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  • Der gelassene Betriebsratschef

    Der gelassene Betriebsratschef

    Logo_bmw_1Hektische Panik, davon ist bei Manfred Schoch nichts zu spüren. In Frankfurt am Main nahm sich der Chef des BMW-Betriebsrates sogar Zeit, auf eine Veranstaltung der IG Metall zu gehen und über “Gerechtigkeit in einer globalisierten Wirtschaft” zu diskutieren. “Natürlich ist bei den Leuten eine gewisse Verunsicherung da, wenn man jeden Tag die schlechten Nachrichten hört”, sagt Schoch.

    In den BMW-Fabriken herrsche keine Angst, diese Stimmung komme eher von auÃen. Zwar weià man auch von BMW, dass in einigen Werken die Bänder vorübergehend stillstehen werden, doch EinbuÃen für die Beschäftigten bedeute dies nicht, so Schoch. Die Produktionspausen würden von den gut gefüllten Arbeitszeitkonten abgebucht. Schoch gab aber auch zu, dass sich die Finanzkrise auch auf BMW auswirkt. Vor allem auf dem US-Markt, wo der Konzern in den vergangenen Jahren Erfolg hatte, bekommt man die Flaute nun deutlich zu spüren.

    (Quelle: welt.de, Bild: leblogauto.com)

  • Hamilton wird in der letzten Kurve Formel 1-Weltmeister!

    Hamilton wird in der letzten Kurve Formel 1-Weltmeister!

    Lewis_hamilton_nach_sieg_in_spa_3 Wahnsinn! Spannender kann ein Formel 1-Finale nicht sein. Lewis Hamilton wird in der letzten Kurve Weltmeister, obwohl sein Konkurrent Felipe Massa diesen Grand Prix gewinnt. Wer dieses Rennen gesehen hat, wird es sicher nicht vergessen. Eine unglaubliche Formel 1-Saison geht mit einem würdigen Abschluss zu Ende. Vier Kilometer vor Schluss sah alles noch ganz anders aus. Ferrari sichert sich zumindest den Konstrukteurs-Titel…

    Ferrari_gegen_mclaren

    Schon Minuten vor dem Saisonfinale zeichnet sich die zu erwartende Spannung ab: Die dunklen Wolken halten was sie versprechen und liefern tropischen Regen.  Der Start wird kurzfristig verschoben. Wäre es in dem Grand Prix nicht um die Weltmeisterschaft gegangen, hätte man sicher sagen können, dass die Spannung eher durchschnittlich war. Für wenige Sekunden war Felipe Massa Formel 1-Weltmeister 2008, hat an diesem Wochenende alles richtig gemacht, am Ende hat es dann doch nicht gereicht. Hier das Rennergebnis in der Runden-Ãbersicht:

    Start/Runde 1: Hamilton und Massa haben sich dafür entschieden mit Intermediates zu starten. Ein Start hinter dem Safety Car scheint nicht notwendig. Massa und Trulli kommen hervoragend weg, Lewis Hamilton kann sich mit Schwierigkeiten auf Platz vier halten. David Coulthard verabschiedet sich mit einem Knall aus der Königsklasse und Räumt Nakajima ab. Piquet fliegt ab und das Safety Car geht auf die Strecke. Sebastian Vettel konnte am Start 2 Plätze gutmachen und ist nun Fünfter.
    Runde 2: Nakajima dreht weiterhin seine Runden im Williams. Scheinbar war die Kollision mit Coulthard nicht so schlimm. Mittlerweile ist klar, dass nicht Coulthard Schuld an dem Crash ist, sondern dass dieser von Rosberg angeschoben wurde.
    Runde 3: Fernando Alonso teilt seinem Kommandostand über Funk mit, dass die Strecke schon wieder sehr trocken ist. Giancarlo Fisichella geht an die Box.
    Runde 4: Das Safety Car geht wieder von der Strecke. Damit ist das Rennen wieder frei gegeben.
    Runde 5: Schönes Manöver von Kovalainen gegen Alonso. Alonso kann jedoch seine Position halten.
    Runde 6: Jarno Trulli kann nicht mit Felipe Massa mithalten und macht sich auf dem zweiten Platz breit. Der Ferrari auf Platz Eins zieht weg.
    Runde 7: Kimi Räikkönen ist dicht hinter Jarno Trulli.
    Runde 8: Nico Rosberg kommt in die Box, auch Fernando Alonso und Sebastian Vettel statten ihren Teams besuche ab.
    Runde 9: Vettel hat Alonso in der Box kassiert.
    Runde 10: Felipe Massa holt sich Trockenreifen ab.

    Felipe_massa_beim_qualifying_interl   

    Runde 11: Auch Kovalainen ist an der Box. Kurz darauf kommen Trulli und Hamilton rein. Es gelingt Hamilton nicht am Italiener vorbeizukommen. Massa fliegt vorn fast ab, kann das Auto allerdings fangen. Aufatmen in der Ferrari-Box. Lewis Hamilton kassiert Trulli nach einem kleinen Rutscher, ist nun Sechster. Das würde nicht für den Titel reichen, wenn Felipe Massa den Sieg nach Hause fährt.
    Runde 13: Sebastian Vettel ist mittlerweile Zweiter und pirscht sich an Felipe Massa heran. Immernoch gibt es eineige sehr nasse Stellen. Es scheint als hätte die Formel 1 einen neuen deutschen Regenkönig.
    Runde 14: Massa scheint sich vom Schrecken des Querstehers erholt zu haben und dreht eisern seine Runden. Vettel lässt sich jedoch nicht abschütteln.
    Runde 15: Hamilton schnuppert an Fisichellas Heckflügel, ist jedoch vorsichtig und attackiert nicht sofort.
    Runde 16: Im Moment wäre Felipe Massa Weltmeister, der Brasilianer fährt die schnellste Runde und macht alles richtig. Nun ist Hamilton am Zug.
    Runde 17: Hamilton ist vorbei an Giancarlo Fisichella. Für das Manöver muss man Nerven wie Stahl haben. Ende der Start-Ziel-Gerade saugt sich der Favorit an Fisichella vorbei. Damit ist der Brite auf dem wichtigen fünften Platz. Neue Situation: Jetzt wäre der McLaren-Pilot Champion.
    Runde 18: Sebastian Vettel präsentiert die schnellste Rennrunde. Der Wetterbericht prognostiziert keine weiteren Schauer.
    Runde 20: Sebastien Bourdaís greift Giancarlo Fisichella an, kommt jedoch nicht vorbei.
    Runde 21: Bourdaís reitet über den Grünstreifen. Vettel zeigt was er kann und brennt die nächste Bestzeit in den Asphalt.
    Runde 23: Timo Glock kommt immer näher an Lewis Hamilton heran. Der Abstand beträgt nur noch etwas weniger als 1 Sekunde.
    Runde 25: David Coulthard erklärt im Interview die letzten Formel 1-Sekunden seiner Karriere: “Rosberg ist mir draufgefahren. Ich dachte noch, ich komme wieder weg, aber es hat nicht funktioniert. Schade. Immerhin ist nicht mehr passiert.” Das letzte Saisonrennen ist verdammt eng. Mit dem fünften Platz hätte Hamilton genau einen Punkt Vorsprung auf Massa. Eine sehr unsichere Situation für den Youngster.
    Runde 26: Heikki Kovalainen schiebt sich an Jarno Trulli vorbei.
    Runde 27: Sebastian Vettel ist an der Box und steht nur kurz. Das sieht nach drei Stopps aus.
    Runde 28: Nun wird auch Fisichella von Kovalainen kassiert.
    Runde 29: Lewis Hamilton ist nun Vierter und schafft sich damit etwas Luft.

    Lewis_hamilton_im_mclaren_fuji

    Runde 30: Lewis Hamilton verbremst sich. Das tat den Reifen sicher nicht gut. Hoffentlich hält das Material. Immerhin ist der Motor des McLaren schon einige Kilometer älter als der des Ferrari.
    Runde 32: Je nachdem, wann Fernando Alonso an die Box geht, könnte er das Rennen sogar gewinnen.
    Runde 34: Im Direktvergleich hat Felipe Massa rund 19,5 Sekunden Vorsprung auf Lewis Hamilton.
    Runde 35: Jenson Button geht an die Box. Wann kommt die Spitzengruppe.
    Runde 36: Bei BMW läuft nichts. Kubica dreht  seine Runde irgendwo am Ende des Feldes.
    Runde 37: Lokalmatador Massa spult die Runden seines Heimrennens ab.
    Runde 38: Timo Glock kommt zum Service. Auch Felipe Massa wird nun tanken und die Reifen wechseln. Die Standzeit des Brasilianers deutet darauf hin, dass er heute nicht mehr reinkommen wird. Lewis Hamilton bleibt auf der Strecke und geht am WM-Zweiten vorbei. Alonos führt das Rennen nun an.
    Runde 39: Bei McLaren bereitet man sich auf einen Stopp vor. Der Führende Alonso kommt zu seinem Team. Alles deutet daraufhin, dass der Spanier im Laufe des Rennens nicht mehr tanken muss.
    Runde 40: Nun kommt Lewis Hamilton. Reicht der Sprit des McLaren auch, um das Rennen zuende zu fahren?
    Runde 42: Felipe Massa liegt hinter Kimi Räikkönen auf Platz zwei, damit würde Lewis Hamilton der sechste Platz zum Titel reichen.
    Runde 43: Jetzt waren beide Ferrari und beide McLaren an der Box. Die Spitze hat sich nach Räikkönens Stopp sortiert. Felipe Massa führt vor Sebastian Vettel. Wenn Räikkönen vor Hamilton wieder auf die Strecke kommt, rangiert dieser wieder auf dem wackeligen fünften Platz.
    Runde 44: Räikkönen sortiert sich auf Rang vier ein. Spannung pur. Massa in Führung, Hamilton auf Platz fünf.
    Runde 46: Auf dem sechsten Platz liegt Marc Webber, direkt hinter Lewis Hamilton. Eine Gefahr für den Briten ist der Australier jedoch nicht.
    Runde 47: Die Strecke trocknet ab. Es sieht nicht nach einem erneuten Wolkenbruch aus. Marc Webber kommt zum Service an die Box. Damit rückt Heikki Kovalainen auf und kann seinem Teamkollegen Lewis Hamilton den Rücken frei halten.
    Runde 48: Sebastian Vettel kann vom Treppchen träumen, auch wenn für ihn noch ein Boxen-Stopp ansteht. Der Deutsche ist schnell unterwegs.

    Sebastian_vettel_monza_qualifying

    Runde 51: Bei Toro Rosso steht ein Besuch in der Box an. Sebastian Vettel kommt.
    Runde 52: Direkt hinter Lewis Hamilton reiht sich Sebastian Vettel auf dem fünften Platz ein. Wenn der Heppenheimer jetzt richtig Gas gibt, kann er den knappen Vorsprung Hamiltons schnell egalisieren. Lässt Hamilton Vettel ohne Gegenwehr vorbei, um nicht noch in Gefahr zu geraten? Der fünfte Platz würde schlieÃlich reichen.
    Runde 53: Hamilton fährt schon lange nicht mehr am Limit. Es geht nur noch darum, den fünften Platz nach Hause zu fahren.
    Runde 56: Sebastian Vettel ist nun ganz nah dran an Lewis Hamilton
    Runde 57: Die BMW-Box meldet, dass man in zehn Minuten Regen erwartet. Der Himmel wird finster.
    Runde 58: Im Moment sieht es aus, als gelänge es Hamilton den Titel zu erobern. Kommt bald Regen und würfelt alles durcheinander?
    Runde 60: Nick Heidfeld bekommt von der Boxenmauer die Info, dass es in fünf Minuten Regnen soll.
    Runde 61: Noch zehn Runden trennen Lewis Hamilton von seiner WM-Krone. Kimi Räikkönen dreht nochmal auf, kann jedoch nichts für sein Team tun. So reicht es nicht für den Fahrer-Titel seines Teamkollegen. Die Konstrukteurs-WM scheint dennoch nach Italien zu gehen.
    Runde 62: Erste Regentropfen fallen auf Höhe der Start-Ziel-Gerade. Kommt nun der Wolkenbruch?
    Runde 64: Noch macht niemand Anstalten die Reifen zu wechseln. Es ist jetzt richtig duster in Sao Paulo.
    Runde 65: Williams lässt die Fahrer reinkommen und verpasst beiden Intermediates. Bei McLaren machen sich die Mechaniker bereit. Vettel macht Druck auf Hamilton, beide laufen auf den zu überrundenden Fisichella auf.
    Runde 66: Räikkönen an der Box. Auch Hamilton und Vettel kommen rein. Die Verfolgergruppe bleibt drauÃen. Jetzt wird es richtig spannend. Wo kommt Hamilton auf die Strecke?
    Runde 67: Felipe Massa kommt an die Box. In der McLaren-Box kann aufgeatmet werden. Wäre es da nicht sinnvoll gewesen Massa unter allen Umständen drauÃen zu lassen?
    Runde 68: Sebastian Vettel wird zum Zünglein an der Waage. Durch die Boxenstopps liegt Massa in Führung vor Alonso, Räikkönen und Glock. Auf Rang fünf liegt Hamilton vor Vettel. Kassiert Vettel seinen Vordermann, kann Massa Weltmeister werden. Wahnsinn!
    Runde 69: Dramatik pur: Sebastian Vettel geht an Lewis Hamilton vorbei! Jetzt muss der Brite den Platz zurückerobern oder der Traum zerplatzt.
    Runde 70: Familie Massa kann sich langsam bereit machen die Zielflagge entgegen zu nehmen.
    Runde 71: Felipe Massa gewinnt das Rennen! Reicht das? Hamilton spurtet mit groÃen Schritten in Richtung Timo Glock! In der letzten Kurve geht der Silberpfeil am Toyota vorbei. Der Brite ist der jüngste Weltmeister der Formel 1-Geschichte.

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    Das Rennergebnis in der Ãbersicht:
    1. F. Massa (Ferrari) 1:34:11.435
    2. F. Alonso (Renault) +0:13.298
    3. K. Räikkönen (Ferrari) +0:16.235
    4. S. Vettel (Toro Rosso) +0:38.011
    5. L. Hamilton (McLaren) +0:38.907
    6. T. Glock (Toyota) +0:44.368
    7. H. Kovalainen (McLaren) +0:55.074
    8. J. Trulli (Toyota) +1:08.463
    ———————————————
    9. M. Webber (Red Bull) +1:19.666
    10. N. Heidfeld (BMW) +1 Rnd.
    11. R. Kubica (BMW) +1 Rnd.
    12. N. Rosberg (Williams) +1 Rnd.
    13. J. Button (Honda) +1 Rnd.
    14. S. Bourdais (Toro Rosso) +1 Rnd.
    15. R. Barrichello (Honda) +1 Rnd.
    16. A. Sutil (Force India) +2 Rnd.
    17. K. Nakajima (Williams) +2 Rnd.
    18. G. Fisichella (Force India) +Rnd.
    _________________________________
    – N. Piquet jr. (Renault) – Abflug
    – D. Coulthard (Red Bull) – Kollision

    Der Fahrer-WM-Stand am Saisonende:
    1. L. Hamilton (98)
    2. F. Massa (97)
    3. K. Räikkönen (75)
    4. R. Kubica (75)
    5. F. Alonso (61)
    6. N. Heidfeld (60)
    7. H. Kovalainen (53)
    8. S. Vettel (35)
    9. J. Trulli (31)
    10. T. Glock (25)
    11. M. Webber (21)
    12. N. Piquet jr. (19)
    13. N. Rosberg (17)
    14. R. Barrichello (11)
    15. K. Nakajima (9)
    16. D. Coulthard (8)
    17. S. Bourdais (4)
    18. J. Button (3)
    19. G. Fisichella (-)
    20. A. Sutil (-)
    21. T. Sato (-)
    22. A. Davidson (-)

    Der Konstrukteurs-WM-Stand am Saisonende:
    1. Ferrari (172)
    2. McLaren (151)
    3. BMW Sauber (135)
    4. Renault (80)
    5. Toyota (56)
    6. Toro Rosso (39)
    7. Red Bull (29)
    8. Williams (26)
    9. Honda (14)
    10. Force India (-)
    11. Super Aguri (-)

    (Fotos: leblogauto.com)

  • Nissan-Ergebnis auf Talfahrt!

    Nissan-Ergebnis auf Talfahrt!

    Nissan_kl Der japanische Autohersteller Nissan gab am Wochenende in Tokio bekannt, dass das Finanzergebnis für die erste Hälfte sowie  das zweite Quartal des aktuellen Geschäftsjahres um ganze 40,5 Prozent nach unten gerutscht ist. So erzielte der Autobauer von April bis September 2008 ein Nettoergebnis von lediglich 780 Millionen Euro.

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    Vor allem die ungünstigen Wechselkurse, die Risikoabsicherung für Leasingrückläufer in Amerika sowie der schwache US-Absatzmarkt nannte der Konzern als Hauptgründe für die Talfahrt. Desweiten wählen die Nissan-Kunden niedrigere Ausstattungsniveaus bei den Neuwagen, womit der Autobauer auch weniger verdient.
    (Bilder: archiv)

  • Audi trotzt dem schwachen Automarkt

    Audi trotzt dem schwachen Automarkt

    Auditts1 Der VW-Tochter Audi scheint der weltweit schwächelnde Automarkt wenig auszumachen, die letzten beiden Monate zumindest liefen für den Konzern erfolgreich. “Wir hatten einen sehr erfolgreichen September, und die Entwicklung der Oktoberzahlen stimmt uns zuversichtlich”, sagte der Vorstandvorsitzende der Audi AG Rupert Stadler gegenüber PS-Automobilreport.

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    Zudem wies Stadler dennoch darauf hin, dass die derzeitige Situation in der Automobilindustrie und über die Branche hinweg für das Jahr 2009 und darüber hinaus “schwerwiegende Folgen” haben könne. Wegen dem “attraktiven und jungen Portfolio” sieht sich Stadler mit Audi trotzdem gut gerüstet und hofft weiter auf gute Absatzzahlen. “Das ist der beste Garant, besser zu sein als der Wettbewerb”, so Stadler. Auch hofft man bei der VW-Tochter auf einen erfolgreichen Start des A1, der im Jahr 2010 auf den Markt kommt.
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    (Bilder: archiv)

  • Startverzögerung: Regen in Brasilien

    Startverzögerung: Regen in Brasilien

    Sebastian_vettel_monza_rennen Wenige Minuten vor dem Start öffnet sich der Himmel über der Grand Prix-Strecke in Brasilien: Horror-Regen. Sofort die Meldung von der Rennleitung: Der Start wird verschoben. So schnell wie der Regen kam ist er auch wieder weg. Jetzt bleibt die Frage, wie es auf der Strecke aussieht. Wird hinter dem Safety Car gestartet, oder aus dem Stand? Es herrscht zerreissende Stimmung so kurz vor dem Saisonfinale.

    (Foto: Archiv)

  • VW will Elektromotoren selbst produzieren

    VW will Elektromotoren selbst produzieren

    Logo_vwVolkswagen möchte die Elektromotoren für Hybrid- und Elektro-Autos nicht von Zulieferern beziehen sondern selbst produzieren. “Wir wollen für Hybrid- und reine Elektrofahrzeuge den Antrieb komplett alleine fertigen, um die Technik zu beherrschen und gegebenenfalls wieder einen Wettbewerbsvorsprung zu erarbeiten”, sagte der für das Komponenten-Geschäft zuständige VW-Markenvorstand Werner Neubauer der Branchenzeitschrift “Auto Motor und Sport”.

    Mit dem japanischen Elektronikkonzern Sanyo Electric hat sich VW verbündet um die Batterie-Zellen einzukaufen, die man nicht selbst produzieren will. Neubauer sagte, dass die Elektromotoren wohl im nordhessischen VW-Werk Kassel gefertigt werden. “Hier sind wir gerade dabei, erste Prototypen zum Jahresende 2008 zu präsentieren”, Rivalen wie Daimler und BMW lassen die Batterien, für ihre für das Jahr 2009 geplanten Mildhybrid-Motoren, komplett von Zulieferern wie Continental fertigen. 3,2 Milliarden Euro will VW dem Bericht zufolge in den nächsten fünf Jahren in seine Komponentenwerke stecken. “Schon 2009 sollen rund 800 bis 900 Millionen Euro in unsere Werke und Produktentwicklungen flieÃen – und dann legen wir schrittweise nach.” sagte Neubauer zu “Auto Motor und Sport”.

    (Quelle: de.reuters.com, Bild: leblogauto.com)

  • Audi-Chef gegen Staatshilfen für die Autoindustrie

    Audi-Chef gegen Staatshilfen für die Autoindustrie

    Logo_audiGegen staatliche Hilfsgelder zur Unterstützung der deutschen Autoindustrie, hat sich Audi-Vorstandschef Rupert Stadler ausgesprochen. “Grundsätzlich brauchen wir keine Subventionen, auch keine Kredite, weil wir unsere Investitionen aus eigener Kraft finanzieren können.” Dies sagte Stadler der Branchenzeitschrift «Automobilwoche».

    Doch sollte man auch keine Wettbewerbsverzerrungen zulassen, die sich durch die staatlichen Finanzhilfen an die US-Autoindustrie ergeben hätten. Stattdessen fordert Stadler Investitionsanreize und eine Unterstützung für Forschung und die Entwicklung neuer Technologien. An dem Ziel, bis 2015 die erfolgreichste Premiummarke zu sein, hält Audi nach Stadlers Angaben trotz der Finanzkrise fest. Allerdings könne auch Audi sich der Kriese nicht entziehen. “Ich gehöre nicht zu den Berufspessimisten”, sagte Stadler, “aber dass wir uns auf unruhige Zeiten vorbereiten müssen, ist keine Frage”.

  • Toyota rechnet mit KERS zur Saison-Mitte

    Toyota rechnet mit KERS zur Saison-Mitte

    Logo_toyotaWohl erst Mitte der Saison 2009 wird Toyota sein kinetisches Energierückgewinnungs-System (KERS) einsetzen. Dass darüber nachgedacht wird, ob sich KERS schon bereits zu Saisonbeginn auszahlt, ist auch von anderen Teams bekannt. Toyota hat als eines der ersten Teams offen zugegeben, dass sie das System wohl erst mit Verspätung bringen werden.

    “Wir arbeiten mit voller Energie an KERS, aber unsere ehrliche Ansicht ist, dass die Leute einige der wichtigsten Herausforderungen unterschätzen. Wir werden im Januar ein Auto mit KERS in einem Monocoque fahren, das nicht dafür entworfen wurde. Das könnten wir im Rennen nicht einsetzen, aber es wird die beste Plattform – und unser Gefühl ist, dass wir es erst Mitte der Saison im Rennen sehen werden”, erklärte Team-Präsident John Howett gegenüber Autosport. Man ist sich aber noch nicht ganz sicher, da man einige Vorrichtungen noch nicht getestet hat. Howett betonte, man wolle durchaus mit KERS fahren. “Unsere Position ist aber anders als bei anderen Teams, die glauben, dass es sofort laufen wird.” Für die ersten Rennen müsste Toyota das Auto für 2009, das ursprünglich für KERS ausgelegt ist umbauen, damit es auch gut eingesetzt werden kann. Beim System und dessen Einführung geht es Toyota nicht nur darum ob auch Leistung gewonnen wird, es geht Toyota vor allem auch um die Zuverlässigkeit. Genau dabei hat das Team noch bedenken.

    (Quelle: auto.de, Bild: leblogauto.com)

  • Neues Auto in fünf Tagen?

    Avensis Man kennt das ja: das neue Auto ist bestellt und dann darf man sich je nach Marke und Modell erstmal zwei bis zwölf Monate gedulden, bis der neue Schatz endlich in der heimischen Garage parkt. Dagegen will nun das Fraunhofer Institut etwas unternehmen. Gemeinsam mit 29 Partnern aus zwölf Ländern wird daran gearbeitet, die langwierige Bearbeitungszeit effizient zu kürzen.

    Gerade die Auftragsbearbeitung und Einplanung sollen wesentlich verkürzt werden, so dass das bestellte Auto umgehend beim Hersteller zusammengebastelt werden kann. Für diese “Built-to-Order”-Produktion müssen ein durchgängiges IT-System sowie standardisierte Komponenten für eine felxible Produktion gegeben sein.

    Wie realistisch allerdings fünf Tage von der Bestellung bis zur Auslieferung sind, lasse ich jetzt mal dahingestellt. Einige Autohersteller haben allerdings tatsächlich indiskutabel lange Wartezeiten.

    Quelle: auto-presse.de

  • Mercedes-Benz will wegen Absatzflaute Stellen abbauen

    Mercedes-Benz will wegen Absatzflaute Stellen abbauen

    Zetsche_logo Die Kriese auf dem Automarkt ist nun allseits bekannt. Ebenso,dass viele Automobilhersteller mit stoppen der Produktion reagieren. Es war nur eine Frage der Zeit bis der erste Hersteller mit Stellenabbau auf die Kriese reagiert. Dies ist nun bei Mercedes-Benz der Fall. Der Konzern möchte sich in allen Mercedes-Benz-Werken von Verwaltungskräften und produktionsnahen Mitarbeitern trennen.

    Einem Reuters vorliegenden Mitarbeiter-Brief zufolge, bietet die Personalabteilung des gröÃten Produktionswerks Sindelfingen diesem Mitarbeiterkreis an: Freiwillig über Frühpensionierung, Altersteilzeit oder Ausscheidensvereinbarungen das Unternehmen zu verlassen. Diese Möglichkeiten stände allen Mitarbeitern von Mercedes-Benz offen, so heiÃt es im Mitarbeiter-Schreiben. Angeblich haben auch Beschäftigte im Stammwerk Untertürkheim entsprechende Briefe erhalten. Im Detail wollte man sich zu dem Brief bei Daimler jedoch nicht äuÃern. Eine Sprecherin sagte in Stuttgart, der Konzern plane kein neues Personalabbauprogramm. “Grundsätzlich kann es im Rahmen der Umsetzung von Effizienzsteigerungen zu kleineren Anpassungen kommen”, sagte sie. Zuletzt hatte Mercedes-Benz 2005 etwa 8500 Mitarbeitern über teure Abfindungsvereinbarungen entlassen. Bis Februar, wird den Mercedes-Beschäftigten in Sindelfingen angeboten über den freiwilligen Ausstieg Vereinbarungen abzuschlieÃen. Eine frühzeitige Vereinbahrung soll finanziell zusätzlich versüÃt werden. Die Informationsgespräche dazu sollen Mitte November geführt werden. Dem Schreiben zufolge spricht Daimler vorrangig Mitarbeiter in der Verwaltung, Beschäftigte mit eingeschränkten Tätigkeiten und produktionsnahe Kräfte etwa in der Logistik an.  In Sindelfingen werden vor allem die E-, C- und S-Klasse gebaut, Untertürkheim liefert weltweit Motoren, Achsen und Getriebe in die Montagewerke.

    (Quelle: de.reuters.com, Bild: leblogauto.com)