Mehr Belohnung für den Sieg

Formula_one_logoWer hätte es gedacht: Luca di Montezemolo ist unzufrieden mit der aktuellen Punktevergabe in der Formel 1. Das wären wohl viele, wenn sie die WM grade um einen Punkt verloren hätten. Zwar hatte Luca di Montezemolo beteuert, dass er den Sieg Hamilton gönne, jedoch sagte er gegenüber der italienischen Zeitung La Stampa, dass er sehr unglücklich mit dem aktuellen Punktesystem sei und dass ein Sieg seiner Meinung nach nicht genug belohnt werde.

Zukünftig sollen Grand-Prix-Sieger wieder einen gröÃeren Punktevorteil aus dem Gewinnen eines Rennens ziehen können, so von Montezemolo kürzlich im motorsport-magazin.com zu lesen. Die Aussage von Luca di Montezemolo ist ganz klar: Mehr Punkte für den Sieger!
Um zu verdeutlichen, was er meint, verwies er auf die vergangene Saison. “Massa hat sechs Rennen gewonnen, Hamilton fünf, aber der Engländer ist der Champion”, meinte der Ferrari-Präsident. Hätte man das alte Punktesystem der Formel 1 angewendet, bei dem der Sieger zehn, der Zweitplatzierte sechs, der Dritte vier Punkte bekommt und dann bis Rang sechs drei, zwei und ein Punkt vergeben werden, dann hätte Massa die WM in diesem Jahr um zwei Punkte gewonnen.
Bernie Ecclestone hat zum Thema Punktevergabe da etwas andere Vorstellungen: Vor der Entscheidung in Brasilien verriet er seine eigenen Ideen zur Punktevergabe in der Fahrer-Weltmeisterschaft.
Er schlägt eine Medaillenvergabe ähnlich wie bei sonstigen Meisterschaften vor, wo der Sieger die Gold-, der Zweite die Silber-, der Dritte die Bronze-Medaillen bekommt. Derjenige mit den meisten Goldmedaillen gewinnt. Bei Gleichstand würde dann die Zahl der Silber-Medaillen entscheiden, gebe es auch dort ein Unentschieden, dann wäre die Anzahl der Bronzenen gefragt.

Bild: leblogauto.com

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