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  • Golf VI schon 2008?

    Golf1_1Mutmasslich, vermutlich und eventuell – es geht doch nichts über Gerüchte. Das aktuelle Gerücht kommt aus dem Hause Volkswagen, bzw. bezieht sich auf dieses. Im Spiegel kann man Ãberlegungen nachlesen, dass der neue Golf (in diesem Fall die Folge VI) bereits im Jahr 2008 auf den Markt kommen soll. Wenn man den normalen Modellzyklus beachtet, so wäre dieser Schritt erst in rund acht Jahren fällig. Doch da die Produktionskosten für den aktuellen Golf V angeblich so hoch sind, wollen die Wolfsburger schnell einen lukrativeren Golf aus dem Hut zaubern. Betroffen ist davon in erster Linie die Motorenvielfalt, die deutlich eingeschränkt werden soll. Minimum soll beim Neuen dann die 120 PS -Variante sein. “VW kommentiert solche Spekulationen grundsätzlich nicht.” war die Reaktion von Seiten des Konzerns. Doch wollen wir mal hoffen, dass die Motorenaufrüstung wirklich nur ein Gerücht ist.

    Denn ein Golf, der minimal 120 PS hat, ist schon sehr übertrieben und kaum noch Mittelklasse zu nennen …

  • Winterreifen momentan Ladenhüter

    WinterreifenMacht man sich Gedanken über die Folgen des deutlich zu milden Winterklimas, so kommen die Winterreifen oftmals nicht vor. Zu entfernt ist momentan der Gedanke an eine neue, rutschfestere Bereifung, denn: Wo keine Minusgrade sind, da entsteht auch kein Glatteis. Eine Folge ist, dass viele Händler Probleme haben, ihre Bestände an Winterreifen zu verkaufen. Wie der Spiegel berichtet, sind die Lagerbestände um bis zu 30 Prozent höher als in den Vorjahren, was sich natürlich auch beim Preis bemerkbar macht. Wer also jetzt ein Schnäppchen machen möchte, hat gute Aussichten.

    Denn der nächste Winter kommt bestimmt …

  • 175/70 R13 82 und Co. – die Sprache der Reifen

    ReifenspracheWas 175/70 bedeutet, wissen vermutlich selbst Autolaien. Gemeint ist bei dieser Angabe die Breite eines Reifens in mm sowie das Verhältnis der Breite zur Höhe. So weit, so gut. Doch schon bei der Abkürzung für die Reifenbauart, den Felgendurchmesser oder das europäische Prüfzeichen verstehen viele nur Bahnhof. Dabei sind viele der Zeichen auf den Reifenflanken durchaus wichtig und können eine Kaufentscheidung beeinflussen. Auto-Presse hat sich die Mühe gemacht und klärt in einem sehr lesenswerten Artikel über die einzelnen Bedeutungen auf. So kommt es garantiert nicht mehr vor, dass Sie über die Tragfähigkeit Ihrer Reifen oder das Herstellungsdatum im Unklaren sind.

    Praktische Sache …

  • Neue Messe zeigt nur Ferrari, Bentley und Co.

    LuxusmesseKennen Sie das Problem? Da besuchen Sie eine Automesse und interessieren sich eigentlich nur für die echten Knaller. Doch an allen Ecken und Enden wimmelt es nur so vor Kleinwagen, Mittelklasse und anderen Langweilern. Was tun? Ganz einfach: Besuchen Sie die Luxus Motor Show, die vom 10. bis zum 14. Januar in Wien stattfindet. Glaubt man einem Bericht bei Auto-Presse, so können Sie sicher sein, dass hier nur exklusive Mobile zu sehen sind: Unter den Ausstellern sind Pagani, Koenigsegg, Ferrari, Saleen, Spyker, Yes, Aston Martin, Bentley, Lamborghini, Maserati, Porsche, Wiesmann und viele mehr. Und während die gezeigten Autos preislich schnell mal im sechs- bis siebenstelligen Bereich liegen, kostet der Eintritt für einen Tag gerade einmal neun Euro.

    Ein echtes Schnäppchen für so viel Luxus.

  • Brachial – der Jeep Trailhawk Concept

    TrailhawkEs mag sich im neuen Jahr einiges verändern – zumindest Jeep bleibt sich treu und liefert auch weiterhin robuste und -nun, ja- klobige Mobile, die nicht unbedingt durch groÃe Bescheidenheit in Auftreten und Verbrauch auf sich aufmerksam machen. Wie Auto Motor und Sport berichtet, plant die GM-Tochter auf der Detroit Motor Show einen Vorgeschmack des neuen Cherokee zu geben. Trailhawk Concept heiÃt das Modell und sieht ganz schön gefährlich aus. Bei einem Radstand von üppigen drei Metern ist Bequemlichkeit so ziemlich garantiert, doch wer in einem solch fetten Amischlitten sitzt, der hat wohl auch die Erwartung, dass der Innenraum viel viel Platz bietet.

    Ãber die Motorisierung ist augenscheinlich noch nichts bekannt, doch kann man sicher davon ausgehen, dass auch in diesem Bereich eher geklotzt als gekleckert wird.

  • Toyota – die Null-Promille-Automatik

    BierDie Silvesterfeier ist zwar gerade erst vorbei, doch das Thema Alkohol am Steuer ist und bleibt einer der Dauerbrenner. Ãber ein überaus interessantes neues Konzept berichtet der Spiegel in seiner Online-Ausgabe. So plant der japanische Automobilhersteller Toyota den Alkoholgehalt des Fahrers im Handschweiss zu messen und den Wagen bei einem zu hohen Wert erst gar nicht anspringen zu lassen. Da kommt einem der gute alte Werbeslogan “Nichts ist unmöglich” in den Sinn, denn auf so eine Idee muss man erst einmal kommen. Zudem soll das System die Augenbewegungen und PupillengröÃe des Fahrers mittels einer Kamera sowie seinen Fahrstil überwachen und im Notfall automatisch das Gas wegnehmen oder gar komplett anhalten. Die neue Erfindung solle 2009 zunächst als Option auf den Markt kommen heiÃt es in dem Artikel.

    Besonders erstaunlich ist dabei, das ausgerechnet ein japanischer Automobilhersteller auf diese Idee kommt. Denn vermutlich wird in Europa weit mehr zum Glas gegriffen als im Land der aufgehenden Sonne …

  • Jaguar C-XF – die Sportkatze

    CxfAngesichts dieser Studie musste ich mir zunächst einmal verwundert die Augen reiben. So sportlich und doch ein Jaguar? Doch scheinen die noblen Briten mit dem XF ein neues Zeitalter einläuten und den S-Type mit viel Verve und Schnittigkeit beerben zu wollen. Ob man dem Spiegel nun zustimmt, dass der S-Type mit phantasieloser Retro-Optik daherkam oder nicht – der Neue kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Dabei gehören sowohl die vier runden Frontscheinwerfer als auch der bündige Kühlergrill der Vergangenheit an. Ãberhaupt wurde alles, was auch nur im Entferntesten bieder wirken könnte entfernt, sodass man eher glaubt, einen Sportwagen vor sich zu haben, als eine seriöse Limousine.

    Ob das nun gut ist oder schlecht müssen die KäuferInnen entscheiden. Auf jeden Fall aber kann erwartet werden, dass sich Traditionalisten abwenden und auf der anderen Seite neue Käuferschichten hinzu gewonnen werden.

  • Hut ab: Das neue Rolls Royce Cabriolet

    RollsroyceGäbe es ein würdigeres Auto um das neue Jahr zu beginnen? Wohl kaum. Denn in punkto Luxus ist der neue Rolls Royce Phantom Drophead Coupé einmal mehr das absolute Non-Plus-Ultra. Der Spiegel berichtet über dieses rund 400.000 Euro teure Auto und allein die Motordaten sind schon beeindruckend. 460 PS aus einem V12 Motor mit den obligatorischen 6,75 Litern sorgen dafür, dass der Rolls mit seinen 2,6 Tonnen Leergewicht gerade einmal 5,9 Sekunden benötigt, um Tempo 100 zu erreichen. Bei 240 km/h ist dann Schluss, denn schlieÃlich gilt es, das Nobelimage nicht durch allzu schnelles Fahren in Misskredit zu bringen. Doch allein das Stoffverdeck dieses Cabriolets ist schon so nobel, dass die Geschwindigkeit letztlich keinen Unterschied macht. Fünf Lagen Stoff, feine Cashmere-Wolle und Verstrebungen aus Teakholz: Edler geht nimmer …

    Auf der Detroit Motor Show vom 13. bis 21. Januar kann man dieses Wunderwerk dann auch live begutachten. Ein würdiger Rahmen.

  • Isdera 116i – 2x Motor 16xZylinder

    Isdera116iZum Abschluss des Jahres noch ein echtes Schmankerl, gefunden im Autoweblog. Und ich sage es vorweg: Wenn ich von Motoren rede, dann meine ich auch Motoren, denn wo herkömmliche Autos mit einem auskommen, hat der Isdera 116i Autobahnkurier derer zwei zu bieten. Und zwei Mercedes-Motoren brauchen dann auch 16 Zylinder, um 600 PS aus dem überaus stylishen Wagen zu kitzeln. Und wenn man schon einen so abnormen Motor (pardon: Motoren) unter der Haube hat, so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass der gesamte Wagen überdimensionale MaÃe annimmt.  T-Online hatte auch schonmal über dieses Giganten berichtet und wartet mit “Hard Facts” auf: 2,27 Tonnen Leergewicht, Design der 30er Jahre und Allradantrieb bei einer Länge von 5,60 Metern.

    Der helle Wahnsinn würde ich sagen …

  • Vier Klischees zum Thema “Frau am Steuer”

    Unfall_1_1Es war im September 2005, also vor fast eineinhalb Jahren, als ich schon einmal ein Posting zum Thema “Frau am Steuer” gemacht habe. Seinerzeit ging es um die Unterschiedlichkeit “männlicher” und “weiblicher” Autounfälle und die sich daraus ergebenden (oder auch nicht ergebenden) Implikationen. Ein wenig allgemeiner nähert sich die Brigitte dieser Thematik und ruft zu vier Fragen jeweils ausgewiesene ExpertInnen auf den Plan. Im Einzelnen werden diskutiert: Frauen fahren vorsichtiger als Männer, Frauen haben von Autos und Technik keine Ahnung, Frauen haben Angst vor Autobahnen und fahren nicht gerne schnell sowie Frauen haben ein persönlicheres Verhältnis zum Auto als Männer
    Ohne hier im Einzelnen die Ergebnisse abzuschreiben sei erwähnt, dass mich insbesondere letzteres Vorurteil doch sehr gewundert hat. Ich hatte eigentlich den Eindruck, dass eher die Männer ein persönliches Verhältnis zum Auto haben und gerne mal verkennen, dass es sich hierbei einfach nur um einen Gebrauchtsgegenstand handelt.

    Zumindest diese Annahme wird auch von Experten bestätigt …