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  • Nissan Bevel oder: Das fahrende Schweizermesser

    BevelIrgendwie erinnert mich der Nissan Bevel am ehesten an ein Schweizermesser. Denn ähnlich wie bei den rot-weiÃen Klassikern sind auch hier zahlreiche Funktionen integriert.  Und glaubt man Auto-News, so soll dieses Mobil die Zukunft der SUV vorwegnehmen. Dabei wird viel Wert auf Asymetrie gelegt. Das fängt bei den Türen an: Während auf der Fahrerseite eine Flügeltür den Einstieg ermöglicht, sind es auf der Beifahrerseite zwei gegenläufig öffnende Türen. Dazu kommen ein Glasdach mit integrierten Solarzellen. Der Clou ist aber die Arbeitsplatte, die aus dem StoÃfänger ausgeklappt werden kann. Hier ist sowohl ein 12-Volt-Anschluss integriert, als auch ein Ladegerät für 110 Volt. Befestigungspunkte und Klapphaken sorgen dafür, dass hier auch Boxen mit Werkzeugen oder Materialien angebracht werden können. Nach getaner Arbeit folgt dann …. richtig: Das Vergnügen. Hier wird nahezu alles aufgeboten, was im Entertainmentbereich verfügbar ist.

    Zuletzt ein Wort zum Design: Ob hübsch oder hässlich ist schwer zu sagen, aber gewagt ist diese Studie auf jeden Fall.

  • Ford Airstream – Futuristisches Wohnmobil

    WohnmobilEigentlich haben Wohnmobile ja eher ein biederes Image. Kaum jemand würde auf die Idee kommen, bei des Campers besten Freund ein besonderes Design zu vemuten. Doch nun ist Schluà mit Vorurteilen: Auto Motor und Sport berichtet über das Concept-Car Ford Airstream, das auf der Detroit Motor Show vorgestellt wurde. Die Karosserie sieht dabei aus, wie ein Flugzeug und das Boarding der Beifahrer erfolgt über eine gigantische Flügeltür. Der Pilot bzw. Fahrer hat einen eigenen Einstieg. Im Inneren kommt der Airstream dann fast wie eine (Airport-)lounge daher. Drehbare Sessel, Entertainment-System, virtuelle Lavalampen oder Kaminfeuer sind nur einige der Extras, die hier geboten werden.

    Der Antrieb erfolgt durch eine Wasserstoffzelle, sodass auch die Umwelt auf ihre Kosten kommt …. vorbildlich.

  • Mazda Ryuga – Design der Extraklasse

    RyugaDas ist ja mal ein grandioses Design. Der Ryuga aus dem Hause Mazda überzeugt, einem Spiegel-Bericht zufolge, mit Flanken im Stil eines Zen-Gartens. Was genau das bedeutet, kann ich leider auch nicht erklären. Fest steht aber, dass der Flügeltürer ungemein windschnittig daherkommt und mit enormen 21-Zoll-Rädern versehen wurde. Auf so nebensächliche Details wie Rückspiegel wurde ganz verzichtet, stattdessen erfolgt der Blick nach hinten über eingebaute Minikameras. Das Lenkrad ist oben offen, also U-förmig und die Mittelkonsole sieht aus, als würde sie im Raum schweben. Ein bisschen futuristisch ist auch der Motor, der sowohl mit herkömmlichen Benzin, als auch mit einem Benzin-Ethnol-Gemisch betrieben werden kann.

    Schade, dass es nach Angaben von Mazda bei einer Studie bleiben wird. Denn solche Autos braucht die Welt …

  • Chevrolet Volt – einfach spannend

    VoltWenn ein Auto schon Volt genannt wird, so liegt es auf der Hand, dass es sich dabei um einen Wagen mit Elektromotor handelt. Der Spiegel berichtet über den neuen Chevrolet, der ganz auf dieses alternative Antriebskonzept setzt. Und im Gegensatz zu den zahlreichen kleinen Citycruisern, die für den Stadtverkehr konzipiert wurden, handelt es sich beim Volt um ein stattliches Mittelklasse-Auto, das bis zu 200 km/h schnell fährt. Auch in punkto Reichweite hält der Volt mit den benzingetriebenen Autos mit, ja übertrifft diese mit 1.000 Kilometern sogar noch. Doch ganz ohne Verbrennung kommt auch der Chevrolet nicht aus. Ein Dreizylindermotor treibt einen Generator an, der wiederum den Elektromotor mit Energie versorgt. Doch braucht dieser Verbrennnungsmotor gerade einmal 1,3 Liter auf 100 Kilometern, sodass die Fahrt zur Tankstelle eine wahre Seltenheit wird.

    Doch leider hat die Sache noch einen kleine Haken: Es gibt noch keinen Akku, der die von GM prognostizierte Leistungsdichte erreicht. Doch spätestens im Jahr 2012 rechnet der Hersteller damit, dass auch dieses Problem behoben ist. Hoffentlich …

  • Ablasshandel mit Punkten in Flensburg

    RadarkontrolleEigentlich gehört der Begriff des Ablasshandels ja eher ins ausgehende Mittelalter, respektive die frühe Renaissance. Doch auch in der heutigen Zeit kann man -illegalerweise- gegen Geld Sündenfreiheit erreichen. Diesmal ist allerdings nicht die Kirche diejenige, die Ablass verkauft, sondern Agenturen, die die Ãbernahme von Punkten in Flensburg vermittelt. Der Spiegel erklärt, wie die Sache funktioniert: Wer etwa in einer Radarfalle geblitzt wird, schickt per E-Mail einen Hilferuf. Die Agentur vermittelt dann gegen Gebühr einen Sündenbock. Der gibt sich gegenüber den Behörden als eigentlicher Fahrer aus und übernimmt für ein Honorar die Punkte auf sein eigenes Konto, so schreibt es das Magazin. Die Kosten liegen bei rund 300 Euro pro Punkt, was angesichts eines drohenden Führerscheinverlustes noch vergleichsweise günstig sein kann.

    Klar, dass sowohl die Polizei als auch das Kraftfahrzeug-Bundesamt diese Praxis so gar nicht gutheiÃen. Denn schliesslich geht der pädagogische Effekt völlig flöten und wer es sich leisten kann, wird künftig nach Lust und Laune die Regeln brechen. Ob sich dieses Phänomen aber effektiv eindämmen lässt, wage ich mal zu bezweifeln.

  • Tesla lässt Ferrari und Porsche stehen

    Haben Sie immer schon davon geträumt, einem Porsche oder einem Ferrari an der Verkehrsampel ihre Rücklichter zu zeigen? Kein Problem mit dem Tesla. Der Renner, über den wir auch schon berichtet hatten, kommt mit einem Elektromotor aus und lässt seinen benzingetriebenen Kollegen beim Viertelmeilenrennen keine Chance:

    Das ist umso erstaunlicher, als dass der Tesla lediglich einen Cent pro 100 Kilometer kostet, wie Inside-Blog schreibt.

  • Rallye Dakar – ein Zwischenbericht zum Start

    Rallyedakare_1Zwar zählt es nicht zu den “Aufgaben” dieses Weblogs, detailliert über die Geschehnisse im Rallyesport zu berichten, doch einen kleinen Zwischenbericht zur Rallye Dakar konnte ich mir einfach nicht verkneifen. Im Moment sieht es ganz danach aus, als hätte sich das enorme Engagement von VW gelohnt. Denn an der Spitze liegen gleich drei Tourans. Carlos Sousa, Carlos Sainz und Giniel de Villiers – so lauten die Top 3 nach den ersten beiden Etappen. Zugegeben: Da kann sich noch einiges ändern, doch eine leichte Tendenz ist durchaus abzusehen, wenngleich der Viertplatzierte, Nani Roma auf Mitsubishi, gerade einmal 3:29 Minuten Rückstand hat. Und Jutta Kleinschmidt? Nach ihrem Fehlstart verlor die Kölnerin gleich bei der ersten Etappe eine halbe Stunde und liegt momentan noch nicht einmal unter den Top 30. Doch gegenüber Sport1 gibt sich die deutsche Pilotin “weiterhin optimistisch. Das Rennen ist noch sehr lang.”

    Mal schauen, wie es weitergeht, wenn die Rallye endlich in Afrika angekommen ist….

  • Ford Five Hundred – Allrad für die Oberklasse

    FivehundredMan mag mich einen Kretin nennen. Aber irgendwie erinnert mich der Ford Five Hundred (zumindest in der Vorderansicht) an den guten alten Escort. Zumindest würde ich anhand des äuÃeren Erscheinungsbildes (zu sehen bei Auto-Presse) nicht sofort darauf kommen, dass es sich hier um ein Modell der gehobenen Oberklasse kommt. Doch beim näheren Hinsehen zeigen sich schon die standesgemäÃen Insignien eines Luxusmobils. Ein 3,5 Liter V6 Motor mit soliden 260 PS und ein serienmäÃiger intelligenter Allradantrieb sprechen da schon eine klare Sprache. Und auch ein Blick in den Innenraum verrät, dass bei diesem Modell eher klotzen als kleckern angesagt ist. Und doch beschleicht mich der Eindruck, dass dieses Modell für einen eher dicken Amischlitten sehr bescheiden daherkommt.

    Aber gegen Understatement ist ja auch nichts zu sagen …

  • Chevrolet Camaro – back to the Roots

    CamaroWenn es einen Klassiker der US-amerikanischen Autobautradition gibt, dann wohl den Chevy Camaro, der auf der Detroit Motor Show in einer alten neuen Version zu sehen ist. Auto Motor und Sport schreibt über dieses Muscle-Car, das in einer luftigen Cabriolet-Version auf den Laufsteg rollt. Die Lackierung gibt dabei schon die Richtung an: Orange und schwarz: Das riecht nach 70er Jahren. Und in der Tat sieht das Auto durch und durch Retro aus, wenn man mal vom Motor absieht. Der ist nämlich absolut up-to-date und umfasst satte sechs Liter Hubraum sowie acht Zylinder. So ist eine Leistung von 400 Pferdestärken gewährleistet, die den sportlichen Eindruck auch noch in punkto Beschleunigug unterstreichen dürfte.

    Fans müssen sich allerdings noch ein Weilchen gedulden: Erst Ende 2009 soll diese offene Version auf den Markt kommen. Ob der Wagen dann allerdings noch genau so aussieht darf bezweifelt werden …

  • Bulliger geht´s kaum – der Ford Interceptor

    FordinterceptorKlar könnte man der Ãberschrift sofort widersprechen und mit Hummer, Unimog und Co. kontern. Doch handelt es sich beim Ford Interceptor um einen PKW und nicht um einen SUV. Das Autoweblog berichtet über dieses neue Concept-Car und stellt fest, dass der Wagen am ehesten nach einem tiefergelegten LKW [aussieht] aus dem man eine Limousine gebastelt hat. Doch irgendwie sieht das Modell interessant aus. Denn bei näherem Hinsehen handelt es sich eigentlich um einen kreuzbraven Entwurf, der lediglich durch eine mehr als bullige Front wilder gemacht wurde. Klar, dass ein solches Mobil nicht unter 400 PS auskommt, die aus einem fetten Fünfliter V8-Motor geliefert werden. Der Verbrauch mag riesig sein, doch immerhin tankt der Bolide reines Ethanol.

    Und bei aller Bulligkeit macht dies den Interceptor wieder sympathisch.