Das sich der Vorstand eines Automobilkonzerns mit seinen Produkten identifizieren und diese darüber hinaus auch noch fachgerecht bedienen können sollte, das zeigt nun der Vizepräsident von Chrysler, Ralph Gilles. Er selbst sitzt bei einem Ausdauertest der Dodge Viper SRT10 ACR am Steuer und peitscht das Ungetüm über den No Problem Raceway in Belle Rose, Louisiana. Damit andere auch etwas davon haben, hat er der giftigen Schlange kurzerhand eine Kamera auf den Buckel geschnallt. Und was soll man sagen, der Mann fährt wohl nicht zum ersten Mal Viper und zeigt hier das ein oder andere gekonnte Manöver. Sehen Sie selbst.
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Bosch verzeichnet kräftiges Umsatzplus
Der weltweit grösste Automobil-Zulieferer Bosch konnte seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 46,1 Milliarden Euro steigern. Die Sparte Kraftfahrzeugtechnik war mit 28,5 Milliarden Euro der umsatzstärkste Bereich der Schwaben. Hierzulande erhöhte sich die Mitarbeiterzahl um 1800 auf mittlerweile 112.000.Für den neu entwickelten CO2-Sensor erhielt der Konzern Anfang des Jahres den Innovationspreis Gelber Engel vom ADAC. Für dieses Geschäftsjahr strebt Bosch weiteres Wachstum an, zum einen will man mit der Firma Mahle ein Gemeinschaftsunternehmen zur Entwicklung und Fertigung von Abgasturboladern gründen, zum anderen wird die Ãbernahme des dänischen Starter- und Generatoren-Instandsetzers Holger Christiansen geplant.


Porsche: 200.000 Cayenne aus Leipzig
Zu Beginn des neuen Jahres gibt´s bei Porsche gleich mal was zu feiern: der 200.000ste Cayenne ist im Leipziger Werk vom Band gerollt. Das rote GTS-Modell, dem ein V8 mit 405 PS Leistung verpflanzt wurde, soll an einen Kunden aus dem Mittleren Osten gehen. Im Februar letzten Jahres haben die Zuffenhausener ihre zweite Generation des Cayenne eingeführt, wobei der Absatz seitdem stetig gestiegen ist. Grund dafür ist vielleicht auch die Benzin-Direkteinspritzung, bei der 15 Prozent weniger Kraftstoff verbraucht wird.Rund 30 Prozent der Luxus-Offroader gehen nach wie vor in die USA, wobei Porsche auch in Russland, China, Lateinamerika und dem Mittleren Osten immer höhere Zuwachsraten verbuchen kann. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 07/08 rechnet Porsche mit einem Absatz des Cayenne von 20.340 Fahrzeugen, was einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr bedeutet.


Bochumer Opel-Werk legt Sonderschichten für den Astra ein
Extraschichten oder Ãberstunden sind bei Opel nichts neues, seit im Dezember vergangenen Jahres bekannt wurde, dass in Rüsselsheim 1 Millionen Ãberstunden von den Mitarbeitern geleistet wurden. Nun muss das Bochumer Wek bis Anfang Juli insgesamt 12 Zusatzschichten fahren, um der starken Nachfrage des Opel Astra gerecht zu werden und lange Lieferzeiten für den Kunden zu vermeiden.Speziell im osteuropäischen Wachstumsmarkt und in Russland ist das Modell sehr gefragt und freut sich immer grösserer Beliebtheit. Im Geschäftsjahr 2007 konnte Opel 29.000 Astra in Russland absetzen, 9.600 Fahrzeuge waren es noch 2006. Insgesamt konnte Opel den Rekordabsatz von 66.000 Einheiten in Russland verbuchen, man darf gespannt sein, ob sich dieser positive Trend fortsetzt.


Autogas-Fahrzeuge werden immer beliebter
Die stetig steigenden Spritpreise im vergangenen Jahr haben viele Autofahrer dazu gebracht, sich nach Alternativen umzuschauen. Besonders Fahrzeuge mit Autogas-Antrieb (LPG) werden hierzulande immer beliebter. 5311 Fahrzeuge wurden vergangenes Jahr neu zugelassen, was 30 Prozent mehr als im Vorjahr sind. Ford ist einer der wenigen Autohersteller, der zum Beispiel den Focus und C-Max schon ab Werk in der Autogasvariante anbietet. Bei einer nachträglichen Umrüstung muss der Kunde mit einem Aufpreis von 1500 bis 4000 Euro rechnen.Vom Verbrauch her unterscheidet sich die LPG-Version kaum von den Benzinern, der Preis für das Gas ist jedoch wesentlich geringerer. Das Tankstellennetz hierzulande wurde in der Vergangenheit immer weiter ausgebaut, sodass man Autogas mittlerweile an über 3800 Anlagen tanken kann. Neben Ford bietet auch Mazda und Chevrolet einige ihrer Modelle schon ab Werk mit Autogasantrieb an.


Renault präsentiert seinen sportlichen Twingo
Vorgestellt wurde der neue Twingo Renault Sport zeitgleich mit der Präsentation des neuen Formel 1-Boliden R28. Nach dem Megane und Clio steht dann ab Herbst diesen Jahres auch der Twingo RS vor den Türen der Händler. Angetrieben wird der kleine Sportler von einem 1,6 Liter Benzinmotor mit 133 PS Leistung. Anstatt effiziente Turbolader zu verbauen, setzt Renault traditionell bei den sportlichen Modellen auf Saugmotoren.Um ein gewisses Rennfeeling im neuen Twingo zu unterstreichen und vor allem das Handling zu optimieren, wurde das Fahrwerk speziell angepasst. Die neue Front- und Heckschürze, sowie die neuen Seitenschweller sollen für den sportlichen Akzent des Franzosen sorgen.

Maserati nach 15 Jahren erstmals mit Gewinn
Im Jahr 2007 hat der italienische Sportwagenhersteller Maserati erstmals wieder Gewinn erwirtschaftet. Nach Angaben des Unternehmens lag dieser bei 24 Millionen Euro. In den Vorjahren hatte man noch mit erheblichen Verlusten zu kämpfen. 2005 schrieb man rund 88 Millionen Euro in roten Zahlen 2006 noch 33 Millionen Euro. Erstmals nach der Ãbernahme durch den Fiat-Konzern schreibt man nun also bei Maserati schwarze Zahlen.Maserati konnte im Jahr 2007 seinen Weltabsatz um rund 33 Prozent erhöhen. Mit 515 ausgelieferten Fahrzeugen war Deutschland im vergangenen Jahr hinter den USA, Italien und GroÃbritannien der viertgröÃte Markt. Langfristig möchte Maserati Deutschland, so Geschäftsführer Peter Hermges, die Bundesrepublik sogar als zweitgröÃten Markt etablieren. Der behutsame Ausbau des Händlernetzes und eine weitere, kleinere Baureihe sollen dazu beitragen.

Daimler: Prognose für dieses Jahr runtergeschraubt
Der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG, Dieter Zetsche, rechnet mit einem verlangsamten Marktwachstum in diesem Geschäftsjahr. Trotzdem rechnet der Konzern damit, dass weltweit, besonders in den USA, ein neuer Verkaufsrekord erzielt wird. Mercedes-Benz Cars hat im vergangenen Jahr 1,286 Millionen Fahrzeuge verkauft, was einem Absatzplus von 2 Prozent entspricht.“Unser Absatz wird auch 2008 weiter wachsen. Mir liegt aber nichts daran, 2008 im zweistelligen Prozentbereich zu wachsen und dann 2009 eine Nullrunde einzufahren”, äuÃerte sich der Vertriebsvorstand von Mercedes-Benz Cars Klaus Maier. Das gesteckte Ziel, bis 2010 eine Umsatzrendite von 10 Prozent zu erreichen, sieht der Konzern nicht gefährdet, jedoch müsse dafür das Unternehmen wachsen. Besonders von der Dieseloffensive in Amerika erhoffen sich die Stuttgarter groÃen Erfolg.


Aston Martin und sein Conceptcar DB-One
Der DB-One Concept ist von dem spanischen Designer Ruben Vela in Zusammenarbeit mit dem britischen Autobauer Aston Martin entworfen worden. Ziel der Studie war es ein Aston Martin zum Leben zu erwecken, der klassische Proportionen mit einer modernen Linienführung kombiniert. Der groÃe Frontgrill, die langgezogene Motorhaube, die seitlichen Ãffnungen, sowie das kurze Heck mit den schlitzartigen Leuchten sollen das unverwechselbare Design eines Aston-Martin wiederspiegeln.Als Antrieb steht dem Sportler ein 6,0 Liter V12-Aggregat mit 550 Pferden unter der Haube zur Verfügung. Um so wenig wie möglich Luftturbulenzen am Heck zu erzeugen, hat Vela dem DB-One ein Diffusor verpasst, der optisch das Heck abrundet. Das britische Rennsportunternehmen Prodrive, das derzeit die Mehrheit an Aston-Martin hält, sollte sich überlegen, ob sie aus der Studie nicht Realität werden lassen sollte.









