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  • Neue Verordnung 2007: Wohin mit dem Schrott?

    SchrottSchon gewusst? Ab dem 1. Januar 2007 tritt eine neue Altfahrzeugverordnung in Kraft. Vor lauter Mehrwertsteuer ist diese Regelung bislang ja eher wenig beachtet worden. Doch was ändert sich konkret? Eine ganze Menge. Denn Autohersteller sind künftig verpflichtet, sämtliche PKW die aus ihren Werken gerollt sind unentgeldlich zurückzunehmen. Vorbei die Zeiten, in denen man dem Schrotthändler noch Geld zahlen musste, damit er den ausrangierten Wagen annimmt. In der Auto Motor und Sport
    erfahren wir, wo die nächsten Annahmestellen der einzelnen Automobilhersteller sind. Von A wie Audi oder Alfa Romeo über F wie Ford bis V wie Volvo sind alle Anbieter mit Link oder Telefonnummer versehen.

    Praktische Sache.

  • Sportlich sportlich: Neue Kits für den Fiat Punto

    PuntoMan muss nicht unbedingt ein Fan des Fiat Puntos sein, um diese beiden Kits zu begrüÃen. Denn wo viele Tuner umständlich am Motor herumschrauben und sowohl PS-Zahl als auch Spritverbrauch in die Höhe treiben, haben die Turiner in Zusammenarbeit mit MS Design einen eleganteren Weg gewählt. Wie die Auto-News schreiben, sorgen zwei Aerodynamik-Kits für eine sportlicher Optik, die in Variante Eins aus einem Frontspoiler, Seitenschweller und einem grimmig-schwarzen Kühlergrill bestehen. Dazu bekommt der Kunde eine Heckschürze in Alusilber oder Anthrazit. Kostenpunkt ist 1.900 Euro. Ein gutes Stück teurer (3.250 Euro) ist die Linea Race Ltd. Sport Edition: Mit dem achtteiligen Dekorsatz Linea Race, 17-Zoll-Leichtmetallrädern mit Reifen der GröÃe 215/40 R17 und einer Plakette Linea Race mit laufender Nummer am Heck soll er ein Eyecatcher auf der StraÃe sein.

    Eine interessante Möglichkeit,  im Handumdrehen aus einem Serienwagen ein echt sportliches Gefährt zu zaubern.

  • Benzin verliert weiter Marktanteile

    ShellBei der Lektüre der Auto-Presse, bzw. des Internetportals selbigen Namens bin ich auf eine geradezu wundervolle Formulierung gestossen. Die Rede ist vom Bedarf an Dieselkraft, verbunden mit der Information, dass der Verbrauch an Dieseltreibstoff um 1,8 Prozent gestiegen ist. Dagegen sank der Absatz an Ottotreibstoffen, also an Super und Normalbenzin um 5,1 Prozent. Insbesondere Super Plus musste einige “Federn” lassen und verlor 14,3 Prozent. Trotz allem liegt der Gesamtverbrauch in Deutschland um 1,5 Prozent höher als im Vorjahr. Positiv ist zu vermelden, dass zumindest bei der Primärenergie der Anteil von Erdgas auf mittlerweile 23 Prozent angestiegen und dem Mineralöl auf den Fersen ist.

    Man darf hoffen, dass sich dieser Trend auch im kommenden Jahr fortsetzt.

  • Ganz schön stilvoll – der Chevrolet Malibu

    MalibuDie Amerikaner können offensichtlich auch anders. Eigentlich hatte ich ja erwartet, dass aus dem Land der Hummers, Caddys und Dodges nur testosterongeschwängerte Abgasschleudern kommen. Doch zumindest hinsichtlich der Optik hat Chevrolet mit der 2008er Version seines Malibus eher Understatement als Protzerei an den Tag gelegt. Jalopnik berichtet über das schicke Gefährt und informiert uns darüber, dass der Motor (leider, leider) mit 3,6 Litern Hubraum und 252 PS zusätzlich erweitert wurde. Auch die Basisversion wurde um 20 PS verstärkt und bietet nun 2,4 Liter. Na, ja, man kann halt nicht alles haben.

    Vielleicht werden wir irgendwann auch einmal ein Auto aus den USA begrüÃen können, das sowohl schick aussieht, als auch Sprit spart …

  • Ganz schön giftig: Dodge Viper SRT-10

    Viper8,3 Liter Hubraum sind nicht genug – was sich liest, wie der Untertitel zu einem benzingeschängerten Actionmovie ist die Ãberschrift eines Postings im Autoweblog. Die Rede ist vom Dodge Viper SRT-10, einem Supersportwagen made in USA, der die alte Bestmarke von 8,3 Liter allerdings eher maÃvoll auf 8,4 Liter steigert. Doch was schreibe ich hier von MaÃ? =b 8,3 oder 8,4 Liter ist im Zweifel egal, wenn es darum geht, ein Auto herzustellen, das zumindest einigermaÃen umweltfreundlich durch die Gegend fährt. Aber leider geht es im Hause Dodge weniger um Wald und Wiesen als um Pferde und deren Stärke. Insgesamt 600 PS werden aus dem Motor gepumpt und die Motorhaube ist durch die neu gestalteten Lüftungsschlitze deutlich bissiger geworden.

    Ein Auto, das die Welt nicht braucht …

  • Verkäufe im Jahr 2006 stabil

    Vectra_1Es ist eines der Charakteristika des Deutschen im Allgemeinen und der deutschen Industrie im Speziellen mit dem Schicksal zu hadern und eine Kultur des Jammerns zu etablieren. Okay, das mag ein wenig klischeeig und stammtischig argumentiert sein, doch in der Tendenz kann man dieses Phänomen immer wieder beobachten. Ein Beispiel ist die Autoindustrie. Während des Jahres hieà es immer wieder, die Zahlen seien rückläufig, was sich als wohlfeiles Argument für Stellenabbau benutzen liess. Doch nun stehen, oh Graus, 3,3 Millionen Neuzulassungen zu Buche. Damit liegt der Markt, einem Artikel im Spiegel zufolge mit drei Prozent im Plus. Schade dabei ist lediglich, dass es in der Regel die Geländewagen sind, die den Boom ausmachen. 13,2 Prozent Wachstum schlagen in diesem Segment zu Buche, Coupés und Kleinwagen erreichten immerhin noch 11,7 Prozent bzw. 8,9 Prozent.

    Die Verlierer indes sind GroÃraumlimousinen, Cabrios und Roadster – was in punkto Ãkobilanz wohl durchaus zu verschmerzen ist.

  • Knaller, Raketen und Co.

    BoellerSie heiÃen Chinakracher, Kubischer Kanonenschlag, Sonnenrad oder auch Knallfrosch. All diesen pyrotechnischen Errungenschaften ist gemeinsam, dass sie an Silvester millionfach in die Luft gehen, um das neue Jahr gebührend zu feiern. Doch bei aller Partystimmung haben es unsere Autos garnicht gerne, wenn Sie mit einem Böller beworfen werden. Zwar schreibt der Spiegel, dass die herkömmlichen Knaller und Raketen keine groÃe Gefahr für den Lack eines Autos darstellen. Doch bei einem Cabrio sieht das Ganze schon anders aus und auch wenn ein Kracher gezielt in einen Auspuff etc. gesteckt wird, können Schäden entstehen. Es haftet dabei die Teilkaskoversicherung des Geschädigten, sofern der Verursacher nicht gerade in der Nähe ist und dingfest gemacht werden kann. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, den Schaden bei der Polizei anzuzeigen und der Gang zur Versicherung sollte binnen einer Woche geschehen.

    Der einfachste Schutz ist allerdings, den Wagen vor Silvester so zu parken, dass die Wahrscheinlichkeit von Böllerschäden möglichst gering ist …

  • Mit zwei Standbeinen: Der Toyota FT-HS

    Toyotamotor Während die Autoindustrie in deutschen Landen nachwievor auf die Formel “mehr PS, mehr Hubraum, mehr Verbrauch” zu setzen scheint, stellt Toyota auf der Detroit Motor Show einmal mehr eine neue Studie vor, die zeigt, wie sportlich man die Umwelt und den Geldbeutel schützen kann. Die Rede ist vom FT-HS, einem Hybridflitzer, der es durch eine Mischung aus einem 3,5 Liter V6 Benziner und einem Elektromotor auf satte 400 PS bringt. Die Beschleunigung des sportiven Gefährts liegt dabei bei wahnwitzigen 4 Sekunden auf Tempo 100. Glaubt man der Einschätzung auf Auto Motor und Sport, so schickt sich dieses neue Modell an, in die FuÃstapfen des Supras zu treten.

    Auch von einem Konkurrenzmodell für die Corvette ist die Rede. Man darf gespannt sein, was von diesen hochtrabenden Ankündigungen übrig bleibt, wenn der Wagen endlich in Natura zu bestaunen ist …

  • Lincoln MKR Concept – der Nobelford

    Lincoln Na gut, nach einem Ford sieht diese Studie nun wirklich nicht aus. Doch handelt es sich bei der US-amerikanischen Automarke Lincoln um nichts anderes als den Nobelableger von Ford. Und nobel ist der MKR Concept, der auf der Autoshow in Detroit vorgestellt wird, allemal. Wie Auto Motor und Sport berichtet, war die Vorgabe: Glatte Oberflächen, dynamische Gürtellinie , abgeschrägte Flächen, die parallel zu der Linie verlaufen sowie ein zweiteiliger Frontgrill.  Dazu kommen dünne, horizontal eingebaute Scheinwerfer, ein weicher Ãbergang vom Dach in die C-Säule und last but not least ein ausgeprägter Dachrahmen, wie es in dem Artikel heiÃt. Doch können diese schnöden Fakten nur unzureichend wiedergeben, um was für ein edles Mobil es sich bei dieser Studie handelt. Besonders erfreulich am neuen Lincoln ist, dass die 420 PS, die der Motor leistet, ausschlieÃlich aus der Verbrennung von Ethanol resultieren.

    AuÃen wie innen absolut vorbildlich.

  • Deutsche gegen Tempolimits

    Limit Allerorten wird über die wachsende Klimaerwärmung und die teilweise dramatischen Folgen diskutiert. Und in den meisten Ländern werden nach und nach die Konsequenzen gezogen. Eine unrühmliche Ausnahme bildet da mal wieder Deutschland. Während in fast jedem Land der Welt Tempolimits auf Autobahnen gelten, ist das Einig-Raserland weit davon entfernt. Der Spiegel berichtet über den Vorstoà des Umweltbundesamtes, der auf eine breite Front der Ablehnung gestossen ist. ADAC-Präsident Peter Meyer sagte der “Bild”-Zeitung, Tempo 120 sei ein “alberner Vorschlag aus der ideologischen Klamottenkiste.” Dabei ist davon auszugehen, dass bei einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h der CO2-Ausstoss um 10 bis 30 Prozent reduziert wird. Doch wen interessiert hierzulande die Umwelt, wenn es darum geht, weiter mit Tempo 200 über die Autobahnen zu rasen.

    Bei einer solchen Ignoranz kann man nichts anderes als den Kopf schütteln …