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  • Formel 1: Mercedes contra Einheitsmotor

    Formel 1: Mercedes contra Einheitsmotor

    Lewis_hamilton_im_mclaren_china_dyn  Stellt Euch vor es ist Krieg und niemand geht hin. So oder so ähnlich sieht es in der Debatte um die Formel 1-Einheitsmotoren momentan aus. Die Motorenhersteller sträuben sich vor der Idee des Automobilweltverbandes FIA. Auch Mercedes macht nun klar, dass die Einheitsmotoren die Rennserie kaputt machen würden…

    “Der Einheitsmotor ist mit uns als Hersteller nicht zu machen”, betonte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug gegenüber der ‘Bild’. “Wir glauben, dass eine Lösung gefunden werden kann.” Die Ausschreibung des Automobilweltverbandes hält der Schwabe für nicht zwingend verbindlich: “Sie muss ja nicht eingelöst werden.” (Foto: leblogauto.com)

  • Dodge Ram wird zum besten Pickup-Truck gewählt

    Dodge_ram_2009_1 In Kanada, immerhin ein recht wichtiger Markt für den Absatz groÃer Pickup-Trucks, wurde jüngst der neue Dodge Ram zum besten seiner Art gewählt. Eine Entscheidung, die ich voll und ganz nachvollziehen kann. Denn schlieÃlich fährt “Walker, Texas Ranger” so ein Monstrum. Und was Chuck Norris fährt, dass muss einfach das Beste sein. Punkt.

    Für die 2009er Auflage hat Dodge das Dickschiff mächtig aufgehübscht. Dodge selbst nennt es “Get-out-of-the-way-Design”, also auf Deutsch: “Aus-dem-Weg-Design”. Und das Design-Team hat diese Mission eindeutig erfüllt. Wenn der Ram im Rückspiegel auftaucht, macht das eigene Auto automatisch Platz.

    Dazu passt natürlich auch die Motorisierung. In der Basisversion schnurrt ein 3.7 Liter-V6 mit annehmbaren 210 PS unter der Haube. Der 4.7-Liter V8 ist das Mittelmaà mit 310 Pferden, darauf folgt der 5.7 Liter-Hemi mit 380 PS. Mit diesem Aggregat verspricht Dodge den Sprint auf 100 km/h in weniger als sechs Sekunden. Nicht schlecht für einen halben LKW. 2009dodgeramtruck

    Preislich startet das Monstrum schon bei 22.000 Dollar, was etwa 17.000 Euro entspricht. Jawohl, richtig gehört. Bei uns gibt es für 17.000 Euro einen Golf ohne alles. In Ãbersee kostet ein riesiger Dodge mit mindestens 210 PS V6-Maschine und Klimaanlage sowie MP3-Radio und allem möglichen anderen Schickschnack das gleiche.

    Bilder: gelaendewagen.at, autoshow.roadfly.com

  • Nissan Micra: ein Viertel Jahrhundert

    Nissan Micra: ein Viertel Jahrhundert

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    Nicht jedes Auto hat eine so groÃe Karriere hinter sich wie der Nissan Micra. Seit 1983 fahren bereits 3 Generation dieses Klassikers durch die StraÃen der Welt. In Deutschland wurden  bereits 536 377 Exemplare des Micra unters Volk gebracht.

    Damals war der Kleine mit 3,65 Metern Länge das kleinste Auto von Nissan. Mit einem Preis ab 10 800 DM trat der Micra gegen GröÃen wie den Opel Corsa, den Ford Fiesta oder den Fiat Uno an. Die Tatsache, dass dieses Auto zehn Jahre lang unverändert vom FlieÃband ging beweist, dass die Qualität stets akzeptiert wurde. Die zweite Baureihe kam unter dem Namen “Welpeâ auf den Markt. Der Name des Nachverfolgers spiegelt sich deutlich in den Zügen des Autos wieder und es ist deshalb verständlich, dass dieses süÃe, putzige Flitzerchen das Herz der Frauen erobert hat. Der aktuelle Micra ist nun auch schon seit fünf Jahren auf dem Markt und immer noch ein absoluter Erfolg. Optisch hat der neue Stadtflitzer jedoch nicht mehr viel mit seinen Vorgängern gemeinsam. Zu haben ist der Neue in Deutschland für etwa 11 220 Euro.

    Fc91d7ced5a0aface2f62cc5b39af5fb Bild und Quelle: www.auto.de

  • Tuning: Audi RS6 von DKR

    Tuning: Audi RS6 von DKR

    22891_1225188824559Manche Autos haben gerade mal 80 PS oder weniger, beim Audi RS6 wird da in anderen MaÃstäben gemessen, denn dank Software-Optimierung von den Profis von DKR für den mächtigen Biturbo-V10, leistet dieser nun ganze 80 PS mehr und entfacht damit unglaubliche 660 PS.

    Natürlich bietet der RS6 mit seinen serienmäÃigen 580 PS schon ein gewaltiges Potenzial, aber das war den Tunern von DKR noch lange nicht genug. Seit Markteinführung des Audi RS6 Avant wurden daher zahlreiche Leistungsspritzen für den Ingolstädter angefertigt. Die Optimierung umfasst zwei Stufen: die erste verhilft dem Motor zu 630 PS und damit um eine Steigerung von 50 PS gegenüber der Serie. Der Preis liegt etwa bei 1200 Euro inklusive Einbau. Für einen geringfügig anderen Preis von circa 1600 Euro erhält man Stufe zwei: satte 80 Pferdestärken mehr unter der Haube. Warum man einen 580 PS Boliden auf 660 PS tunen sollte bleibt mir aber weiterhin unklar.

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    Quelle und Bilder: www.auto-news.de

  • Tuning: H&R legt den GLK tiefer

    Tuning: H&R legt den GLK tiefer

    22888_1225122229517Tuner H&R nahm sich dieses Mal den neuen GLK zur Brust und verpasst dem Stuttgarter Edel-SUV neue Fahrwerkskomponenten. Durch diese Aufrüstung durch ein Dynamisierungs-Paket wird der Benz um etwa 30 Millimeter tiefer gelegt. Dadurch liegt der GLK wesentlich stabiler auf der StraÃe und gerät weniger ins Wanken.

    Damit hat H&R ein lästiges Problem des GLK behoben, dass schon in zahlreichen Foren besprochen wurde. Um der ganzen Tieferlegung auch optisch ein wenig Spielraum zu geben bietet der Tuner verschiedene Spurverbreiterungen an. Diese sind in einer hochfesten Aluminium-Legierung gefertigt und sorgen für einen schöneren Ãbergang an der Kotflügelkante. Das Zubehör verfügt über eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder ein TÃV-Teilegutachten. Die Preise werden noch bekannt gegeben.

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    Quelle: www.auto-news.de
    Bild: www.auto-news.de

  • Auto mit Muppet am Steuer geblitzt

    Muppetatthewheel So sieht es zumindest auf dem Foto aus. Ein ganz normaler Audi A4 und am Steuer…eine Puppe aus der Muppet Show? Jawoll. Der Trick an der Sache: es handelt sich um einen britischen Fahrer. Das heiÃt nicht, das Engländer wie Muppets aussehen, sondern der Fahrer sitzt natürlich auf der falschen Seite. Aus deutscher Sicht sitzt also der Muppet auf dem Fahrersitz, und genau den sollen unsere Starenkästen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen ja auch abschieÃen.

    Britische Autos mit dem Lenkrad auf der rechten Seite können von unseren deutschen Knipsen kaum ordentlich eingefangen werden, weil diese eben auf deutsche Autos ausgerichtet sind und immer den Fahrer fokussieren. Gut für Engländer. Das dachte sich auch dieser Schlingel hier und platzierte eine groÃe Muppet-Figur auf seinem Beifahrersitz. Genial. Britischer Humor war schon immer genau mein Fall.Muppetatthewheel_2

    Die Polizei lacht weniger und ärgert sich darüber, dass sie den Fahrer nicht identifizieren können. Denn das ist unbedingt notwendig, um dem Fahrzeugbesitzer ein Knöllchen zukommen zu lassen. Sollte ich demnächst noch mal nach England fahren, erlaube ich mir diesen Spass vielleicht auch. Ich hab noch einen riesigen Spongebob vom Dosenwerfen auf der Kirmes…

    Bild: boingboing.net

  • Aerokit für die neuen Porsche-911-Modelle

    Techart_gt_small_2Auf der kommenden Essen Motor Show stellt TechArt das “Aerokit I” für die neuen Porsche-911-Modelle vor. Speziell im Windkanal entwickelt präsentiert der Tuner ein hochwertiges, aus Polyurethan-RIM gefertigtes Bodykit. Eine Weltpremiere!

    Die Essen Motor Show vom 29. November bis 7. Dezember 2008 hält wie jede Messe wieder einige Ãberraschungen bereit. Eine davon präsentiert TechArt mit dem Kunststoff Bodykit für den Porsche 911. Der neu geformte Frontspoiler verringert den Auftrieb und sorgt für effektive Kühlung der Bremsanlage. Auch design-technisch macht das Kit meiner Meinung nach einen tollen Eindruck durch seine extravaganten Seitenschweller und den neu geformten Bug. Dieser kann durch einen Dachspoiler sowie drei verschiedene Heckflügelvarianten aufgerüstet werden. Die Preise werden noch bekannt gegeben.

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    Quelle: www.auto-news.de

  • Tuning Spektakel: Die SEMA in Las Vegas

    Nissan_gt_r_branewLas Vegas bietet nicht nur für Zocker und Spieler jeder Art das passende Casino, vom 4. bis 7. November 2008 gibt es hier auch für jedes Fahrzeug die passende Ausstattung oder das richtige Zubehör, denn die SEMA ist wieder in der Stadt.

    Die SEMA-Show (Speciality Equipment Market Association) präsentiert in Las Vegas alles was das Tuning-Herz höher schlagen lässt: Monströse Pick-Up Tunings, bullige 300 PS Boliden im Understatement-Design und heiÃe Messe Girls wo immer das Auge schaut. Tuner aus aller Welt zeigen ihre neusten Umbauten und Designs, von groÃen Haustunern bis zu kleinen Tuning Shops, alles was Rang und Namen hat versammelt sich in den kommenden Tagen im Spielerparadies in der Wüste Nevadas.

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    Quelle: www.auto-news.de

  • Audi Calamaro Concept

    Audi Calamaro Concept

    Calamaro_concept_carNoch ein fliegendes Auto? Ganz ehrlich, die meisten Concept Cars und Spielereien sind ja schon ziemlich unrealistisch.
    Genau wie dieses.
    Der Audi Calamaro concept geht wirklich aufs Ganze – aber etwas weit gegriffen. Erstens: Es ist ein fliegendes Auto.
    Keine Reifen. Also eher ein Auto aus einem Videospiel.
    Bild: Automotto

    Der Audi Calamaro concept wurde von Tibor für einen Design-Wettbewerb bei Porsche Ungarn entwickelt.
    Das futuristische Konzept sieh aus wie eine Kreuzung aus Schiff, Ski und vielleicht einem Flugzeug.
    Dem Designer zufolge wurde die Form von einem Sepia-Fisch inspiriert (s. unten).
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    Da es ja futuristisch sein soll, nehme ich mal an es hat auch alternative Antriebe, umweltfreundliche Treibstoffe und ist recyclebar.Wie das Auto nun wirklich abhebt ist irgendwie unklar, es sind schlieÃlich keine Propeller oder Ôhnliches zu sehen.
    Audi hat seine Verkaufszahlen in den letzten Jahren gesteigert und flog immer schön tief, wie z.B. mit dem RS4. Eine Metapher?
    Wer weiÃ, vielleicht wird es ja noch ein schwimmendes Auto.

  • Cadillac – Standard of the world

    Cadillac – Standard of the world

    Cadillac_dewar_smallSeit 1904 gibt es einen Preis für industrielle Innovationen, gegründet von Sir Thomas Dewar.
    Vier Jahre später, tritt Dewar in den Royal Automobile Club ein, um einen “unmöglichen” Wettbewerb zu organisieren:
    Drei identische Autos sollen geschaffen werden, mit gegenseitig auswechselbaren Teilen.

    Foto: leblogauto.com

    1908 ist es tatsächlich geschafft: Die Autos sind alle umgesetzt, Handarbeit und mit maÃgefertigten Teilen. Um sie anzupassen, muss man sie von Hand bearbeiten, also teuer von Spezialisten umbauen lassen. Der englische Importeur Cadillac versucht sein Glück. Die Vorsitzenden des R.A.C. lachen ihnen ins Gesicht: Europäer können ja wohl kaum solche Autos standardisieren – also warum sollten diese nichtswissenden Amis so etwas schaffen?
    Wir müssen bis ins Jahr 1832 zurückgehen: Mit 18 meldet Samuel Colt Patent auf eine Pistole an. Es ist das erste Serienprodukt und damit auch endlich mal günstiger. AuÃerdem kann man, wenns mal kaputt geht, einfach in den General Store marschieren und ein Ersatzteil holen.
    Wegen der groÃen Angst vor den Ureinwohnern, sind fast alle Pioniere überbewaffnet und der Colt findet sich bald in jeder Cowboy-Hosentasche. Colt macht irgendwann mehrere Fabriken auf.
    Als das Automobil in den USA auftaucht, hatten zahlreiche Konstrukteure bereits verschiedene Waffen bei Colt hergestellt.
    Einer davon war Henry Leland, der 1902 Cadillac gründete. Leland träumte davon, die Serienproduktion von Waffen auch bei Autos anzuwenden.
    (Siehe das Pinup-Girl auf dem Cadillac unten)
    Dewar_cadillac_1

    Also, zurück nach 1908. Der Importeur stellt sich in London mit drei Cadillacs Modell K vor. Am 5.März
    gehen sie nach Brooklands, wo die Vertreter des R.A.C. die Autos auseinanderbauen und die Teile vermischen – sie sollten ja auswechselbar sein.
    Dewar_garage_2

    Am nächsten Tag müssen die Mechaniker drei Autos mit sehr wenigen Werkzeugen montieren (damit sie die Teile unter Umständen nicht verändern können). Die Motore werden angelassen und die Modell-K-Autos fahren 800km ohne zu zucken. Cadillac hat damit die Dewar Trophy gewonnen, sehr
    zum Ôrger der Engländer.
    Seitdem kam Cadillac zu ihrem Slogan “Standard of the World”.