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  • Peking verbannt 1 Million Autos

    800pxbeijing_traffic_jam Die Hauptstadt der Volksrepublik China steht einem groÃen Problem gegenüber: den ewigen Smog über der Stadt, der sogar die Sicht auf den Himmel verdeckt. Die Regierung gab mittlerweile schon 15 Milliarden Dollar für die Verbesserung der Luft aus, mit dem Ergebnis, dass man an immerhin 241 Tagen im Jahr den Himmel sehen konnte.

    Nun verfolgt man eine neue Idee: Zwischen dem 7. und 20. August werden rund ein Drittel aller Fahrzeuge aus der Stadt verbannt, um die stets verpestete Luft wenigstens etwas reinzuwaschen. Da Peking der Austragungsort der Olympischen Spiele 2008 sein wird, ist man umso mehr bemüht, die Dunstschwaden über der Metropole wegzubekommen. Dieses Problem erscheint aber in noch gröÃerem AusmaÃ, wenn man die Zahl der Fahrzeuge betrachtet: Von den 15 Millionen Einwohner besitzen gerade mal drei Millionen ein Auto und der Bedarf wächst sehr schnell. Solch drastische MaÃnahmen werden daher wohl in Zukunft vermehrt eingesetzt werden.

  • Olé: Der Ford Taunus als Matador

    Bei Jalopnik habe ich ein überaus sinnfreies und trotzdem sehenswertes Video gefunden. Es handelt sich um einen argentinischen Werbespot, der den Ford Taunus als – nun, ja – Matador und gleichzeitig als Stier zeigt.

    Da sage noch einer, die Werbung sei früher sooo viel besser gewesen …

  • Volkswagen Multivan Business – Büro auf Rädern

    MultivanbusinessEs kommt ja nicht allzu oft vor, aber dieses Auto begeistert mich wirklich. Anstatt den VW Multivan mit einem unnötig dicken Motor aufzumotzen hat der Hersteller eine edle Business-Variante vorgestellt, deren Innenraum in weiten Teilen in Handarbeit hergestellt wurde. Edelholzoberflächen und Alcantara dominieren und natürlich wurde auch an Chrom nicht gespart. Klar, dass hier auch daran gedacht wurde, die Verglasung abzudunkeln – Privacy Glas nennt man das bei VW und so kann von auÃen garantiert niemand sehen, wer gerade in dem Multivan konferiert oder was auf dem 15-Zoll-Monitor im Dachhimmel angezeigt wird. Auto-Presse berichtet zusätzlich über Annehmlichkeiten wie Fax, Scanner, Drucker, Modem und Telefonanlage, die allesamt mit an Bord sind.

    Anschlüsse für so ziemlich jedes technische Gerät verstehen sich hier von selbst und mit dem 174 PS Motor (2,5 Liter Diesel) sind bequeme 188 km/h drin. Der Verbrauch liegt dabei mit 8,4 Liter durchaus im Rahmen. Kostenpunkt für dieses Luxusmobil ist rund 130.000 Euro.

  • BLUETEC kommt schon Ende des Jahres

    Bluetec Mercedes will seine BLUETEC-Technologie früher als geplant in Europa auf den Markt bringen. In den USA sind die BLUETEC-Modelle bereits ab Herbst 2007 erhältlich und sollten hierzulande erst 2008 eingesetzt werden, um die zukünftige Euro-5-Norm zu erfüllen.

    Zum Einsatz kommt die Technologie zuerst im E 300 BLUETEC ab Dezember. Ein weiterentwickelter Katalysator soll die Abgase nun besser filtern, um die Grenzwerte der neuen Norm einzuhalten. Eine weitere BLUETEC-Lösung wird zur Zeit für groÃe Geländewagen entwickelt. Da solch schwere Fahrzeuge keinen Nutzen aus der derzeitigen Technologie ziehen können. “AdBlue” soll dann in R-, ML- und GL-Klasse Stickoxide binden, um eine weitere Reduzierung der Schadstoffe zu ermöglichen. Auch diese Weiterentwicklung wird zuerst dem Kunden in den USA angeboten, bevor sie nach Europa kommt.

  • Lexus lädt zur Probefahrt

    LexusisJetzt mal ehrlich: So richtig durchgesetzt hat sich der Lexus hierzulande noch nicht. Zwar war wohl auch niemand davon ausgegangen, dass der Edel-Toyota in die Phalanx aus Audi, BMW und Mercedes einbrechen würde, doch offensichtlich besteht nachwievor auch auf kleinem Level ein Imageproblem. Abhilfe soll das eine groà angelegt Probefahrt-Aktion in Deutschlands Urlaubsgebieten schaffen. Wie Auto-News berichten, werden zehn Wochen lang sieben Teams mit insgesamt 43 Autos durchs Land ziehen und dabei Probefahrten anbieten. Mit im Angebot sind neben Sylt, Rügen, St. Peter-Ording auch Heidelberg, Oberstdorf und viele andere Touristenziele.

    Unter der (für AnruferInnen aus dem deutschen Festnetz) kostenlosen Telefonnummer 0800-5202124 erfährt man die genauen Termine und Standorte der schicken Limousinen.

  • Ferrari präsentiert den FXX Millechili

    MillechiliMillechili – dieser Name klingt beim ersten Hinhören eher nach einer scharfen Zubereitungsart für Pasta als nach einem Namen für ein Auto. Klar, dass das “Chili’” im Namen nichts mit dem pfeffrigen Gewürz zu tun hat, doch trotzdem denkt man unweigerlich an Schärfe, wenn man den potentiellen Enzo-Nachfolger genauer ins Visier nimmt. Wie Auto-News berichten, könnte es sich bei dem Concept-Car ab 2011 um ein Serienmodell handeln. Besonders auffällig ist dabei das Gewicht. Millechili bedeutet nämlich übersetzt nichts anders als 1.000 Kilo bzw. eine Tonne. Bedenkt man, dass für diesen Boliden ein 660 PS Zwölfzylinder vorgesehen ist, kann man sich lebhaft vorstellen, welche Beschleunigungs- und V-Max-Werte mit dieser Rakete erreicht werden.

    Das Tolle an diesem neuen Modell ist aber, dass sage und schreibe 42 Prozent weniger Sprit verbraucht werden soll und auch der CO2-Ausstoà von 400 GRamm pro Kilometer auf 250 Gramm heruntergeschraubt wird. Immer noch viel aber für einen Wagen dieser Dimensionen durchaus im Rahmen …

  • Künftig 0,0 Promille für Fahranfänger

    AlkoholamsteuerJunge Autofahrer leben gefährlich, besonders, wenn es sich um männliche Fahranfänger handelt. Dies ist keine Vermutung, sondern empirisch nachweisbar. Eine besondere Gefahrenquelle ist hierbei der Alkohol am Steuer, der gerade in der Altersklasse von 18 bis 25 Jahren zu besonders vielen Unfällen führt. So nimmt es nicht Wunder, dass der Bundesrat nun ein neues Gesetz verabschiedet hat, dass eine 0,0 Promille-Grenze für Fahranfänger festlegt. Wer gegen diese Regelung verstöÃt, wird neben einem BuÃgeld von 125 Euro auch zwei Punkten in Flensburg, einer Verlängerung der Probezeit um weitere zwei Jahre sowie eine verpflichtenden Nachschulung “belohnt”. Auch wenn dies auf den ersten Blick drakonisch wirken mag, kann ich die Neuregelung nur gutheiÃen.

    Man könnte dagegen argumentieren und vom berühmten Gläschen Wein zum Essen oder dem schnellen Bierchen sprechen. Doch angesichts der Tatsache, dass schon ein Promillewert von 0,1 die Unfallgefahr nachweislich um 25 Prozent steigert, sind die MaÃnahmen des Gesetzgebers allemal glimpflicher als die Folgen eines Unfalls.

  • Abt AS5 – Audi in schöner

    AbtaudiDas kommt ja auch selten vor. Bevor der Audi A5 überhaupt auf den Markt kommt (geplant ist Herbst dieses Jahres), hat sich schon der erste Tuner daran gemacht, den schicken Ingolstädter zu verschönern. Klar, dass hier nicht irgendein Tuner am Werk war, sondern Abt, die vermutlich Nummer Eins in Sachen Audi-Veredelung. Entsprechend ist der AS5 dann auch ausgefallen: Dynamisch, sportlich und bissig. Ãber die Einzelheiten des Tunings klärt uns Auto-News auf. Gitter an der Frontschürze, Vierrohr-Auspuffanlage, seitliche Anbauteile – dies sind nur einige der Punkte, mit denen der ohnehin schon sportliche A5 zum AS5 gemacht wird. Klar, dass auch die Leistung gesteigert wurde.

    Der 3.0 TDI wird dabei auf Wunsch bis zu 300 PS stark – allerhand für einen Diesel. Ãber andere Tuning-Varianten, den Preis und den erwarteten Verbrauch erfahren wir leider noch nichts …

  • Pagani kommt erst 2009 wieder

    Paganizonda_5 Horacio Pagani kann mit seiner Firma zufrieden sein. Seine Automobile erfreuen sich überaus groÃer Nachfrage, die 10 Exemplare des Zonda R sind so gut wie verkauft und werden ab März 2008 augeliefert. Mehr noch: gebrauchte Pagani’s wechseln für fast das Doppelte des Neupreises ihren Besitzer. Der Autohersteller aus Modena muss daher in eine dreimal so groÃe Fabrik umziehen, um der Nachfrage hinterher zu kommen.

    Dort können statt der 16 nun 60 Fahrzeuge jährlich hergestellt werden – die wohl auch sofort einen Käufer finden werden. Ein neues Modell ist allerdings erst für 2009 geplant. Der C9 genannte Nachfolger soll dann auch in den USA und Japan verkauft werden und dort über 50 Prozent des Umsatzes einfahren. In Zukunft wird man also, vor allem in den von Pagani neu entdeckten Märkten, vermehrt solche Exoten zu Gesicht bekommen, oder sogar selbst als Investition nutzen. Bei solchen Marktpreisen wäre das durchaus keine schlechte Anlage.

  • Studie: Teure Autos machen glücklicher

    MaybachaltWer hätte das gedacht? Einer Studie von J.D. Power and Associates (APEAL = Automotive Performance, Execution and Layout) zufolge, sind die FahrerInnen teurer Autos durchweg zufriedener mit ihrem Wagen als diejenigen, die ein günstiges Modell fahren. Dies berichtet Luxusblogger und schreibt, dass auf dem ersten Platz ein Auto “made in Germany”, nämlich Porsche rangiert. Und auch die beiden folgenden Plätze werden mit BMW und Mercedes von deutschen Marken belegt. AuÃerdem in den Top Five landeten Jaguar und Lexus. Interessanterweise landete mit Jeep ebenfalls ein Auto aus dem eher gehobenen Preissegment und noch dazu ein Ur-amerikanisches Mobil an letzter Stelle.

    Die Studie bezieht sich allerdings nur auf den US-amerikanischen Markt, doch könnte ich mir gut vorstellen, dass auch hierzulande ein Porsche oder BMW-Fahrer weniger Grund zu Klage hat, als der Fahrer einens Dacia Logan. Ist aber nur eine Vermutung.