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  • 40 Jahre Opel GT – Nur Fliegen ist schöner

    Opel_gt Ja, meine Herren. Dieser schöne Werbeslogan ist bereits 40 Jahre alt, und er wurde genauso zum Kult wie das damit beworbene Automobil – der Opel GT. Optisch durchaus mit einer Corvette zu vergleichen, war der Motor (zumindest für Corvette-Fans) dann doch etwas zu mickrig: entweder 60 PS aus 1.1 Litern oder 90 PS aus 1.6 Litern und damit immerhin 185 km/h Spitze. Viel interessanter ist da schon der Preis, zu dem das schnittige Opel-Coupe damals zu haben war.

    Ich bitte Euch, kurz über den folgenden Preis nachzudenken: 767 Deutsche Mark. Soviel hat der GT damals, also 1968, gekostet. Was bekommt man heute für 767 D-Mark, umgerechnet also nicht mal 400 Euro? Ein Autoradio, allerhöchstens.

    Den Opel GT gibt es wieder. Letztes Jahr erst brachte Opel den echten Nachfolger auf den Markt. Mit weit über 200 PS, einer immernoch an die Corvette erinnernden Karosserie und zu einem nicht mehr ganz so schönen Preis von mindestens 32.400 Euro. Also da ist Fliegen wirklich schöner. Und billiger.Iaa_opel_gt_heck

    Bilder: mein-youngtimer.de /Archiv

  • Italienische Polizei erhält Lamborghini Gallardo LP560-4

    Gallardo_lp5604_polizia Die italienische Staatspolizei muss ihren seit 2004 im Dienst befindlichen Lamborghini Gallardo abgeben. Traurig sind sie allerdings darüber nicht, denn der Grund für die Abgabe ist ein erfreulicher: Automobili Lamborghini stattet die italienischen Autobahn-Aufpasser mit einem brandneuen Gallardo LP560-4 aus. Die Ãbergabe wurde heute angemessen in Sant’Agata Bolognese zelebriert.

    Mit dem neuen Rennstier im Staatsdienst lassen sich die Gesetzeshüter auf der Autobahn nur schlecht abhängen. Mir fallen zumindest nur wenige Autos ein, die es mit 560 PS und einer Spitzengeschwindigkeit von über 320 km/h aufnehmen können.

    Der Neue tritt in groÃe Fusstapfen, die er erst einmal ausfüllen muss. Denn sein Vorgänger war über vier Jahre im Dienst und spulte in dieser Zeit knapp 140.000 Kilometer auf den Autobahnen von Zentral- und Süditalien ab, u.a. auch bei medizinischen Eiltransporten.

    Ein weiterer Gallardo ist übrigens seit 2005 auf den Strassen in und um Bologna im Einsatz und hat immerhin schon fast 100.000 Kilometer auf der Uhr. Keiner der beiden bisher eingesetzten Lambos musste bisher zu einem unregelmäÃigem Stopp in die Werkstatt. Ein Verdienst der verbauten Audi-Technik?Gallardo_lp5604_polizia_2

    Aber nicht nur auf unbändige Motorkraft können die Carrabinieri zurückgreifen: die Ausstattung würde auch James Bond gefallen. Das Fahrzeug erkennt Nummernschilder von Rasern automatisch und schickt sie umgehend über Internet ins Hauptquartier.

    Ôhnlich bei der Verfolgung von Verkehrssündern mit der Onboard-Videokamera. Sobald die Geschwindigkeit ermittelt ist, schickt das Videosystem die Bilder in Echtzeit zum nächsten Polizeiquartier.

    Aber auch die ganz alltägliche Ausrüstung der Verkehrspolizei findet Platz im engen Cockpit des Gallardo. Auf dem Bild sehr schön zu erkenn ist die obligatorische Kelle, die den bösen Buben bei Bedarf geschwenkt wird.Interieur_gallardo_lp5604_polizia
    Der Kofferraum (unter der Fronthaube) bietet ein Kühlfach speziell für den Transport von menschlichen Spende-Organen. Ein Defibrillator zur Wiederbelebung von Patienten ist für extreme Notfälle ebenfalls mit an Bord.

    Die 30 Polizisten, welche die Ehre haben, den Lamborghini steuern zu dürfen, werden im Vorfeld speziell für den Einsatz mit dem Sportwagen trainiert. Nicht nur das medizinische Equipment muss von ihnen beherrscht werden, sondern auch das Auto selbst. 560 PS fahren sich einfach anders als 150 PS.
    Und weil der Lamborghini dementsprechend auch um einiges flotter unterwegs ist als der durchschnittliche Polizeiwagen, musste sogar das Blaulicht entsprechend aerodynamisch angepasst werden. Und damit man den doch recht flachen Sportler im Notfall ausreichend gut wahrnimmt, wurden insgesamt vier Sirenen an Front und Heck untergebracht.

    Wie seine Vorgänger wird auch der Neue sicherlich für viel Aufsehen sorgen. Und weil sowohl Lamborghini als auch die Polizei mächtig stolz sind auf ihre blau-weiÃen Renner, bieten sich für Interessierte Normalbürger immer wieder Gelegenheiten, das Fahrzeug zu bestaunen. Der ausgediente Vorgänger repräsentierte 2005 sogar bereits die italienische Polizei beim Columbus Day in New York.

    Bilder: Archiv

  • Bentley Continental GTC Speed

    Bentley Continental GTC Speed

    Bentleycontinentalgtc08109Die britische VW-Tochter Bentley brint mit dem Continental GTC Speed ein neues Cabrio auf den Markt, mit dem man noch bei 320 Sachen offen über die Autobahn fegen kann. Angetrieben wird die Edelkarosse von einem W12-Bi-Turbo-Aggregat mit einer Leistung von 610 PS. Diese Kraftmaschine mit seinen 650 Newtonmetern Drehmoment katapultiert das 2,5-Tonnen schwere Cabrio in nur 4,5 Sekunden auf Tempo 100.

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    Fast wie beim Coupe hat Bentley dem Cabrio auch breitere Räder und neue Endrohre verpasst. Erst im vergangenen September haben die Briten angekündigt ihre Produktion um 15 Prozent zu drosseln, da auch sie unter dem weltweit schwachen Absatzmarkt zu leiden haben. Da kann man nur hoffen, dass das neue Cabrio einschlägt, auch wenns jetzt noch ein wenig kalt für “Oben Ohne” ist.
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    (Bilder: leblogauto)

  • Spada-Vetture Codatronca TS 2008: Design in Perfektion

    Spada_veturra_front Der Spada-Vetture Codatronca TS 2008 wurde von der Turiner Designschmiede Spadaconcept entworfen und man sieht direkt auf den ersten Blick, dass hier wahre Designexperten am Werk waren. SchlieÃlich sind die Hauptverantwortlichen keine Geringeren als Paolo Spada sowie sein Vater Ercole, der früher Chefdesigner bei BMW und Zagato war.

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    Die charakteristische Frontpartie sowie das Design der Heckpartie, das einem Düsenjäger gleicht, machen den Spada-Vetture Codatronca TS 2008 unvergleichlich. Allerdings hat die Gestaltung der Heckpartie nicht nur optische Hintergründe sondern auch aerodynamische, da der Flitzer so eine stabilere StraÃenlage erhält.
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    Unter der schwarzen Haube lauert ein 600 PS Aggregat, das den Sportwagen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 340 km/h katapultiert. Der Innenraum ist puristisch und futuristisch zugleich, wobei die Sportlichkeit eindeutig dominiert.
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    In der Anschaffung kostet der Wagen rund 320.000 Euro,aber dafür hat man die Gewissheit, dass man auf deutschen Autobahnen wohl der einzige mit solch einem Sportflitzer ist.
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    (BIlder:Spadaconcept)

  • VW verbucht Absatzplus

    VW verbucht Absatzplus

    Logo_vw Der Volkswagen-Konzern hat es trotz der Finanzkrise und dem schwächelndem Absatzmarkt geschafft in den ersten drei Quartalen dieses Jahres mit seinen neun Marken weltweit 4,8 Millionen Autos abzusetzen, was einem Plus von 3,9 Prozent entspricht. Alleine im September verkaufte VW mit 550.000 Fahrzeugen 0,7 Prozent mehr als noch im Vorjahreszeitraum.

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    “Wir sehen mit Sorge, dass sich die Lage für die gesamte Branche im September weltweit noch einmal deutlich verschlechtert hat”, sagte der Vertriebschef Detlef Wittig gegenüber “finanzen.net“.  In Europa konnte Europas grösster Autobauer in den ersten neun Monaten 2,84 Millionen Autos ausliefern, was einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 0,8 Prozent entspricht. Im Reich der Mitte verzeichnete VW mit 775.400 verkauften Fahrzeugen ein Plus von 13,2 Prozent, in Brasilien stieg der Absatz sogar um 20,7 Prozent auf 497.100 Auslieferungen. (Bilder: archiv)

  • Mit 15 km/h durch Bangkok

    Tempx3_steuer_stau_gStau ist in Bangkok ein groÃes Thema. Im Durchschnitt fräsen sich ca. 6 Millionen Fahrzeuge pro Tag durch den Verkehr und das Durchschnittstempo beträgt 15 km/h. Was das bedeutet, ist klar: Stau ist der Normalzustand.
    Im Radio gibts keine Radarfallenmeldungen, sondern allenfalls die neuesten Stau-Infos – und die kann man sich, wenn gewünscht, auch per SMS zusenden lassen.

    Bild: dasautoblog.com

    Um ihre Kinder rechtzeitig in die Schule zu bringen, müssen die Mütter sich schon vor dem Morgengrauen aufmachen. Sogar Bangkoks Polizisten erhielten eine Weiterblidung zur Hebamme – Hunderte Frauen kamen nicht rechtzeitig ins Krankenhaus und mussten auf der StraÃe entbinden. Trotzdem, der Thailänder bleibt cool und behält die Nerven.
    Am Besten rettet man sich durch den Fahrzeug-Urwald mit einem Moped, und steigt dann an einem Kanal in ein Linienboot. Nur 10% Bangkoks besteht überhaupt aus StraÃen (in der westlichen Welt liegen wir bei 30%).
    Aktuell hat Bangkok 19x mehr Fahrzeuge als 1975, mit einer Wachstumsrate von 2000 Fahrzeugen täglich.
    Die Stadt gehört zu den zehn gröÃten Autoherstellern der Welt – und wer was auf sich hält, produziert auch in Thailand.

  • Toyota finanziert Umweltprogramm

    Toyota finanziert Umweltprogramm

    Toyota_logo Das Umweltschutzprogramm “Together Green”, welches von Toyota mit insgesamt 1,4 Millionen Euro unterstützt wird, hat jetzt 41 amerikanische Projekte ausgewählt, die sich auf finanzielle Hilfe freuen dürfen. Ziel des Programms ist es, Schüler aus armen Familien in EnergiesparmaÃnahmen zu unterrichten und ihnen wertvolle Tipps zu geben .

    Ein weiteres Projekt soll zum Schutz von Vögel dienen, die in der Nacht von hellerleuchteten Hochhäusern angezogen werden und dabei oft durch die Kollisionen mit den Scheiben ums Leben kommen. Schon Anfang dieses Jahres wurde das Programm gestartet, seither hat Toyota insgesamt 20 Millionen Dollar gespendet. (Bild: archiv)

  • Hot Rod Pin-Ups II – Endlich mal gute Lektüre

    Hot_rod_pin_ups Denkt Ihr Euch nicht auch manches mal, wenn Ihr vor dem Fernseher sitzt und Fussball, Autorennen, Tim Taylor, etc. schaut: Eigentlich ist es mal wieder Zeit, ein Buch in die Hand zu nehmen? Und die Antwort lautet “Ja, ist es!”. Und zwar “Hot Rod Pin-Ups 2: Gearhead Girls and Dragstrip Dolls”, ein gutes Buch über die zwangsläufige Zusammenführung von starken Autos und schönen Frauen.

    Oder anders ausgedrückt: halbnackte Weiber auf kaltem Stahl!Da kann keine Frau mehr sagen, wir säÃen nur vor der Glotze und würden uns komplett vor guter Lektüre verschlieÃen.

    Der Nachfolger des erfolgreichen “Hot Rod Pin-Ups” setzt auf Altbewährtes, und das ist auch gut so. Das Beste daran: bald ist Weihnachten und Ihr könnt Euch das Buch von Eurer Frau schenken lassen!

    Ein Buch zu Weihnachten – das gab es das letzte Mal in der 6. Klasse…ungewollt.

    Bild: amazon.de

  • Grand Prix Kanada: Privatinvestor kann das Rennen retten

    Grand_prix_kanadaDer Grand Prix in Kanada macht aufgrund einer angespannten finanziellen Lage schwierige Zeiten durch und wurde bereits aus dem Rennkalender für die Saison 2009 gestrichen. Bei einem Treffen zwischen Bernie Ecclestone und den Verantwortlichen aus Montreal wurde nach Lösungen gesucht, damit auch 2009 ein Rennen in Kanada auf dem Circuit Gilles Villeneuve stattfinden kann.

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    Der Minister für Wirtschaftsentwicklung in Quebec, Raymond Bachand, erklärte nach dem Treffen gegenüber La Presse Canadienne:”Wir müssen einen Promoter aus dem privaten Sektor finden, der die Veranstaltung in seine Hände nimmt.” Ein Privatinvestor konnte demnach zufolge den Grand Prix retten und daher ruhen alle Hoffnungen auf Guy Laliberté, dessen Management allerdings vorerst alle Spekulationen um eine finanzielle Beteiligung am Kanada Grand Prix dementierte. Laliberté ist Gründer des berühmten Cirque du Soleil und ist bereits in beratender Funktion beim Formel-1-Grand Prix in Montreal tätig.
    (Bilder.Archiv)

  • 327 km/h mit Biogas – Neuer Weltrekord

    Audi_a4_biogas Vielleicht hilft das ein wenig, das dem Biogas anhaftende Ãko-Hippie-Image abzuwerfen. Denn ein mit Biogas betriebener Audi A4 erreichte bei einer Rekordfahrt auf einer Teststrecke in Niedersachsen unglaubliche 327,7 km/h. Dank 585 PS ist der A4 nun der erste offizielle Biogas-Geschwindigkeitsweltrekord-Inhaber.

    Der Weltrekord für erdgasbetriebene Autos, der mit dem Audi ebenfalls angepeilt war, konnte indes nicht geknackt werden. Dieser wird weiterhin vom extrem hochmotorisierten Bugatti Veyron gehalten, der es mit seinen 1001 PS auf 344,7 Stundenkilometer brachte.

    Laut den Veranstaltern wären aber auch Ãlprobleme des Audis an fehlenden weiteren Fahrten schuld gewesen, die den Rekord hätten bringen können.

    Trotzdem bringt es Stefan Behrning vom TÃV Rheinland auf den Punkt:”Ãkologie und Fahrspass schlieÃen sich nicht aus!” Dito!

    Bild: auto.de