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  • Auto-Union Typ D Grand Prix Wagen

    Auto-Union Typ D Grand Prix Wagen

    Auto_union_v12_rennerAuf der diesjährigen Retromobile Messe in Paris, hielt Christies wieder eine Auktion der Superlative. Neben einem Ferrari Formel 1 Rennwagen, ragte ein frisch restaurierter Auto Union Grand Prix Wagen aus dem Jahr 1939 heraus. Der 850 kg leichte und sehr seltene Renner kam 1945 als Beutegut in die Ukraine, wo ihn in den späten 70ern ein amerikanischer Geschäftsmann russicher Abstammung ausmachte.

    Dieser hatte bereits einen Typ D von 1938 über Finland in seine Sammlung gebracht. Dieser zweite Wagen sollte in Russland bleiben. Mit viel Mühe wurde der Auto-Union Typ D von seinen ukrainischem Besitzer wieder originaltrau aufgebaut.

    Auto_union_v12_motor
    Der doppelt aufgeladene 3 Liter V12 bringt gute 485 PS. Ein tiefsitzender Einbau im Doppelrohrahmen optimiert den Schwerpunkt und die Aerodynamik des legendären GP Silberpfeils.

  • Retromobile Paris: Cadillac Coupe 1950

    Retromobile Paris: Cadillac Coupe 1950

    Cadillac_1950_coupe_carrera
    Wenn auch langsamer als der Bizzarini, jedoch nicht ohne Charme, steht dieser Cadillac auch auf der Retromobile zum Verkauf. Stolze 60.000 EURO sind für das edle V8 Gefährt mit manuellem 3-Gang Getriebe zu berrappen. Danach kann der neue Besitzer mit dem Caddy sowohl bei der Carrera Panamericana, wie auch bei der Le Mans Classic antreten!

  • Retromobile Paris: Bizzarini GT 5300

    Retromobile Paris: Bizzarini GT 5300

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    Auf der diesjährigen Retromobile Messe wird verstärkt auf schnelles Eisen gesetzt. So erfreute dieser für historische Rennen aufgebaute Bizzarini das Publikum. Ein 327er V8 sorgt für den nötigen Vortrieb und ein ausgetüfteltes Fahrwerk erlaubt bei Rennen wie der Le Mans Classic mit den Ferrari 275GTB mitzuhalten.

  • Videoshow zu “grüner” Automobiltechnik

    Abg1Bei Autoblog.com findet sich eine wirklich spannende Linkliste mit zahlreichen Videos von Autobloggreen.  Das Besondere daran ist, dass alle gezeigten Videos sowohl unterhaltsam sind, als auch Automobiltechnologien vorstellen, die erfrischend anderes und erfrischend umweltfreundlich sind. Der erste Ford Bronco, der mit Biodiesel fährt, Elektromotoren in 70er Jahre Legenden oder auch Videos vom Ãko-Dreirad Carver – das alles läÃt sich hier in Ruhe geniessen.

    Ein guter Tipp!

  • Chevrolet HHR – alles Retro oder was?

    HhrManchmal muss ich mich doch ein wenig über die Wortwahl mancher PR-Abteilungen wundern. Bei Auto-Presse findet sich folgender Satz: Mit der Präsentation des Chevrolet HHR sollen nun auf dem Automobilsalon in Genf (8. bis 18. März) die Reaktionen des europäischen Publikums auf das amerikanische Kompaktmodell getestet werden. Schön und gut. Aber macht das nicht jeder Autokonzern andauernd? Wer ein Auto vorstellt, der bekommt eine Reaktion und geht man davon aus, dass sich eine Serienproduktion oder ein Verkauf im Land XY lohnt, so kommt der Wagen auf den Markt. Im Fall des Chevrolet HHR handelt es sich um einen wirklich gelungenen Kompakt-Ami, der schwer an die 50er Jahre erinnert. Leider bekommt man den HHR nicht unter 151 PS doch zumindest in punkto Optik und Geräumigkeit bleiben nur wenig Wünsche offen.

    Jetzt bleiben nur die Reaktionen des europäischen Publikums abzuwarten, an denen sich zeigt, ob wir den Chevrolet früher oder später auch auf deutschen StraÃen rollen sehen.

  • Neue Dienstwagen für Grünen-Parteispitze

    Gruene“Die Parteispitze der Grünen fährt künftig nur noch Hybridmotoren.” “Die Grünen haben beschlossen, komplett auf Bio-Ethanol umzusteigen.” “Der Vorstand der Grünen hat bekannt gegeben, künftig nur noch mit Elektroautos zu fahren”. All dies wären Ãberschriften gewesen, die einen wirklichen Fortschritt angekündigt hätten. Doch am Konjunktiv erkennt man: Leider haben sich die Grünen dann doch nur für den BMW 118 D entschieden. Wie der Tagesspiegel berichtet, stöÃt der Wagen momentan 150 Gramm CO2 pro Kilometer aus und liegt damit deutlich über den von der Partei geforderten Grenzwert. Doch ab April wird dann ein neues Modell mit einem Wert von 123 Gramm/km genutzt.

    Warum aber auf der einen Seite von der Grünen-Fraktionschefin Künast (wohklingende) Sätze wie  “Leute, kauft Hybrid-Autos von Toyota!” ausgesprochen werden und die eigenen Leute dann doch lieber auf Diesel-Mobile von BMW setzen erscheint mir dann doch ein wenig seltsam.

  • Storm-Concept – die schwarze Rennflunder

    StormGinge es nach den Leserinnen und Lesern von Auto Motor und Sport, so würde der Storm-Concept mit Sicherheit gebaut. Denn in einem Voting sprachen sich  74,82 Prozent dafür aus, dass der Supersportwagen in Serie gehen soll. Sollte das Storm-Concept in Serie gehen? lautete die Frage und nicht zuletzt aufgrund des Design gab es überwiegend Zustimmung. Technisch wird sowieso nur Altbekanntes aus dem Lamborghini Diablo geboten, doch  Designer Stefan Schulze hat nicht nur das äuÃere Erscheinungsbild, sondern den gesamten Innenraum neu gestaltet. Flach oder besser gesagt “ultra-flach”, schwarz und ungemein aggressiv und bissig: So kommt diese Studie daher und schreit offensichtlich danach, in Kleinserie gebaut zu werden.

    Und wer weiÃ: Vielleicht fällt den Technikern ja auch eine Methode ein, diesen wirklich gelungenen Boliden mit einem umweltfreundlichen Motor auszustatten….

  • Saab: Bio-Power mit 300 PS

    Bio100saabEin richtiges Powerpaket will der schwedische Automobilhersteller Saab auf dem Genfer Autosalon vorstellen. Und liest man die schnöden Daten, so könnte man fast schon weider abwinken und von einem Sprotfresser sprechen: 300 PS, eine Beschleunigung von 6,6 Sekunden auf Tempo 100 und eine Höchstgeschwindigkeit, die vermutlich weit jenseits der 200 km/h – Marke liegen wird, sprechen nicht unbedingt für Umweltfreundlichkeit. Doch weit gefehlt: Wie Auto-Presse schreibt, wird der                                               Saab BioPower 100 Concept mit reinem Ethanol E100 angetrieben. Die Leistung des Wagens ist deswegen so gut, weil der Sprit mit 104 Oktan weit besser ist als herkömmliches Benzin mit 95 Oktan.

    Vielleicht ein Modell für die Zukunft, denn hier zeigt sich, dass auch Freunde dicker Motoren durchaus ökologisch auf ihre Kosten kommen könnten.

  • Bertone: Fiat Panda irgendwie anders

    BertoneEigentlich ist der Fiat Panda ja ein sympathischer Kleinwagen, der offen gestanden, wenig spektakulär daher kommt. Was aber, wenn man vom Panda lediglich die Plattform nimmt und etwas völlig Neues darauf aufbaut? Wie Auto Motor und Sport berichtet, hat Bertone einen wirklich schicken Roadster auf Panda-Basis vorgestellt, der durch teilweise durchsichtige Türen, ein kaum vorhandenen WIndschutzscheibe und ein auch ansonsten ungemein sportliches Erscheinungsbild zu überzeugen weiÃ. Das Schöne daran: Der Motor mit seinen 1,4 Liter Hubraum und 100 PS Leistung bleibt erhalten, doch durch eine ausgeklügelte Leichtbauweise soll der Bertone trotzdem so richtig abgehen.

    Der Verbrauch bleibt aber vermutlich in der Nähe eines ganz normalen, biederen Pandas.

  • Mercedes SLR 722 Edition – zum Glück eine Rarität

    MclarenEndlich mal ein Thema, bei dem sich sowohl Automobilfreaks, als auch Umweltschützer sicherlich einig sind: Ein Glück, dass der Mercedes SLK 722 Edition nur 150 mal gebaut wird. Denn somit können auch nur maximal 150 dieser überaus übetriebenen Mobile die Umwelt verpesten und der oder die BesitzerIn kann sich trotz allem an einem durchaus exklusiven Auto erfreuen. Wie der Spiegel berichtet, haben die Techniker bei Mercedes den ohnehin schon abnorm motorisierten SLR auf mittlerweile 650 PS hochgeschraubt, die aus  einem 5,5 Liter V8 Motor geschöpft werden.  die Höchstgeschwindigkeit liegt -auf Deutschlands Autobahnen ohne jedes Tempolimit- bei 337 km/h und die Beschleunigung bei 3,6 Sekunden auf Tempo 100. Klar, das über den Verbrauch des 476.000 Euro teuren Boliden keine Aussage gemacht wurde.

    Wen interessieren in dieser Preisklasse auch schon Spritrechnungen?