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  • Opel Kapitän vor dem Comeback?

    KapitaenDiese Meldung wäre echt eine Sensation. Wie der Spiegel unter Berufung auf einen Artikel in der Autobild berichtet, plant Opel, den legendären Kapitän wiederzubeleben. Damit käme nach all den grauen Astras, Vectras und Signums endlich wieder ein wenig Glamour in die Bude. Denn wie kaum ein anderes Auto ist der Kapitän für die goldenen Jahre des Wirtschaftswunders. Am Steuer dieser automobilen Schönheit konnte man sich selbst mit Mercedes und BMW-Fahrern messen. Etwas Definitives wollte Opel zu diesem Thema nicht äuÃern. Von seitens des Konzern heiÃt es routiniert: “Zu Spekulationen über zukünftige Produkte nehmen wir grundsätzlich keine Stellung”

    Mich würde es riesig freuen, bald wieder einen Kapitän über die StraÃen rollen zu sehen. Optisch wird der Oberklasse-Opel sicherlich anders aussehen, als sein Vorgänger aber allein der Name macht ja schon eine Menge aus.

  • 200.000 mal Werbung für den Toyota Auris

    Auris_1Kennen Sie schon den neuen Toyota Auris? Falls nicht, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Denn spätestens ab Ende Februar werden Sie ihn mit Sicherheit kennen. Wie der Spiegel berichtet, plant Toyota die gröÃte Plakataktion aller Zeiten und möchte während eines Zeitraums von zehn Tagen auf sage und schreibe 200.000 Werbeflächen für ihren neuen Goldjungen werben. Gegenüber dem Handelsblatt äuÃerte Toyota Marketingchef Vilhelmsson: “Wir haben in gröÃeren Städten so ziemlich alles gebucht, was auf der StraÃe sichtbar ist” Da bin ich mal gespannt, ob dieser “Schuss” nicht am Ende nach hinten losgeht. Denn die Quantität einer Werbekampagne ist die eine Seite. Auf der anderen Seite sollte aber auch die Qualität stimmen …

    In punkto Auto gelingt das Toyota fast immer. Ob man bei der Werbung an den Erfolg des Slogans “Nichts ist unmöglich” anknüpfen kann, wird sich noch herausstellen.

  • Montoya, Pruett und Duran gewinnen Daytona

    Montoya, Pruett und Duran gewinnen Daytona

    Juan_Pablo_Montoya_Daytona2007.jpgEin spannendes Auftaktrennen wurde dieses Wochenende in Daytona geliefert! Juan-Pablo Montoya schrieb sich dabei, neben Mario Andretti als zweiter Gewinner der Indy 500, eines Formel 1 Grand Prix und der 24 Stunden von Daytona in die Geschichtsbücher des Motorsport ein. Mit Rookie Salvador Duran und Veteran Scott Pruett gewann er auf Lexus-Riley das hart umkämpfte Rennen. In der GT Klasse siegte der deutsche Marc Basseng mit de Quessada, Dumoulin und Gabel auf 911 Cup n°22 des Alegra Teams.

    lexus_riley_telmex_vict_Daytona07.jpg

    Das Siegerauto und seine Pit-Crew!

    Bmw_m3_daytona_2007 Auch in der GT Klasse ging es heiss her. Der FarnbacherLoles Porsche von Dirk Werner und Pierre Ehret lag lange in Führung, aber musse wegen hohem Ãlverbrauch in der letzten Stunde des Rennens aufgeben.

    Porsche_911_bang_rear_daytona_07

  • “Kavalier der StraÃe” gesucht

    KavalierDas ist ja mal so richtig schön altbacken: Allein die Wortwahl beim Begriff “Kavalier der StraÃe” fällt in die Kategorie “lange nicht gehört”. Immerhin hat es das Hamburger Abendblatt nicht versäumt, auch weibliche Verkehrsteilnehmer mit in die Aktion einzubeziehen. Gemeinsam mit rund 40 anderen Tageszeitungen sollen diejenigen AutofahrerInnen ausgezeichnet werden, die sich besonders rücksichtsvoll gegenüber ihren mitfahrenden Mitmenschen verhalten haben. Gründe für eine Auszeichnung sind beispielsweise:

  • – Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen, wenn der zur Auszeichnung Vorgeschlagene nicht selbst schuldhaft beteiligt war.
  • – Besonders rücksichtsvolles Verhalten im StraÃenverkehr, vor allem gegenüber Schwächeren und Gefährdeten wie Behinderten, älteren Menschen und Kindern.
  • – Geistesgegenwärtiges Verhalten, das einen Unfall verhinderte oder Folgen verringern half.
  • – Unverzügliche Meldung oder Beseitigung von gefährlichen Verkehrshindernissen.
  • – Wirksame Unterstützung bei der Vereitelung von Fällen, in denen Unfallflüchtige sich der Verantwortung entziehen wollen.
  • Wer sich angesprochen fühlt, erhält hier Gelegenheit, sich oder andere als Kavaliere anzumelden.

Die Aktion läuft schon seit knapp einem Jahr, scheint aber durchaus erfolgreich zu sein. Immerhin gehören der ADAC, das Verkehrsministerium und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat zu den Partnern.

  • Aral rechnet mit Tankstellensterben

    TankstellenEinem Bericht auf Im-Auto.de rechnet der deutsche Marktführer Aral für die nächsten Jahren mit einem rapiden Tankstellensterben: Nach Ansicht von Aral-Chef Walter Clemens gibt es in Deutschland derzeit 3000 Tankstellen zu viel. Weiter lesen wir, dass es offensichtlich ein Rätsel ist, das manche Stationen überhaupt noch existieren. Nun ja: So richtig rätselhaft erscheint mir das nicht. Denn erstens werden in Deutschland Jahr für Jahr mehr Autos zugelassen, sodass zumindest der Spritdurst nicht allzusehr zurückgeht. Zum anderen dient die “Tanke” heutzutage immer mehr als Laden, in dem Bier, Zigaretten aber auch frische Brötchen gekauft werden können. Das mag für einen Stadtmenschen vielleicht unerheblich sein – auf dem platten Land hingegen, gibt es oftmals keine Alternative.

    Zudem haben Tankstellen vielfach 24 Stunden geöffnet – da hält selbst der beste Kiosk meist nicht mit.

  • Toyota mit Raketenantrieb

    RaketeSoll man darüber nun eher lachen oder eher weinen? Ich entscheide mich für Kopfschütteln und berichten. Worum es hier geht? Nun, um die “Toyota-Rakete”, über die die BILD in ihrem Autobereich berichtet. Dabei sieht das Mobil eigentlich recht bieder aus, handelt es sich doch um einen einfachen MR2. Doch ausgerüstet mit zwei Triebwerken von General Electric (GE T58-3) geht das Auto ab wie eine Rakete. Und das dieser Vergleich in diesem Fall sogar recht passend ist, kann man daran ersehen, dass die beiden Triebwerke eigentlich für Militäflugzeuge hergestellt wurden. Ob indes die eingebauten Feuermelder, Kraftbremsen und Fallschirme wirklich für Sicherheit sorgen würde ich lieber nicht ausprobieren.

    Aber da es sich um ein US-amerikanisches Auto handelt, das unlängst sogar für 30.000 US-Dollar einen Käufer gefunden hat, stellt sich die Frage nach einer TÃV-Zulassung wohl erst gar nicht.

  • Die Megaauktion in Arizona

    ArizonaKeine Angst, ich werde mich nicht wiederholen. Denn die aufmerksamen Leser werden bemerkt haben, dass ich bereits gestern über eine Auktion berichtet habe. Diesmal geht es allerdings weniger um einen Silberpfeil als um 1.200 wahre Schmuckstückchen, die auf der “Barrett-Jacksonâ Versteigerung im US-Bundesstaat Arizona unter den Hammer gekommen sind. Der Focus war vor Ort und wartet mit einer wirklich sehenswerten Fotostrecke auf. Ein alter Porsche 356C aus dem Jahr 1964, ein gelber Trans Am, der gerade einmal 28.000 US-Dollar eingebracht hat oder auch ein 1966er Corvette Cabriolet: Hier ist so ziemlich jedes Auto, dass unter den Hammer kommt, ein echtes Schätzchen.

    Insgesamt waren 4.852 InteressentInnen bei der Auktion: Ein wahrer Superlativ

  • 45. Deutscher Verkehrsgerichtstag: Kommen bald “Alkolocks”?

    Alkohol_1In der FAZ findet sich ein interessanter Bericht über den 45. Deutschen Verkehrsgerichtstag. In Goslar kamen hier 1.500 ExpertInnen aus Autobranche, Justiz, Versicherungen, Technik etc. zusammen, um darüber zu diskutieren, wie das Autofahren künftig noch sicherer gemacht werden kann. Eine der zentralen Forderungen sind die Alkolocks, bzw. alkoholsensitive Wegfahrsperren, wie die Alkoholtests auch genannt werden. Der Sinn: Erst nachdem ein Alkoholtest gemacht wurde, ist es möglich, das Auto zu lenken. Insbesondere bei Bussen, Gefahrguttransportern oder auch Lokomotiven macht der Einsatz wohl durchaus Sinn. Ein weiterer Vorschlag: Extremraser sollen den Führerschein verlieren.

    Ob sich so etwas allerdings ausgerechnet in Deutschland durchsetzen lässt, wage ich sehr zu bezweifeln.

  • Der Wankelmotor wird 50

    WankelmotorVor ein paar Tagen erst, hatte ich der Radarfalle zum Geburtstag gratuliert und darüber geschrieben, dass nun schon seit fünfzig Jahren auf Deutschlands StraÃen fleissig geblitzt wird. Nun ist der Wankelmotor dran, der ebenfalls seinen 50. feiert. Wie T-Online berichtet (und wie allgemein bekannt) wartet diese revolutionäre Technik bereits seit ihrer Erfindung auf ihren Durchbruch, wenngleich es immer wieder Anläufe gab, den Drehkolbenmotor in Serie herzustellen. Der NSU Ro 80 war wohl der bekannteste Wankel-Wagen, wurde aber auch nur 40.000 mal gebaut. Auch Lada, Datsun, Citroen, Audi und Chevrolet stellten Autos mit Wankelmotoren her: Ein Topseller war aber nie dabei.

    Heute ist nur noch der Mazda RX-8 übrig geblieben, dessen Wankelmotor 231 PS liefert und vergleichsweise moderate 11,2 Liter auf 100 Kilometer verbraucht. Für einen Wankelmotor fast schon rekordverdächtig wenig ..

  • Alfa Spider bald auch als Diesel?

    SpiderdieselDie Mär, Dieselfahrzeuge seien schwerfällig und irgendwie unattraktiv gilt schon lange nicht mehr. Nach und nach trauen sich auch sportlichere Automobilhersteller vereinzelte Diesel-Modelle auf den Markt zu bringen und versuchen so, Sportlichkeit und Umweltbewusstsein ein wenig in Einklang zu bringen. Doch dass wir es noch erleben dürfen, dass ein Alfa Spider als Diesel daherkommt hätte ich wirklich nicht gedacht. Wie T-Online schreibt, soll beim Start des neuen Spiders auch ein Dieselmodell mit von der Partie sein. Das ist zwar noch ein Gerücht, doch die Italiener wären damit die ersten, die einen Roadster als Selbstzünder auf den Markt brächten. Auf jeden Fall aber, wird der Alfa Spider 3.2 JTS V6 24V Q4 als erster Spider einen serienmäÃigen Allradantrieb an Bord haben.

    Als ob das nicht schon sensationell genug wäre …