Bekannt wurde er hauptsächlich als Rallye-Ikone in der wohlbekannten Martini-Lackierung. Darüber hinaus war der Lancia Delta, zumindest in hiesigen Gefilden, kein oft anzutreffender Geselle. Das soll sich nun ändern. Denn in Genf haben die Italiener nun effektvoll und mit Unterstützung rockiger Orchester- und Chorklänge den brandneuen Jahrgang 2008 des Delta enthüllt, der im Sommer zu den Händlern rollen soll.
Mit Diesel und Benziner zwischen 120 und 200 PS soll er auf Kundenjagd gehen und vielleicht den ein oder anderen Golf-Kunden abwerben. Ob er das Zeug dazu hat, können Sie anhand des Videos selbst beurteilen.
Bereits im Jahr 1996 rollte bei Peugeot der erste Partner vom Band, woraufhin er sich bei den Kunden immer beliebter machte. Neben dem Partner Tepee, der als Personenwagen-Version gedacht ist, gibt es auch noch den Partner, der als geräumiges Nutzfahrzeug dienen soll. Der Partner Tepee verfügt über eine asymmetrisch teilbare Rückbank, die auch umgeklappt sowie je nach Bedarf ausgebaut werden kann.
Diverse versteckte Ablagen im Innenraum schaffen neben dem sowieso schon grossem Stauvermögen nochmals 80 zusätzliche Liter. Neben zwei Ottomotoren mit 80 und 109 PS kann man den Partner auch noch mit Selbstzündern ordern, dessen Leistungen zwischen 75 und 109 PS liegen. Zwei Airbags sowie ABS gehören zur Serienausstattung, ESP und eine Klimaanlage sind allerdings nur gegen Aufpreis erhältlich.
Der norwegische Hersteller von Elektrofahrzeugen Think schickt beim Genfer Automobil Salon seinen neuen Ox ins Rennen. Auf Touren gebracht wird er von einem 60 Kilowatt starkem Elektromotor, der es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h bringt. Ausgelegt ist der Ox laut Think für fünf Personen, für eine bessere Sicht sollen die groÃen Glasflächen rundherum sorgen.
Die Lithium-Ionen-Batterien können genug Energie speichern, um eine Strecke von 200 Kilometer zurückzulegen, im Stadtverkehr sollen sogar 250 Kilometer machbar sein. Neben einem Bordcomputer gehören auch ein Infotainment- und ein Telematik-System zur Serienausstattung des Ox.
Im vergangenen Jahr stellte der japanische Autobauer Toyota den Urban Cruiser noch als Conceptcar vor, nun folgt das Serienmodell. Der Mini-SUV ist gerade mal 3,93 Meter lang und 1,73 Meter breit, womit das Einparken auch nicht allzu schwer fallen dürfte. Die bullige Front und die ausgestellten Radhäuser verleihen dem Japaner ein markantes Aussehen, die 17-Zoll Leichtmetallfelgen sollen dies zusätzlich unterstreichen.
Toyota machte bisher noch keine Angaben zum Preis des Urban Cruiser. Bereits nächstes Jahr soll die Produktion anlaufen.
Wer erinnert sich nicht an die legendäre Werbung: “Spiel, Spannung und Schokolade? Das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal!” Und die erfüllte das Schoko-Ãberraschungsei den Kindern in der Werbung jedesmal. So oder so ähnlich könnte auch der Slogan für das Assystem City Car des Schweitzers Franco Sbarro lauten. Denn nicht nur optisch lassen sich Vergleiche zwischen Auto und Ei ziehen, der Sbarro möchte ebenfalls mehrere Probleme auf einmal lösen.
Zum ersten ist der Sbarro klein (3,60 Meter lang, 1,60 Meter breit)), leicht (600Kilogramm) und extrem wendig dank eines ausgekügelten Achsensystems mit vier Rädern, wo man sie nicht erwarten würde. Darüber hinaus verfügt er über Elektro- und Benzinmotor, fällt also unter die Kategorie “Hybrid”. Damit wären schon einmal zwei Wünsche erfüllt, nämlich das Vermeiden von lästigen Parkplatzsuchaktionen und die wichtige Umweltfrage. Was der dritte Wunsch ist, mit dem der Sbarro mit der Kinderüberraschung gleichziehen könnte, ist schwer zu sagen. Vielleicht ist es analog zum Schokoladenei die “Spannung”. Man darf nämlich gespannt sein, ob man einen Seitenaufprall in dem fahrenden Turnschuh überleben würde. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, das Konzept dieses Autos halte ich für absolut markttauglich. Allerdings sind die Zeiten eines Messerschmitt Kabinenroller vorbei. Vielleicht – und das würde meine Zweifel zerschlagen – werden Crashtests aber auch das Gegenteil beweisen.
Laut Sbarro soll die ovale Form die schlimmsten Konsequenzen bei Unfällen verhindern, fünf Personen plus Gepäck gemütlich Platz finden und die beiden Antriebskonzepte in Kombination eine Reichweite von 600 Kilometern garantieren bei einer Höchsgeschwindigkeit von ca. 130 km/h. Geht es nach Franco Sbarro, so könnte das Gefährt schon bald im Strassenverkehr auftauchen. Abwarten. Das Video im Anschluss zeigt allerding eindrucksvoll, wie der Einsatz des Assystem City Car in der Realität aussehen könnte.
Es freut mich, immer mal wieder abseits von neuen Modellen, CO2-Diskussionen und PS-Protzerein auch über Kuriositäten aus der automobilen Welt berichten zu können. So auch jetzt, denn laut www.spiegel.de zeigte ein schon etwas betagter Autofahrer aus Nordrheinwestfalen am Donnerstag nach einem Bagatellschaden den Polizeibeamten einen Wehrmachtsführerschein vor.
Seinen richtigen Führerschein hatte der alte Mann schon vor einiger Zeit freiwillig abgelehnt. Zweck seiner kleinen unerlaubten Fahrt war das Verteilen von Einladungen zu seinem 90. Geburtstag in der Nachbarschaft. Und obwohl die Beamten sich ein Schmunzeln sicherlich nur schwerlich verkneifen konnten, und der Mann auch keine schlechten Absichten hatte, so mussten sie ihm die Weiterfahrt dennoch verweigern.
Honda präsentiert dem Publikum auf dem Genfer Automobil Salon die neueste Version des Accord, der wie gewohnt sowohl als Limousine sowie als Kombi zu haben ist. Durch eine breitere Karosserie und einer reduzierten Höhe soll der Japaner noch dynamischer wirken. Bei den Motoren stehen drei verschiedene Aggregate zur Auswahl.
Das überarbeitete 2,2-Liter Common-Rail-Triebwerk leistet 150 PS und entfaltet ein Drehmoment von 350 Nm. Bei den Benzinern kann man zwischen einem 2,0-Liter-Motor mit 156 PS oder einem 2,4-Liter-Motor mit 200 PS entscheiden. Bei allen Aggregaten kommt ein manuelles Sechsganggetriebe zum Einsatz, wobei bei die Benzinmotoren optional mit einer Fünfstufen-Automatik kombiniert werden können.
Volkswagen hat schon zu Beginn des Genfer Automobil Salons angekündigt, dass aus dem einstigen Konzeptauto Golf TDi Hybrid, nun so schnell wie möglich Realität werden soll. Bereits Ende des jahres 2009 könnte er bei den Händlern hierzulande vor der Tür stehen. Das Herzstück des TDi Hybrid ist ein 75 PS starker Common-Rail-Dreizylinder, welcher von einem 27 PS starken Elektromotor unterstützt wird.
Mit diesem Vollhybrid soll laut VW ein Spritverbrauch von 3,4 Litern erreicht werden, der CO2-Ausstoà sinkt dabei auf gerade mal 90 g/km. Wenn man nun zum Beispiel an einer Roten Ampel steht, schaltet sich der Motor automatisch ab und der Elektromotor übernimmt die Aufgabe der Lichtmaschine und des Anlassers. Auch ein Bremsenergie-Rückgewinnungssystem ist in dem Hightech-Golf verbaut, wessen Energie wieder zum Anfahren verwendet wird. Ãber die Preise hat Volkswagen bislang noch keine Angaben gemacht. (Bilder: leblogauto)
Der amerikanische Autobauer Chevrolet präsentiert auf dem Genfer Automobil Salon zum ersten mal den Dreitürer Aveo, wobei im März bereits der Verkauf des Fünf-Türers starten soll. Als Antrieb stehen zwei verschiedene Benzinaggregate zur Auswahl. Neben einer 1,2 Liter-Maschine mit 84 PS kann man auch einen modifizierten 1,4 Liter-Motor mit 98 PS ordern.
Der geteilte Kühlerregrill in Wabengitter-Optik mit dem Chevy-Kreuz in der Mitte ist das aufffälligste Erkennungsmerkmal des neuen Kompaktlers. Was zu bemängeln bleibt ist die Sicherheit des Aveo, da neben zwei Airbags in dieser Hinsicht nicht viel zu haben ist, selbst gegen Aufpreis wartet man auf ESP vergeblich. Voraussichtlich wird es dies erst bei der Einführung des neuen Modells in zwei Jahren geben. Beim Crashtest erreichte der Vorgänger nur einen der EuroNCAP-Sterne, was heutzutage einfach zu wenig ist.