliftWenn man den Begriff Facelift so liest, dann könnte man ganz naiv darauf kommen, dass sich das Gesicht eines Autos verändert hat. Im Fall der neuen Volvo S40 und V50 (Kombi) Baureihen scheint sich diese Vermutung aber nur zum Teil zu Bewahrheiten. WIe Auto Motor und Sport schreibt, will sich der schwedische Automobilkonzern mit den neuen Versionen ein stück weit an die gröÃeren Modelle S80 und V70 annähern, doch wurde die Karosserie hierfür fast unverändert gelassen. Lediglich ein paar Rundungen, neue StoÃfänger und ein leicht modifiziertes Interieur lassen erkennen, dass ein neues Jahr angebrochen ist. Doch halt: Immerhin kommt nun ein Audio-System inklusive Dolby-Surround-Lautsprecher und AUX-Anschluss, CD-, MP3- und WMA-Funktion zum Einsatz. Und auch der 1,8 Liter Flexifuel-Motor mit 125 PS der sogar mit Ethanolo betrieben werden kann, ist neu.

    Ob das ausreicht, um die geplanten 75.000 bzw. 70.000 Modelle abzusetzen wird sich zeigen …