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  • Guter Mix: Der Daewoo L4X

    DaewooEnde des Jahres ist es soweit: Korea hat eine neue Toplimousine. Dabei sieht der Daewoo L4X, der als Concept-Car bereits auf der Motor Show in Seoul vorgestellt wurde, gar nicht mal so schlecht aus. Auto Motor und Sport berichtet über die 265 PS starke Limousine, die einen doch recht üppigen Radstand von 3,09 Meter vorzuweisen hat. Im Inneren geht es dann hochtechnisisert zu. Neben einem TV- und einem Navigationssystem kann man die beheizbaren Sitze auch zu Massagezwecken nutzen. Klar, dass auch Chrom nicht fehlen darf – doch offen gestanden wirkt gerade das Design ein wenig wahllos. Ob es wirklich eine Mixtur aus Buick Lucerne, Holden Caprice und einem Schuss Opel Vectra ist, wie in dem Artikel geschrieben wird, möchte ich dahingestellt sein lassen.

    Doch viel Charakter beweist der neue Daewoo in der Tat nicht. So handelt es sich wohl eher um eine Vernunftslimousine, sofern auch noch der Preis stimmt …

  • Legendär: Der Citröen Typ H wird 60

    TyphTyp H oder wie der Franzose sagt: Typ Hache – dieser Wagen ist in unserem westlichen Nachbarland was den Kultstatus angeht durchaus mit dem VW-Bus zu vergleichen. Nun wird das Wellblech-Mobil, das bis ins Jahr 1981 produziert wurde, runde 60 Jahre alt. Grund genug für den Spiegel, die wechselvolle Geschichte dieses Transporters nachzuzeichnen. So erfahren wir beispielsweise, dass dieser Wagen in den mehr als 30 Jahren seiner Produktion erstaunlicherweise lediglich 500.000 mal verkauft wurde. Doch trotz dieser niedrigen Stückzahl scheint ein Typ H keinesweg stolze Sammlerpreise zu erzielen, sondern ist – mit ein wenig Glück- durchaus schon für einige Hundert Euro zu finden. Neben dem attraktiven Preis ist auch die Motorisierung von gerade einmal 40 PS aus 1,6 Liter sympathisch.

    Da kann man nur herzlich gratulierne und bedauern, dass in der heutigen Zeit kaum noch Autos mit so viel Charakter hergestellt werden …

  • Online-Service ermittelt Restwert eines Gebrauchtwagens

    EuroWer den Restwert seines Autos ermitteln möchte, ist in aller Regel auf die Einschätzung eines Sachverständigen (teuer), eines Autohändlers (unzuverlässig) oder einen Blick in die Schwacke-Liste (umständlich) angewiesen. Doch geht es neuerdings auch einfacher. Auf der Webseite Schwacke.de findet sich ein neuer Service, mit dem per Mausklick sein Auto bewerten lassen kann. Die Eingabemaske fragt zunächst, um welchen Fahrzeugtyp es sich handelt. Danach werden Werte wie Erstzulassung, Kilometerstand, Marke, Kraftstoff und Aufbau abgefragt. In einem nächsten Schritt wird dann das Modell konkretisiert und die Sonderausstattung ausgewählt. Kostenpunkt für die Restwertermittlung liegt bei 3,90 Euro bzw. 4,90 Euro. 

    Ein guter Service.

  • Infiniti G37 – Nobles Coupé made in Japan

    Infiniti2007Erst gestern habe ich hier im Autoblog über den schicken Sportwagen 350Z aus dem Hause Nissan berichtet. Nun toppen sich die Japaner selbst und bringen mit dem Infiniti G37 ein weiteres Spitzenauto auf den Markt. Auch hier handelt es sich um ein Coupé und auch hier dürfte der Preis eher im gehobenen Segment angesiedelt sein. So berichtet Auto-Presse über den Nachfolger des G35, dass diesmal ein deutlich verbrauchsreduzierter 3,7 Liter V6 Motor ins Rennen geschickt wird. Ausgestattet mit Allradlenkung und wahlweise einer Fünf-Gang-Automatik oder einen Sechs-Gang-Schaltgetriebe werden hier dennoch 334 Pferdestärken auf die StraÃe gebracht. Zu GEschwindigkeit und Beschleunigung wurde nichts bekannt.

    Zunächst wird lediglich der US-Markt in den Genuss des neuen Infiniti kommen. Ob Europa folgt, wird sich noch zeigen …

  • KIA zeigt Diesel-SUV

    KiasuvSieht so die Zukunft der SUV aus? Wenn man KIA glaubt, so lautet die Antwort “Ja”. Denn wie Auto Motor und Sport berichtet, haben die Koreaner auf der Seoul Motor Show ein Konzeptauto vorgestellt, das zumindest in manchen Bereichen Neues zu bieten hat. Unter dem Namen KND-4 handelt es sich hier um ein optimisches Mischmasch (bzw. Crossover) aus SUV, Coupé und Sportwagen. Der Wagen ist natürlich maximal schnittig und wartet mit lang gezogenen LED-Scheinwerfern auf. Prunkstück soll das futuristische Cockpit sein, in dem indirekte Beleuchtung und rohe Metallapplikationen für Science Fiction Atmosphäre sorgen sollen. Doch bei soviel Design wurde mal wieder vergessen, auch den Motor futuristisch zu gestalten.

    Na, ja, immerhin wurde in diesem Fall ein 2,2 Liter Diesel verwendet und kein übermotorisierter Benziner.

  • Lexus LX 570 – Luxus SUV

    LexussuvNeues aus dem Hause Lexus. Mit der dritten Generation des LX 470 will der Hersteller einmal mehr alles besser machen. So schreibt Auto Motor und Sport dass das altbekannte Kastendesign abgelegt wurde und der SUV neuerdings schnittiger daherkommt. Doch zumindest in Sachen Motor bewegt sich die Edelmarke von Toyota in altbekanntem Fahrwasser: 5,7 Liter, acht Zylinder und 381 PS bedeuten sogar eine gewaltige Steigerung gegenüber dem Vorgängermodell. Klar, dass auch im neuen LX 470 wieder jede Menge Komfort untergebracht wurde. So finden sich eine Vierzonen-Klimaanlage, ein Navigationssystem, eine fette Stereoanlage und insgesamt zehn Airbags an Bord. Was mich weniger wundert ist die Tatsache, dass der Wagen erst einmal nur in den USA verkauft werden soll. Denn für den europäischen Geschmack ist das Modell dann doch ziemlich üppig ausgefallen.

    Zwar wurde kein Verbrauch bekannt gegeben, doch kann man sicherlich von einem Wert around 15 Liter ausgehen.

  • Sportlich: Der Nissan 350Z von Nismo

    NizmoEs ist schon faszinierend, was ein paar Spoiler alles ausrichten können. Denn der Anblick des von Nismo veredelten Nissan 350 Z Coupés würde selbst einem Porsche alle Ehre machen. So schreibt Auto-News über die Modifizierungen, die den 350Z in die Nähe eines Rennwagens rücken: Das mächtige Aerodynamik-Kit besteht aus einem tiefer gezogenen Spoiler, seitlichen Schürzen, einem Diffusor und einem groÃen Flügel für die Heckpartie. Und mächtig ist in der Tat das richtige Wort, denn die Renn-Optik und die modifizierten Bremsen und Radaufhängungen lassen glatt vergessen, dass nachwievor der Motor aus dem Serienmodell ins Rennen geschickt wird. Nun gut: Dieser hat ja auch schon 3,5 Liter, sechs Zylinder und leistet satte 306 PS. Da ist es dann vernünftig, eher an die Optik zu gehen, als den Motor noch weiter aufzumotzen.

    Natürlich wurde auch der Innenraum bedacht und so können die KäuferInnen dieses Wagens in schwarzen Ledersitzen mit roten Nähten Platz nehmen. Allein der Preis wurde noch nicht bekannt …

  • Viiieeel Platz: Der neue Jeep Liberty

    JeeplibertyDer Name Liberty ist ein wenig irreführend, denn wir Europäer kennen diese  Baureihe eigentlich unter dem Namen Cherokee. Doch wird das neue Modell für das Jahr 2008 in New York erst einmal unter dem US-amerikanischen Namen vorgestellt. In Sachen Motor hat sich nichts Revolutionäres getan: 3,7 Liter V6 und 213 PS sind standesgemäà aber nicht allzu übertrieben. Doch in Sachen Design zeigt sich der Hersteller durchaus traditionsbewuÃt. Das Design ist angenehm kantig, der Kühlergrill sieht wieder so richtig nach altem Jeep aus und auch die runden Scheinwerfer tragen eine Menge zu einem gewissen Retro-Flair bei. Dazu kommt eine Neuerung, die insbesondere im Sommer Freude macht. Wie Auto Motor und Sport berichtet, besitzt der Liberty fortan auf Wunsch ein Stoffdach, das entweder komplett geöffnet werden kann oder stufenweise Open-Air-Gefühl vermittelt – ganz im Stile des Markenbruders Wrangler.

    Klingt doch gut, oder?

  • Chevrolet mit Beat und Groove

    BeatLiest man allein die Ãberschrift, so könnte man glauben, dass der US-amerikanische Automobilhersteller Chevrolet (GM) neuerdings eine Plattenfirma gegründet hat. Doch “Beat” und “Groove” sind schlichtweg die Namen der neuen Minicars, die anlässlich der New York Auto Show vorgestellt werden. Der Beat fährt mit einem 1,2 Liter Turbo-Benziner und erfreut mit einem eingebauten Navigationssystem sowie einer Premium-Stereoanlage (was bei diesem Namen ja auch Sinn macht). Der Groove indes ist noch ein wenig kleiner und bietet gerade einmal einen Einliter-Dieselmotor und das obwohl es sich um einen Viertürer handelt. Laut Auto Motor und Sport kann man darüber abstimmen, ob Beat, Groove und Trax (der Dritte im Bunde) jemals in Serie gebaut wird.

    Also: Ich bin auf jeden Fall dafür.

  • Volvo FH16: Der stärkste Truck der Welt

    VolvotruckWas für ein Monstrum! Mit einer Höhe von vier Metern, einem Gewicht von 40 Tonnen und einer Länge von runden 17 Metern ist der Volvo FH 16 schon optisch der helle Wahnsinn. Und keine Sorge: In diesem Fall macht es durchaus Sinn, dass auch der Motor entsprechend ausfällt, denn der FH 16 ist alles andere als ein Freizeitmobil. Mit seinen 16,1 Liter Hubraum und den 660 PS handelt es sich – laut Spiegel – um den stärksten Truck, der derzeit zu haben ist. Klar, dass der Verbrauch entsprechend bei 45 Liter Diesel liegt, doch wo viel transportiert wird, ist es auch nachvollziehbar, dass der Spritverbrauch in die Höhe schnellt. Doch lesen wir in dem Artikel: Die Abgase allerdings werden ordentlich gereinigt. Denn während bei den Pkw noch mit “Bluetec” und NOx-Speicherkatalysatoren experimentiert wird, filtert der Volvo längst mit Hilfe der Harnstofflösung “AdBlue” die Stickoxide aus dem Abgasstrom.

    Das ist vorbildlich ….