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  • Stark und schwarz – der Aston Martin Vanquish S Ultimate Edition

    AstonmartinAls wäre ein Aston Martin Vanquish S nicht schon exklusiv genug, bringt der britische Automobilhersteller nun auch noch eine Ultimate Edition auf den Markt. Doch halt: Die Formulierung ist ein wenig ungeschickt, denn bei gerade einmal 40 Modellen kann man nicht wirklich von “auf den Markt bringen” sprechen. Wie Auto-News berichten, soll jedes der Fahrzeuge eine eigenen Editionsnummer erhalten und anhand einer Ultimate-Black Lackierung zu erkennen sein. Im Innenraum dominiert dann Leder und auch der Dachhimmel wurde mit Tierhaut verkleidet. Zum Glück hat der Hersteller darauf verzichtet, den ohnehin schon abnorm kraftvollen Boliden noch weiter hochzuschrauben. Denn 520 PS aus einem V12 Motor reichen völlig aus, um Tempo 321 km/h zu erreichen.

    Der Preis ist dann entsprechend und soll bei umgerechnet 272.000 Euro liegen.

  • Geely startet in den USA und dann Europa

    GeelyLangsam aber sicher kommt die Lawine chinesischer Autos ins Rollen. Nachdem Automobile aus dem Reich der Mitte bislang eher ein Nischendasein gefristet haben, drängen nun immer mehr Anbieter auf den US-amerikanischen sowie den europäischen Markt. Wie Auto-Presse schreibt, ist Geely der nächste Chinese, der zum Ãberholmanöver ansetzt. Im kommenden Jahr soll der Verkauf in den USA starten und mit Preisen um die 10.000 US-Dollar für eine Mittelklasse-Limousine ist das chinesische Auto zumindest in diesem Bereich überaus attraktiv. Die Kleinwagen sollen kaum mehr als 3.000 US-Dollar kosten. Auch Europa steht auf der Liste der Expansionsbestrebungen: In zehn Jahren will Geely zwei Millionen Autos fertigen, davon 1,3 Millionen für den Export.

    Solange sich aber an den schlechten Crashtestwerten der chinesischen Autos nichts ändert, werden Geely und Co. kaum eine ernsthafte Konkurrenz zu etablierten Marken darstellen.

  • Neuer Mazda2 in Genf zu sehen

    Mazda2Kurz und bündig war die Meldung auf Auto-Presse: Auf dem Genfer Automobilsalon feiert der neue Mazda2 Premiere. Und angenehmerweise wird das Hochdach, dass noch das aktuelle Modell wie einen zu klein geratenen Van aussehen lässt, in der neuen Variante weg gelassen. Doch nicht nur in der Höhe, auch in der Länge schrumpft der Mazda2, wenngleich nur um fünf Zentimeter. Angetrieben wird der Kleinwagen von drei Ottomotoren mit Leistungen zwischen 75 und 103 PS und 1,3 bzw 1,5 Liter. Doch bevor es soweit ist und dieses neue Modell in den Autohäusern steht, vergeht noch ein Jahr.

    2008 soll dann Marktstart in Europa sein.

  • Zagato Diatto – zum 100. Geburtstag

    ZagatoDer Diatto wird 100 Jahre alt. Und für all diejenigen, die mit dem klangvollen Namen nichts anzufangen wissen: Hier handelt es sich um einen italienischen Automobilhersteller, der in seiner Gründerzeit 1905 eng mit GröÃen wie Ettore Bugatti, den Gebrüdern Maserati oder auch Tazio Nuvolari  (einem  der besten Rennfahrer aller Zeiten) zusammengearbeitet hat. Den ersten Diatto baute Zagato bereits im Jahr 1921 bzw. entwarf in diesem Jahr eine leichte, aerodynamische Karosserie für ein Fahrgestell eines Diatto Typ 25 4DS (Auto Motor und Sport) Nun also darf Zagato erneut ran und zeigt auf dem Automobilsalon in Genf ein Auto, dass im Auftrag zweier Sammler hergestellt wird.

    Was unter der Motorhaube vor sich geht, ist bislang nicht bekannt. Es wird aber spekuliert, dass ein Achtzylinder aus dem Hause Maserati an den Start gehen wird.

  • Ferrari: Wird Schumacher der neue Teamchef?

    FerrariwerkAls Michael Schumacher am Ende der letzten Saison Helm und Overall an den Nagel hängte, wurde dieser Schritt insbesondere bei Ferrari sehr bedauert. Wie kaum ein anderer Formel 1 – Pilot, war der Kerpener mit der Scuderia verwachsen und diente als Identifikationsperson. Doch glaubt man einem Artikel bei Auto Motor und Sport, so ist ein Comeback Schumis durchaus möglich. Nein, natürlich nicht als Fahrer, sondern als Teamchef. So lesen wir in dem Artikel Der Ex-Weltmeisterwird derzeit intensiv in die Vorbereitung auf die neue Formel1-Saison einbezogen und nimmt an allen wichtigen Terminen teil, um später eine neue Funktion im Team übernehmen zu können. “Er war in diesem Winter öfter in Maranello als in all den Jahren zuvor”, sagte ein Ferrari-Manager. Das wird ja vermutlich nicht ganz grundlos geschehen.

    Schumi als neuer Rennleiter oder gar als künftiger Teamchef? Ganz so abwegig ist dieser Gedanke bei näherem Hinsehen nicht.

  • Blue Motion und TDI – VW und Audi als Spritsparer

    BluemotionUm ehrlich zu sein: Angesichts der Meldung, dass auf einmal sogar VW und Audi spritsparende Autos auf den Markt bringen wollen, muss ich mich doch sehr zurückhalten, um keine Bemerkungen fallen zu lassen. Ist es wirklich ein Zufall, dass dieser Schritt just zu einem Zeitpunkt kommt, in dem das Thema CO2 in aller Munde ist? Wieso baut Audi erst einen R8, der Tempo 300 erreicht, um dann einen solchen Imagewechsel zu versuchen? Sei´s drum: Freuen wir uns einfach darüber, dass mit dem VW Passat Blue Motion eine solide Mittelklasse-Limousine auf den Markt kommen soll, die gerade einmal 5,2 Liter auf 100 Kilometer verbraucht und trotzdem 193 km/h erreicht. Und wie der Spiegel berichtet, sind es beim Polo Blue Motion sogar nur 3,9 Liter Diesel. Auch Audi spart mittlerweile Sprit: Der A3 1.9 TDI e liegt in punkto Verbrauch bei 4,5 Liter und bleibt sogar unter der magischen 120 g/km Grenze in punkto CO2-Ausstoss.

    Innovation made in Germany ist also anscheinend doch möglich, wenn man diese lange genug fordert.

  • Powerful: Dodge präsentiert Roadster Demon

    DodgedemonPakt mit dem Teufel – so titelt die Online-Ausgabe des Spiegels ihren Artikel über den neuen Dodge Demon. Und in der Tat: Dieses Auto ist tatsächlich dämonisch und orientiert sich optisch stark an der giftigen Dodge Viper. Dabei handelt es sich um einen Roadster, wie er klassischer kaum sein könnte, was den Spiegel dazu verleitet, von einem Destillat von Honda S 2000, Audi TT und Nissan 350Z zu sprechen. In punkto Motor ist der Demon angenehm dezent augestattet worden. Klar: 174 PS sind immer noch viel zuviel, um gerade einmal 1200 Kilogramm zu bewegen, doch hat man in diesem Bereich durchaus schon Schlimmeres erlebt. Ob dieses Showcar je gebaut wird, steht noch nicht fest.

    Doch angesichts der bisherigen Praxis bei Dodge kann man durchaus hoffen, den Demon irgendwann einmal über die StraÃen flitzen zu sehen.

  • CO2 und Klimawandel: geht’s auch leichter ?

    CO2 und Klimawandel: geht’s auch leichter ?

    Bionic_car_iaa_1Das Automobil wird in diesen Woche verstärkt an den Pranger gestellt. Keinem wird das entgangen sein. Wenn auch positive Signale, wie die Virgin Earth Initiative von Richard Branson, zu begrüssen sind, werden es bestimmt kleinere Schritte sein, die unser liebstes Kind wieder in ein besseres Licht rücken wird. Gehen wir nochmal zum Ursprung des Problems zurück. Das Klima erwärmt sich durch den Treinhaus Effekt, weil mehr und mehr CO2 sich in der Atmosphäre zu einer Schicht wie unter einer Gewächshausglocke formt. Das CO2 ensteht beim Auto und beim Flugzeug durch die Verbrennung von Treibstoff. Je mehr ein Auto verbraucht, umso mehr CO2 wird produziert.

    Mann kann auch sagen, je mehr Kegelklubs und Sangria-Fans mit billig Fliegern nach Malle oder auf die Dom-Rep jetten, umso mehr CO2 wird produziert. Aber bleiben wir mal beim Auto, denn wir sind hier nicht auf dem Sonnenbank Blog. Je schwerer ein Auto ist, umso mehr verbraucht es. Je schwerer ein Auto ist, umso Leistungstärker muss sein Motor sein um es anständig zu bewegen. Also ist es doch ganz einfach: baut die Autos leichter! Wer bringt uns wieder einen anständigen 4 Sitzer wie den GOLF I, der weniger als 1000 kg wog. Schaut mann sich den übergewichtigen GOLF V an, sollte mann ins grübeln kommen. Bei 1400 kg Trockengewicht sind darin quasi das gleiche wie 4 Waschmachinen verbaut worden! Also, liebe Produktentwickler der Autohersteller: wer von euch bringt mal eine wirkliche Innovation, die weniger als eine Tonne wiegt, sich mit 50 PS flott bewegen lässt und im Schnitt nur 5 Liter/100 km verbaucht ?

  • Designstudie revisited

    DesignideeÃber die meisten der Autos habe ich hier bereits en Detail berichtet, doch eine Bilderserie macht ja immer SpaÃ. So auch bei Auto-News, die 20 der verrückteste Designstudien der letzten Zeit zeigt. Mit dabei sind allerhand Modelle aus dem Hause Rinspeed, die fast durchweg auch gebaut wurden. Doch auch der Toyota i-swing, ein abgefahrenes Gefährt, das ein wenig an einen stylischen Rollstuhl erinnert, der Nissan Pivo oder Nissan Bevel oder auch der u-bootige Peugeot Moovie sind mit dabei. Da kann man sich nur zurücklehnen und sowohl die tollen Fotos als auch die meist recht amüsanten Bildunterschriften geniessen.

    Viel Vergnügen.

  • Einfach galaktisch: Der Saturn Astra

    SaturnastraMan möge es mir verzeihen, aber bislang war mir nicht bekannt, dass ein Auto mit dem überaus galaktischen Namen Saturn Astra existiert. Dabei handelt es sich um eine Art Bruder des Opel Astra der ebenfalls in Antwerpen gebaut wird. Versehen mit einem 1,8 Liter ECOTEC-Triebwerk wird der schicke Kompakte mit 140 PS an den Start gehen. In Europa war zumindest der Opel Astra auch in der dritten Generation ein Riesenerfolg. Seit März 2004 wurden laut Auto-Presse bereits mehr als 1,3 Millionen Autos aus dieser Baureihe verkauft. Ob sich der neue Saturn Astra wirklich an diesen Zahlen messen lassen kann, sei dahingestellt.

    Zunächst einmal steht die Premiere auf der Auto Show in Chicago an.