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  • Gumball 3000: Für alle denen Bunjee Jumping zu lanweilig ist

    Gumball 3000: Für alle denen Bunjee Jumping zu lanweilig ist

    1999 wurde die Gumball 3000-Tour vom Engländer Maximillion Cooper ins Leben gerufen. Seitdem erfreut sich die 3000 Meilen Rally bei Motorsportfans und Promis auf der ganzen Welt groÃer Beliebtheit. In der jährlich stattfindenden Tour können 120 Teilnehmer mit je einem Beifahrer starten und um Ruhm und Ehre fahren. Ãber verschiedene Etappen, die über den Globus verteilt sind, gilt es bis zum Ziel zu kommen. Einen Sieger im traditionellen Sinne gibt es dabei allerdings nicht. Zumindest offiziell – denn im World Wide Web existieren inoffizielle Ranglisten, die die Top-Speeds und Höhe der BuÃgelder berücksichtigen. Bis heute gilt die Gumball 3000-Tour daher als umstritten.

    Trotz des umstrittenen Charakters der Veranstaltung, sind zahlreiche Promis unter den Fahrern zu finden. So nahmen bereits David Hasselhoff, Bam Margera, Johnny Knoxville, Tony Hawk und Damon Hill an der Rally-Tour teil. Im Zuge der steigenden Popularität von Gumball3000 fanden sich diverse namhafte Sponsoren, die die Veranstaltung fortan unterstützten. eBay, Diesel, Intel und MTV sind nur ein Auszug der bekanntesten Supporter. Hauptsponsor ist heutzutage Puma. Neben dem Sponsoring gewann auch das Merchandising an Bedeutung. Es ergab sich ein Markt für Kleidung, Schuhe, Videospiele, etc. Viele andere Eventorganisatoren springen auch auf den Zug auf. So ist das von Betsafe organisierte Pokern nicht mehr von der Tour zu trennen. Auch dem Web 2.0 möchte man sich nicht verschlieÃen. Daher ist eine iPhone-Applikation in Entwicklung, die euch künftig rund um Gumball 3000 auf dem neusten Stand halten soll. So informiert euch die App neben Infos zum Start der nächsten Tour auch über die nächsten Partys und Abendevents, die im Rahmen der Rally durchgeführt werden. Eine sicherlich sinnvolle App für alle Tour Fans. Und wer das nächste Mal beim Betsafe Online-Turnier mitpokern will kann ja schon mal einen online poker guide durcharbeiten.

  • DasAutoBlog in Dubai: Michelin rief zum Reifentest, wir antworteten!

    DasAutoBlog in Dubai: Michelin rief zum Reifentest, wir antworteten!

    Michelin, gröÃter Autoreifenkonzern der Welt mit Sitz in Frankreich, rief zur Vorstellung des neuen High Performance Reifens Michelin Pilot Super Sport nach Dubai. Dasautoblog.com folgte dem Ruf in das Emirat der (geplatzten) Träume, schnellen Autos und unzähligen GroÃbaustellen. In Dubai ist alles irgendwie etwas anders. Ein kleiner Bericht über schnelle Autos, teure Reifen und einen prominenten Gast.

    Zunächst mal stand zwischen Dubai und mir eine etwa einstündige Zugfahrt von Köln nach Frankfurt. 1. Klasse ICE, versteht sich. Wer nach Dubai fliegt, der ist schlieÃlich wichtig! (Und muss in diesem Fall nicht selbst bezahlen…).

    Auf die Zugfahrt folgte ein wenig Wartezeit am Frankfurter Flughafen und anschlieÃend ein Sechsstunden-Flug mit unbequemen Sesseln, fragwürdigen Mahlzeiten und unattraktiven Stewardessen. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf, um in Dubai mit diversen Supersportwagen Gummi von Reifen auf Asphalt zu übertragen. Oder wenn man den Aussagen der Michelin-Mitarbeiter glauben darf, eben nicht. Denn der Pilot Super Sport soll neben perfektem Grip und Handling auch noch mit extremer Haltbarkeit überzeugen. Aber dazu später mehr.

    An der Rennstrecke – dem zu dieser Zeit verlassen wirkenden Dubai Autodrom – ging es dann in Gruppen und unterschiedliche Stationen aufgeteilt los. Nachdem man zu Beginn schon einen Blick in die Boxengasse werfen durfte, in der brav aufgereit Kracher wie der Mercedes SLS AMG, Lamborghini Gallardo, Audi R8, ein von AC Schnitzer aufgebrezelter M3, ein roter Flitzer aus Maranello namens 458 Italia, der deutsche Gumpert Apollo und einige andere auf ihren Einsatz warteteten, ging es zunächst per Shuttlebus zu einer anderen Destination. So wartete erstmal der Bremsen- und Nasshandling-Test. Mehrere BMW M3 und Audi TT 3.2 Quattro standen schon für die ungeduldigen Tester an einem Teilstück der Strecke bereit.

    Meine Wenigkeit durfte als erster mit dem Münchner Sportcoupé auf exakt Tempo 90 beschleunigen (dank programmiertem Tempomat kein Problem), um dann am Ende einer Pylonengasse mit voller Wucht das Bremspedal ins Bodenblech zu pressen. Der gleiche Vorgang wurde dann wenige hundert Meter weiter nochmals auf nassem Untergrund wiederholt. Um die Leistung des Pilot Super Sport überhaupt bewerten zu können, war auf bereitstehenden Vergleichsfahrzeugen der ContiSportContact 5P montiert, der Hochleistungsreifen des Wettbewerbers Continental. Und offensichtlich hat sich die vierjährige Entwicklungszeit des Michelin Topprodukts gelohnt, denn auf trockenem Untergrund steht der BMW mit Michelin Bereifung im Durchschnitt 0,7 Meter früher als der Conti-M3. Auf nassem Asphalt wird der Unterschied noch deutlicher, hier macht der Michelin sogar knapp 1,5 Meter früher das Rennen. Im schlimmsten Falle kann diese Distanz im Strassenverkehr über Leben und Tod entscheiden. Aber das sind Dinge, über die man sich in dieser Situation erstmal keine Gedanken macht, denn es wartet noch der Audi TT Quattro, der im bewässerten Kreisverkehr an seine Haftungsgrenze getrieben werden will. Stetig beschleunigend zahlt irgendwann auch die sehr gelungene Kombination aus Pilot Super Sport und Quattroantrieb der Physik Tribut, allerdings deutlich später und zudem besser beherrschbar als der mit Continental bereifte Audi.

    Weiter geht’s zum Trockenhandling: vier wassergekühlte, 355 PS starke Carrera S warteten auf die PS-geile Meute bestehend aus Markenvorständen, Händlern, Marketing Leitern, Tunern und Journalisten. Auf einem Teilstück der Rennstrecke konnte nun der Zuffenhausener mit französischen Reifen in Kurven und auf einer langen Geraden getestet werden, wieder im direkten Vergleich mit dem Conti. Auch hier zeigt sich, dass Michelin scheinbar all das Know-How, dass aus vielen vielen Jahren der Reifenherstellung resultiert, in dieses eine Produkt gesteckt hat. Der Michelin-Porsche liegt knackiger, beherrschbarer auf der Strecke, lenkt direkter ein und bremst kontrollierbarer.

    Bevor ich mir aber darüber weiter den Kopf zerbrechen kann, sitze ich schon wieder im Shuttlebus und werde Richtung Boxengasse befördert. Dort ist erstmal eine kleine Stärkung in Form eines reich bestückten Buffets angesagt. Schnellt verputzt und weiter zur nächsten Station.

    Nun war man erstmal zum Nichtstun degradiert, denn am Steuer saÃen jetzt die Profis. Mehrere Michelin-Testfahrer standen bereit, um die geladenen Gäste mit auf eine recht rasante Spritztour auf der Rennstrecke zu nehmen. Die erste Runde war noch Pflichtprogramm, denn hier wurde dem Fahrgast erklärt, was den Superreifen ausmacht. Grip, Kurvenlage, Langzeitqualität, Nasshandling – im Prinzip konnten wir das zwar schon alles selbst testen, aber da das Ganze ja eine groÃe Marketingkampagne war, hört man aufmerskam zu und freut sich, dass der Fahrer nach der Einführungsrunde die Kür startet. Auf dem Beifahrersitz des Porsche 911 Turbo und anschlieÃend im Ferrari 458 Italia wurde es dann schon leicht ungemütlich, denn im Gegensatz zum Fahrer, der sich am Ledervolant festkrallen kann, fehlt diese Möglichkeit für den Sitznachbarn. Und da es sich hier um Serienmodelle handelt, die mit normalen Dreipunktgurten ausgestattet sind, sitzt man nicht ganz so festgeschnürt im Sattel, wie in reinrassigen Rennwagen. Da aber die Fahrer ganz genau wissen, was geht und was nicht, wird das Grinsen im Gesicht zunehmend breiter.

    Und es wird noch breiter, denn als die Lehrfahrten beendet sind, darf man selbst ran. Helm über die Rübe gestülpt, eines der bereitstehenden Autos geschnappt und in Vierergrüppchen plus Pacecar raus auf die Strecke. Der Fahrer im Pacecar ist natürlich wieder ein Profi, und er gibt eine ordentliche Geschwindigkeit vor, die von den hinterherfahrenden “Laien” schon als durchaus renntauglich bezeichnet werden könnte. Nachdem meine erste Fahrt mich hinter das Lenkrad eines Porsche Carrera S führte, folgte im Anschluss der 911er Turbo. Wo ein normaler 911er schon mächtig anschiebt, spielt der Turbo in einer ganz anderen Liga, 125 Mehr-PS sei Dank. Nach abermals vier betörenden Runden auf der Strecke zurück in die Boxengasse und auf den R8 V10 gewartet. Nochmals 55 PS mehr als im Stuttgarter Turbo und der unvergleichliche V10 Sound sind ein Erlebnis, das nur noch der anschlieÃend gefahrene 458 Italia toppen kann. Kein Wunder, mit 570 Pferden, dem Motor im Nacken und der Historie im Hinterkopf.

    Ein weiteres kleines Highlight erwartetete uns dann noch in Form von Formel 1-Pilot Adrian Sutil, der “zufällig” – so hieà es zumindest von Seiten Michelins – inklusive Freundin an der Strecke erschien, um den mörderischen Gumpert Apollo um den Kurs zu prügeln. Der Apollo stand übrigens nicht zum Selberfahren bereit, der Beifahrersitz musste genügen. Wahrscheinlich besser so, denn das Zähmen dieses Biests überlässt man lieber erfahrenen Profis. Ãbrigens zeigte sich Adrian Sutil begeistert von dem Michelin Pneu. Michelin selbst darf diese Aussage aus rechtlichen Gründen nicht verwerten, ich schon!

    Irgendwann war dann der ganze Spuk vorbei und was bleibt, ist die Erinnerung an einen einzigartigen Tag im Dubai Autodrome, der einige Stunden später bei einem Superluxus-Dinner im Jumeirah Beach Hotel inkl. Blick auf das einzige 7 Sterne Hotel der Welt – das Burj al Arab – endete.

    Ach ja – und der Michelin Pilot Super Sport scheint wirklich ein einzigartiger Reifen zu sein. Sowohl Handling als auch Langzeitqualität sind über jeden Zweifel erhaben. Nach 180 Runden vollster Beanspruchung im Autodrome kam der Reifen erst langsam an seine Grenzen, war mehr des usprünglichen Profils auf der Strecke als am Reifen zu finden. Eine beeindruckende Performance, auch wenn im normalen Strassenverkehr wohl kaum eine solche Belastung zu erwarten sein dürfte. Der Aspakt der Sicherheit ist allerdings nicht zu ignorieren, wie der Bremstest vom Anfang zeigte. Meiner Meinung nach ist für den Alltagsgebrauch genau dies das wichtigste Argument, diesen Reifen einem anderen vorzuziehen.

    Am nächsten Tag stand bereits wieder die Abreise an, es blieb nur der Vormittag um bei einer 3 stündigen Bustour den üblichen Sehenswürdigkeiten Dubais einen kurzen Besuch abzustatten. Wirklich erwähnenswert ist – abgesehen vom Luxus und den unfassbar vielen Baustellen in und um Dubai – aber nur das Burj Kalifa, das mit 828 Metern höchste Gebäude der Welt.

    Kurz darauf saà ich schon wieder im Flugzeug zurück nach Frankfurt mit den gleichen unattraktiven Stewardessen, fragwürdigen Mahlzeiten und unbequemen Sesseln. Was aber diesmal reichlich egal war, denn in Gedanken saà ich immer noch am Steuer von Ferrari, Porsche und Co.

    Nun bin ich wieder in Köln und steige jeden Tag in meinen mit 160 PS dermaÃen untermotorisierten Dodge, dass ich fluchen könnte. Schuld ist Michelin, die mich innerhalb weniger Stunden auf Supersportwagen geeicht und damit resistent gegen jegliche Fahrfreude bei Autos diesseits der 300 PS gemacht haben. Danke, Michelin!

  • Glickenhaus macht’s möglich: Ferrari P4 wieder auf der Nordschleife

    Glickenhaus macht’s möglich: Ferrari P4 wieder auf der Nordschleife

    Vorschaubild für P4_5 F430 Cameron Gickenhaus Competizionne.jpgSollten die 24 Stunden des Nürburgring noch eine Attraktion brauchen, so ist diese für 2011 auf jeden Fall gesichert! Nachdem er seinen Ferrari Enzo zum P4/5 Stradale Prototype umschneidern lies, geht Ferrari Sammler und Treter James Glickenhaus jetzt noch einen gewaltigen Schritt weiter. Wie einst Graf Volpi den 250 SWB Breadvan enstehen lies, so wird nun aus einem Ferrari F430 GT2 (Chassis Nummer 2614 ex- Scuderia BMS) der Ferrari P4/5 Competizionne.

    Einfach fast so wunderschön wie das Original aus den 60er und dazu genauso schnell wie ein Manthey Porsche! Also merkt euch schon mal den 24.-26. Juni im Kalender vor und plant eure Reise an den Nürburgring! Wir sehen uns in der Eifel!

  • Ford Falcon 1964: erster Test bei der Nibelungen Rallye bestanden

    Nach intensiven Monaten des bauen, schrauben und lackierens, fand letztes Wochenende die erste Ausfahrt des Falcon statt. Ziel war es den Falcon einem ersten Shakedown zu unterziehen um dann weiter an der Monte Carlo Historic Rallye Vorbereitung zu arbeiten.
    Am Lenkrad: Michael Bruns
    Navigator: Patrick Frank
    Fazit: alles funktionniert und der Falcon auf engen und kurvigen Landstrassen richtig Spass!

  • Paris Mondial 2010: tres chic elektrik

    Paris Mondial 2010: tres chic elektrik

    Paris Autoshow 2010 opener.jpgParis wurde wie gewohnt zur Messe der schicken Superlativen. Nicht so mächtig und imposant wie die IAA, aber auch nicht so elitär und stylingvernarrt wie Genf, bringt Paris, wie alle zwei Jahre wieder, massgeschneiderte Ãberaschungen ins Rampenlicht. Und damit meine ich nicht nur die allzu knapp und engen Kleider der Hostessen bei Lamborghini, die wie immer mal den Pokal für das schärfste Standpersonal verdient hätten! Neben einiger billigen Ferrari Kopien bei Lotus, die ohne die Präsenz von Naomi Campbell auf dem Stand keiner bemerkt hätte, gab es bei Venturi einen richtigen Kracher in Form des Jamais Contente II Buckeye Bullet und des Citroën elektro Berlingo. Eine Halle weiter stand eine weitere Innovation aus dem land des Camenbert und der frittierten Froschschenkel; im Sommer hatte sich der Saline Burner als erstes Pressluftgetriebnes Fahrzeug einen Geschwindigkeitsrekord in die Salzkruste von Bonneville gerollt! Aber auch auf den Ständen der Mainstream Hersteller wie Citroën, BMW, Audi und Renault gab es atemberaubende Elektrowagen. Citroën Survolt und Audi eTron Roadster lassen auch das Herz des klassichen Autofans höherschlagen und biete für die Damen, den stillvollen Untersatz für die Shoppingtour auf die Kö, oder besser gesagt auf die Avenue Montaigne, denn wir sind ja schliesslich in Paris! Wenn in Zukunft die Elektromobilität so attraktiv herüberkommt, kann sie meinetwegen morgen schon anfangen!

  • Gstaad Grand Prix am 8.-10. Oktober in Le Castellet (F)

    Gstaad Grand Prix am 8.-10. Oktober in Le Castellet (F)

    Zum Saisonabschlussrennen der Classic Endurance Racing wird erstmalig im Rahmen der Dix Mille Tours, der Grand Prix de Gstaad ausgetragen. Schirmherr und Stifter ist der Gstaad Automobil Club, kurz GAC, der schon die Gstaad Classic Audemars Piguet Historic Rallye organisiert und austrägt. So gibt es nun auch ein Pendant auf dem Rundkurs. Da zahlreiche Mitglieder des GAC bereits in der CER fahren, kam Initiator Stefan Gutzwiller auf die Idee, in diesem hochkarätigem Rahmen den ersten Grand Prix de Gstaad auszurufen. Als Pokale soll es laut unseren Informationen Kuhglocken nach dem Modellen des Berner Oberlands geben!
    GSTAADCLASSIC - 5©Dominique Breugnot-Le Mans Racing.JPGSo erobert die südlichste aller historischen Rennveranstaltungen nun die Berge! Einen Monat nach dem Rennen in Silverstone verspricht das Finale ein atemberaubendes Spektakel zu werden. Die Fahrer kennen den Kurs der Paul Ricard HTTT-Strecke sehr gut, denn genau hier hat die CER-Saison im April 2010 begonnen! Der schnelle Kurs sollte der Proto 2-Kategorie entgegenkommen. Dies gilt insbesondere für Jean-Marc Luco mit seinem bereits in Le Mans gestarteten Porsche 936, dem meist die obersten Plätze auf dem Siegertreppchen sicher sind. Der Schweizer tritt gegen 15 weitere Eidgenossen an, die ihre Landesfarben beim Grand Prix de Gstaad verteidigen wollen. Dazu gehören: natürlich Stéphane Gutzwiller am Steuer eines Chevron B16, Christian Traber, der Vorjahressieger der Gstaad Classic Audemars Piguet, Claude Nahum auf De Tomaso Pantera, Peter Voegele (Sohn des Schweizer Fahrers Charles Voegele) auf Porsche 910 und Dominique Guenat auf Lola T920. Mit Bobby Rahal wird auÃerdem eine wahre Rennsportlegende vor Ort sein: Er gewann das 500-Meilenrennen von Indianapolis, war dreimal Sieger der amerikanischen CART-Serie und im Jahr 2000 Sportdirektor des Jaguar-Teams der Formel 1. Dieses Mal nimmt er hinter dem Steuer eines Lola T212 Prototypen Platz.

  • Die Legende DeLorean: Trug die Britische Regierung zum Untergang bei?

    Die Legende DeLorean: Trug die Britische Regierung zum Untergang bei?

    DeLorean DMC-12 [Fortsetzung] Sicher trug General Motors einen Teil dazu bei, dass die Geschichte der DeLorean Motor Company schneller abgeschlossen wurde, als es den leidenschaftlichen Autofreunden heute lieb ist. Doch wieviel Schuld am Niedergang des legendären Autoherstellers trifft die damalige britische Regierung? Einige Verschwörungstheoretiker sind der Ãberzeugung, dass das Unternehmen den Londoner Politikern ein Dorn im Auge war und diese den Untergang bewusst herbeigeführt hätten…

    DeLorean DMC-12 dynamisch
    Im Jahr 1978 bot die britische Labour-Regierung John Z. De Lorean einen Kredit über 100 Millionen Dollar an, wenn dieser sich bereit erklärte seine Fabrik im krisengeplagten Dunmurry zu errichten. Am 3. Mai 1979 dann wurde Magret Thatcher die erste britische Premierministerin. Die konservative “Eiserne Lady” war von vornherein mit dem DeLorean-Kontrakt nicht einverstanden und drehte dem Unternehmen schleichend den Geldhahn zu. Das lag daran, dass die Briten den Autoproduzenten zunehmend als Bedrohung wahrnahmen. Seit Jahren wollte man sich in West-Belfast von GroÃbritannien lösen. DMC gab den Menschen in der Region Nordirland die Hoffnung und den Glaube daran die Unabhängigkeit erreichen zu können. In London setzte man alles daran den Geschäftsbetrieb der DeLorean Motor Company zu stören. Immer wieder wurde John Z. De Lorean vom britischen Auslandsgeheimdienst MI6 vor Attentaten gewarnt und auf diese Weise aus der Ruhe gebracht. Eine kühne These besagt, dass diese Warnungen aus der Luft gegriffen waren, um De Lorean von der Arbeit fernzuhalten. Innerhalb der britischen Regierung machte sich unterdessen Unmut breit, dass ein Unternehmen, dass aus britischen Geldern finanziert wird, nicht in britischer Hand ist.

    DeLorean Dunmurry 2
    Dem Hersteller wurden daraufhin Gelder aus einem speziellen Fond verwährt, der als Exportgarantiefinanzierung eine nicht unerhebliche Summe für jedes exportierte Fahrzeug garantiert hätte. Jedes Unternehmen, das Ware jeder Art aus GroÃbritannien ausführte, erhielt diese Garantie, nur DeLorean ging leer aus. Auch hinter diesem Umstand vermuten die Verschörungstheoretiker eine bösartige Geste der Thatcher-Regierung. Der Untergang selbst ist jedoch nur teilweise auf diesen Umstand zurückzuführen. Einerseits sorgten Streiks der Transportgesellschaften dafür, dass wichtige Zulieferteile vom Festland Belfast nicht erreichten, andererseits sorgte die Automobilkrise zu Beginn der 1980er Jahre für monumentale Schwierigkeiten. Die Absatzzahlen des US-Marktes sanken rapide und die DMC-Händler konnten die bestellten Fahrzeuge nicht mehr finanzieren. Erst hier schlieÃt sich der Kreis: Hätte DeLorean auf die Exportgarantiefinanzierung zurückgreifen können, wären die Einkünfte aus den Exportgeschäften gesichert gewesen. Da jedoch keine alternative Finanzierungsmöglichkeit aufgetan werden konnte, wurde die DMC, die als gerade erst entstandenes Unternehmen noch immer mit der Beschaffung des Stammkapitals beschäftigt war, unter Konkursverwaltung gestellt. [Fortsetzung folgt…]

    DeLorean Hinten

    (Fotos: dmc-delorean.de)

  • Crashtest mal anders: Kampfjet versus Mauer

    Crashtest mal anders: Kampfjet versus Mauer

    Neben normalen Crashtests, die absolviert werden, um die Sicherheit von Fahrzeugen im Falle eines Unfalls zu prüfen, gibt es immer wieder exotische Experimente, die häufig dazu genutzt werden, um für bestimmte Sachverhalte zu sensibilisieren. Vor einiger Zeit beispielsweise lieà der ADAC mit dem Audi Q7 und dem Fiat 500 die beiden sichersten Pkw ihrer jeweiligen Klasse gegeneinander antreten und visualisierte das, was sowieso jeder vermutete: Während der Fahrgastraum des SUV nahezu unversehrt blieb, musste der kleine Italiener nach dem Versuch zusammengefegt werden. Nun haben wir ein Video aufgetan, dass im Rahmen einer Dokumentation des Nachrichtensenders ‘N24‘ über die Sicherheit von Atomkraftwerken vor einiger Zeit ausgestrahlt wurde. Der Proband: Ein Kampfjet vom Typ McDonnell F-4 Phantom. Das Euro-NCAP-Ergebnis: Null Sterne. Bei einer Einschlaggeschwindigkeit von rund 800 km/h drohen den Insassen ernsthafte Kopf und Oberkörperverletzungen…

    Ich folge den Kommentaren, die einige User der Video-Plattform hinterlieÃen und vermute, dass es sich bei der Mauer entweder um einen Teleporter oder um ein Fragment des Bermudadreiecks handelt. Anders ist das Verschwinden des Jets nicht zu erklären.

    (Video: youtube.com; Foto: Archiv)

  • ADAC 1000 km Rennen: Vintage auf der Nordschleife

    ADAC 1000 km Rennen: Vintage auf der Nordschleife

    Nach den Gruppe C Boliden der 80er und den Le Mans Prototypen der letzten Jahre werden die 1000 km des Nürburgring am 12. September 2010 erstmals als historisches Event ausgetragen. Dieses Rennen überhaupt zu organisieren ist eine gewagte Wette der Fahrgemeinschaft Historischer Rennsport (kurz FHR), denn die meisten Oldie-Rennfahrer wollen ihre Schätzchen eher bei kurzen Sprints über breite und moderne Pisten sausen lassen, als sie mehr als sechs Stunden lang über die Nordschleife zu knüppeln.  So werden also in zwei Wochen nur die härtesten unter den Vintage-Racern den ganzen Nürburgring unter die Räder nehmen. Neben den Sanchez Brüdern aus Mexiko gehen auch Mikhail Gorbatchev, Andreij Oleynikov und Dimitri Sokolov aus Russland auf Lada VAZ Bj. 1971 an den Start. Dieser wird sich auch den 7 Liter Ford Galaxie Bj. 1963 der Schweden Ulf Hagman, Peter Kaiser und Thomas Henrysson durchsetzen müssen! Favoriten auf den Gesamtsieg sind unter anderem Fred Feuerstein und Barney Geröllheimer auf Ford Fairlane Bj. 1964, Olaf Manthey und die Schumanns auf BMW 635csi, Dirk Sadlowski und Helmut Reis auf Porsche Carrera 3.0 RSR Bj. 1976, sowie die Französichen GT-Langstreckenmeister Jean-Paul Pagny mit Le Mans Veteran Bernard Salam und Routinier Dominique Nury auf Porsche 911 RS Bj. 1974.

  • Softgarage jetzt auch in Familien- und Freizeitmobil Grössen

    Softgarage jetzt auch in Familien- und Freizeitmobil Grössen

    197-t5-neu.jpgDie von uns schon erfolgreich getestete Softgarage gibt es jetzt auch für Strassenelephanten wie den VW T5 und andere grossen Tiere der Kraftfahrzeugwelt! Dabei wird wieder das bewährte atmungaktive Polypropylen und das flauschige Innenfutter verarbeitet. VW Bully & Co. sind als Arbeitsgerät oder Familien- und Freizeitmobil besonders beliebt. Oftmals jedoch parken sie bei Wind und Wetter ungeschützt draussen. Das muss nicht länger so sein: “Softgarage” vergröÃert im wahrsten Sinne des Wortes sein Sortiment, ab sofort sind die ebenso schicken wie funktionellen Faltgaragen auch in XXL zu haben. Das Besondere an den “softgarage”-Gewebehüllen: Ein 3-lagiges Polypropylen-Gewebe mit speziellem Porenkern sorgt dafür, dass die Luft zwischen Fahrzeug und Abdeckung besonders gut zirkulieren kann. Hitzestau und Kondensatbildung werden dadurch weitestgehend vermieden – Sportler kennen das Prinzip von ihrer Funktionsbekleidung. Während die softe Polsterung an der Innenseite besonders weich am Auto anliegt, erweist sich die äuÃere Lage als extrem resistent gegen Vogelkot und anderen aggressiven Schmutz. 195-t5-neu.jpg Ebenfalls sehr gut: Sogenannte “mikrowell”-SchweiÃnähte lassen auch an den Montageflächen absolut kein Wasser eindringen. Jeder, der schon mal bei Regen in einem Zelt mit undichten Nähten gelegen hat, weià was in umgekehrtem Fall passiert… Damit die Faltgarage auch bei Sturm und Regen nicht davon fliegt, sorgt ein umlaufender Kordelzug für Halt. Zuzätzliche Sicherheit bieten extra für die XXL-Version entwickelte Gurtbänder, die per Klickverschluà an den Rädern eingehakt werden. Fazit: Lack und Chrom, aber auch Anbauteile aus Kunststoff bleiben dank “softgarage” länger in Form. Das erfreut nicht nur aus optischen Gründen, es trägt auch zum Werterhalt des Autos bei und steigert damit den möglichen Wiederverkaufswert. Apropos Wert: Die XXL-Version der Faltgarage kostet für einen VW T5 mit kurzem Radstand nur 139 Euro zuzüglich Versandkosten. 196-t5-neu.jpg Sie kann ab sofort im Softgarage online-Shop bestellt werden und kommt dann in einer praktischen Tragetasche direkt ins Haus. Lieferbar ist die innovative Schutzhülle zunächst in Lichtgrau, bereits geplant sind auch die Farben “edition blue”, “edition red” und “edition beige”. Ein Konfigurator gibt Auskunft, für welche weiteren Automodelle die innovative Faltgarage zu haben ist.