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  • Currency Motor Cars bringt BMW M5 mit 800 PS

    M5Junge, Junge, dieses Auto sieht wahrlich martialisch aus. Vielleicht liegt da an der tiefschwarzen Lackierung oder am veränderten ÔuÃeren aber der BMW M5 aus dem Hause Currency Motor Cars strahlt eine enorme Power aus. Im Inneren (und damit ist erst einmal die “Fahrgastzelle” gemeint) dominiert Krokoleder und zwar vom Allerfeinsten. Nach Angaben von Autopark handelt es sich zudem um die fastest, most powerful luxury 4-door sedan on the planet. Und das ist eigentlich schade, denn optisch überzeugt mich das Modell. Doch mit 810 PS (was satte 303 PS mehr als in der Basisversion sind), einer Beschleunigung von weniger als vier Sekunden und einer wahnwitzigen Höchstgeschwindigkeit von 380 km/h kann man leider nur den Kopf schütteln.

    Doch bei einem Preis von rund 350.000 US-Dollar werden sowieso nur wenige Menschen in diesem M5 die Luft verpesten …

  • Billigtanken in Ãsterreich und Tschechien

    ZapfGlaubt man einer Studie des ADAC, so haben es deutsche Autofahrer an der tschechischen und österreichischen Grenze am Besten. Denn in diesen beiden EU-Ländern ist der Sprit am Günstigsten. So lesen wir bei Auto-Presse, dass die Preisunterschiede innerhalb Europas bei satten 45 Cent pro Liter liegen können. So kostet ein Liter Superbenzin in Ãsterreich oder Tschechien gerade einmal 0,98 Euro, während man beispielsweise in den Niederlanden satte 1,43 Euro pro Liter berappen muss. Beim Diesel liegt ebenfalls ein deutsches Nachbarland an der Spitze: In Luxemburg kostet der Liter rund 0,88 Euro, in Ãsterreich und Polen auch nur 0,92 Liter, während Autofahrer in Dänemark 1,18 Euro für einen Liter ausgeben müssen.

    Es kann sich also in manchen Fällen durchaus lohnen, zum Tanken über die Grenze zu fahren.

  • Walter Röhrl wird 60

    RoehrlEr ist unumstritten eine der Legenden des Ralleysports. Die Rede ist vom Regensburger Walter Röhrl, der Anfang März seinen  60. Geburtstag feierte. Niki Lauda nannte in einst ein “Genie auf Rädern” und mit zwei Ralley-Weltmeisterschaften, vier Siegen in Monte Carlo sowie insgesamt 14 Einzelsiegen bei der WM ist Röhrl zudem einer der erfolgreichsten Rallyefahrer aller Zeiten. Die Autobild hat aus diesem Grund die Karriere dieses Ausnahmefahrers dokumentiert und auf DVD gebannt. Zu sehen sind die spektakulärsten Szenen aus zahlreichen Rennen, Interviews und interessante Hintergrundberichte. Röhrl ist übrigens auch nach seiner Karriere als Profifahrer (die 1987 endete) den schnellen Autos treu geblieben und arbeitet heute als Repräsentant und Fahrwerksentwickler bei Porsche.

    Wer den umtriebigen Bayern in Aktion erleben möchte, kann dies bei zahlreichen Oldtimer-Rallye tun, in denen Röhrl beispielsweise Schönheiten wie einen Porsche 718 RS Spyder fährt …

  • Lokale Autowerbung schädlich fürs Geschäft

    WerbungDass Werbung nicht zwingend vorteilhaft sein muss, stellt man in regelmäÃigen Abständen angesichts verfehlter Werbespots fest. Doch scheint diese unfreiwillige Antiwerbung in manchen Bereichen durchaus System zu haben. So berichtet W&V von zahlreichen Autohändler, die keineswegs auf Corporate Identity und positive AuÃendarstellung achten. Zitat: Abseits der Hochglanzwerbung der Autoindustrie verstümmeln Autohändler Markenlogos, locken mit Erotik auf Truckerniveau, entwerfen eigene mundartliche Slogans (“Kosch’t nix”, “Mir san janz Corsa”) oder verramschen unter Schlagzeilen wie Parkplatzräumungsverkauf” Premiummarken wie Mercedes. Was soll man dazu sagen? Wenn es dem Umsatz dient, scheinen doch auch diese Mittel recht.

    Denn das es hierdurch zu einem wirklichen Imageschaden kommt, wird vermutlich kein Automobilkonzern behaupten.

  • Peugeot 1007: Mit Dieselantrieb aus der Krise?

    Peugeot1007Machen wir uns nichts vor: Der Peugeot 1007 war bislang ein Flop. Dabei lag es sicherlich nicht am pfiffigen Design mit den beiden Schiebtüren, die dem Minivan das gewisse Etwas verleihen. Doch bei einem Preis von 14.500 Euro und drei Motoren, die sich als überaus durstig erwiesen, konnten in drei Jahren gerade einmal 100.000 Modelle verkauft werden – und das weltweit. Doch nun soll sich das Blatt wenden. Wie die Auto-Presse berichtet, planen die Franzosen, den 1007er in Kombination mit dem altbewährten 1,6-Liter-HDi-Motor mit 109 PS “neu zu starten”. Der Vorteil: Jede Menge Power und gerade einmal 4,8 Liter auf 100 Kilometer.

    Warum nicht von Anfang an kann man sich da nur fragen …

  • Riley XR3 – 1,1 auf 100 Kilometer

    HybeiddreiradEin Dreirad das gerade einmal 1,1 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen soll: Das klingt doch eigentlich gut. So berichtet Auto Motor und Sport über den (oder das?) Riley XR3, der immerhin 23 PS aus einem Dreizylinder-Motor auf die StraÃe bringt. Dabei können der Fahrer oder die Fahrerin zwischen einem reinen Dieselantrieb und Elektro- sowie Hybridantrieb wählen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei runden 110 km/h, was in den meisten Ländern der Welt auch dem Tempolimit entspricht. Die Sache hat nur einen Haken: Es handelt sich um ein Kit-Car, dass selber zusammengebaut werden muss. Wer es sich zutraut, der kann den XR3 ab Sommer in den USA und vermutlich auch hierzulande kaufen.

    Ãber den Preis wurde indes noch nichts bekannt.

  • Do it yourself: Der Locus HTT Plethore

    LocushttplethoreGenaues Lesen tut manchmal Not. Denn bei diesem Wagen handelt es sich eben nicht um einen Lotus, sondern um einen Locus, genauer gesagt, um einen Locus HTT Plethore. Benannt nach dem lateinischen Wort für Ort, handelt es sich hier um einen Sportwagen, der tatsächlich im Eigenbau entstanden ist. Kaum zu fassen findet auch Julian Hoffmann im Autoweblog und dieser Einschätzung kann ich mich nur anschlieÃen. Doch kann man diese Fassungslosigkeit auf mehreren Ebenen zum Ausdruck bringen. Zum einen, weil der Wagen wirklich aussieht, als käme er aus eine Fabrik, zum anderen, weil es Menschen wie den kanadischen Autotechniker Luc Chartrand gibt, die nichts Besseres zu tun haben, als ein Auto mit runden 1000 PS und 8,2 Liter Hubraum zu motorisieren. Die Bereifung ist dann der absolute Gipfel oder haben Sie schon einmal von 415ern gehört?

    Bedenkt man, dass der Locus HTT Plethore gerade einmal 161.000 Euro kostet, so kann man fast zum Dritten mal fassungslos sein.

  • Taxifahrer geht mit 92 in den Ruhestand

    London_taxiRente mit 60? Rente mit 65? Rente mit 67? Das alles waren für den englischen Taxifahrer Alfred Collins gerade einmal Zwischenstationen eines wirklich laaaangen Arbeitslebens. Nun hat sich der dienstälteste Taxifahrer GroÃbritanniens im Alter von 92 Jahren zur Ruhe gesetzt. Wie der Spiegel schreibt, hat dieser wahre “Held der Arbeit” seinen ersten Arbeitstag im Jahr 1937 erlebt. Und neben hundertausende “normaler” Taxigäste und Touristen hat Collins unter anderem die “eiserne Lady” Margaret Thatcher und die Schauspielerin Joan Collins chauffiert. In dem Artikel heiÃt es: “Es hat mir Spaà gemacht, meine groÃe Lebenserfahrung mit anderen zu teilen und auch eine Menge von meinen Fahrgästen zu lernen”, sagte er. Ãber die neuen Pläne des rüstigen Rentner wurde übrigens nichts bekannt.

    Vielleicht macht er ja eine Schule für Taxifahrer auf. Genügend Erfahrung dürfte ja vorhanden sein.

  • Audi testet DTM A4 in Barcelona

    Audi testet DTM A4 in Barcelona

    Audi_a4_dtm_2007Neben der American Le Mans Serie und der 24 Stunden von Le Mans ist Audi auch einer der Favoriten in der DTM. Trotz des engen Reglements, das den Technikern nur wenig Spielraum lässt, hat sich über den Winter eine Menge getan. Der jüngste Audi A4 DTM ist ein reinrassiger Rennwagen mit der Silhouette des Audi A4. Das Chassis besteht aus rund 28 Meter Stahlrohr, wie es auch im Flugzeugbau verwendet wird. Der Pilot sitzt in einer Kohlefaserzelle, die dem Monocoque eines Formel 1-Rennwagens ähnelt. Insgesamt besteht der Audi A4 DTM aus rund 6.000 Teilen â Motor und Getriebe dabei nicht mitgerechnet.

    Liegen alle Teile bereit, dauert das Zusammensetzen des Hightech-Puzzles rund 50 Stunden. Angetrieben wird der Audi A4 DTM von einem V8-Motor mit vier Liter Hubraum und 90 Grad Zylinderwinkel. Für die Saison 2007 wurde der Motor ein weiteres Mal überarbeitet. Die Spitzenleistung von rund 460 PS blieb unverändert, es steht jedoch über das gesamte Drehzahlband mehr Leistung und Drehmoment zur Verfügung â vor allem dank einer Verringerung der inneren Reibung. Der Schwerpunkt konnte gegenüber 2006 noch einmal abgesenkt werden. Zudem wurde die Airbox modifiziert.

     
    “GroÃe Sprünge kann man in der DTM wegen des engen Reglements nicht machen”, betont Ulrich Baretzky, Leiter Motorentechnik bei Audi Sport. “Umso erstaunlicher ist es, dass man Jahr für Jahr immer noch etwas findet.”

     
    Das gilt auch für die Aerodynamik und das Fahrwerk. Der A4 DTM der neuesten Generation, der Ende Februar 2007 in Almeria (Spanien) sein Roll-out absolvierte und diese Woche drei Tage lang in Barcelona (Spanien) getestet wurde, lässt sich vor allem von vorne auf den ersten Blick vom 2006er Modell unterscheiden. Dafür sorgt eine geänderte Luftführung an der Frontpartie. Der neuen Front angepasst wurde die Durchströmung des Fahrzeugs. Generell verbrachten die Techniker von Audi Sport viele Stunden im hauseigenen Windkanalzentrum, um die Aerodynamik des A4 DTM weiter zu optimieren. “Der 2007er A4 DTM generiert mehr Abtrieb, hat jedoch gleichzeitig einen besseren cw-Wert”, erklärt Wolfgang Appel, Leiter Fahrzeugtechnik bei Audi Sport. Genauso intensiv wurde am Fahrwerk gearbeitet. So kommt unter anderem eine neue StoÃdämpfervariante zum Einsatz. Zudem verlangen die neuen Dunlop-Reifen eine andere Abstimmung.

    Quelle: Audi Motorsport

  • Geländetauglich: Polaris Ranger RZR

    PolarisSie sind auf der Suche nach einem Geländewagen sind, der diesen Titel zu Recht trägt, dann ist der Polaris Ranger RZR  genau die richtige Wahl. Wie Auto Motor und Sport berichtet, handelt es sich hier keineswegs um einen protzigen SUV sondern um ein braves, aber talentiertes Arbeitstier mit sportliche Anlagen. Und wo andere Hersteller protzige Motoren jenseits der 300 PS Grenze einbauen, reichen dem kleinen Flitzer runde 50 PS aus einem 760 ccm Motor, um über Stock und Stein zu fahren. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 90 km/h was wohl auch an dem überaus geringen Gewicht von schlappen 460 Kilogramm liegt. Insbesondere die Bodenfreiheit von satten 25 cm und die ebenso langen Federwege sorgen dafür, dass dieser Wagen nahezu jedem Terrain trotzt.

    Im Sommer startet der 8.000 Euro teuere RZR in den USA, Deutschland ist für einen späteren Zeitpunkt geplant.