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  • Luv-ly: Der LUV von Edag

    LuvSie wissen, was ein SUV ist? Na klar: Ein Sport Utility Vehicle. Und ein LUV? Da wird die Sache schon ein wenig schwieriger, wenngleich man das Sport lediglich durch ein Luxury auszutauschen braucht. Und genau diesen Luxus bringt der Automobilhersteller Edag mit seinem LUV. Wie Auto Motor und Sport berichtet, basiert der Wagen auf einem SUV, vermutlich dem Mercedes GL. Doch mit einer Länge von stattlichen 5,70 Meter werden selbst die AusmaÃe des wuchtigen Schwaben deutlich in den Schatten gestellt. Doch neben seiner schieren GröÃe überzeugt dieses Mobil durch Luxus der irrwitzigen Art. Denn wer braucht schon eine mit Teakholz belegte Motorhaube? Im Innenraum macht das -politisch sowieso zweifelhafte- Tropenholz dann schon ein bisschen mehr Sinn. Doch eigentlich geht es eher darum., Güter und nicht Menschen zu befördern, wenngleich neben der Ladefläche Platz für bis zu fünf MitfahrerInnen geboten wird.

    Doch offen gestanden halte ich diese Studie für recht unausgegoren. Und diese Frage sei erlaubt: Wer braucht ein solches Auto?

  • R-Klasse: Mit dem Mercedes-SUV auf Reisen

    RklasseGlaubt man dem Spiegel, so erinnert die neue R-Klasse von Mercedes an ein Schiff. Doch um ehrlich zu sein: Diesen Vergleich kann ich anhand der Fotos nicht so recht nachvollziehen. Sei´s drum, denn zumindest in punkto innere Werte macht die Schiffs-Metapher dann doch wieder ein bisschen mehr Sinn. Sechs Sitze in drei Reihen – das ist üppig. Doch offensichtlich scheint es trotz allem ein wenig eng in dem 4,92 Meter langen SUV zuzugehen. Vergleicht man das Kofferraumvolumen, so haben sowohl das Kombi-Modell der E-Klasse, als auch die M-Klasse genausoviel bzw. deutlich mehr zu bieten. Preislich liegt die R-Klasse dann bei mindestens 50.337 Euro und auch der Verbrauch von 10,5 Litern auf 100 Kilometern spart nicht gerade Geld.

    Doch zumindest in Sachen Bequemlichkeit scheint dem neuen Mercedes so schnell niemand etwas vorzumachen. So schreibt der Spiegel: Das Tolle an der R-Klasse ist, dass man auch nach einer Marathonfahrt so frisch und locker aussteigt, als sei man nur um die Ecke gefahren. Klingt gut, oder?

  • Big Bang: Bentley meets Bugatti

    Bigbang_1Crossover der eher seltsamen Sorte liefert uns der Tuner LEW Design mit dem Big Bang. Wie die Autobild berichtet, hat die Chemnitzer Firma kurzerhand zwei der wohl exklusivsten Autos auf dem Markt, nämlich den Bentley Continental GT und den Bugatti Veyron miteinander gekreuzt. Dabei wurden tatsächlich so ziemlich alle Teile verändert und vor allem durch den Einsatz von Carbon-Kunstoff “verleichtert” bzw. leichter gemacht. Die Schnauze sieht dabei aus, wie ein überdimensionaler Staubsauger. Und dieser “Staubsauger” geht mit 650 PS ordentlich zur Sache. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 330 km/h, was für eine Luxuslimousine der helle Wahnsinn ist. Da fällt der Preis von 270.000 Euro gar nicht groà ins Gewicht, denn schlieÃlich kostet der echte Veyron ja gut eine Million.

    Von einem Schnäppchen zu reden würde aber trotzdem ein wenig zu weit gehen.

  • Audi R8 – Imagegewinn garantiert

    Audi_r8Glaubt man einem Artikel bei Auto-Presse, so erhofft sich Audi mit dem neuen R8 einen Imagegewinn. Zumindest in meinem Fall kann man sagen, dass dieses Ziel zumindest zu einem gewissen Teil erreicht wurde. Gewiss: Würde der R8 mit Wasserstoff oder Erdgas angetrieben würde meine Begeisterung keine Grenzen kennen. So handelt es sich -wie immer- um eine -pardon- völlig übermotorisierte “Spritschleuder”, die allerdings absolut traumhaft aussieht. Mehr als 100.000 Euro muss der geneigte Käufer berappen, um diesen automobilen Traum mit 400 PS, einer Beschleunigung von 4,6 Sekunden und V-Max von 301 km/h in seine Garage zu stellen. Der Verbrauch liegt -angesichts dieses Motors- mit 14,6 Litern auf 100 Kilometern sogar noch halbwegs im grünen Bereich.

    Doch fürchte ich, dass dies für keinen der potentiellen KundInnen ein relevanter Faktor ist.

  • Dacia Logan bald auch als Nutzfahrzeug

    LogankombiEigentlich ist die Ãberschrift zu diesem Posting ja denkbar ungünstig gewählt. Denn einen Nutzen hat so ziemlich jedes Auto. Gemeint ist hier, dass Renault sein Schnäppchen-Modell Dacia Logan künftig auch als Van anbietet möchte. Wie Auto-Presse berichtet, soll der Van auf dem Kombi basieren und in den neuen EU-Ländern Rumänien und Bulgarien bereits im Februar auf den Markt kommen. Für den Rest Europas wird ein Termin noch in diesem Jahr angesteuert. Eine hintere Sitzreihe sucht man bei dem Van vergeblich, stattdessen wird Ladefläche satt geboten.   

    Der Van ist übrigens erst der Anfang: In den nächsten Jahren können wir uns auch noch auf einen Pick-Up und eine fünftürige Schräghecklimousine freuen.

  • Polizei im Knöllchen-Wettstreit

    PolizeilDas ist ja mal eine Meldung, die die Volksseele zum Kochen bringt. Einem Bericht des Spiegels zufolge, werden Polizeibeamte in manchen Bundesländern unter Druck gesetzt, um möglichst viele Strafzettel auszustellen. Ausgangspunkt war eine Recherche des ZDF, die in Potsdam sogar eine Knöllchen-Quote von 175 Euro pro Beamter ausgemacht haben will. Die Reaktion der Polizei-Gewerkschaft liess da nicht lange auf sich warten: Die Kollegen fühlen sich als Geldeintreiber für den Staat missbraucht”, sagte der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende der Polizeigewerkschaft GdP, Frank Richter, dem ZDF. Das Verhältnis zwischen Polizei und Bürgern leide “enorm”, wenn die Beamten in den Verdacht gerieten, “dass es nicht mehr um die Unfallverhütung geht, sondern nur noch um Abzocke”. Doch irgendetwas erscheint mir an der ganzen Geschichte paradox: Denn ein Ordnungshüter kann doch nur dann ein Knöllchen verteilen, wenn jemand gegen die Ordnung verstösst. Und das Geld, dass der Einzelne verursacht kommt somit der Allgemeinheit zugute.

    Ob das immer zwingend negativ ist, wage ich durchaus zu bezweifeln …
    (Foto: Wikipedia)

  • Nissan Qashqai: Konkurrenz für den VW Golf?

    Qashqai Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch, umnebelnd Himmelsglut – so sagte es Goethes Faust zu Gretchen und ähnliches haben sich vielleicht auch die zuständigen MitarbeiterInnen aus dem Hause Nissan gedacht haben. Denn wie sonst lieÃe sich erklären, dass der neue Nissan auf den schwer buchstabierbaren Namen Qashqai hört. Bleibt also das Gefühl und das ist -nun, ja- durchwachsen. Ob man mit diesem SUV-Verschnitt wirklich Aufsehen erregt, wie es die Auto-News schreiben, sei dahingestellt. Und auch das Abenteuer-Ambiente, von dem im Artikel die Rede ist, stellt sich bei mir zumindest anhand der Fotos nicht sofort ein. Dafür wird allerdings ein Glaspanoramadach geboten und der Rückspiegel wird durch einen Navi-Bildschirm + Kamera ersetzt. 

    Das Preis-Leistungs-Verhältnis scheint zu stimmen, doch ob das wirklich reicht, um VW Golf und Co. Konkurrenz zu machen, bleibt abzuwarten.

  • Kia Sandstorm – die fahrende PET-Flasche

    SandstormEndlich mal ein Auto, dass die Elemente Spaà und Gutes Gewissen miteinander vereint. Die Rede ist vom Sandstorm aus dem Hause Kia – einem Mobil, dass zu 100 Prozent recyclet werden kann. Einem Bericht bei Auto-News zufolge, hat der südkoreanische Hersteller den Wagen komplett aus PET (Polyethylenterephthalat) gebaut – einem Material, dass wir hierzulande eher in Flaschenform und mit Limonade oder Mineralwasser gefüllt kennen. Der Antrieb hört auf den Namen Biodiesel-Elektrohybrid und die Energie wird dabei in einem ebenfalls wieder verwendbaren Nickel-Metallhydrid-Akku untergebracht. Besonders groÃartig an diesem Konzept ist der Variantenreichtum. Denn die PET-Teile können beliebig ausgetauscht werden, sodass man täglich den Eindruck hat, ein neues Auto zu fahren.

    Wahrer Luxus!

  • Mercedes mit geteilter C-Klasse

    MercedescklasseEinmal mehr muss ich Julian Hoffmann im Autoweblog zustimmen. Denn auch mir fällt es keineswegs schwer, mich von der alten C-Klasse zu verabschieden. Doch auf der anderen Seite frage ich mich, ob die künftige Zweiteilung in eine Classic-/ Elegance-Version und eine Avantgarde-Ausstattung wirklich Sinn macht. Insbesondere die Avantgarde-Ausstattung sieht nicht gerade gelungen aus und kommt mit dem fetten Mercedes-Stern auf dem Kühlergrill fast so klischee-protzig daher, wie ein US-amerikanischer Rap-Star. Der feine Unterschied ist, dass diese Protzigkeit an einem Goldkettchen getragen noch deutlich besser aussieht, als auf einem Kühlergrill. Die Classic-/Elegance-Modelle zeigen sich -ihrem Namen entsprechend- klassisch bis elegant und tragen den Stern auf der Motorhaube.

    Allen gemeinsam ist hingegen die üppige Motorisierung: Mindestens 156 PS müssen es schon sein und der C350 bringt es sogar auf 272 PS.

  • X-Works – it works!

    XworksWissen Sie, was ein radikaler Zweisitzer ist? Offen gestanden konnte ich mir unter dieser Wortschöpfung von Auto Motor und Sport bislang nichts vorstellen. Doch schaut man genauer hin, so kann man dem X-Works eine gewisse Radikalität durchaus zubilligen. Der englische Hersteller hat sich hier beim Subaru Impreza bedient und den mit 350 bis 500 PS ungemein leistungsstarken Motor in eine wahres Leichtgewicht gehüllt. Ausgestattet mit einem Allrad-Antrieb besteht das Chassis aus Kohlefaser und Aluminium. Allein die Serienversion (wenn man das so nennen kann) bringt gerade einmal 1180 kg auf die Waage. Angedacht ist aber auch eine Clubsport-Version die noch nicht einmal eine Tonne wiegen wird.

    Schade, dass keine Infos zu den Beschleunigungswerten gegeben werden. Ich wette, dass diese deutlich unter fünf Sekunden liegen …