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  • Sagt VW nein zu Hybridmotoren?

    VwhybIch war schon einigermassen schockiert, als ich bei T-Online die Meldung lesen musst, dass Volkswagen die Chancen für  Hybridtechnik äuÃert skeptisch einschätzt. So heiÃt es in dem Artikel: Der neue Konzernchef Martin Winterkorn stelle die Konzepte für Hybridantriebe auf den Prüfstand. Die Chancen für einen baldigen Serieneinsatz in der Kompaktklasse seien “rapide” gesunken. Der Grund: Die zu erwartenden Absatzzahlen seien wohl zu niedrig, der Aufpreis von rund 2.000 Euro zu hoch und die Verbrauchsunterschiede gegenüber einem Diesel kaum spürbar. Da wundert es mich doch sehr, dass Toyota genau zu den entgegengesetzten Schlüssen kommt und verstärkt auf diese zukunftsträchtige Technologie setzt. Verschläft VW da einen Trend? Oder ist Hybrid am Ende doch nur ein Hype?

    Fragen, die wir vermutlich erst in ein paar Jahren beantwortet bekommen.

  • Toyota Auris: Hin zu goldenen Zeiten?

    AurisIch erinnere mich noch gut daran, dass ich bereits im September 2006 über den Auris aus dem Hause Toyota geschrieben habe. Damals stellte ich den Artikel unter das Motto: AuÃer dem Namen ändert sich nix und stellte bewusst Vergleiche mit dem Schokoriegel Twix her. Nun, ja. Wie man bei Auto-Presse nachlesen kann, scheint sich letztlich neben dem Namen doch so manches getan zu haben. Anfang März soll der Auris auf dem Genfer Autosalon debütieren und in den AusmaÃen fast exakt so groà wie der VW Golf ausfallen. Damit liegt der kompakte Japaner in punkto Raumangebot im oberen Bereich seiner Klasse. Auch der Innenraum scheint sehr gelungen zu sein, doch etwas anderes würde man vom Branchenprimus auch nicht erwartet haben. In punkto Motor sind 1,4 Liter und 97 PS das Minimum, über den Verbrauch wurde leider noch nichts bekannt.

    Ohne voreilig sein zu wollen, kann ich mich mit dem Zitat bei Auto-Presse durchaus anfreunden. Dort heiÃt es: Es ist nicht alles Golf was glänzt. Vielleicht gilt ja der schöne Satz “Nomen est omen” und dem Auris steht eine wahrlich goldene  Zukunft bevor.

  • Renault rasant: Der Clio von Königseder

    Cliotuning_1 Ein Renault Clio ist alles andere als ein sportliches Auto. Wenn ich diesen Satz schreibe, so weià ich genau, worüber ich mich auslasse, denn oft genug kam es in der Vergangenheit vor, dass ich -leihweise- am Steuer des französischen Kleinwagens sitzen musste. Doch glaubt man einem Bericht in den Auto-News, so ist beim Clio durchaus noch nicht Hopfen und Malz verloren. Der österreichische Tuner Königseder hat sich den Zwerg einmal tüchtig vorgeknöpft und via Chiptuning satte 130 PS herausgeholt. Dazu kommen ein deutlich höheres Drehmoment, Leichtetallfelgen, eine optische Tieferlegung und vieles mehr.

    Wie schnell der Clio dadurch letztendlich wird, wurde leider nicht bekannt. Doch zumindest optisch sieht der Wagen nun nach einer Menge Speed aus. Ob man diesen indes bei einem Kleinwagen wirklich nötig hat, steht auf einem ganz anderen Blatt.

  • Zukunftsträchtig? Der Ford Edge HySeries

    FordhybridWenn ich ehrlich bin: Besonders schön sieht er ja nicht aus. Die Rede ist vom Ford Edge HySeries, einer Art SUV der bulligeren Sorte. Doch wen interessiert das Design, wenn es darum geht, einer neuen Antriebstechnologie zum Durchbruch zu Verhelfen. Auf den ersten 40 Kilometern einer jeden Fahrt kann der Edge auf seine Batterien zurückgreifen und erreicht trotzdem eine Höchstgeschwindigkeit von rund 140 km/h. Danach nimmt die Brennstoffzelle ihre Arbeit auf und beginnt damit, die Batterien wieder aufzuladen. Die Folge: Weitere 323 Kilometer Reichweite. Der Wasserstoff-Tank fasst rund 4,5 Liter und würde man den Wagen komplett an der (hoffentlich mit Ãkostrom betriebenen) Steckdose aufladen, so wäre laut Auto Motor und Sport gar eine Reichweite von 600 Kilometern drin.

    Mal schauen, ob dieser respektable Wert nicht bald schon wieder gesteigert wird …

  • Der letzte Silberpfeil wird versteigert

    SilberpfeilManchmal wird der Begriff “legendär” doch recht inflationär verwendet. Da werden schon einmal Autos vom Schlage eines VW Golfs zur Legende hochstilisiert, ohne dass sich wirklich jemand beschwert. Wer aber vom Silberpfeil schreibt, ohne den Begriff legendär zu verwenden, dem ist fast schon ein Kunststück gelungen. Hier handelt es sich um die Inkarnation eines Sportwagens, den ersten Grand Prix Wagen mit Mittelmotor eben um eine -nun ja- Automobil-Legende. Der letzte im Privatbesitz befindliche Silberpfeil aus dem Hause Auto-Union wird nun, einem Spiegel-Bericht zufolge, am 17.Februar im Rahmen der Pariser Rétromobile versteigert. Wer mitbieten will, sollte schon einmal das Sparschwein schlachten:

    Denn Beträge von bis zu 12 Millionen Euro sind hier durchaus möglich.

  • Monte Carlo – Here we come!

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    Am Morgen war erst einmal Packen angesagt. Obwohl der Kofferraum des Fairlanes ja riesig ist, wurde es am Ende doch eng. Aber am Ende sollte alles passen. Wir hatten ja Gelegenheit mehrfach das Einladen zu üben, denn das Fernsehteam wollte jeden Schritt dokumentieren. Also: rein die Klamotten, raus die Klamotten, rein die Klamotten, raus die…….Gott sei Dank drehen wir nicht Titanic…. Punkt 12.00 Uhr war es dann endlich soweit! Bei schönstem Wetter und bester Laune fuhren wir los gen Reims. Nach ca. 10 km die erste Aufregung  der neue Tripmaster will nicht funktionieren (wir hatten unseren Twin-Master gegen ein Retro-Drei-Exemplar ausgetauscht, um den Schnittrechner abgleichen zu können.

    Nach dem Studium der Gebrauchsanweisung und der Ãberprüfung der Verkabelung deutliche Erleichterung: es waren nur Kabel vertauscht, alles funktioniert  nun einwandfrei 

     

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    Die ersten beiden Stunden verbrachten wir im Auto um uns erst einmal zu akklimatisieren, denn bis zum heutigen Tage sind wir ja nur einmal zusammen gefahren, um Zeitnahme zu üben. Alles will seinen richtigen Platz haben und mit einem Griff zu fassen sein, aber durch gebaute Ablagefächer, Ãsen und Haken fühlten wir uns schnell wohl.

    Das Auto lief prima. Kurz vor Reims erste Tanke, Verbrauch ca. 15 l. Dann ein Schreck: der Motorraum riecht nach Gummi. Beim Nachsehen konnten wir sehen, dass die Lichtmaschine nicht richtig fest war. Wir hatten gestern noch eine Ersatz-Lima gekauft und beim Probeeinbau eine Unterlegscheibe übersehen  :shhh:  Nach einer vorläufigen Nachjustierung entschlossen wir uns nach Reims weiterzufahren, um dann dort eine passende Scheibe noch aufzutreiben.

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    Gegen 16.00 Uhr kamen wir in Reims bzw. in Geaux an, wo wir uns mit Christoph zum Treffen an der ehemaligen GP-Rennstrecke vereinbart hatten.

    Wir wurden sehr nett empfangen: kühler Champagner und eine tolle Kulisse erwarteten uns. Vielen Dank Christoph und Patrick! Was für ein Auftakt!

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    Kurze Zeit später hielt noch ein Wagen an und ein weiterer Monte Fahrer gesellte sich zu uns: Antoine Biadetti, der mit einem Opel Commodore GSE zum ersten Mal als Fahrer teilnimmt, die Monte aber schon mehrmals als Beifahrer in einem Renault Gordini erobert hat.

    Nur unsere Filmcrew, die Neustadt ca. 1 Stunde nach uns verlieÃ, verpasste das tolle Sonnenlicht an der Rennstrecke und die schönen Impressionen. Schade. Wir lotsten sie schlieÃlich mit unserem CB-Funk zur Strecke, aber es war schon zu dunkel für vernünftige Aufnahmen. Wir haben deshalb beschlossen, dieses morgen Vormittag nachzuholen. Gegen 18.00 Uhr schlieÃlich Einchecken im Hotel in Reims und ein erstes Bier in der Bar…nein es waren drei….Fazit des ersten Tages: Was für ein tolles Auto wir haben! Wir haben tierisch Spaà zusammen! Möglicherweise haben wir zuviel geschraubt und zu wenig geübt……Aber what the heck! Live is too short to drive boring cars!

  • Ganz schön scharf: Der RoadRazor

    RoadrazerKommt es Ihnen in erster Linie darauf an, dass Ihr Auto eine gute Beschleunigung hat? Dann treffen Sie mit dem RoadRazor die richtige Wahl. In den Auto-News wird der dänische Flitzer treffend als puristische Fahrmaschine ohne viel Schnickschnack bezeichnet. Und in der Tat: Ausstattung sucht man bei dem 1,3 Liter Vierzylinder vergeblich. Dadurch reichen schon 175 PS, um den Boliden in drei Sekunden auf Tempo 100 zu katapultieren. Kein Wunder, bei einem Gewicht von gerade einmal 300 Kilogramm. V-Max liegt bei 240 km/h und man kann sich lebhaft vorstellen, dass der Wagen bei höheren Geschwindigkeiten einfach abhebt. Ãberhaupt: Bei stürmischem Wetter würde ich es mir zweimal überlegen, ob ich in den Wagen steige.

    Für 53.000 Euro können zwei Personen hintereinander im RoadRazor Platz nehmen – wer selber schrauben will, bekommt die Einzelteile schon für rund 30.000 Euro.

  • Peugeot Tepee zum Einführungspreis

    TepeeWow! Soviel Auto für so wenig Geld – das kann nicht lange gutgehen. Und in der Tat: Das Angebot, das Peugeot für seinen neuen Expert Tepee macht, ist zeitlich befristet. Wer in der Zeit von Februar bis Ende April einen der schicken Transporter in der PKW-Variante ersteht, braucht, luat Auto-Presse, lediglich schlappe 24.000 Euro aufzubringen. Danach wird der Preis angehoben. Das überaus ansehnliche Fahrzeug wird von einem angenehm moderaten 1,6 Liter Diesel mit 90 PS angetrieben, es sind aber auch Varianten mit bis zu 140 PS (Benziner) möglich. SerienmäÃig verfügt der Tepee über fünf Sitze, kann aber auch in einer Sondervariante als Neunsitzer geordert werden.

    So findet selbst eine GroÃfamilie Platz in dem schnittigen Mobil.

  • Der Opel GT ist zurück!

    OpelgtEs war im Juli 2005 als hier im Autoblog zum ersten Mal über die Rückkehr des legendären Opel GT berichtet wurde. Doch was in dem Artikel noch niedliches Coupé genannt wurde, ist in der 2007er Variante weder niedlich noch ein Coupé. Wie Auto Motor und Sport schreibt, wird der neue alte aus Rüsselsheim als Roadster an den Start gehen und das biedere Image der GM-Tochter ordentlich aufpeppen. 4,10 Meter pure Power verspricht dieser Zweisitzer, dessen Frontmotor mit üppigen 264 PS ins Rennen geht. Tempo 100 ist somit nach 5,7 Sekunden abgehakt und erst, wenn die Nadel auf die 230 zeigt, ist Schluà mit Beschleunigung. Der Verbrauch liegt bei 9,2 Liter Super und der Preis ist mit gerade einmal 30.675 Euro überaus moderat. Vor allem, wenn man ein Blick auf die Ausstattung des neuen GT wirft, ein wahres Schnäppchen.

    So handelt es sich um einen echten Konkurrenten für Mazda MX-5, BMW Z4 und Co.

  • Happy Birthday Radarfalle

    RadarAls die niederländische Rock-Formation Golden Earring in den 70er Jahren von “Radar Love” sang, hat sie damit bestimmt nicht die berühmt berüchtigten Radarfallen gemeint. Doch bei aller Abneigung: Zu einem echten Geburtstag muss man auch gratulieren. Deswegen: Happy Birthday Radarfalle und alles Gute zum 50. Bei Auto Motor und Sport kann man nachlesen, dass die erste Radarfalle bzw. Gebühreneinzugsmaschine, wie die Blitzkisten im Amtsdeutsch heiÃen, im Januar 1957 in Düsseldorf das Licht der Welt erblickt haben. Mittlerweile gibt es die Geräte in diversen Varianten und zu Tausenden auf Deutschlands StraÃen. Allein in NRW blitzte es im vergangenen Jahr 1,4 Millionen Mal.

    Angesichts solcher Zahlen kann man fest davon ausgehen, dass wir auch noch einen 60., 70. und 80. Geburtstag erleben werden …